Messerangriff in Wiesbaden: Ein Toter und zwei Schwerverletzte – Täter auf der Flucht

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht zum Sonntag geriet in der Wiesbadener Innenstadt gegen 3.30 Uhr eine Gruppe von drei Personen mit einer Gruppe von sechs Personen in Streit. Die kleinere Gruppe griff die größere mit Messern an. Als die Beamten alarmiert wurden, war ein 19-Jähriger bereits an seinen Stichverletzungen verstorben. Zwei weitere junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden ebenfalls mit einem Messer schwer verletzt. Beide Verletzten sind inzwischen außer Lebensgefahr, bestätigte die Polizei. Die Dreiergruppe floh nach der Auseinandersetzung. Die Polizei konnte die Täter in der Nacht nicht mehr ausmachen. Auch der Einsatz eines Spürhundes brachte keinen Erfolg. Die betroffene Kirchgasse blieb rund um Karstadt bis Sonntagvormittag gesperrt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Rufnummer
0611 345-3201 zu melden.

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Facebook: Mann muss wegen Kommentar gegen Ausländer 7.500 Euro Strafe bezahlen

Symbolfoto: © Alexander Klaus  | pixelio.de

Symbolfoto: © Alexander Klaus | pixelio.de

Ausländerhetze im öffentlichen Raum fällt nicht unter die Meinungsfreiheit. Der Grat zwischen Volksverhetzung und Meinungsfreiheit ist schmal. Das hat ein 25-jähriger Mann aus Bayern inzwischen gelernt und muss teuer für diese Erkenntnis bezahlen. In den sozialen Netzwerken wird immer mehr gegen Flüchtlinge gepöbelt. Der Mann antwortete auf einen Post in der lokalen Facebook-Gruppe „Spottet Pocking“. In der Gruppe geht es um Sachspenden für Ayslbewerber. Er schrieb dort: „I hätt nu a Gasflasche und a Handgranate rumliegen für des Gfrast. Lieferung frei Haus.“ Die Richter bewerteten diesen Kommentar als volksverhetzend.

Für diese 17 Wörter muss der Mann 7.500 Euro Strafe bezahlen, urteilten die Richter. Der Facebook-Nutzer sagte bei der Polizei aus, dass er den Kommentar nicht selbst verfasst hat, weil jemand anderes sein Handy genutzt hatte. Vor Gericht gab der 25-Jährige schließlich zu den Post selbst geschrieben zu haben. Er sagte: „Ich entschuldige mich, das war großer Blödsinn. Ich würde so etwas nicht mehr machen.“ Der Verteidiger des 25-Jähgrigen teilte vor Gericht mit, dass sein Mandant kein Verfechter rechten Gedankenguts sei. Da die Polizei jedoch einschlägiges Bildmaterial auf dem Handy des 25-Jährigen entdeckte, kam es zur Anklage. Strafmildernd wirkte sich das Geständnis des Mannes aus.

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