ICE bei Dortmund entgleist: Ermittler suchen nach Ursache – Bahnverkehr in NRW tagelang beeinträchtigt

Symbolfoto: © burntimes

Am Montagabend ist um 18.46 Uhr auf dem Dortmunder Hauptbahnhof ein ICE entgleist. Die zwei hinteren Waggons des Fernzugs waren aus noch ungeklärter Ursache, bei der Einfahrt auf Gleis 10, von den Schienen gesprungen, als der Zug gerade in den Dortmunder Hauptbahnhof einfuhr. Der vordere Zugteil war am Bahnsteig, als die hinteren Waggons entgleisten. Zwei der insgesamt 152 Reisenden wurden leicht verletzt. Am Montag um 21.30 Uhr wurden einige Bahnsteige des Hauptbahnhofs in Dortmund wieder freigegeben. Der ICE 945 war auf dem Weg nach Berlin. Nach dem Unfall werden viele Züge umgeleitet.

Ein Bahnsprecher sagte am Dienstagmorgen, dass Pendler und Reisende mit Umwegen, Schienenersatzverkehr und Verspätungen rechnen müssen. Die Einschränkungen werden tagelang andauern. Am Dienstagvormittag wurden die Ermittlungen an dem entgleisten ICE aufgenommen. Es wird geprüft, ob der ICE mit der korrekten Geschwindigkeit einfuhr, rechtzeitig bremste und ob die Weichen und Signale alle korrekt gestellt waren. Wenn die Ermittlungen an dem verunglückten Zug abgeschlossen sind, soll der ICE 945 im Laufe des Tages vor Ort repariert werden und anschließend wird der Zug in eine Werkstatt gebracht. Zwei Spezialkräne sind ebenfalls auf dem Weg, um den Zug wieder aufzurichten.

Anschließend wird der erhebliche Schaden an der Gleisanlage repariert. Der Dortmunder Hauptbahnhof ist deshalb nur eingeschränkt befahrbar. Besonders betroffen ist die Strecke von Dortmund nach Bochum.

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Dortmund: Mann sprengt Fahrscheinautomat – 31-Jähriger stirbt

Symbolfoto: © burntimes

Im Dortmunder Hauptbahnhof hat ein 31-Jähriger am Dienstagmorgen gemeinsam mit einem 26-Jährigen gegen 4.20 Uhr einen Fahrscheinautomaten gesprengt. Der 31-jährige Dortmunder kam dabei ums Leben. Die Polizei nahm einen 26-jährigen Mittäter inzwischen fest. Der Mann hatte ausgesagt, dass er den Mann, der ums Leben kam, kannte und zuvor zufällig am Bahnhof getroffen hatte und kurz darauf einen lauten Knall hörte und sich dorthin begab. Die beiden Männer sind polizeibekannt. Sie standen bereits unter Diebstahlverdacht. Als die Beamten vor Ort eintrafen fanden sie einen völlig zerstörten Fahrschein-automaten vor. Ein Schwerverletzter lag davor und starb trotz Reanimationsmaßnahmen. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 26-Jährige durch die Detonation ums Leben kam. Eine Obduktion wurde angeordnet.

Der Nah- und Fernverkehr war durch den Vorfall zwischen Dortmund und Hamm bis 8.20 Uhr in beide Richtungen gesperrt.

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Axt-Angriff auf Düsseldorfer Hautbahnhof: Zehn Verletzte – Täter ist psychisch krank

Symbolfoto: © burntimes

Am Donnerstagabend gegen 21 Uhr hat sich auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof ein Axt-Angriff ereignet. Der Angreifer begann seine Attacke in einem Zug der Linie S28, die gerade in den Hauptbahnhof einfuhr. Er griff zwei Menschen wahllos im Zug mit der Axt an. Anschließend stieg er aus und griff auf dem Bahnsteig weitere Menschen an. Insgesamt wurden zehn Menschen zum Teil schwer verletzt. Unter den Opfern befindet sich auch eine 13-Jährige. Der Lokführer reagierte schnell und verschloss die Türen der S-Bahn auf dem Gleis, um die Fahrgäste zu schützen. Der Täter selbst flüchtete nach dem Angriff über die Gleise und sprang von einer Eisenbahnbrücke einige Meter in die Tiefe. Dabei brach er sich mehrere Knochen und kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der 36-jährige Täter aus Wuppertal handelte offensichtlich in suizidaler Absicht. Er sagte aus, dass er gehofft hatte von Polizisten erschossen zu werden. Es gibt keinerlei Hinweise auf eine religiöse oder politisch motivierte Tat. Der Einzeltäter litt an paranoider Schizophrenie. Die Beamten fanden in der Wohnung des Mannes ein entsprechendes Attest.

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Leipzig: Landsmann fesselt syrischen Terrorverdächtigen Jaber A. –– Festnahme

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Der international gesuchte Terrorverdächtige Jaber A. konnte in der Nacht zu Montag um 0.42 Uhr im Leipziger Stadtteil Paunsdorf verhaftet werden. Der tatverdächtige Syrer hatte am Leipziger Hauptbahnhof einen Landsmann angesprochen und ihn gefragt, ob er bei ihm übernachten könnte. Der Syrer erkannte den Mann, als den Terrorverdächtigen, lud ihn zu sich nach Hause ein und fesselte ihn wenig später in seiner Wohnung und alarmierte die Polizei. Die Beamten fanden den 22-jährigen Jaber A. gefesselt in der Wohnung vor. Jaber A. war als Flüchtling in Deutschland registriert und steht unter dringendem Tatverdacht einen Sprengstoffanschlag geplant zu haben.

Am Samstag konnte er während einer Anti-Terror-Razzia knapp entkommen. Im Inneren der Chemnitzer Wohnung, in der sich der 22-Jährige aufhielt, wurden später mehrere hundert Gramm hochexplosiver Sprengstoff gefunden. Der Mieter der Wohnung wurde am Samstagnachmittag am Hauptbahnhof von Chemnitz verhaftet. Er könnte ein Komplize von Jaber A. sein. Der Mann hatte offenbar einen Sprengstoffanschlag auf einen der Berliner Flughäfen geplant. Jaber A. war im Auftrag der Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) aktiv. Am Sonntag wurden bereits die Sicherheitsmaßnahmen auf den Flughäfen in Berlin Tegel und Schönefeld verstärkt.

Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen den Terrorverdächtigen übernommen. Jaber A. wird nun nach Karlsruhe überführt. Dort wird ihm noch am Montag der Haftbefehl verkündet.
Die Berliner Polizei gratulierte den Kollegen in Sachsen zum Fahndungserfolg.

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Großeinsatz in Chemnitz (Sachsen): Terrorverdacht – Sprengstoff wurde gefunden

Symbolfoto: © burntimes

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In der sächsischen Stadt Chemnitz wurde am Samstagmorgen eine Wohnung im früheren Fritz-Heckert-Gebiet durchsucht. Der Zugriff erfolgte am frühen Samstagmorgen. Die Beamten stürmten die Wohnung und fanden dort eine relevante Person nicht an. Spezialeinsatzkräfte durchsuchten anschließend den Gebäudekomplex und entdeckten mehrere hundert Gramm „hochbrisanten Sprengstoff“. Es wurden Löcher gegraben in denen den Sprengstoff unschädlich gemacht werden soll. Ein Transport ist Polizeiangaben zufolge zu gefährlich. Der Evakuierungsradius wurde am Samstagabend noch einmal ausgeweitet. Anschließend wurde das Wohngebiet abgeriegelt und mehrere Häuser und Wohnungen evakuiert. Am späten Samstagnachmittag wurden drei Personen, die mit dem Verdächtigen in Kontakt standen, am Hauptbahnhof in Chemnitz vorübergehend festgenommen. Die Personen trugen einen Koffer bei sich, der zur Stunde von Spezialkräften nach Sprengstoff untersucht wird. Die Polizei geht davon aus, dass der Tatverdächtige, nach dem zur Zeit gefahndet wird, Verbindungen zu Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) hat. Die Polizei fahndet in und rund um Chemnitz auf Hochtouren. Dem Mann ist jedoch offenbar die Flucht gelungen. Er wird verdächtigt einen Sprengstoffanschlag vorbereitet zu haben. Auch in Berlin wurden die Sicherheitsmaßnahmen am Samstag erhöht. An den Bahnhöfen sind Einsatzkräfte aus den Hundertschaften im Einsatz. Unklar ist, ob der gesuchte Syrer Sprengstoff bei sich trägt. Die Polizei stuft den Mann als gefährlich ein.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Sachsen um Mithilfe bei der Suche nach einer Person, welche im Verdacht der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags steht. Die Polizei selbst hat zur Zeit keine Hinweise zum Aufenthaltsortes des Mannes.

Es handelt es sich bei der Person um:

© Medienservice.Sachsen/Polizei Sachsen

© Medienservice.Sachsen/Polizei Sachsen

Jaber ALBAKR,
geb. 10.01.1994 in Saasaa/Damaskus-Land/Syrien,

Aktuell ist ALBAKR, wie auf dem beigefügtem Bild, mit einem schwarzen Kapuzensweatshirt mit auffälligem Druck bekleidet.

Hinweise zur Person bitte telefonisch an das Landeskriminalamt Sachsen unter 0351/8554114 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Bremen: Polizei fasst geflohenen Psychiatriepatienten

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Der geflohene 19-jährige Psychiatriepatient aus Bremen wurde in der Nacht zu Donnerstag am Hauptbahnhof gefasst. Der junge Erwachsene war am Mittwoch aus der Psychiatrie aus Bassum geflüchtet und rief dabei: „Ich sprenge euch in die Luft.“ Die Polizei schloss eine Eigen- und Fremdgefährdung nicht aus und startete nach der Flucht des 19-jährigen algerischen Asylbewerbers einen Großeinsatz. Zeugenaussagen zufolge hielt er sich am frühen Mittwochabend im Weserpark auf. Daraufhin rückten Spezialeinheiten an und evakuierten, umstellten und durchsuchten das komplette Einkaufszentrum. Der Einsatz am Weserpark wurde auch nach der Festnahme des 19-Jährigen fortgesetzt, um sicherzustellen, dass dieser dort keine gefährlichen Gegenstände platziert hat. In der Nacht konnte Entwarnung gegeben werden.

Der 19-Jährige wurde am Donnerstagmorgen aus der Haft nach Hause entlassen. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass keine hinreichenden Gründe für eine Haft vorgelegen hätten. Unklar ist, warum der 19-Jährige nicht zurück in die Psychiatrie gebracht wurde.

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Hannover-Hauptbahnhof: 15-Jährige rammt Bundespolizisten Messer in den Hals

Symbolfoto: © Biggi | pixelio.de

Symbolfoto: © Biggi | pixelio.de

Am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr hat eine 15-Jährige einem 34-jährigem Bundespolizisten im Hauptbahnhof der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover ein Messer in den Hals gerammt. Der Zwischenfall ereignete sich während einer Personenkontrolle am hinteren Ausgang in Richtung des ZOB. Der Beamte wurde bei dem Angriff schwer verletzt. Die 15-Jährige soll sich auffällig verhalten haben, sodass die Polizei sich entschlossen hatte sie zu überprüfen. Statt ihres Ausweises zog die 15-Jährige ein Messer und stach plötzlich in Höhe des Westausgangs zu. Dem Kollegen des Opfers gelang es die 15-Jährige zu überwältigen und in die Wache der Bundespolizei im Hauptbahnhof zu bringen. Bei der anschließenden Personenkontrolle wurde noch ein weiteres Messer sichergestellt. Warum die Jugendliche zwei Messer bei sich trug ist noch unklar und Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Unklar ist auch noch, ob die Jugendliche zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand. Der verletzte Bundespolizist wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Nach dem Zwischenfall wurde der Ort des Geschehens großflächig mit Flatterband abgesperrt. Die Ermittler untersuchten die Spuren des Verbrechens. Der Nord-West-Eingang und Ausgang wurden während der laufenden Ermittlungen gesperrt.

Die Täterin befindet sich in Polizeigewahrsam. Weil sie dem Bundespolizisten mit dem Messer in den Hals gestochen hat, muss sie sich wegen eines versuchten Tötungsdeliktes verantworten. Die 15-jährige Täterin ist polizeibekannt. Gegen sie wurde unter anderem wegen Diebstahls und Körperverletzung ermittelt. Wann die 15-Jährige einem Haftrichter vorgeführt wird, war am späten Freitagabend noch unklar.

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Düsseldorf: Große Razzia mit 300 Polizisten im Nordafrikaner-Viertel

Symbolfoto: © burntimes

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In Düsseldorf hat die Polizei am Samstagabend ab 17.30 Uhr eine Großrazzia im Nordafrikaner-Viertel durchgeführt. Die Razzia findet rund um den Düsseldorfer Hauptbahnhof statt. Rund 300 Polizisten rückten in das sogenannte Maghreb-Viertel vor und führen unter anderem in Gastronomiebetrieben Großeinsätze durch. Das Viertel ist der Treffpunkt von Personen, die Taschen- und Gepäckdiebstähle sowie Straßenraub oder Drogendelikte begangen haben. An der Großrazzia beteiligten sich auch Bundespolizisten und städtische Behörden. Die Polizei in Düsseldorf teilte mit, dass insgesamt 18 Lokale zwischen dem Stresemannplatz bis hin zur Linien- und Querstraße in Oberbild überprüft werden. Unter anderem werden die Identitäten aller Personen überprüft und festgehalten. Außerdem werden noch Fingerabdrücke genommen. Die Ergebnisse der Razzia will die Polizei Düsseldorf erst am Sonntag bekanntgeben. Das Maghreb-Viertel gilt als Rückzugsort vor allem für nordafrikanische Banden. Das Viertel stand im Fokus der polizeilichen Ermittlungen, weil in Köln in der Silvesternacht überwiegend Nordafrikaner für die Übergriffe auf Frauen verantwortlich waren.

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Köln Hbf: Übergriffe auf Frauen gingen von 1.000 Männern aus – 60 Frauen erstatten Anzeige

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Nach sexuellen Übergriffen und Diebstählen in der Silvesternacht haben am Montag 60 Frauen Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Kölner Oberbürgermeisterin sprach von einem „ungeheuerlichen Vorfall“. Frauen wurden vor dem Bahnhof regelrecht eingekreist und Leute, die sich einmischen wollten, wurden bedroht. Der Kölner Polizeipräsident teilte man Montag mit, dass etwa ein Viertel der Anzeigen wegen Sexualdelikten eingereicht worden sind. Insgesamt gebe es 80 Geschädigte. Es wird sogar Vergewaltigungen nachgegangen, teilte der Polizeisprecher von Köln mit. Die Dunkelziffer ist vermutlich noch deutlich höher. Bei den Tätern soll es sich um eine größere Gruppe von afrikanischen oder arabischen Männern gehandelt haben. Mindestens 1.000 Männer sollen sich in der Silvesternacht auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz versammelt haben. Die Männer nutzten das Getümmel auf dem Bahnhofsvorplatz aus, um Frauen anzufassen und zu bestehlen. Kölns Oberbürgermeisterin hat am Montag ein Krisentreffen mit Vertretern aus Polizei und Ordnungsamt anberaumt. Die Gewerkschaft der Polizei sprach von einer völlig neuen Form von Gewalt. Die Bevölkerung ist nach den mutmaßlich organisierten Angriffen von Männerbanden verunsichert.

Am Sonntag haben Beamte der Bundespolizei fünf Verdächtige im Alter von 18 bis 24 Jahren auf einem Bahnsteig des Breslauer Platzes festgenommen. Die Männer hatten zuvor weibliche Reisende bedrängt. Bei einem weiteren Geschädigten entwendeten die Täter ein Mobiltelefon. Der Mann gab bei der Polizei an, dass er durch „Antänzer“ körperlich bedrängt wurde. Durch Unterhaken und Bein stellen versuchten die Kriminellen von ihrem Vorhaben abzulenken. Die Polizei ließ die Handschellen klicken, denn in den Taschen und Jacken der Täter fanden die Beamten nicht nur das Handy des Geschädigten. Für weitere Mobiltelefone und ein Tablet konnten die in Köln nicht wohnhaften Kriminellen keinen Eigentumsnachweis erbringen. Die Bundespolizei übergab die Festgenommenen der eingerichteten Ermittlungsgruppe der Polizei Köln. Zurzeit wird geprüft, ob das Quintett für Taten aus der Silvesternacht in Betracht kommt. Die Ermittlungen dauern an.

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Terror-Alarm in München an Silvester: Polizei fahndet nach möglichen Attentätern

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Nach der Terrorwarnung in München fahndet die Polizei nach fünf bis sieben möglichen Attentätern aus Syrien und dem Irak. Der Alarm wurde unter anderem durch Hinweise vom französischen Geheimdienst ausgelöst. Die ersten Hinweise erreichten das Bundeskriminalamt am Silvesterabend gegen 19.40 Uhr. Die Attentäter wollten offenbar einen Doppelanschlag verüben, bei dem sie sich selbst in die Luft sprengen wollten. Am Silvesterabend wurden aus Sicherheitsgründen der Münchener Hauptbahnhof und der Bahnhof in Pasing gegen 22.40 Uhr evakuiert. Die Menschen wurden außerdem aufgefordert größere Menschenansammlungen in der Innenstadt zu meiden. Die Fernzüge fuhren durch den Hauptbahnhof, ohne anzuhalten. Die Behörden hielten sich am Freitag äußerst bedeckt mit Informationen während der laufenden Ermittlungen. Der Polizeipräsident sagte am Freitagmorgen, dass es noch nicht bestätigt sei, dass es die genannten fünf bis sieben Personen aus Syrien und dem Irak überhaupt gebe. Von etwa der Hälfte der Terrorverdächtigen hatten die Geheimdienste Personalien nach Deutschland übermittelt. Am Freitagvormittag wurde die Gefahrensituation in München wieder herabgestuft und befindet sich auf dem Niveau vor der Warnung, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Polizei ist auch am Neujahrstag mit verstärkter Präsenz in München auf den Straßen. Mehr als 100 Einsatzkräfte sind in diesen Stunden zusätzlich im Einsatz. Die Terrorgefahr sei nach wie vor hoch, stellte der Polizeipräsident am Freitagvormittag klar. Die ganze Nacht über wurde der Hauptbahnhof und der Bahnhof Pasing von schwer bewaffneten Spezialeinheiten überwacht. Zwischen 3.30 und 4 Uhr am Freitagmorgen wurde der Hauptbahnhof wieder freigegeben, sodass der Bahnverkehr wieder planmäßig verkehren konnte. Nach Angaben der ausländischen Behörden sollen sich die möglichen Attentäter in München aufgehalten haben. Die Täter wollten sich angeblich um Mitternacht zeitgleich an beiden Bahnhöfen in die Luft sprengen.

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