Amoklauf in südfranzösischer Schule: Mindestens drei Verletzte nach Schüssen

Symbolfoto: © burntimes

In Südfrankreich hat sich in der Stadt Grasse am Donnerstagmittag gegen 13 Uhr ein Amoklauf im Gymnasium ereignet. Ein schwer bewaffneter 17-jähriger Schüler gab Schüsse ab. Mindestens drei Menschen wurden durch Schüsse verletzt, darunter auch der Schulleiter. Der mutmaßliche Täter wurde nach dem Amoklauf verhaftet. Er war mit einem Gewehr, einem Revolver und zwei Granaten bewaffnet, teilte die Polizei mit. Die französische Regierung hatte kurzzeitig eine Terrorwarnung herausgegeben. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen Einzeltäter handelte und kein terroristischer Hintergrund besteht.

Ein mögliches Tatmotiv ist dass der 17-jährige Täter ein schlechtes Verhältnis zu seinen Mitschülern hatte. Nach einer Terrorserie in Frankreich mit 230 Toten wurde der Ausnahmezustand im Land noch weiter verlängert.

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Panik an Schule in Wolmirstedt: 36-Jähriger bedrohte Schüler mit Messer

Symbolfoto: © burntimes

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Am Montagmorgen war ein 36-jähriger Mann in den Chemie-Unterricht einer achten Klasse im Kurfürst-Joachim Friedrich-Gymnasium in Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) gestürmt. Dort hielt er einem Schüler ein Messer an den Hals und befahl der gesamten Klasse den Raum zu verlassen, sodass er mit einem Schüler im Raum verblieb. Die Lehrerin alarmierte sofort die Polizei. Nach dem die Beamten den Raum betraten, trafen sie den offensichtlich psychisch kranken 36-Jährigen alleine an. Der Mann drohte zunächst sich selbst zu töten. Den Polizisten gelang es aber den Mann zur Aufgabe zu bewegen. Er wurde verhaftet. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Das Motiv des 36-Jährigen ist unklar. Der Mann lebt im betreuten Wohnen im Nachbarort Groß Ammensleben und war zuvor noch nie polizeilich in Erscheinung getreten.

Notfallseelsorger eilten zu der Schule und kümmerten sich um die unter Schock stehenden Schüler und Lehrer. Der weitere Unterricht fiel in dem Gymnasium aus.

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Gymnasium in Hamburg: Acht Schüler werden bei Reizgas-Attacke verletzt

Symbolfoto: © burntimes

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Ihren ersten Schultag nach den Sommerferien hatten sich die Schüler am Gymnasium Oldenfelde im Hamburger Stadtteil Rahlstedt sicherlich anders vorgestellt. Ein Unbekannter hatte einem Feuerwehrsprecher zufolge am Donnerstagmittag Pfefferspray oder etwas Ähnliches in der Schulkantine versprüht. Acht Schüler im Alter von 9 bis 12 Jahren und zwei Erwachsene wurden mit Atemwegsreizungen in ein Krankenhaus eingeliefert. 25 weitere Schüler wurden vom Rettungsdienst untersucht. Ein Lehrer des Gymnasiums hatte die Schüler nach der Attacke zunächst zurück in den Unterricht geschickt. Wenig später alarmierte er aber gegen 12.15 Uhr doch die Hamburger Feuerwehr. Diese rückte mit 40 Einsatzkräften zu dem Gymnasium an. Die Feuerwehrleute trugen unter anderem ein Möbelstück ins Freie, das mit Reizgas besprüht wurde. Die Jugendlichen erlitten neben meist leichten Atemwegsreizungen auch teilweise noch Hautrötungen. Ein Polizeisprecher sagte am Donnerstagabend, dass es noch keinerlei Hinweise auf einen möglichen Täter gibt.

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