A661 bei Offenbach: Geisterfahrer verursacht tödlichen Verkehrsunfall

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Autobahn 661 in der Nähe von Offenbach hat sich ein tödlicher Geisterfahrer-Unfall ereignet. In der Nacht zu Mittwoch gegen 0.30 Uhr kam ein 26-jähriger Autofahrer ums Leben. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Zwei Autos prallten frontal zusammen. Ein Verkehrsteilnehmer war zwischen den Anschlussstellen Neu-Isenburg und Offenbach-Taunusring in nördliche Fahrtrichtung als Geisterfahrer unterwegs, als es zum Zusammenstoß kam. Der 29-jährige Geisterfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des anderen Fahrzeugs erlag seinen schweren Verletzungen. Seine 24-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. An der Unfallstelle wurde neben der Feuerwehr auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Die Autobahn blieb bis 6 Uhr am Mittwochmorgen gesperrt.

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Weiterstadt: Rettungsgasse blockiert – Feuerwehr kündigt 30 Anzeigen an

Symbolfoto: © burntimes

Im südhessischen Weiterstadt war ein 49-jähriger Arbeiter von einem Baugerüst auf der Autobahn 5 gestürzt und wurde dabei schwer verletzt. Die Autobahn war in dem betroffenen Abschnitt aufgrund von Bauarbeiten gesperrt. Viele Autofahrer bildeten eine Rettungsgasse. Die Feuerwehr trotzdem auf der Autobahn stecken, weil einige Autofahrer die Gasse zum Überholen nutzen wollten. Die Rettungskräfte ließen ihre Fahrzeuge kurzerhand stehen und liefen die letzten 800 Meter mit Ausrüstung zu Fuß zur Einsatzstelle. Theo Herrmann von der Feuerwehr Mörfelden sagte der hessenschau: „Damit jedoch nicht genug: „Die haben mich gefragt, was ich mir einbilden würde, wer ich überhaupt sei, und ich soll nicht so einen Zirkus machen.“ Nach der Erstversorgung des verunglückten Arbeiters mussten die Feuerwehrleute durch den Stau zurück. Sie fotografierten die Blockierer der Rettungsgasse – 30 von ihnen erwartet nun eine Anzeige.

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Kriftel: Mann und Frau küssen sich auf Zebrastreifen –– Autofahrer ärgert sich und fährt das Paar an –– Frau stirbt

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Ein 41-jähriger Mann und eine 38-jährige Frau küssten sich auf einem Zebrastreifen im hessischen Kriftel. Ein Autofahrer ärgerte sich darüber und fuhr das Paar an. Der 26-jährige Autofahrer muss sich dafür nun vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte Anklage wegen Verdachts des Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erhoben. Der Zwischenfall ereignete sich bereits am 6. September an einem Kreisverkehr. Der angetrunkene Autofahrer fuhr auf das Paar zunächst zu und hielt kurz vor der Frau und dem Mann an. Nachdem das Paar nicht von der Fahrbahn ging fuhr der Mann das Auto stark an und erfasste die 38-jährige Frau, die zunächst auf der Motorhaube liegen blieb. Der Autofahrer fuhr jedoch mit der Frau auf der Motorhaube weiter. Dabei geriet die 26-Jährige unter das Fahrzeug und wurde dabei tödlich verletzt.

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Familiendrama in Hessen: Drei Frauen wurden in Babenhausen niedergestochen

Symbolfoto: © burntimes


In der hessischen Ortschaft Babenhausen (Darmstadt-Dieburg) wurden am Sonntagnachmittag drei Frauen niedergestochen. Zwei von ihnen wurden schwer verletzt, mindestens eine schwebte auch am Sonntagabend noch in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter war zunächst geflohen, konnte jedoch später festgenommen werden. Ein Augenzeuge setzte einen Notruf ab und sagte, das in der Darmstädter Straße und in der nahegelegenen Reitbahnstraße ein Mann mehrere Frauen niedergestochen hat.
Die Taten ereigneten sich in einem Haus, wie sich später herausstellte. Die Frauen flüchteten von dort nach draußen und wurden von dem Täter verfolgt.

Die Polizei hatte nach der Tat mit einem Großaufgebot nach dem Täter gefahndet. Der Täter ließ sich in der Ludwigstraße widerstandslos festnehmen. Die Hintergründe der Tat waren auch am späten Sonntagabend noch unklar. Die Polizei vermutet sie im Umfeld der Familie.

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Marburg: Zwei Tote bei Schießerei – Arzt tötet Kollegen

Symbolfoto: © burntimes

In einer radiologischen Praxis am Bahnhof der hessischen Stadt fielen am Donnerstagmittag gegen 12.50 Uhr Schüsse. Ein Arzt hat einen Kollegen erschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Das Tatmotiv ist unklar. Ermittlungen wurden eingeleitet. Bei den Toten handelt es sich um einen 53- und 67-jährigen Arzt. Der jüngere Arzt erschoss seinen älteren Kollegen, teilte die Polizei mit. Während die Schüsse fielen befand sich Personal in den Praxisräumen. Weder die Angestellten noch Patienten wurden unmittelbare Zeugen der Bluttat. Die Beamten sperrten nach der Alarmierung den Umkreis rund um die Arztpraxis ab. Eine politisch motivierte Tat oder einen Amoklauf schlossen die Ermittler aus. Ob es geschäftliche Differenzen gab, wird ermittelt. Eine Obduktion der beiden Leichen wurde angeordnet.

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Nordhessen: Schwerer Verkehrsunfall auf der A7 fordert drei Todesopfer

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Autobahn 7 hat sich bei Guxhagen in Nordhessen am Dienstagnachmittag um 14.50 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. An dem Unfall waren vier Lastwagen, ein Wohnmobil und ein PKW beteiligt. Unter den Todesopfern befindet sich auch ein 12-jähriges Mädchen. Ein LKW-Fahrer wurde im Fahrerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Nach Angaben der Polizei war ein Lastwagen, am Stauende vor einer Baustelle, auf mehrere Fahrzeuge aufgefahren. Die Autobahn 7 war auch Dienstagabend in Fahrtrichtung Norden zwischen der Anschlussstelle Guxhagen und dem Dreieck Kassel-Süd noch voll gesperrt. Vor Ort befanden sich zwei Gutachter zur Rekonstruktion des Unfalls. Der entstandene Sachschaden konnte bis Dienstagabend noch nicht beziffert werden.

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Geiselnahme im Kino in Viernheim: Täter wurde erschossen

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Die Polizei hat einen Angreifer erschossen, der in einem Kino-Komplex im südhessischen Viernheim mehrere Geiseln genommen hatte. Der Täter betrat am Donnerstagnachmittag maskiert das Kino in Viernheim. Um 14.45 Uhr ging der erste Notruf bei der Polizei ein. Augenzeugenberichten zufolge trug der Täter ein Gewehr bei sich. Ein Sondereinsatzkommando (SEK) stürmte das Kino und tötete den Angreifer. Die Beamten wurden mit einem Hubschrauber aus Frankfurt am Main nach Viernheim geflogen. Das SEK konnte den Geiselnehmer in dem Kino schnell lokalisieren. Als es zu einer akuten Bedrohungssituation kam, entschied sich die Polizei das Kino zu stürmen. Der Geiselnehmer hatte vier Schüsse abgegeben. Daraufhin eröffnete die Spezialeinheit das Feuer und tötete den Mann. Die Polizei teilte am Donnerstagabend mit, dass es keine Verletzten zu beklagen gibt und kein terroristisches Motiv vermutet wird. Der Täter soll nach Angaben der Polizei ein verwirrter Einzeltäter gewesen sein. Unklar ist noch, wie viele Kinobesucher der Täter unter seiner Gewalt hatte.

Die Geiseln konnten das Kino anschließend unverletzt verlassen. 25 Kinobesucher wurden jedoch beim Zugriff durch Reizgas beeinträchtigt. Neben der Leiche des Geiselnehmers entdeckten die Beamten eine Handgranate und einen möglichen Sprengstoffgürtel. Beides wird nun von Experten untersucht.

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Neukirchen-Seigertshausen: Drei Geschwister sind im örtlichen Feuerlöschteich ertrunken

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im nordhessischen 700-Einwohner-Dorf Neukirchen-Seigertshausen hat sich eine Familientragödie am Löschteich ereignet. Ein nicht eingezäunter und frei zugänglicher Teich ist den fünf, acht und neun Jahre alten Geschwistern zum Verhängnis geworden. Die Polizei in Kassel teilte mit, dass der elf Jahre alte Bruder seine Geschwister gesucht hat und dabei den Fünfjährigen leblos im Wasser treibend entdeckte. Anschließend lief der Junge zu einem Nachbarn, der sofort einen Notruf absetzte. Anwohner zogen den Jungen aus dem Wasser. Er starb trotz eingeleiteter Wiederbelebungsversuche noch an der Unglücksstelle.

Kaum waren die Rettungskräfte vor Ort, offenbarte sich eine Katastrophe, denn zwei weitere Kinder der Familie waren spurlos verschwunden. Mit einem Großaufgebot suchten Polizei und Feuerwehr in der Dämmerung am Samstagabend bis in die Nacht zu Sonntag nach den Vermissten. Taucher entdecken schließlich das achtjährige Mädchen und ihren neun Jahre alten Bruder in dem Teich, im Ortsteil Seigertshausen. Sie konnten beide nur noch tot aus dem Teich geborgen werden.

Unklar ist noch, wie genau die drei Kinder in den etwa zwei Meter tiefen Teich geraten sind. Die Ermittler sprachen von einem tragischen Unglücksfall und schlossen ein Fremdverschulden am Sonntag aus. Das Ufer des Teiches ist mit Steinen befestigt. Diese sind nach dem vielen Regen der letzten Tage teilweise sehr rutschig. Bei dem Gewässer handelt es sich um einen Feuerlöschteich. Der Teich liegt rund 350 Meter vom Elternhaus der betroffenen Familie entfernt.

Die betroffene Familie war erst vor einem Jahr aus Saarbrücken nach Neukirchen-Seigertshausen in Nordhessen gezogen, teilte der Bürgermeister – sichtlich unter Schock mit. Die Familie hat einen syrisch-türkischen Hintergrund. Die Kinder sind alle in Deutschland geboren.

Das halbe Dorf beteiligte sich an der Suche nach den zwei vermissten Kindern und steht unter Schock. Die Eltern werden von Notfallseelsorgern betreut und konnten, weil sie unter Schock stehen, noch nicht befragt werden. Unklar ist auch, ob die Kinder möglicherweise nicht schwimmen konnten.

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Verkehrsunfall mit 300 km/h: Ferrarifahrer verunglückt auf der A7 bei Kassel

Symbolfoto: © burntimes

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Am Sonntagmorgen hat sich auf der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Münden/Lutterberg und Kassel-Nord in Fahrtrichtung Hannover ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Ferrari ereignet. Der Ferrarifahrer verlor mit 300 Stunden-kilometern die Kontrolle über seinen Sportwagen. Der Ferrari kam von der Fahrbahn ab, raste in eine Böschung, wurde zurückgeschleudert und kam nach etwa 200 Metern auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Zwei weitere Fahrzeuge stießen mit dem Ferrari zusammen. Ein dritter Autofahrer kam beim Ausweichen selbst von der Autobahn ab. Der 33-jährige Fahrer des Ferrari wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Ein 62 Jahre alter Autofahrer erlitt leichte Verletzungen. Die A7 blieb während der Rettungs-, Aufräum- und Bergungsarbeiten gesperrt. Der Ferrari wurde bei dem Unfall total zerstört.

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Grafing bei Ebersberg: Blutbad am S-Bahnhof –– ein Toter

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im Bahnhof Grafing bei Ebersberg hat am Dienstagmorgen gegen 5 Uhr Uhr ein 27-jähriger Deutscher einen 56-jährigen Mann erstochen und drei weitere schwer verletzt. Die Opfer sind zwischen 43 und 58 Jahre alt. Ein Opfer schwebt in Lebensgefahr, teilte die Polizei am Dienstagmittag mit. Der Tatort liegt 35 Kilometer östlich von der bayerischen Landeshauptstadt München. Bei dem Attentäter handelt es sich um einen deutschen Staatsbürger aus Hessen. Das Motiv ist noch unklar. Der Täter war in psychiatrischer Behandlung und drogenabhängig. Er ist polizeilich bereits im Erscheinung getreten. Der Täter griff bereits in der S-Bahn ein Opfer mit einem Messer an. Am Bahnhof von Grafing stach er schließlich auf ein weiteres Opfer ein. Anschließend ging er noch auf zwei Radfahrer los. Bei einem der Radfahrer handelte es sich um einen Zeitungsausträger. Der Täter ließ sich von der herbeigeeilten Polizei widerstandslos festnehmen.

Dem Mann wird Mord und versuchter Mord in drei Fällen vorgeworfen. Die zuständige Anklagebehörde äußerte am Dienstag Zweifel an der Schuldfähigkeit des 27-Jährigen. Neben der Untersuchungshaft ist auch die Einweisung in eine psychiatrische Klinik im Gespräch.

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