Schwerer Unfall in Hamburg: Taxi-Dieb flüchtet und kollidiert mit Taxi – Fahrgast stirbt

Symbolfoto: © Q.pictures | pixelio.de

In Hamburg hat sich im Zentrum am Ballindamm ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein mutmaßlicher Taxidieb raste am Donnerstagmorgen mit stark erhöhter Geschwindigkeit in die falsche Richtung. Er kollidierte mit einem weiteren Großraumtaxi, in dem sich zu dem Zeitpunkt drei Menschen befanden. Für einen Fahrgast kam jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Taxifahrer und ein weiterer Gast wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Der Taxidieb wurde ebenfalls schwer verletzt. Der Taxidieb war aufgrund seiner unsicheren Fahrweise bereits am Donnerstagmorgen um 4 Uhr einem Beamten im Stadtteil Barmbek aufgefallen, der zu der Zeit nicht im Dienst war. Der Mann wählte den Notruf und alarmierte seine Kollegen. Mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf. Ob der Taxidieb das mitbekam ist noch unklar. Die Feuerwehr musste bei dem Taxi des Diebes das Dach abschneiden, um den im Fahrzeug eingeklemmten Mann zu befreien.

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Hamburg: Polizei hat 1.500 gestohlene Fahrräder sichergestellt

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizei hat in Hamburg Rothenburgsort 1.500 gestohlene Fahrräder sichergestellt. Ein Sprecher der Polizei bestätigte, dass davon ausgegangen wird, dass es sich um 1.500 gestohlene Fahrräder handelt. Es ist der größte Schlag in der organisierten Fahrradkriminalität in der Geschichte der Polizei Hamburg. Die Beamten durchsuchten zeitgleich vier Lagerhallen und zwei Wohnungen in Hamburg und Essen. Alleine in dem Industriegebiet waren 200 Polizisten im Einsatz. Die Polizei forderte nach dem Fund 15 Lastwagen an, um die gestohlenen Fahrräder abzutransportieren. Ermittlungen gegen drei Männer im Alter von 42 bis 44 Jahren wurden eingeleitet.

Ob es noch weitere Verdächtige gibt wollte der Polizeisprecher am Dienstagabend nicht mitteilen. Die betroffenen Lagerhallen inmitten eines Hamburger Gewerbegebietes waren offenbar ein Sammelpunkt für gestohlene Fahrräder aus ganz Norddeutschland. Von dort aus wurden die Fahrräder teilweise mit Hilfe von Transportern nach Osteuropa gebracht.

Nun werden die Fahrräder katalogisiert, um sie ihren rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben. Alle Fahrräder werden dazu fotografiert und mit einer Nummer versehen. Diese Arbeit wird vermutlich einige Wochen Zeit in Anspruch nehmen.

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15.000-Volt-Oberleitung kracht auf ICE bei Hamburg: 400 Menschen sitzen fest

Symbolfoto: © Peter Freitag | pixelio.de

Am Sonntagabend hat sich gegen 18.30 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof ein Unfall ereignet. Eine 15.000-Volt-Oberleitung war gerissen und auf einen einfahrenden ICE gestürzt, in dem sich 400 Reisende befanden. Die Reisenden durften den Zug aufgrund der akuten Stromschlaggefahr zunächst nicht verlassen. Die Oberleitung musste aus Sicherheitsgründen zunächst abgeschaltet und anschließend geerdet werden. Anschließend konnten einige Reisenden aus den vorderen Zugteilen den ICE verlassen. Der betroffene ICE besteht aus zwei aneinander gekoppelten Zugteilen und kam aus München. Der Einsatz läuft zur Stunde noch. Bisher hat keiner der Reisenden im hinteren Teil den ICE verlassen dürfen. Zwei angekoppelte Lokomotiven sollten den ICE um 22 Uhr aus dem Gefahrenbereich herausschleppen. Bereits nach ein bis zwei Metern blockierten jedoch die Bremsen, sodass die Aktion abgebrochen wurde. Gegen 22.40 Uhr wurde der ICE schließlich auf freier Strecke evakuiert. Ein Großraumrettungswagen wurde bereitgestellt. Zwei Reisende mussten mit Kreislaufproblemen behandelt werden.

Von dem Unfall am Hauptbahnhof sind auch zahlreiche andere Nah- und Fernverkehrszühge betoffen. Es kommt teils zu massiven Verspätungen.

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Notarztwagen (NAW) verunfallt in Schleswig Holstein: Radkappen wurden gelöst

Symbolfoto: © burntimes

Ein Notarztwagen (NAW) des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK ist auf einer Einsatzfahrt im schleswig-holsteinischen Großhansdorf im Landkreis Stormarn verunglückt. Unbekannte hatten zuvor die Radmuttern des Notarztwagens gelöst. Die hinteren Reifen lösten sich und trafen im Gegenverkehr den VW Sharan einer 52-jährigen Frau. Sie blieb glücklicherweise genau so wie die Patientin und die Besatzung des Notarztwagens unverletzt. Der NAW befand sich mit einer Patientin an Bord auf dem Weg in die Lungenklinik in Großhansdorf, als sich 200 Meter vor der Klinik die Reifen lösten und das Fahrzeug auf der Felge stehen blieb.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen eines schweren Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. In Hamburg wurden erst kürzlich gelöste Radmuttern bei Rettungswagen festgestellt. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sich die Reifen des NAW auf der Autobahn gelöst hätten.

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Hamburg: Vermisstenfahndung nach 22-jähriger Polizistin – Dienstwaffe fehlt

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Seit Mittwochmorgen wird die 22-jährige Maxime L. aus Hamburg vermisst. Die als äußerst zuverlässig geltende Beamtin war am Donnerstag nicht zum Dienst erschienen. Das Kriminalkommissariat für die Region Nord (LKA 14) hat die Ermittlungen übernommen. Mehr als 200 Einsatzkräfte suchen seit Donnerstagabend unter anderem mit Spürhunden und einem Polizeihubschrauber nach der vermissten 22-jährigen Auszubildenden zur Polizistin.

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Streiks: Das Bordpersonal bei Eurowings und Lufthansa legt ihre Arbeit nieder

Symbolfoto: ©Thomas Schlueter | pixelio.de

Symbolfoto: ©Thomas Schlueter | pixelio.de

Die Gewerkschaft Verdi fordert die Eurowings-Kabinen-beschäftigten am Dienstag in Düsseldorf und Hamburg zu Streiks auf. Die Piloten der Lufthansa streiken am Mittwoch. Die Fluggäste der Lufthansa müssen sich erneut auf Flugausfälle einstellen. Die Gewerkschaft Cockpit sprach am Montag in Frankfurt am Main davon, dass die Lang- und Kurzstrecken bestreikt werden und somit komplett lahmgelegt werden könnten. Es sind alle Flüge in Deutschland betroffen. Bei der Tochtergesellschaft Eurowings streiken die Kabinenbeschäftigten bereits am Dienstag. In Düsseldorf und Hamburg wird nach Angaben des Bundesvorstands von morgens 5 Uhr bis abends 20 Uhr die Arbeit niedergelegt. In dieser Zeitspanne sind rund 140 Flugbewegungen vorgesehen. Im Tarifstreit bei Eurowings konnte trotz monatelanger Verhandlungen bisher noch kein Tarifabschluss erzielt werden. Die Gewerkschaft Verdi fordert für die 460 Kabinenmitarbeiter von Eurowings eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent.

Die Lufthansa teilte mit, dass ein Pilotenstreik der falsche Weg sei. Der Konzern arbeitete am Montag unter Hochdruck an einem Ersatzflugplan. Betroffene Passagiere sollen kurzfristig umgebucht werden. Bei der Lufthansa ist es inzwischen der 14. Streik im laufenden Tarifkonflikt. Die Piloten fordern rückwirkend für die letzten fünf Jahre ein Gehaltsplus von 22 Prozent. Es geht dabei auch nicht nur um die Gehälter sondern auch um die Altersvorsorge und die Übergangsrenten. Die Vorstellungen der Tarifpartner gehen zur Zeit noch sehr weit auseinander.

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Eurowings: Tarifgespräche gescheitert – Streiks ab morgen

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

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Am Donnerstag werden die Flugbegleiter bei Eurowings ihre Arbeit niederlegen. Die Fluggesellschaft kündigte an Details am Mittwoch bis spätestens 18 Uhr bekanntzugeben. Eurowings und die Gewerkschaft Ufo hatten Anfang der Woche ihre Verhandlungen fortgesetzt. In der Nacht zu Mittwoch wurden die erneuten Verhandlungen ergebnislos abgebrochen. Die Gewerkschaft teilte mit, dass sie nun keine andere Wahl hat, außer in den Streik zu gehen. Die Geschäftsführung von Eurowings hat noch die Möglichkeit den Streik abzuwenden, wenn sie einer Schlichtungsvereinbarung zustimmt. Die Gewerkschaft hatte zuletzt eine Schlichtung nach dem Vorbild der Lufthansa vorgeschlagen. Die Fluggesellschaft reagierte mit Unverständnis auf die Streikankündigung. Die vom Streik betroffene Eurowings GmbH hat 23 Flugzeuge im Einsatz. Es ist fraglich, wie viele der rund 400 Flugbegleiter in den Streik gehen werden. Es ist davon auszugehen, dass die Streiks hauptsächlich die Eurowings-Flotte in Hamburg und Düsseldorf treffen werden.

In der laufenden Woche ist Hauptreisezeit, weil in Hamburg und Nordrhein-Westfalen noch Herbstferien sind. Wenn es zu keiner Einigung zwischen den Tarifparteien kommt, wäre als nächstes auch ein unbefristeter Streik möglich.

Seit drei Jahren verhandelt die Gewerkschaft Ufo mit Eurowings über die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung. Es gibt zur Zeit keine Garantie für Arbeitsplätze und den Erhalt des Standorts Deutschland. Der Geschäftsführer der Lufthansa will die Kosten bei der Tochter Eurowings um bis zu 40 Prozent senken, um mit anderen Billigfluganbietern wie Ryanair oder EasyJet mithalten zu können.

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Terrorverdacht: Razzien in fünf Bundesländern

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In fünf Bundesländern wurden am Dienstag Wohnungen durchsucht. Die Polizei bestätigte, dass es sich um einen Anti-Terror-Einsatz handelt. Das Thüringer Landeskriminalamt teilte mit, dass zeitgleich insgesamt zwölf Wohnungen in Thüringen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Bayern durchsucht wurden. Der Verdacht richtet sich gegen Tschetschenen, die im Verdacht der Terrorismusfinanzierung stehen. Ein 28-jähriger Tschetschene soll demnach geplant haben sich der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) anzuschließen. Bei den Anti-Terror-Einsätzen waren Spezialeinsatzkommandos im Einsatz. In Suhl war neben dem Spezialeinsatzkommando auch noch zusätzlich ein Sprengstoffhund im Einsatz. Eine Person wurde in Suhl verhaftet.

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Wedel: Zwei tote Kinder wurden in Wohnhaus entdeckt – Vater nahm sich das Leben

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im schleswig-holsteinischen Wedel sind im Kiefernweg am Sonntagvormittag gegen 10.30 Uhr die Leichen von zwei Kindern in einem Einfamilienhaus gefunden worden. Die Großeltern wollten am Sonntagvormittag die Familie besuchen, entdeckten die Leichen und alarmierten sofort die Polizei. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet. Bei den Kindern handelt es sich um fünfjähriges Mädchen und einen zweijährigen Jungen. Der Vater tötete offenbar zuerst die Kinder und anschließend nahm er sich selbst in Hamburg das Leben. Die Leiche des 49-jährigen Vaters wurde im Hamburger Stadtteil Rissen aufgefunden. Er nahm sich mit einem Sprung von einem Hochhaus das Leben. Die Polizei in Itzehoe sprach in dem Zusammenhang von einer Familientragödie.

Es ist zur Zeit noch unklar, wo sich die 37-jährige Mutter aufhält und ob sie sich zum Zeitpunkt der Taten im Haus aufhielt. Nachbarn beschrieben die Familie als harmonisch.

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Metronom von Hamburg nach Bremen: 22-Jähriger löst durch Messerattacke Panik aus

Symbolfoto: © Danny König | pixelio.de

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Ein 22-jähriger Mann hat in einem Metronom-Zug zwischen Hamburg und Bremen während der Fahrscheinkontrolle plötzlich ein Messer gezückt und damit Fahrgäste angriffen. Der Mann versuchte einer 20-Jährigen das Messer in den Hals zu stechen und einer 19-jährigen das Messer in den Rücken zu stechen. Die beiden Frauen konnten den Angriff abwenden und blieben unverletzt. Mehrere Insassen des Metronoms gerieten durch den Vorfall in Panik und verließen den Zug am nächsten Bahnhof. Am Bahnhof von Ottersberg sprang der Mann aus dem Zug, bedrohte Reisende und entkam in der Dunkelheit. Wenig später meldete sich der Mann bei der Polizei und ließ sich widerstandslos verhaften. Die Polizei teilte mit, dass der 22-Jährige alkoholisiert und psychisch labil gewesen sei. Er wurde in eine Psychiatrie gebracht.

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