London: 29 Verletzte nach Explosion in U-Bahn – Behörden sprechen von Terrorakt

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London explodierte am Freitagmorgen um 8.20 Uhr eine selbstgebaute Bombe in einer U-Bahn in der Nähe der oberirdischen Haltestelle Parsons Green. Die Haltestelle befindet sich nahe des Fußballstadions vom FC Chelsea. Mindestens 29 Menschen wurden dabei verletzt. Die Polizei teilte mit, dass kein Verletzter in Lebensgefahr schwebt. Nach der Explosion leitete die Polizei eine Großfahndung nach den Tätern ein. Behördenangaben zufolge handelte es sich um einen Terroranschlag. Augenzeugenberichten zufolge gab es einen lauten Knall und anschließend ging ein „Feuerball“ durch die Bahn. Die Bombe soll sich in einem weißen Eimer, in einer Supermarkt-Tüte befunden haben. Aus dem Eimer heraus hingen Drähte. Der Sprengsatz wurde per Zeitschaltuhr gezündet. Die Explosion sollte eine schwere Zerstörung verursachen, teilte die britische Premierministerin May mit. Sie sprach von einem feigen Angriff.

Die britische Premimerministerin berief nach dem fünften Anschlag in diesem Jahr in London den nationalen Krisenstab ein. Die Terrorwarnung für Großbritannien befindet sich auf der zweithöchsten Stufe und wird zunächst nicht weiter verschärft, hieß es am Freitagabend.

US-Präsident Donald Trump twitterte, dass die die mutmaßlichen Attentäter im Vorfeld im Visier von Scotland Yard gewesen sind. Es ist noch unklar, ob die britischen Behörden im Vorfeld Informationen darüber hatten, wer hinter der Explosion in der U-Bahn stecken könnte. Die Londoner Polizei bewertete den Kommentar des US-Präsidenten als nicht hilfreiche Spekulation.

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Newcastle: Frau raste mit Auto in Fußgängergruppe – kein Anschlag

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Eine Autofahrerin ist am Sonntag in eine Fußgängergruppe im britischen Newcastle gerast. Dabei wurden insgesamt sechs Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Die Polizei stellte am Sonntag klar, dass es sich um keine Terrorattacke, sondern um einen Unfall handelte. Die 42-jährige Autofahrerin wurde nach dem Unfall zunächst festgenommen. Sie hatte die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Der Unfall ereignete sich in der Nähe eines Festes zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Der Unfall ereignete sich vor dem Westgate Sports Centre in Newcastle. Dort wurde zu dem Zeitpunkt gerade das muslimische Fest Eid al-Fitr gefeiert.

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Nach Brand in London: Fünf Hochhäuser wurden ohne Vorankündigung evakuiert

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In London wurden am Freitag fünf Hochhäuser mit insgesamt 650 Wohnungen evakuiert. Der Grund dafür ist die verheerende Brandkatastrophe im Grenfell-Tower mit mindestens 79 Todesopfern (wir berichteten). Als Konsequenz wurden weitreichende Untersuchungen von ähnlich gebauten Hochhäusern in ganz Großbritannien angekündigt. Aufgrund von Brandgefahr wurden die Hochhäuser umgehend und ohne Vorankündigung evakuiert. Rund 80 Bewohner weigerten sich ihre Wohnungen zu verlassen. Die Sicherheit der Bewohner war Behördenangaben zufolge nicht mehr gewährleistet. Bei den fünf evakuierten Hochhäusern besteht hinsichtlich der Fassadenverkleidung eine Brandgefahr. Bei den betroffenen fünf Hochhäusern werden nun dringende Arbeiten zum Brandschutz durchgeführt. Das Feuerinferno im Grenfell-Tower wurde Polizeiangaben zufolge durch einen defekten Kühlschrank ausgelöst. Anschließend hatte sich das Feuer über die Fassade des Hochhauses rasend schnell ausgebreitet.

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Terrorattacken in Paris und London: Polizei leitet Terrorermittlungen ein

Symbolfoto: © burntimes

In der französischen Hauptstadt Paris sind Polizisten am Montag erneut das Ziel eines Terrorangriffs geworden. Ein Mann rammte mit seinem Auto gezielt ein Einsatzfahrzeug auf dem Pariser Champs-Elysées. Der Angreifer kam ums Leben – sein Auto ging nach dem Unfall in Flammen auf. Polizisten hatten den Fahrer aus dem Auto gezogen. Rettungsversuche scheiterten jedoch. Der 31-jährige Mann kommt aus einer Pariser Vorstadt und er wurde bei den Behörden als Extremist geführt. Die Anti-Terror-Einheit hat Ermittlungen eingeleitet. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um keinen gewöhnlichen Unfall handelte. Die Polizisten im Fahrzeug blieben unverletzt. Die Polizei bestätigte, dass der Mann im Auto eine Kalaschnikow mitführte. Außerdem führte der Angreifer eine Gasflasche mit sich, die er offenbar zur Explosion bringen wollte. Dies schlug jedoch fehl. Nach dem Vorfall wurden die Menschen aufgefordert das Gebiet weiträumig zu meiden. Der Ausnahmezustand in Frankreich soll bis November verlängert werden.

In der britischen Hauptstadt London hat sich ebenfalls ein terroristischer Vorfall ereignet. In der Nacht zu Montag war nach Mitternacht ein Lieferwagen in der Nähe einer Moschee im Stadtteil Finsbury Park in eine Menschenmenge gefahren. Mindestens acht Menschen wurden verletzt. Ein Mann starb. Der 48-jährige Täter wurde von Augenzeugen festgehalten und der Polizei übergeben. Er war der Polizei bisher noch nicht bekannt. Es handelt sich um einen vierfachen Familienvater. Nach seiner Festnahme wurde er in eine Klinik eingeliefert, um seinen Geisteszustand zu prüfen.

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Hochhaus-Brand in London: Mindestens zwölf Tote

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Im Westen Londons steht seit dem frühen Mittwoch ein Hochhaus in Flammen. Über 200 Feuerwehrleute kämpfen gegen da Feuer. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Hochhaus mit 120 Wohnungen. Der erste Notruf ging gegen 0.54 Uhr (Ortszeit) bei der Feuerwehr ein. Mindestens zwölf Menschen kamen bei dem Großbrand ums Leben, weitere 79 Personen wurden verletzt – 18 von ihnen schwer. Unter den Verletzten befinden sich auch einige Feuerwehrleute. Die Feuerwehr konnte 65 Menschen aus den Flammen retten. Mehrere Personen sind aus Verzweiflung aus den Fenstern der höheren Stockwerken gesprungen. Die Menschen in den höheren Stockwerken waren teilweise eingeschlossen. Einige Menschen werden noch vermisst. Der Einsatz an dem Hochhaus wird Polizeiangaben zufolge noch mehrere Tage andauern. Wie viele Menschen noch vermisst werden ist unklar. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei teilte mit, dass es keine Hinweise auf einen Terroranschlag gibt. Das brennende Gebäude ist instabil. Experten prüfen in regelmäßigen Abständen die Statik. Das betroffene Haus wurde erst im letzten Jahr saniert und von außen neu verkleidet. Über die Verkleidung breitete sich das Feuer offenbar besonders schnell aus.

In dem 24-stöckigen Sozialbau „Grenfell Tower“ sollen insgesamt 600 Menschen gelebt haben. In dem betroffenen sanierten Haus gab es schon länger Beschwerden über einen mangelnden Brandschutz. Bewohner haben sich zu einer Aktivistengruppe zusammengeschlossen, um ihre Kritik am Brandschutz zu verbreiten. Möglicherweise wurden gültige Standards und Bestimmungen nicht eingehalten.

Der Londoner Bürgermeister versprach eine vollständige Aufklärung der Umstände. Hochhäuser, deren Fassade auf ähnliche Weise erneuert wurden, sollen nun untersucht werden.

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Anschlag bei Pop-Konzert in Manchester: 23 Tote und 59 Verletzte

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Kurz nach dem Konzert von Ariana Grande hat sich am Montagabend gegen 22.30 Uhr im Foyer der Manchester Arena ein Selbstmordattentäer in die Luft gesprengt. Die US-Sängerin Ariana Grande hatte in der Halle gerade ein Konzert gegeben. Viele Kinder und Jugendliche hatten das Konzert besucht. Augenzeugenberichten zufolge gab es einen lauten Knall. Anschließend sind viele in Panik nach draußen gelaufen. Ein nahegelegenes Hotel hatte rund 50 Kinder aufgenommen, die ohne Begleitung aus der Halle gekommen sind. Die Manchester Arena ist mit 21.000 Plätzen Europas größte Veranstaltungshalle.

Die Polizei teilte mit, dass es sich bei dem Selbstmordattentäter um den 22-Jährigen Salman Abedi handelt. Er soll in Großbritannien geboren sein. Es wird nun untersucht, ob er alleine handelte oder mögliche Komplizen hatte und Teil eines Netzwerks sein könnte. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ haben die Tat bereits für sich beansprucht und mit weiteren Terroranschlägen gedroht.

Am Dienstagabend gedachten tausende Menschen in Manchester den Verstorbenen. Auf dem Albert-Square-Platz sprach unter anderem der Bürgermeister und der Polizeichef der Stadt.

Die Sängerin Ariana Grande hat weitere Konzerte abgesagt und ihre laufende Tour unterbrochen. Sie twitterte: „Das tut mir so Leid. Ich habe keine Worte.“ Die britische Premierministerin May sagte, dass es sich um eine entsetzliche Terror-Atacke handelt.

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Großbritannien: Premierministerin May bestätigt EU-Austritt

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die EU-Austrittsverhandlungen mit Großbritannien werden in Kürze gestartet. Der Austritt wurde am Mittwoch offiziell beantragt. Durch ihre Erklärung machte Premierministerin May am Mittwoch den Weg frei für die zweijährigen Austrittsverhandlungen aus der EU. „Unsere besten Tage liegen vor uns“, erklärte die britische Premierministerin. Sie sagte weiter, dass es ein historischer Moment ist und es nun kein zurück mehr gibt. Der EU-Ratspräsident Tusk nahm den offiziellen Austrittsgesuch von Großbritannien entgegen. Er zeigte sich offen enttäuscht darüber. „Der Brexit wurde eingeleitet und es gibt keinen Grund zu behaupten, dass es ein glücklicher Tag ist“, erklärte Tusk. „Wir vermissen euch jetzt schon. Danke und auf Wiedersehen“, teilte der EU-Ratspräsident mit.

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Angriff in London: Sieben Festnahmen – Täter war Brite

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Die Polizei hat in London im Verdacht mit dem Anschlag sieben Personen an sechs verschiedenen Adressen verhaftet. Es wird von einem islamistischen Hintergrund ausgegangen. Am Mittwoch, dem Jahrestag der Anschläge in Brüssel, ereignete sich in der britischen Hauptstadt London ein Terroranschlag bei dem insgesamt vier Menschen starben – darunter auch der Täter – und 40 weitere verletzt wurden – von denen 29 im Krankenhaus behandelt werden (wir berichteten). Unter den Verletzten befindet sich auch ein Deutscher, teilte die britische Premierministerin May mit. Sieben der Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand. Der Täter nutzte sein Auto als Waffe und raste auf der Westminister-Brücke Passanten mit seinem Geländewagen um. Anschließend griff er Polizisten mit zwei Messern an.

Die Behörden teilten am Donnerstag mit, dass es sich bei dem Täter um einen britischen Staatsbürger handelt und der britische Geheimdienst den Mann im Visier hatte. Gegen ihn wurde vor Jahren wegen terroristischer Verbindungen ermittelt.

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Brite stirbt beim Laden seines iPhones in der Badewanne

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Ein 32-jähriger Mann aus London hielt es für eine gute Idee sein iPhone im Badezimmer aufzuladen. Das Ladegerät des Telefons kam nicht direkt in eine Steckdose, sondern wurde über ein Verlängerungskabel mit der Steckdose, die sich in einem anderen Raum befand, verbunden. Als der 32-Jährige schließlich sein iPhone auf der Brust ablegte, bekam er einen tödlichen Stromschlag. Ein Gutachter warnte in diesem Zusammenhang vor „unverfänglichen Geräten“ deren Benutzung im Bad genau so gefährlich sei, wie die eines Haartrockners.

In Großbritannien warnt nun ab sofort die Royal Society fort he Prevention of Accidents (ROSPA) davor elektronische Geräte im Badezimmer zu verwenden.

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Schweres Tram-Unglück in London: Sieben Tote, 51 Verletzte und eine Festnahme

Symbolfoto: © Marvin Siefke  | pixelio.de

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Im Süden der britischen Hauptstadt London hat sich am Mittwochmorgen an einer Kreuzung kurz vor dem Tunnel im Stadtteil Croyden ein schweres Straßenbahn-Unglück ereignet. Die Bahn entgleiste aus noch unklaren Gründen. Mindestens sieben Passagiere starben, 51 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizei teilte mit, dass der Zugführer festgenommen wurde. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Die Feuerwehr musste mehrere eingeklemmte Passagiere aus zwei umgestürzten Waggons der Straßenbahn befreien. Die Londoner S-Bahn verbindet mehrere Vorstädte im Süden der Stadt miteinander. Jedes Jahr nutzen die Straßenbahn mehrere Millionen Menschen. Das Schienennetz wurde erst im Jahr 2000 in Betrieb genommen. Londons Bürgermeister sprach den Angehörigen des Zugunglücks sein Mitgefühl aus.

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