Amoklauf in Vorarlberg: Drei Tote nach Schießerei auf Konzertgelände

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Im österreichischen Vorarlberg hat ein 27-jähriger Mann nach einem Streit mit seiner Freundin, am Sonntagmorgen gegen 3 Uhr, auf dem Konzertgelände um sich geschossen. Der Täter schoss mit einem Kalaschnikow-Maschinengewehr mindestens 40 Schuss Munition ab. Mindestens drei Menschen kamen dabei ums Leben, eine weitere Person schwebt in akuter Lebensgefahr und zehn weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Täter floh nach der Tat auf einen benachbarten Parkplatz und erschoss sich selbst. Bei den zwei weiteren Opfern handelt es sich um Männer im Alter von 33 und 48 Jahren. Die Polizei teilte mit, dass der Mann auf dem Konzertgelände wahllos um sich geschossen hat. Nach den Schüssen ereignete sich auf dem Gelände eine Massenpanik. Die Konzertbesucher sind in umliegende Wiesen und in den Wald geflohen, einige liefen in Panik auf die angrenzende Autobahn.

Der Familienstreit ereignete sich im Parkplatzbereich des Konzertgeländes. Als der Streit eskalierte holte der Mann schließlich eine Schusswaffe aus seinem Fahrzeug und schoss um sich. Die Frau blieb unverletzt. Der 27-Jährige gab die Schüsse auf einem Platz ab, an dem Taxis auf Fahrgäste warteten. Zwei Fahrzeuge wurden beschädigt. Zum Tatzeitpunkt hielten sich rund 150 Besucher auf dem Gelände auf. Das Konzert organisierte der örtliche Motorradclub „The Lords“. Das Publikum war aber nicht auf Motorradfans begrenzt.

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Grafing bei Ebersberg: Blutbad am S-Bahnhof –– ein Toter

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Im Bahnhof Grafing bei Ebersberg hat am Dienstagmorgen gegen 5 Uhr Uhr ein 27-jähriger Deutscher einen 56-jährigen Mann erstochen und drei weitere schwer verletzt. Die Opfer sind zwischen 43 und 58 Jahre alt. Ein Opfer schwebt in Lebensgefahr, teilte die Polizei am Dienstagmittag mit. Der Tatort liegt 35 Kilometer östlich von der bayerischen Landeshauptstadt München. Bei dem Attentäter handelt es sich um einen deutschen Staatsbürger aus Hessen. Das Motiv ist noch unklar. Der Täter war in psychiatrischer Behandlung und drogenabhängig. Er ist polizeilich bereits im Erscheinung getreten. Der Täter griff bereits in der S-Bahn ein Opfer mit einem Messer an. Am Bahnhof von Grafing stach er schließlich auf ein weiteres Opfer ein. Anschließend ging er noch auf zwei Radfahrer los. Bei einem der Radfahrer handelte es sich um einen Zeitungsausträger. Der Täter ließ sich von der herbeigeeilten Polizei widerstandslos festnehmen.

Dem Mann wird Mord und versuchter Mord in drei Fällen vorgeworfen. Die zuständige Anklagebehörde äußerte am Dienstag Zweifel an der Schuldfähigkeit des 27-Jährigen. Neben der Untersuchungshaft ist auch die Einweisung in eine psychiatrische Klinik im Gespräch.

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Tragödie in Bayreuth: Mann erschießt drei Menschen in der Nähe des Friedhofs

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im Bayreuther Stadtteil St. Johannis wurden von der Polizei am Sonntagabend drei erschossene Menschen entdeckt. Die Beamten stießen außerdem auf eine vierte Person die verletzt überlebte. Am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr wurde die Polizei über mehrere Schüsse im Waldsteinring in Kenntnis gesetzt. Diese Straße führt zum dortigen Johannis-Friedhof. Die Polizei löste einen Großalarm aus und alarmierte alle verfügbaren Einheiten. Die Beamten sagten, dass sie sie Todesopfer direkt neben geparkten Autos vorfanden. Die alarmierten Notärzte konnten das Leben der drei Menschen nicht mehr retten. Eine vierte Person wurde verletzt, ganz in der Nähe des Parkplatzes, aufgefunden. Nahe des Tatorts konnten die Beamten eine Schusswaffe auffinden und sicherstellen. Ob es sich um die Tatwaffe handelt ist noch unklar und Bestandteil der Ermittlungen. Die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die vier Personen sich untereinander gekannt haben.

Radio Mainwelle teilte mit, dass es sich um eine Beziehungstat gehandelt haben soll. Demnach soll ein junger Mann aus Rache seine Ex-Freundin und deren Eltern erschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet haben. Bei dem Täter soll es sich um die verletzte Person handeln. Die Polizei konnte das bisher so nicht bestätigen. Eine Obduktion der Toten ist für Anfang der Woche vorgesehen.

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