Gräueltaten im Kongo: Kindersoldaten trinken das Blut ihrer Opfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Vereinten Nationen (UN) teilten am Freitag mit, dass die Kindersoldaten im Kongo das Blut ihrer Opfer trinken. Damit steht fest, dass auch Kindersoldaten Gräueltaten im Kongo begehen. Jungen und Mädchen zwischen sieben und 13 Jahren werden aus ihren Familien entrissen, misshandelt und kämpfen auf Seiten der Rebellengruppe Kamuina Nsapu. Augenzeugenberichten zufolge sollen die Erwachsenen den Kindersoldaten sagen, dass es ein magisches Ritual sei, dass Blut ihrer Opfer zu trinken, um unbesiegbar zu werden. Die extreme Gewalt sowie die Misshandlungen verstoßen gegen international geltendes Recht.

Die UN geben der Regierung im Kongo eine Mitschuld an den Zuständen, weil sich unter anderem auch Polizisten an den Überfällen auf Dörfer beteiligen. Die Regierung nimmt die Unruhen möglicherweise als Vorwand, um die Wahlen weiter zu verzögern.

Die extreme Gewalt im Kongo war ausgebrochen, nach dem im August 2016 der Anführer der Rebellengruppe von Sicherheitskräften getötet wurde. In dem Land befinden sich seit dem mindestens 1,3 Millionen Menschen auf der Flucht. Während des Konflikts sind inzwischen knapp 3.500 Menschen ums Leben gekommen. Ein Expertenteam soll sich nun im Kongo darum kümmern, die Massenmorde zu untersuchen. Es gibt ganze Dörfer, die die Rebellen abgebrannt haben. Das ist auf Satellitenbildern zu erkennen.

Der Kongo zählt trotz seines Reichtums an Rohstoffen wie Gold, Diamanten und Kupfer zu den ärmsten Ländern der Welt.

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Massenhinrichtungen in Syrien: Assad-Regime ließ tausende Menschen hinrichten

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International teilte mit, dass innerhalb von fünf Jahren bis zu 13.000 Gefangene in dem syrischen Militärgefängnis in Saydnaya hingerichtet worden seien. Schätzungen zufolge sind in den syrischen Regierungs-gefängnissen während des seit 2011 andauernden Bürgerkrieges mindestens 50.000 Menschen getötet worden. Ein bis zweimal in der Woche sollen Gruppen von jeweils 50 Menschen gehängt worden sein. Die Berichte stützen sich auf Zeugenberichte von früheren Wächtern, Insassen und Richtern. Die Massen-hinrichtungen wurden von höchster Stelle in der syrischen Regierung genehmigt, teilte ein ehemaliger Richter mit.

Bei einem Großteil der Hingerichteten handelte es sich um Zivilisten. Die Hinrichtungen fanden stets unter strenger Geheimhaltung in der Nacht statt. Die Todesurteile basierten auf falschen Geständnissen, die die Gefangenen unter Folter gemacht haben. Die Massenhinrichtungen dauern bis heute an. Die syrische Regierung setzt die Gefangenen ganz bewusst menschenunwürdigen Haftbedingungen aus. Es kommt innerhalb der Haftanstalten zu Folter, Vergewaltigungen oder dem Entzug von Medikamenten, Nahrungsmitteln und Wasser. Amnesty International stellte klar, dass es sich um Verbrechen gegen die Menschlichkeit handelt.

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