Terrorattacken in Paris und London: Polizei leitet Terrorermittlungen ein

Symbolfoto: © burntimes

In der französischen Hauptstadt Paris sind Polizisten am Montag erneut das Ziel eines Terrorangriffs geworden. Ein Mann rammte mit seinem Auto gezielt ein Einsatzfahrzeug auf dem Pariser Champs-Elysées. Der Angreifer kam ums Leben – sein Auto ging nach dem Unfall in Flammen auf. Polizisten hatten den Fahrer aus dem Auto gezogen. Rettungsversuche scheiterten jedoch. Der 31-jährige Mann kommt aus einer Pariser Vorstadt und er wurde bei den Behörden als Extremist geführt. Die Anti-Terror-Einheit hat Ermittlungen eingeleitet. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um keinen gewöhnlichen Unfall handelte. Die Polizisten im Fahrzeug blieben unverletzt. Die Polizei bestätigte, dass der Mann im Auto eine Kalaschnikow mitführte. Außerdem führte der Angreifer eine Gasflasche mit sich, die er offenbar zur Explosion bringen wollte. Dies schlug jedoch fehl. Nach dem Vorfall wurden die Menschen aufgefordert das Gebiet weiträumig zu meiden. Der Ausnahmezustand in Frankreich soll bis November verlängert werden.

In der britischen Hauptstadt London hat sich ebenfalls ein terroristischer Vorfall ereignet. In der Nacht zu Montag war nach Mitternacht ein Lieferwagen in der Nähe einer Moschee im Stadtteil Finsbury Park in eine Menschenmenge gefahren. Mindestens acht Menschen wurden verletzt. Ein Mann starb. Der 48-jährige Täter wurde von Augenzeugen festgehalten und der Polizei übergeben. Er war der Polizei bisher noch nicht bekannt. Es handelt sich um einen vierfachen Familienvater. Nach seiner Festnahme wurde er in eine Klinik eingeliefert, um seinen Geisteszustand zu prüfen.

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Iran: Doppelanschlag erschüttert Hauptstadt Teheran

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der iranischen Hauptstadt Teheran hat sich am Mittwoch ein Doppelanschlag ereignet. Mindestens zwölf Menschen kamen bei den Selbstmordanschlägen ums Leben und 40 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) haben die Taten für sich deklariert. Sechs der insgesamt sieben Terroristen sind bei dem Anschlag ebenfalls ums Leben gekommen. Der siebte Täter wurde verhaftet. Das iranische Innenministerium teilte mit, dass sich vier Männer in das Parlament im Iran geschlichen haben und drei von ihnen erschossen wurden und einer sich in die Luft sprengte. Der zweite Anschlag ereignete sich im Mausoleum des verstorbenen Revolutionsführers Chomeni im Süden der Hauptstadt. Dort sprengte sich ebenfalls ein Mann in die Luft. Ein drittes Terrorkommando konnte festgenommen werden. Es ist das erste Mal, dass die Terroristen des IS sich zu einem Anschlag im Iran bekennen.

Der Iran ist ein enger Verbündeter mit Syrien und dem Präsidenten Baschar al-Assad. In der Bevölkerung wird der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien stark umstritten. Viele verstehen nicht, wieso der Iran das Bürgerkriegsland Syrien unterstützt, in dem ein Genozid an Sunniten droht. Der Iran hatte bisher immer wieder betont, dass sicherste Land im Nahen Osten zu sein.

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Erdbeben-Katastrophe in Ecuador: Mindestens 233 Menschen starben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Ecuador hat sich ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala ereignet. Es herrscht nach dem schweren Erdbeben der Ausnahmezustand. Mindestens 233 Menschen kamen ums Leben. Die Behörden befürchten, dass die Opferzahlen noch deutlich ansteigen werden. Nachdem Erdbeben hatte das Pazifische Tsunami-Warnzentrum für Ecuador und das Nachbarland Peru eine Warnung herausgegeben. Diese wurde jedoch wenig später wieder zurückgenommen. Die Regierung selbst gab zunächst keine entsprechende Warnung heraus. Die Behörden riefen die Bewohner der Küstenregionen in Ecuador allerdings auf, die Gebiete zu verlassen. In der Hafenstadt Guayaquil kam es zu schweren Beschädigungen an Gebäuden.

In den sozialen Netzwerken sind Fotos von eingestürzten und schwer beschädigten Gebäuden zu sehen. In Esmeralda sind alleine 71 Häuser eingestürzt. Zahlreiche Menschen wurden verschüttet. Die Menschen graben vielerorts mit den bloßen Händen nach Vermissten in den Trümmern. Der Flughafen von Manta wurde geschlossen, weil der Tower schwere Schäden erlitten hat. Die Erdbebenwarte teilte mit, dass sich das Erdbeben in der Nacht zu Samstag in 28 Kilometern Tiefe ereignete. Die Erschütterungen waren auch in der 170 Kilometer entfernten Hauptstadt Quito, für etwa 40 Sekunden lang, zu spüren und auch bis nach Kolumbien. Die Stadt Pedernales mit seinen rund 50.000 Einwohnern ist besonders schlimm betroffen und von der Außenwelt abgeschnitten. Der dortige Bürgermeister sagte, dass es nicht um den Einsturz eines Hauses, sondern einer ganzen Stadt ginge.

Anwohner rannten in Panik auf die Straße. Das Handy- und Stromnetz war durch das Beben zeitweilig ausgefallen. Außerdem kam es zu Erdrutschen, die Brücken zerstörten und Straßen unpassierbar machten. Die Regierung von Ecuador entsandte 10.000 Soldaten und 3.500 Polizisten in die betroffenen Gebiete. Der nationale Katastrophenfall wurde ausgerufen. Für sechs Provinzen wurde der Ausnahmezustand verhängt. Es war das Stärkste Erdbeben in Ecuador seit 1979.

Erdbeben sind in Ecuador zuletzt immer seltener und weniger heftiger als beispielsweise in Chile gewesen. Der einzige noch aktive Vulkan der Cordillera Occidental ist der 4.778 m hohe Guagua Pichincha östlich von Quito. Cotopaxi, Tungurahua und Sangay sind die aktiven Vulkane der Cordillera Central. Momentan werden elf Vulkane Ecuadors aktiv überwacht, davon sind der Cotopaxi, der Guagua Pichincha und der Tungurahua als gefährlich eingestuft.

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Terroranschlag in Ankara: Mindestens 27 Menschen kamen ums Leben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In der türkischen Hauptstadt Ankara hat sich am Sonntag ein schwerer Terroranschlag ereignet. Es kamen mindestens 27 Menschen ums Leben und 75 weitere erlitten teils schwere Verletzungen. Diese Zahlen bestätigte der Gouverneur von Ankara. Der Terroranschlag ereignete sich auf dem Kizilay-Platz. Auf diesem Platz fanden 2013 die Proteste gegen die Regierung statt. Fernsehbilder zeigten einen ausgebrannten Bus und mehrere beschädigte Fahrzeuge. Die türkische Regierung verhängte zunächst eine Nachrichtensperre, die es den Journalisten untersagt Fotos aufzunehmen. Nach Angaben des türkischen Fernsehsenders TRT soll eine Autobombe explodiert sein. Der Kizilay-Platz wurde inzwischen, aus Sorge vor einem weiteren Anschlag, von der Polizei weiträumig evakuiert.

Erst am Freitag veröffentlichte die US-Botschaft eine Warnung an amerikanische Staatsbürger in der türkischen Hauptstadt Ankara. Es gebe Informationen über einen bevorstehenden Terroranschlag im Stadtzentrum, hieß es. Im Februar verübte die kurdische, militante Gruppierung TAK, die der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK nahe steht, einen Terroranschlag in Ankara auf einen Militärkonvoi. Hierbei kamen 28 Menschen ums Leben (wir berichteten). Die TAK begründete den Anschlag im Februar mit dem gewaltsamen Vorgehen der Regierung gegen die Kurden im Nordosten des Landes. Am 12. Januar hatte sich ein Selbstmordattentäter ebenfalls in Ankara inmitten einer deutschen Reisegruppe in die Luft gesprengt. Zwölf deutsche Touristen starben. Zu der Tat bekannte sich im Nachhinein die Terrormiliz Islamischer Staat.

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Moskau: Frau lief mit abgetrenntem Kinderkopf durch die Stadt

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Moskau wurde eine Frau verhaftet, die den abgetrennten Kopf ihres Kindes mit sich herumtrug. Die Polizei bestätigte, dass die Frau das vierjährige Mädchen zuvor enthauptete. Die Frau ging mit dem Kopf in der Hand vor einer U-Bahn-Station immer wieder rauf und runter und drohte dabei sich in die Luft zu sprengen. Ein Augenzeuge berichtete, dass die Frau einen Kinderkopf aus einem Paket herauszog und anschließend schreiend auf der Straße herumgelaufen sei. Sie soll immer wieder „Allah ist groß“ gerufen haben. Es herrschte Chaos rund um die U-Bahn-Station, weil zunächst von einem Attentat ausgegangen wurde. Moskaus Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Gräueltat offenbar in der Wohnung der Familie stattfand. Die Frau passte lediglich auf das Kind auf, es war nicht ihr eigenes. Seit einem Jahr betreute die Frau die Kinder der Familie. Sie wartete bis die Eltern des Mädchens die Wohnung gemeinsam mit dem älteren Geschwisterkind verlassen hatten. Anschließend enthauptete sie das Mädchen und zündete die Wohnung an. Die Feuerwehr entdeckte während der Löscharbeiten die kopflose Leiche des vier Jahre alten Mädchens. Das Kind hatte Spuren einer gewaltsamen Tötung aufgewiesen. Ein möglicher Hintergrund der Tat könnte auch sein, dass die Mörderin vor der Tat erfahren hatte, dass ihr Mann sie betrügt. Die Frau soll nun psychisch untersucht werden.

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Syrien: Doppelanschlag in Damaskus fordert 58 Tote

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Im Schiitenbezirk von Damaskus haben sich zwei Anschläge der Terroristen des Islamischen Staats (IS) ereignet. Die Anschläge ereigneten sich im Süden der Hauptstadt. Zunächst hatte ein Selbstmordattentäter ein mit Sprengstoff beladenes Auto im Schiitenbezirk Sajeda Sainab in die Luft gesprengt. Nachdem anschließend Rettungskräfte zur Hilfe eilten, hatte sich ein weiterer Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag mit. Bei dem Doppelanschlag starben 58 Menschen, darunter 25 Kämpfer einer regierungstreuen Miliz. Die syrische Hauptstadt Damaskus wird zur Zeit zu einem großen Teil von Regierungstruppen kontrolliert. Die IS-Terroristen bekannten sich in einer Mitteilung im Internet zu dem Doppelanschlag in Damaskus. Das staatliche Fernsehen in Syrien zeigte Bilder von brennenden Gebäuden und zerstörten Autos.

Unterdessen laufen in Genf die Friedensverhandlungen: Die erst am Samstag angereiste Delegation der syrischen Opposition hat bereits kurz nach ihrer Ankunft gedroht die Genfer Friedensverhandlungen abzubrechen. Die Opposition wird die Verhandlungen abbrechen, wenn das Assad-Regime nicht unverzüglich seine Verbrechen beendet. Die syrische Opposition wirft dem UN-Sondervermittler de Mistura Parteilichkeit vor. Direkte Verhandlungen zwischen der Opposition und der syrischen Regierung schloss die Delegation der Opposition zunächst aus. Der UN-Vermittler hatte am Freitag die lang erwarteten Friedensgespräche über ein Ende des mittlerweile fünf Jahre andauernden Bürgerkriegs zunächst mit Vertretern der syrischen Regierung begonnen. Millionen von Syrern haben lange auf diese Verhandlungen gewartet.

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Flüchtlingskrise: Das LaGeSo in Berlin ist überfordert

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)    | pixelio.de

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de

In Berlin ist es noch immer nicht gelungen das Chaos vor dem LaGeSo unter Kontrolle zu bekommen. Über die chaotischen Zustände beim LaGeSo wurde auch in der New York Times berichtet. LaGeSo steht für Landesamt für Gesundheit und Soziales. Die Behörde ist deutschlandweit das Sinnbild für das Versagen der Politik bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Täglich werden in dem Landesamt rund 500 Termine an Flüchtlinge vergeben, von denen lediglich um die 200 eingehalten werden können. Das Amt vergibt schon seit Monaten mehr Termine, als bearbeitet werden können. Seit dem die Anzahl der Flüchtlinge im Sommer stark anstieg warten Tag und Nacht hunderte Menschen vor dem LaGeSo. In dem Gedränge kollabieren immer wieder Flüchtlinge auf der Straße. Kinder und Hochschwangere frieren und warten Nacht für Nacht in der Kälte. Die ehrenamtlichen Helfer und die Caritas verhindern eine Katastrophe.

Die zuständigen Politiker haben erkannt, dass die Situation unerträglich ist. Dennoch ist es bisher nicht gelungen die Situation dauerhaft unter Kontrolle zu bekommen. Die Helfer sagten, dass nicht mehr ausgeschlossen werden kann, dass Menschen vor dem LaGeSo sterben. Immer noch sind über 15.000 Flüchtlinge nicht registriert und erhalten daher kaum medizinische Hilfe und Versorgung. Die Menschen werden tage- und nächtelang unzumutbaren Warteszenerien ausgesetzt. Berlins regierender Bürgermeister sagte im November, dass er die Bilder nicht mehr sehen will. Geändert hat sich seitdem jedoch kaum etwas. Am Montag erstatteten schließlich 40 Rechtsanwälte Strafanzeigen, wegen Körperverletzung und Nötigung im LaGeSo, gegen den Berliner Sozialsenator. Seit Jahresbeginn sind rund 65.000 Flüchtlinge in Berlin angekommen.

Registrierte Flüchtlinge in Berlin müssen trotzdem einmal im Monat zum LaGeSo um dort ihr Taschengeld abzuholen und Gutscheine für Unterkunft und Krankenversorgung zu erhalten, weil sie sonst mittellos und schließlich obdachlos werden. Der Sprecher der Caritas sagte, dass solche Regelungen einen fassungslos machen.

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Anti-Terror-Einsatz in Belgien: Letzte Nacht wurden bei 19 Razzien 16 Menschen verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Nach den Terroranschlägen in Paris mit 130 Toten und 350 Verletzten haben sich die Ermittlungen nach Brüssel verlagert. In Brüssel herrscht seit Tagen Ausnahmezustand. Es fahren keine U-Bahnen, öffentliche Gebäude sind geschlossen und Veranstaltungen fallen aus. Die Polizei jagt den Paris-Attentäter Salah Abdeslam und versucht die ganze Stadt vor drohenden Terroranschlägen zu beschützen. Der 26-jährige Salah Abdeslam wird mit internationalem Haftbefehl weltweit gesucht. Er befindet sich nicht unter den Festgenommenen. Bei den 19 Hausdurchsuchungen im Großraum von Brüssel wurden weder Waffen noch Sprengstoff gefunden, teilte die Polizei in einer Pressekonferenz mit. Der Drahtzieher der Terroranschläge, Abdelhamid Abaaoud, wurde letzte Woche bei einem Anti-Terror-Einsatz nach siebenstündigem Schusswechsel getötet. Salah Abdeslam soll in einem BMW von Belgien aus über die Autobahn in Richtung Deutschland geflüchtet sein. Die Autobahn verbindet Lüttich mit Aachen.

In der Nacht zu Montag wurden bei 19 Razzien insgesamt 16 Menschen im Großraum von Brüssel verhaftet. Es kam sogar zu einer Schießerei in der Gemeinde Molenbeek. Als ein Fahrzeug unvermittelt auf die Polizisten zufuhr gaben die Beamten zwei Schüsse ab. Der verletzte Fahrer flüchtete wurde aber wenig später von der Polizei gestellt. Trotzdem gilt in Brüssel nach wie vor die höchste Terrorwarnstufe, sodass auch am Montag das öffentliche Leben in weiten Teilen stillsteht. Seit drei Tagen fahren in Brüssel keine U-Bahnen. Nur Busse und Straßenbahnen fahren unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Am Montag blieben auch Schulen, Universitäten und Kindergärten geschlossen. Einige Firmen blieben ebenfalls geschlossen. Alle Sportereignisse wurden abgesagt.

Brüssel bleibt auch nach der Polizeiaktion in der vergangenen Nacht weiter in Alarmbereitschaft. Außerdem läuft der Anti-Terror-Einstz auch am Montag weiter.

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Terrorismus: Belgien hat für Brüssel die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Brüssel fahren keine U-Bahnen mehr und auch sonst ist das öffentliche Leben größtenteils zum Erliegen gekommen an diesem Samstag. Auch Konzerte und Fußballspiele in Brüssel wurden abgesagt. Öffentliche Gebäude blieben geschlossen. Der Grund sind Hinweise auf bevorstehende Terroranschläge. Die belgische Regierung hat in Brüssel die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Der belgische Premierminister erklärte am Samstagnachmittag, dass es konkrete Pläne für ein unmittelbar bevorstehendes Attentat gibt. Aus diesem Grund wurde auch der U-Bahn-Verkehr eingestellt. Erst am Sonntagnachmittag ab 15 Uhr sollen die Bahnen wieder planmäßig verkehren, teilte der Betreiber Stib mit. Busse und Straßenbahnen fahren unter deutlich erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Das Ziel der Terroranschläge sollten demnach ein Einkaufszentrum und der öffentliche Nahverkehr gewesen sein.

Die Polizei in Belgiens Hauptstadt Brüssel teilte mit, dass bei einer Wohnungsbuchung am Freitag mehrere Waffen gefunden worden sind. Die Person, bei der die Waffen gefunden wurden, steht im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris. In Brüssel leben mehr als eine Million Menschen. Das nationale Krisenzentrum forderte alle Menschen im Großraum von Brüssel auf Plätze mit vielen Menschen zu meiden. Letzte Woche Freitag wurden bei einem Terroranschlag von islamistischen Terroristen 130 Menschen in der französischen Hauptstadt Paris getötet.

Belgien steht seit dem Terror in Paris im Mittelpunkt der Ermittlungen. Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, lebte in der belgischen Gemeinde Molenbeek. Er starb am Mittwoch bei einem Anti-Terror-Einsatz von französischen Spezialeinheiten in Paris (wir berichteten). Der Terrorist plante in Paris bereits weitere Anschläge.

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Bombenanschlag auf Zentrum von Bangkok: Mindestens 19 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Der Anschlag galt dem Herzstück der thailändischen Hauptstadt Bangkok. Mitten im Zentrum der Stadt ist eine Bombe explodiert. Mindestens 19 Menschen kamen dabei ums Leben und mehr als 80 wurden zum Teil schwer verletzt. Die thailändischen Behörden teilten am Montagabend mit, dass die Zahl der Opfer noch weiter ansteigen könnte. Die gewaltige Explosion ereignete sich auf einer der beliebtesten Kreuzungen von Bangkok. Unter den Toten befindet sich eine große Anzahl von Ausländern. Ob sich deutsche Touristen unter den Opfern befinden ist noch unklar. Die deutsche Botschaft teilte mit, dass sie sich um Aufklärung bemüht. Die Polizei teilte mit, dass die Bombe an einem Motorrad befestigt gewesen sei. Durch die Explosion wurde ein Krater in die Straße gerissen. Der Sprengsatz explodierte nur wenige Meter vom Erawan-Schrein entfernt. Der Erawan-Schrein ist besonders bei Touristen ein beliebtes Ausflugsziel in Bangkok.

Im Februar und April diesen Jahres kam es schon einmal zu Anschlägen. Bekannt hatte sich zu den Taten bis heute niemand. Die Regierung ging bisher davon aus, dass die Anschläge die vom Militär eingesetzte Regierung destabilisieren soll.

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