Dortmund: Mann sprengt Fahrscheinautomat – 31-Jähriger stirbt

Symbolfoto: © burntimes

Im Dortmunder Hauptbahnhof hat ein 31-Jähriger am Dienstagmorgen gemeinsam mit einem 26-Jährigen gegen 4.20 Uhr einen Fahrscheinautomaten gesprengt. Der 31-jährige Dortmunder kam dabei ums Leben. Die Polizei nahm einen 26-jährigen Mittäter inzwischen fest. Der Mann hatte ausgesagt, dass er den Mann, der ums Leben kam, kannte und zuvor zufällig am Bahnhof getroffen hatte und kurz darauf einen lauten Knall hörte und sich dorthin begab. Die beiden Männer sind polizeibekannt. Sie standen bereits unter Diebstahlverdacht. Als die Beamten vor Ort eintrafen fanden sie einen völlig zerstörten Fahrschein-automaten vor. Ein Schwerverletzter lag davor und starb trotz Reanimationsmaßnahmen. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 26-Jährige durch die Detonation ums Leben kam. Eine Obduktion wurde angeordnet.

Der Nah- und Fernverkehr war durch den Vorfall zwischen Dortmund und Hamm bis 8.20 Uhr in beide Richtungen gesperrt.

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Axt-Angriff auf Düsseldorfer Hautbahnhof: Zehn Verletzte – Täter ist psychisch krank

Symbolfoto: © burntimes

Am Donnerstagabend gegen 21 Uhr hat sich auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof ein Axt-Angriff ereignet. Der Angreifer begann seine Attacke in einem Zug der Linie S28, die gerade in den Hauptbahnhof einfuhr. Er griff zwei Menschen wahllos im Zug mit der Axt an. Anschließend stieg er aus und griff auf dem Bahnsteig weitere Menschen an. Insgesamt wurden zehn Menschen zum Teil schwer verletzt. Unter den Opfern befindet sich auch eine 13-Jährige. Der Lokführer reagierte schnell und verschloss die Türen der S-Bahn auf dem Gleis, um die Fahrgäste zu schützen. Der Täter selbst flüchtete nach dem Angriff über die Gleise und sprang von einer Eisenbahnbrücke einige Meter in die Tiefe. Dabei brach er sich mehrere Knochen und kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der 36-jährige Täter aus Wuppertal handelte offensichtlich in suizidaler Absicht. Er sagte aus, dass er gehofft hatte von Polizisten erschossen zu werden. Es gibt keinerlei Hinweise auf eine religiöse oder politisch motivierte Tat. Der Einzeltäter litt an paranoider Schizophrenie. Die Beamten fanden in der Wohnung des Mannes ein entsprechendes Attest.

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Bremen: Polizei fasst geflohenen Psychiatriepatienten

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Der geflohene 19-jährige Psychiatriepatient aus Bremen wurde in der Nacht zu Donnerstag am Hauptbahnhof gefasst. Der junge Erwachsene war am Mittwoch aus der Psychiatrie aus Bassum geflüchtet und rief dabei: „Ich sprenge euch in die Luft.“ Die Polizei schloss eine Eigen- und Fremdgefährdung nicht aus und startete nach der Flucht des 19-jährigen algerischen Asylbewerbers einen Großeinsatz. Zeugenaussagen zufolge hielt er sich am frühen Mittwochabend im Weserpark auf. Daraufhin rückten Spezialeinheiten an und evakuierten, umstellten und durchsuchten das komplette Einkaufszentrum. Der Einsatz am Weserpark wurde auch nach der Festnahme des 19-Jährigen fortgesetzt, um sicherzustellen, dass dieser dort keine gefährlichen Gegenstände platziert hat. In der Nacht konnte Entwarnung gegeben werden.

Der 19-Jährige wurde am Donnerstagmorgen aus der Haft nach Hause entlassen. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass keine hinreichenden Gründe für eine Haft vorgelegen hätten. Unklar ist, warum der 19-Jährige nicht zurück in die Psychiatrie gebracht wurde.

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