Bremerhaven: Betrunkener bricht Helfer im Rettungswagen mehrere Knochen

Symbolfoto: © burntimes

Ein betrunkener Patient verhielt sich in Bremerhaven zunächst noch ruhig auf dem Weg ins Krankenhaus. Plötzlich griff der 27-jährige Patient einen 36-jährigen Einsatzbeamten des Rettungsdienstes an, der sich während des Transports um den Patient kümmerte. Der Sanitäter wurde geschubst, ging zu Boden und anschließend trat der 27-Jährige mit seinen Füßen noch weiter auf ihn ein. Dabei erlitt der Helfer mehrere Knochenbrüche und musste anschließend selbst im Krankenhaus behandelt werden. Der Fahrer des Rettungswagens setzte einen Notruf ab. Die Polizei eilte zu dem Rettungswagen und überwältigte den Gewalttäter. Gegen den 27-Jährigen werden Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet. Der Zwischenfall ereignete sich bereits Anfang der Woche, wurde aber erst am Donnerstag bekannt. Der Sanitäter liegt noch immer im Krankenhaus.

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Nizza-Attentat: Täter hatte Helfer – fünf Festnahmen

Symbolfoto: © burntimes

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Die Todesfahrt während des Feuerwerks am Nationalfeiertag im französischen Nizza war über einen längeren Zeitraum geplant worden. Das ergaben Ermittlungen der Polizei. Der Tunesier war auch nicht allein. Er hatte Unterstützer. Gegen fünf mögliche Komplizen wurden Ermittlungen eingeleitet. Sie sitzen in Untersuchungshaft. Drei Männern wird die Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Einer der drei hat mit einem Paar aus Albanien dem 31-jährigen Tunesier die Waffe besorgt, mit der der Attentäter geschossen hat. Der Tunesier raste am 14. Juli auf der Strandpromenade während des Feuerwerks zum Nationalfreitag in eine Menschenmenge und tötete dabei 84 Menschen (wir berichteten). Die Auswertungen des Handys des Täters ergaben, dass er vor dem Attentat regen Kontakt mit den fünf möglichen Komplizen hatte. Einer der möglichen Komplizen war einige Tage vor dem Attentat mit in den gemieteten Lastwagen eingestiegen. Das belegen Videoaufzeichnungen der städtischen Kameras.

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Unfall auf A4: Auto rast in Unfallstelle – Polizist kommt ums Leben

Symbolfoto: © burntimes

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Am Montagnachmittag gegen 16 Uhr hat sich auf der Autobahn 4 in der Nähe des Kirchheimer Dreiecks in Hessen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Bundespolizist, der als Ersthelfer an der Unfallstelle war, wurde von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Zwei seiner Kollegen erlitten schwere Verletzungen. Sie waren dabei die Unfallstelle abzusichern, als ein Auto in die Gruppe der drei Bundespolizisten fuhr. Die Polizisten befanden sich auf dem Heimweg, als sie sich dazu entschlossen an der Unfallstelle auf dem Standstreifen anzuhalten und Hilfe zu leisten. Der erste Unfall ereignete sich gegen 15.30 Uhr. Ein Auto prallte kurz hinter einer Kurve in die Mittelleitplanke und blieb anschließend auf der linken Spur liegen. In dem nachfolgenden Auto befanden sich drei Bundespolizisten, die an der Unfallstelle anhielten und diese absichern wollten. Die Polizisten hatten dafür ihr Fahrzeug verlassen. Kurze Zeit später fuhr ein Auto in die Helfergruppe. Die beiden Insassen des Fahrzeugs, das in die Mittelleitplanke geprallt war, erlitten leichte Verletzungen. An der Unfallstelle wurde der dritte Polizist zeitweilig vermisst. Später stelle sich heraus, dass der Beamte bereits mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Fahrer des Fahrzeugs, das in die helfenden Bundespolizisten prallte wurde ebenfalls mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Autoahn 4 wurde ab dem Kirchheimer Dreieck in Fahrtrichtung Eisenach für mehrere Stunden vollgesperrt. Erst am Montagabend wurde der Verkehr wieder freigegeben. Ein Gutachter wurde beauftragt die genauen Umstände des tödlichen Unfalls zu rekonstruieren.

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