Blaufelden: Großbrand auf Bauernhof – 200 trächtige Mutterschweine verenden

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Im baden-württembergischen Blaufelden hat sich in der Nacht zu Montag gegen 2 Uhr ein Großbrand auf dem landwirtschaftlichen Betrieb „Pfingsthöfe“ ereignet. Der Besitzer konnte 50, der rund 250 im brennenden Stall befindlichen Mutterschweine retten. Mindestens 200 trächtige Schweine kamen in den Flammen ums Leben. Das Feuer griff von dem Stall auf ein angebautes Strohlager über, in dem sich auch landwirtschaftliche Geräte und mehrere Arbeitsmaschinen befanden. Am Brandort waren die Feuerwehren aus Blaufelden, Schrozberg und Gerabronn mit 16 Fahrzeugen und etwa 100 Einsatzkräften im Einsatz. Die Feuerwehr aus Crailsheim unterstützte die Einsatzkräfte mit einem Atemschutzcontainer.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis Montagvormittag an. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 700.000 Euro beziffert. Die 200 trächtigen Schweine waren rund 200.000 Euro wert. Wegen der starken Rauchentwicklung war der Brandgeruch bis in das 22 Kilometer entfernte Ilshofen wahrnehmbar. Die Brandursache ist noch unklar. Ermittlungen wurden eingeleitet.

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Großbrand bei Autozulieferer in Witten: Sechs Verletzte

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Im nordrhein-westfälischen Witten hat sich am frühen Mittwochmorgen gegen 2 Uhr ein Großbrand beim Autozulieferer Pelzer ereignet. Sechs Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eine Werkhalle brannte in voller Ausdehnung. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf schlugen die Flammen bereits durch das Dach des Gebäudes. Der Brand ist seit 5.45 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten werden Feuerwehrangaben zufolge mindestens noch bis zum Mittag andauern und gestalten sich als schwierig, weil die Halle einsturzgefährdet ist und nur von Außen gelöscht werden kann.

Über 100 Einsatzkräfte waren zeitweilig im Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar, genau so wie die entstandene Schadenshöhe.

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Großbrand in Straubing (Bayern): Über 600 Jahre altes Rathaus wurde schwer beschädigt

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin  | pixelio.de

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Ein Großbrand hat am Freitagnachmittag das über 600 Jahre alte Rathaus im bayerischen Straubing schwer beschädigt. Die Feuerwehr wurde am Freitagnachmittag gegen 15.45 Uhr alarmiert. Die Polizei teilte mit, dass die Flammen mehr als 15 Meter hoch aus dem Dachstuhl des Gebäudes schossen. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf befand sich der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und versuchte ein Übergreifen auf weitere Gebäude zu verhindern. Die Löscharbeiten werden Feuerwehrangaben zufolge bis Samstagmorgen andauern. Im Inneren des Gebäudes loderten auch am Samstagabend noch Flammen. Die Bürger wurden von der Polizei aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten und die Innenstadt von Straubing zu meiden. Außerdem wurden die Anwohner gebeten den Weg für die nachrückenden Einsatzkräfte nicht zu versperren.

Die Brandursache war am späten Freitagabend noch unklar. An dem historischen Gebäude wurden Arbeiten im Dachstuhl ausgeführt. Der Weihnachtsmarkt in Straubing, der am Freitagnachmittag beginnen sollte, wurde geräumt. Die Feuerwehr wässerte wegen des starken Funkenflugs einige Verkaufsstände, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Der historische Schaden ist hoch. Das Rathaus stammt in seinen ältesten Teilen aus dem 14. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz.

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Lohne: Großbrand in Wiesenhof-Fabrik –– zweistelliger Millionenschaden wird befürchtet

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin  | pixelio.de

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Um 13.20 Uhr haben am Ostermontag Reinigungskräfte einen Brand in der niedersächsischen Hähnchen-Fabrik von Wiesenhof in Lohne entdeckt. Das Feuer war in zwei Hallen ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich schnell aus. Das Feuer war erst vier Stunden nach dem Ausbruch unter Kontrolle. Anwohner berichteten von mehreren Explosionen. Die Feuerwehr teilte mit, dass Gasflaschen im Inneren der Fabrik explodiert waren. Die Feuerwehr war mit über 460 Einsatzkräften vor Ort. Ein Angestellter und ein Feuerwehrmann erlitten leichte Verletzungen. Während des Brandes breitete sich dichter schwarzer Rauch aus, der zur Zeit auf Schadstoffe kontrolliert wird. Die ersten Tests seien negativ gewesen, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Die starke Rauchentwicklung war auch in 40 Kilometer Entfernung noch zu sehen. Während der Löscharbeiten wurden die Anwohner gebeten ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Produktionsgelände von Wiesenhof befindet sich unmittelbar neben einem Wohngebiet. Aufgrund der Osterfeiertage wurde bei Wiesenhof nicht gearbeitet, sodass nur sehr wenig Personal vor Ort war.

Die Löscharbeiten werden noch bis Dienstag andauern, hieß es Montagabend. Der entstandene Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge im zweistelligen Millionenbereich. Neben einer Produktionshalle ist auch die Anlieferungshalle niedergebrannt. Die Produktionshalle brannte im Bereich der Filetierung und des Kartonlagers. Tiere kamen nicht zu schaden, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Die Untersuchungen zur Brandursache werden nach Angaben der Feuerwehr wochenlang dauern, weil der Brandort, aufgrund der starken Hitzeentwicklung, zunächst von niemandem betreten werden kann. In der Geflügel-Fabrik in Lohne arbeiten 1.600 Menschen. Die Brandursache ist noch unklar.

Erst am vergangenen Samstag kam es bei Wiesenhof in Lohne zu einem Ammoniakaustritt. Die betroffene Halle wurde daraufhin geräumt. Es hatte sich möglicherweise ein Ventil einer Leitung gelöst, so ein Polizeisprecher. Die genaue Ursache für den Ammoniakaustritt stand bis Montagabend nicht fest.

Im vergangenen Geschäftsjahr setzte Wiesenhof 2,38 Milliarden Euro, bei einem Absatz von knapp 690.000 Tonnen Geflügel, um.

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