Wegen einer Drei auf dem Zeugnis: Schüler flieht mit ICE in die Schweiz

Symbolfoto: © burntimes.com

Ein zehnjähriger Schüler aus dem schleswig-holsteinischen Schleswig schämte sich über sein Zeugnis. Er traute sich nicht es seinen Eltern zu zeigen. Aus diesem Grund entschloss sich der Schüler nach der Schule mit einem Zug in die Schweiz zu flüchten. Er fuhr zunächst nach Flensburg und von dort aus nach Hamburg und von dort weiter in die schweizerische Stadt Basel – soweit der Plan. Der Schüler hatte eine gültige Bahnfahrkarte dabei, trotzdem wurde der Schaffner misstrauisch und alarmierte in Lörrach die Bundespolizei. Diese empfing den Zehnjährigen. Nun wartet der Schüler in Lörrach darauf von seinem Vater abgeholt zu werden. Das Zeugnis des Jungen war jedoch gar nicht so schlecht. Er hatte lediglich eine drei auf dem Zeugnis, teilte die Bundespolizei mit. Warum der Zehnjährige in die Schweiz fliehen wollte, ist unklar.

Share

Presse-Ausschluss bei G20-Gipfel: Journalisten wurden schon seit zehn Jahren beobachtet

Symbolfoto: © Carl-Ernst Stahnke | pixelio.de

Der G20-Gipfel bedeutete auch für tausende Journalisten Arbeit. Aus Sicherheitskreisen hieß es am Mittwoch, dass seit zehn Jahren bestimmte Polizeibeamte und Journalisten beobachtet werden. Am vergangenen Freitag wurde beim G20-Gipfel plötzlich eine Namensliste von Journalisten an Polizisten ausgehändigt. Insgesamt standen 32 Journalisten auf der Liste, die keinen Einlass mehr in das Pressezentrum erhalten sollten und deren Akkreditierungen rückgängig gemacht wurden. Einige der betroffenen Journalisten hatten intensiv von kurdischen Protesten gegen die türkische Regierung in Ankara berichtet, sodass der Verdacht aufkam, dass die Türkei die Deutschen angestiftet hatte, einige Journalisten beim G20-Gipfel aus dem Verkehr zu ziehen. Möglicherweise standen die betroffenen Journalisten im Visier der türkischen Behörden. Regierungssprecher Seibert sprach von schwerwiegenden Sicherheitsbedenken, die er jedoch nicht näher begründete. Im Vorfeld des G20-Gipfels wurden 5.000 Pressevertretern aus aller Welt Akkreditierenden ausgestellt, sodass diese Zugang zum Pressezentrum erhielten. Seibert betonte, dass die Akkreditierungen aufgrund der Erkenntnisse deutscher Behörden entzogen wurden und die Türkei damit nichts zu tun hatte.

Share

Nach G20-Gipfel: Hamburger haben gemeinsam das Schanzenviertel aufgeräumt

Symbolfoto: © w.r.wagner | pixelio.de

Nach dem Ende des G20-Gipfels gingen die Krawalle im Schanzenviertel in der Nacht zu Sonntag noch weiter. Am Sonntagmittag trafen sich rund 7.000 Hamburger, um gemeinsam mit Besen und Kehrblechen das Schanzenviertel aufzuräumen. Zu der Aktion „Hamburg räumt auf“ hatten Anwohner aufgerufen. In den letzten Tagen habe es Bilder wie aus einem Bürgerkrieg gegeben „mitten in der schönsten Stadt der Welt“, schrieben die Organisatoren. Inzwischen hat Hamburgs Oberbürgermeister Olaf Scholz gesagt, dass er mit seinem Ziel eines sicheren Gipfels gescheitert sei. Während des G20-Gipfels wurden insgesamt 476 Polizisten verletzt, 186 Menschen festgenommen und weitere 225 in Gewahrsam genommen. Die CDU-Fraktion in Hamburg hat nach den schweren Ausschreitungen den Rücktritt des Oberbürgermeisters Olaf Scholz (SPD) gefordert. Die CDU begründete das damit, dass es sich um die größte Fehleinschätzung eines Hamburger Bürgermeisters aller Zeiten handelte. Die SPD lehnte einen Rücktritt ab. Die Linkspartei forderte einen Untersuchungsausschuss.

Share

Sänger Gunter Gabriel starb im Alter von 75 Jahren

Foto: © Barbara Mürdter | Wikimedia Commons | wikipedia

Der Musiker Gunter Gabriel ist nach einem Sturz von einer Steintreppe in einem Hannoveraner Krankenhaus, nach mehreren Operationen am Halswirbel, im Alter von 75 Jahren gestorben. Er war am 10. Juni gestürzt und hatte dabei einen dreifachen Bruch des ersten Halswirbels erlitten. Gunter Gabriel war in den 70er Jahren mit Songs wie „Er ist ein Kerl“ berühmt geworden. Seine Fans sahen in ihm den deutschen Johnny Cash. Gunter Gabriel lebte lange Zeit auf einem Hausboot in Hamburg-Harburg. Dort machte er häufiger Schlagzeilen mit Alkoholabstürzen, finanziellen Pleiten und gesundheitlichen Schwierigkeiten. Im Jahr 2016 war Gunter Gabriel im Dschungelcamp. Er sagte zuletzt in einem Interview, dass er noch mindestens 20 Jahre leben wolle.

Share

Schwere Unwetter in Norddeutschland: Mann wird in seinem Auto von einem Baum erschlagen

Symbolfoto: © Stefanie Salzer-Deckert | pixelio.de

Schwere Unwetter sind am Donnerstag über Norddeutschland gezogen. In der Nähe von Uelzen wurde ein 50-jähriger Mann während der Autofahrt von einem umstürzenden Baum erschlagen. Aufgrund der Unwetter wurde auch der Bahnverkehr zwischen Hannover, Hamburg, Bremen und Kiel zeitweise eingestellt. Die Strecken von Hannover und Bremen nach Hamburg bleiben voraussichtlich noch bis Freitagmorgen gesperrt. Die Bahn hat Hotelzüge in den betroffnen Bahnöfen bereitgestellt. Südlich von Hamburg zog sogar ein Tornado durch. Im Kreis Harburg sind zahlreiche Dächer abgedeckt worden. In Fliegenberg ist eine Schafsherde mit 20 bis 30 Tieren unter einem umgestürzten Baum verendet. Außerdem musste der Flugverkehr an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld wegen des Unwetters vorübergehend eingestellt werden.

Share

Schwerer Unfall in Hamburg: Taxi-Dieb flüchtet und kollidiert mit Taxi – Fahrgast stirbt

Symbolfoto: © Q.pictures | pixelio.de

In Hamburg hat sich im Zentrum am Ballindamm ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein mutmaßlicher Taxidieb raste am Donnerstagmorgen mit stark erhöhter Geschwindigkeit in die falsche Richtung. Er kollidierte mit einem weiteren Großraumtaxi, in dem sich zu dem Zeitpunkt drei Menschen befanden. Für einen Fahrgast kam jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Taxifahrer und ein weiterer Gast wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Der Taxidieb wurde ebenfalls schwer verletzt. Der Taxidieb war aufgrund seiner unsicheren Fahrweise bereits am Donnerstagmorgen um 4 Uhr einem Beamten im Stadtteil Barmbek aufgefallen, der zu der Zeit nicht im Dienst war. Der Mann wählte den Notruf und alarmierte seine Kollegen. Mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf. Ob der Taxidieb das mitbekam ist noch unklar. Die Feuerwehr musste bei dem Taxi des Diebes das Dach abschneiden, um den im Fahrzeug eingeklemmten Mann zu befreien.

Share

Hamburg: Polizei hat 1.500 gestohlene Fahrräder sichergestellt

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizei hat in Hamburg Rothenburgsort 1.500 gestohlene Fahrräder sichergestellt. Ein Sprecher der Polizei bestätigte, dass davon ausgegangen wird, dass es sich um 1.500 gestohlene Fahrräder handelt. Es ist der größte Schlag in der organisierten Fahrradkriminalität in der Geschichte der Polizei Hamburg. Die Beamten durchsuchten zeitgleich vier Lagerhallen und zwei Wohnungen in Hamburg und Essen. Alleine in dem Industriegebiet waren 200 Polizisten im Einsatz. Die Polizei forderte nach dem Fund 15 Lastwagen an, um die gestohlenen Fahrräder abzutransportieren. Ermittlungen gegen drei Männer im Alter von 42 bis 44 Jahren wurden eingeleitet.

Ob es noch weitere Verdächtige gibt wollte der Polizeisprecher am Dienstagabend nicht mitteilen. Die betroffenen Lagerhallen inmitten eines Hamburger Gewerbegebietes waren offenbar ein Sammelpunkt für gestohlene Fahrräder aus ganz Norddeutschland. Von dort aus wurden die Fahrräder teilweise mit Hilfe von Transportern nach Osteuropa gebracht.

Nun werden die Fahrräder katalogisiert, um sie ihren rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben. Alle Fahrräder werden dazu fotografiert und mit einer Nummer versehen. Diese Arbeit wird vermutlich einige Wochen Zeit in Anspruch nehmen.

Share

15.000-Volt-Oberleitung kracht auf ICE bei Hamburg: 400 Menschen sitzen fest

Symbolfoto: © Peter Freitag | pixelio.de

Am Sonntagabend hat sich gegen 18.30 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof ein Unfall ereignet. Eine 15.000-Volt-Oberleitung war gerissen und auf einen einfahrenden ICE gestürzt, in dem sich 400 Reisende befanden. Die Reisenden durften den Zug aufgrund der akuten Stromschlaggefahr zunächst nicht verlassen. Die Oberleitung musste aus Sicherheitsgründen zunächst abgeschaltet und anschließend geerdet werden. Anschließend konnten einige Reisenden aus den vorderen Zugteilen den ICE verlassen. Der betroffene ICE besteht aus zwei aneinander gekoppelten Zugteilen und kam aus München. Der Einsatz läuft zur Stunde noch. Bisher hat keiner der Reisenden im hinteren Teil den ICE verlassen dürfen. Zwei angekoppelte Lokomotiven sollten den ICE um 22 Uhr aus dem Gefahrenbereich herausschleppen. Bereits nach ein bis zwei Metern blockierten jedoch die Bremsen, sodass die Aktion abgebrochen wurde. Gegen 22.40 Uhr wurde der ICE schließlich auf freier Strecke evakuiert. Ein Großraumrettungswagen wurde bereitgestellt. Zwei Reisende mussten mit Kreislaufproblemen behandelt werden.

Von dem Unfall am Hauptbahnhof sind auch zahlreiche andere Nah- und Fernverkehrszühge betoffen. Es kommt teils zu massiven Verspätungen.

Share

Notarztwagen (NAW) verunfallt in Schleswig Holstein: Radkappen wurden gelöst

Symbolfoto: © burntimes

Ein Notarztwagen (NAW) des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK ist auf einer Einsatzfahrt im schleswig-holsteinischen Großhansdorf im Landkreis Stormarn verunglückt. Unbekannte hatten zuvor die Radmuttern des Notarztwagens gelöst. Die hinteren Reifen lösten sich und trafen im Gegenverkehr den VW Sharan einer 52-jährigen Frau. Sie blieb glücklicherweise genau so wie die Patientin und die Besatzung des Notarztwagens unverletzt. Der NAW befand sich mit einer Patientin an Bord auf dem Weg in die Lungenklinik in Großhansdorf, als sich 200 Meter vor der Klinik die Reifen lösten und das Fahrzeug auf der Felge stehen blieb.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen eines schweren Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. In Hamburg wurden erst kürzlich gelöste Radmuttern bei Rettungswagen festgestellt. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sich die Reifen des NAW auf der Autobahn gelöst hätten.

Share

Hamburg: Vermisstenfahndung nach 22-jähriger Polizistin – Dienstwaffe fehlt

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Seit Mittwochmorgen wird die 22-jährige Maxime L. aus Hamburg vermisst. Die als äußerst zuverlässig geltende Beamtin war am Donnerstag nicht zum Dienst erschienen. Das Kriminalkommissariat für die Region Nord (LKA 14) hat die Ermittlungen übernommen. Mehr als 200 Einsatzkräfte suchen seit Donnerstagabend unter anderem mit Spürhunden und einem Polizeihubschrauber nach der vermissten 22-jährigen Auszubildenden zur Polizistin.

Share