Frankfurt: Weltkriegsbombe wurde entschärft – 60.000 Menschen wurden evakuiert

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

In Frankfurt am Main ist am Sonntagabend eine britische Weltkriegsbombe mit 1,4 Tonnen Sprengstoff erfolgreich entschärft worden. Aufgrund der Größe der Bombe betrug der Evakuierungsradius 1,5 Kilometer rund um den Fundort. Rund 60.000 Menschen mussten am Sonntagmorgen bis 8 Uhr ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Es handelte sich um die größte Evakuierungsaktion in der Nachkriegsgeschichte. Innerhalb der Sperrzone befanden sich zwei Krankenhäuser, zehn Altenheime, die Bundesbank sowie der hessische Rundfunk. Einige Menschen hatten sich der Aufforderung zur Evakuierung zunächst verweigert und blieben stattdessen in ihren Wohnungen. Die Polizei ließ insgesamt 19 Wohnungen öffnen und sprach 298 Platzverweise aus. Fünf Personen wurden in Gewahrsam genommen. Aus diesem Grund konnte die Entschärfung erst zweieinhalb Stunden später wie geplant um 14.30 Uhr beginnen.

Bei der Entschärfung kam es zu unerwarteten Komplikationen für die Experten des Kampfmittelräumdienstes. Bei der Entschärfung der insgesamt drei Zünder konnte der Sprengstoff nicht mit entfernt werden. Dieser musste separat herausgelöst werden. Dazu musste neues Gerät angefordert werden, wodurch sich die Entschärfung weiter verzögerte. Später wurden dann die drei Sprengkapseln vor Ort kontrolliert gesprengt.

Ab 19.15 Uhr konnten die evakuierten Menschen in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Auch der öffentliche Nahverkehr wurde wieder aufgenommen. Zunächst wurden die Menschen in die Altenheime und Krankenhäuser zurückgebracht, bevor der Autoverkehr wieder aufgenommen wurde.

Share

Frauenleiche bei Zwingenberg gefunden: Es handelt sich um die vermisste 26-jährige Heidelbergerin

Symbolfoto: © burntimes

Nahe der Autobahnanschlussstelle Zwingenberg, an der A5, wurde am Freitag eine Frauenleiche gefunden. Ein Suchtrupp hatte das Gebiet abgesucht und entdeckte dabei die Leiche an einem unwegsamen Feldweg. Die Staatsanwaltschaft teilte am Samstag mit, dass es sich um die seit drei Wochen vermisste 26-jährige Julia B. aus Heidelberg handelt. Der Fundort der Leiche befindet sich rund 50 Kilometer von Heidelberg entfernt. Die Polizei hatte zeitweise mit 70 Beamten nach der Vermissten gesucht. Vor ihrem Verschwinden hatte die junge Frau in der gemeinsamen Wohnung einen Streit mit ihrem 34-jährigen Lebensgefährten.

Zwei Tage nach ihrem Verschwinden fanden Beamte den Dienstwagen der 26-Jährigen in den Mannheimer Quadraten. Den Streit mit seiner Lebensgefährtin hatte der 34-Jährige eingeräumt. Er sitzt zur Zeit in Untersuchungshaft. Zu den Aussagen des Mannes äußert sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus. Ob bei der Obduktion Spuren von Gewalt durch das rechtsmedizinische Institut in Heidelberg festgestellt wurden, ist ebenfalls noch unklar.

Share

Neustadt: Kühlanhänger mit 20 Tonnen Schokolade gestohlen

Symbolfoto: © burntimes

Die Polizei in Mittelhessen fahndet nach 20 Tonnen Schokolade im Wert von rund 70.000 Euro. Bereits am Sonntag wurde das fehlen des Anhängers mit dem amtlichen Kennzeichen HEF-AA 687 bemerkt und die Polizei informiert. Der Lastwagenanhänger wurde in der Straße „Am Gelicht“ in Neustadt gestohlen und könnte möglicherweise bereits am Samstagabend entwendet worden sein. In dem Anhänger befanden sich unter anderem Nutella und Überraschungseier. Ob die Täter es auf die Schokolade oder nur auf den Anhänger abgesehen haben ist unklar. Außerdem fahndet die Polizei nach einem gestohlenen Sattelschlepper, der in Niederweimar gestohlen wurde. Das Kennzeichen des Sattelschleppers lautet KS-K 5367. Ob die beiden Diebstähle im Zusammenhang stehen ist unklar.

Share

Blutverschmiert in der Eschweger Innenstadt: 29-Jähriger führt Polizei zu Opfer und stellt sich

Symbolfoto: © burntimes

Ein 29-jähriger Mann hat im hessischen Eschwege einen Bekannten mit einem Messer niedergestochen. Der Täter meldete sich in der Nacht zu Dienstag gegen 2 Uhr bei der Polizei und teilte mit, dass er sieben Menschen durch Messerstiche getötet hat. Die Polizei rückte daraufhin mit einem Großaufgebot aus und traf den mutmaßlichen Täter blutverschmiert in der Innenstadt von Eschwege an. Dort sagte er zu den Polizisten, dass er einen Bekannten mit Messerstichen verletzt hat. Der 29-Jährige führte die Beamten anschließend zu einem 58-jährigen Mann, der lebensgefährlich verletzt auf einem Sofa lag. Er wurde daraufhin umgehend versorgt und mit schweren Verletzungen an Hals und an der Wirbelsäule in ein Krankenhaus gebracht. Von dort aus wurde er später in das Uniklinikum nach Göttingen verlegt. Der 29-Jährige stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss und sagte aus, dass er sich von dem 58-jährigen Mann bedrängt fühlte und deshalb zu einem Küchenmesser griff und auf das Opfer einstach. Der 29-Jährige wurde festgenommen. Er soll psychische Probleme haben.

Eine intensive Suche nach möglichen weiteren Opfern verlief ergebnislos.

Share

A661 bei Offenbach: Geisterfahrer verursacht tödlichen Verkehrsunfall

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Autobahn 661 in der Nähe von Offenbach hat sich ein tödlicher Geisterfahrer-Unfall ereignet. In der Nacht zu Mittwoch gegen 0.30 Uhr kam ein 26-jähriger Autofahrer ums Leben. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Zwei Autos prallten frontal zusammen. Ein Verkehrsteilnehmer war zwischen den Anschlussstellen Neu-Isenburg und Offenbach-Taunusring in nördliche Fahrtrichtung als Geisterfahrer unterwegs, als es zum Zusammenstoß kam. Der 29-jährige Geisterfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des anderen Fahrzeugs erlag seinen schweren Verletzungen. Seine 24-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. An der Unfallstelle wurde neben der Feuerwehr auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Die Autobahn blieb bis 6 Uhr am Mittwochmorgen gesperrt.

Share

Weiterstadt: Rettungsgasse blockiert – Feuerwehr kündigt 30 Anzeigen an

Symbolfoto: © burntimes

Im südhessischen Weiterstadt war ein 49-jähriger Arbeiter von einem Baugerüst auf der Autobahn 5 gestürzt und wurde dabei schwer verletzt. Die Autobahn war in dem betroffenen Abschnitt aufgrund von Bauarbeiten gesperrt. Viele Autofahrer bildeten eine Rettungsgasse. Die Feuerwehr trotzdem auf der Autobahn stecken, weil einige Autofahrer die Gasse zum Überholen nutzen wollten. Die Rettungskräfte ließen ihre Fahrzeuge kurzerhand stehen und liefen die letzten 800 Meter mit Ausrüstung zu Fuß zur Einsatzstelle. Theo Herrmann von der Feuerwehr Mörfelden sagte der hessenschau: „Damit jedoch nicht genug: „Die haben mich gefragt, was ich mir einbilden würde, wer ich überhaupt sei, und ich soll nicht so einen Zirkus machen.“ Nach der Erstversorgung des verunglückten Arbeiters mussten die Feuerwehrleute durch den Stau zurück. Sie fotografierten die Blockierer der Rettungsgasse – 30 von ihnen erwartet nun eine Anzeige.

Share

Kriftel: Mann und Frau küssen sich auf Zebrastreifen –– Autofahrer ärgert sich und fährt das Paar an –– Frau stirbt

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Ein 41-jähriger Mann und eine 38-jährige Frau küssten sich auf einem Zebrastreifen im hessischen Kriftel. Ein Autofahrer ärgerte sich darüber und fuhr das Paar an. Der 26-jährige Autofahrer muss sich dafür nun vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte Anklage wegen Verdachts des Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erhoben. Der Zwischenfall ereignete sich bereits am 6. September an einem Kreisverkehr. Der angetrunkene Autofahrer fuhr auf das Paar zunächst zu und hielt kurz vor der Frau und dem Mann an. Nachdem das Paar nicht von der Fahrbahn ging fuhr der Mann das Auto stark an und erfasste die 38-jährige Frau, die zunächst auf der Motorhaube liegen blieb. Der Autofahrer fuhr jedoch mit der Frau auf der Motorhaube weiter. Dabei geriet die 26-Jährige unter das Fahrzeug und wurde dabei tödlich verletzt.

Share

Familiendrama in Hessen: Drei Frauen wurden in Babenhausen niedergestochen

Symbolfoto: © burntimes


In der hessischen Ortschaft Babenhausen (Darmstadt-Dieburg) wurden am Sonntagnachmittag drei Frauen niedergestochen. Zwei von ihnen wurden schwer verletzt, mindestens eine schwebte auch am Sonntagabend noch in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter war zunächst geflohen, konnte jedoch später festgenommen werden. Ein Augenzeuge setzte einen Notruf ab und sagte, das in der Darmstädter Straße und in der nahegelegenen Reitbahnstraße ein Mann mehrere Frauen niedergestochen hat.
Die Taten ereigneten sich in einem Haus, wie sich später herausstellte. Die Frauen flüchteten von dort nach draußen und wurden von dem Täter verfolgt.

Die Polizei hatte nach der Tat mit einem Großaufgebot nach dem Täter gefahndet. Der Täter ließ sich in der Ludwigstraße widerstandslos festnehmen. Die Hintergründe der Tat waren auch am späten Sonntagabend noch unklar. Die Polizei vermutet sie im Umfeld der Familie.

Share

Marburg: Zwei Tote bei Schießerei – Arzt tötet Kollegen

Symbolfoto: © burntimes

In einer radiologischen Praxis am Bahnhof der hessischen Stadt fielen am Donnerstagmittag gegen 12.50 Uhr Schüsse. Ein Arzt hat einen Kollegen erschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Das Tatmotiv ist unklar. Ermittlungen wurden eingeleitet. Bei den Toten handelt es sich um einen 53- und 67-jährigen Arzt. Der jüngere Arzt erschoss seinen älteren Kollegen, teilte die Polizei mit. Während die Schüsse fielen befand sich Personal in den Praxisräumen. Weder die Angestellten noch Patienten wurden unmittelbare Zeugen der Bluttat. Die Beamten sperrten nach der Alarmierung den Umkreis rund um die Arztpraxis ab. Eine politisch motivierte Tat oder einen Amoklauf schlossen die Ermittler aus. Ob es geschäftliche Differenzen gab, wird ermittelt. Eine Obduktion der beiden Leichen wurde angeordnet.

Share

Nordhessen: Schwerer Verkehrsunfall auf der A7 fordert drei Todesopfer

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Autobahn 7 hat sich bei Guxhagen in Nordhessen am Dienstagnachmittag um 14.50 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. An dem Unfall waren vier Lastwagen, ein Wohnmobil und ein PKW beteiligt. Unter den Todesopfern befindet sich auch ein 12-jähriges Mädchen. Ein LKW-Fahrer wurde im Fahrerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Nach Angaben der Polizei war ein Lastwagen, am Stauende vor einer Baustelle, auf mehrere Fahrzeuge aufgefahren. Die Autobahn 7 war auch Dienstagabend in Fahrtrichtung Norden zwischen der Anschlussstelle Guxhagen und dem Dreieck Kassel-Süd noch voll gesperrt. Vor Ort befanden sich zwei Gutachter zur Rekonstruktion des Unfalls. Der entstandene Sachschaden konnte bis Dienstagabend noch nicht beziffert werden.

Share