Fahndung in Duisburg: 39-Jähriger soll seine eigene Mutter angezündet haben

Symbolfoto: © burntimes

Gegen 4.40 Uhr brannte in der Nacht zu Sonntag in der Straße „An der Poeling“ eine Einfamiliendoppelhaushälfte in Duisburg Alt-Walsum aus. Die Einsatzkräfte fanden im Haus die Leiche der 63 Jahre alten Eigentümerin. Die Obduktion hat am Montag bestätigt, dass die Frau nicht durch den Brand ums Leben gekommen ist. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Nachdem der Vater des 39-jährigen Sohnes verstorben war, soll es Streit um das Erbe gegeben haben. Der Sohn und die Mutter hatten Rechtsanwälte eingeschaltet. Außerdem hatte der 39-Jährige seine Wohnung nur noch bis zum 1. Februar. Weiterhin ist der Mann vorbestraft und es wurde gegen ihn in der Vergangenheit unter anderem wegen Brandstiftung ermittelt.

Fahndungsfoto: Polizei Duisburg

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ist am Montag Haftbefehl wegen Totschlags und schwerer Brandstiftung gegen den 39-jährigen Eike E. erlassen worden. Der Mann steht im Verdacht seine Mutter getötet zu haben. Die Polizei fahndet mit Hilfe eines Fotos nach dem Duisburger. Der Tatverdächtige ist knapp 1,80 Meter groß, hat eine Glatze und trägt einen Kinnbart sowie auffällige Piercings im Gesicht. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort nimmt jede Polizeidienststelle und das Polizeipräsidium Duisburg unter der Telefonnummer 0203/2800 entgegen.

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Gewaltverbrechen in Hameln: Frau wird mit Seil um den Hals hinter einem Auto durch die Stadt geschleift

Symbolfoto: © burntimes

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In der Südstadt von Hameln hat sich bereits am Sonntag um kurz vor 18 Uhr ein Mordversuch ereignet. Der mutmaßliche Täter stellte sich nach der Tat auf der Polizeiwache in Hameln – das Opfer schwebt in Lebensgefahr. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dem Opfer, einer 28-jährigen Frau aus Hameln, ein Seil um den Hals gebunden. Das Seilende wurde vom Täter in der Königstraße an die Anhängerkupplung eines Pkw befestigt. Das Fahrzeug fuhr anschließend mit hoher Geschwindigkeit etwa 250 Meter durch die Königstraße, die Prinzenstraße und die Kaiserstraße, wobei das Opfer am Seil hängend hinter dem Pkw hergezogen wurde. Die Fahrt führte über Kopfsteinpflaster. Der 38-Jährige bog zwei Mal mit dem Fahrzeug ab.

Unter nicht bekannten Umständen blieb das Opfer in der Kaiserstraße auf dem Gehweg liegen und wurde dort schwerstverletzt aufgefunden. Möglicherweise hat sich das Seil von selbst gelöst.

Annähernd zeitgleich meldete sich ein 38-jähriger Mann aus Bad Münder persönlich bei der Polizeidienststelle Lohstraße und gab sich als Täter zu dieser Tat zu erkennen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Gegen den Täter wurde unterdessen Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Der 38-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Das Opfer wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend in eine Hamelner Klinik transportiert. Nach einer Notoperation wurde sie noch in den Abendstunden mit einem Intensivtransporthubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Zu Stunde liegt sie im künstlichen Koma und schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Die 28-jährige Frau erlitt außerdem Verletzungen, die nicht von der Fahrt stammen. Ob es sich um Stichverletzungen handelt ist unklar.

Der Auslöser der Tat soll ein Sorgerechtsstreit gewesen sein. Die Frau lebte mit dem 38-jährigen eine Zeit lang zusammen. Beide haben ein gemeinsames Kind.

Die Polizei sucht Zeugen der Tat. Insbesondere werden Personen gesucht, die das Ereignis in der Kaiserstraße (Trennung des Opfers vom Fahrzeug) beobachtet haben. Hinweise werden von der Polizei Hameln unter Tel. 05151/933-222 entgegen genommen.

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Endingen/Freiburg: Leiche der vermissten 27-jährigen Joggerin wurde gefunden – sie wurde Opfer eines Sexualverbrechens

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Tagelang suchten die Einsatzkräfte fieberhaft nach der seit vergangenem Sonntagnachmittag vermissten 27-jährigen Joggerin aus dem baden-württembergischen Endingen. Seither war eine Suchaktion mit Rettungskräften, Suchhunden und einem Polizei-hubschrauber im Gange. Am Donnerstag um kurz vor 15 Uhr, fanden Suchkräfte der Polizei in einem kleinen Waldstück zwischen Endingen und Bahlingen eine tote Frau. Nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung, die noch in der Nacht zum Freitag im Institut für Rechtsmedizin in Freiburg durchgeführt wurde, steht fest, dass die seit Sonntagnachmittag vermisste Carolin Gruber aus Endingen Opfer eines Sexualverbechens geworden ist. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag übereinstimmend mit. Einen dringenden Tatverdacht gibt es aktuell nicht.

Es wird zur Zeit ein Zusammenhang mit dem Mord an einer 19-jährigen Medizinstudentin in Freiburg geprüft. Die 19-Jährige war am 16. Oktober tot am Ufer des Flusses Dreisam aufgefunden worden (wir berichteten).

Die Polizei richtet sich mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:
• Wer hat Carolin Gruber am Sonntag, den 6.11.2016, ab 15 Uhr, gesehen?
• Wer hat am Sonntag, 6.11.2016, oder in den Tagen zuvor im Bereich der Verbindungswege in den Weinbergen zwischen Endingen und Bahlingen verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen?
• Wer hat sonstige verdächtige Beobachtungen gemacht?
• Wer kann sachdienliche Hinweise jeglicher Art geben, die mit dem Verbrechen in Zusammenhang stehen könnten?
Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Emmendingen, Telefon 07641/582-200.

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Familiendrama in Bonn: 48-jährige Mutter und ihr elfjähriger Sohn wurden tot aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Am Sonntagnachmittag entdeckten Polizisten in einer Wohnung in Bonn-Duisdorf die leblosen Körper einer 48-jährigen Frau und ihres elfjährigen Sohnes. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden feststellen. Eine Obduktion, die Aufschluss über die Todesursache geben soll, wurde eingeleitet. Nachdem Nachbarn die beiden tagelang nicht gesehen hatten, machten sie sich Sorgen und alarmierten am späten Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr die Polizei. Nach Angaben der Polizei kamen beide gewaltsam zu Tode. Nachbarn und Anwohner wurden von herbeigeeilten Notfallseelsorgern betreut.

Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und fahndet bereits nach dem Tatverdächtigen. Der ehemalige Lebensgefährte der Frau und Vater des Kindes ist in das Visier der Ermittler geraten. Die Wohnung des 46-Jährigen wurde bereits in der Nacht zu Montag durch ein Spezialeinsatzkommando gestürmt und durchsucht. Der Mann konnte in der Wohnung nicht angetroffen werden. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus.

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Bluttat in Leinfelden-Echterdingen: Zwei Menschen auf offener Straße getötet

Symbolfoto: © burntimes

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In Leinfelden-Echterdingen im baden-württembergischen Landkreis Esslingen sind am Sonntagnachmittag zwei Menschen auf offener Straße getötet worden. Der erste Notruf ging bei der Polizei um 16.12 Uhr ein. Die Tat geschah in der Nähe des örtlichen Bordells. Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer jüngeren Frau. Der Mann tötete zunächst die Frau anschließend sich selbst mit einem Messer. Die genauen Hintergründe sind noch unklar und Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen die vor Ort aufgenommen worden sind. Die Polizei schließt weder eine Beziehungstat noch eine Milieutat aus. Augenzeugenberichten zufolge kam die Frau aus der Richtung eines Bordells auf den Mann zu. Die Identität der beiden Toten stand zunächst noch nicht fest.

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Gewaltverbrechen in Hinternah: Zwei Leichen im Wohnhaus gefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im thüringischen Hinternah im Landkreis Hildburghausen wurden am Sonntagvormittag die Leichen eines Ehepaars gefunden. Die Polizei teilte mit, dass das Ehepaar gewaltsam zu Tode kam. Bei den Toten handelte es sich um eine 57-jährige Frau und einen 65-jährigen Mann. Ein Familienangehöriger hatte die Leichen entdeckt und einen Notruf abgesetzt. Eine herbeigeeilte Notärztin konnte nur noch den Tod des Ehepaars bescheinigen. Die Staatsanwaltschaft in Meiningen ordnete eine Obduktion der beiden Leichen für Montag an. Anschließend wird klar sein, wie die beiden Menschen ums Leben kamen. Der Tatort wurde untersucht und mögliche Beweismittel beschlagnahmt.

Die Polizei schloss auch einen erweiterten Suizid nicht aus. Die Rechtsmedizin sowie die Tatortgruppe des Landeskriminalamts in Thüringen waren am Sonntag in dem Haus im Einsatz.

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Gewaltverbrechen nahe Wittenberg: Vermisster 13-Jähriger wurde tot aufgefunden

Symbolfoto: © burntimes

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Der seit dem Wochenende vermisste 13-Jährige aus Bad Schmiedeberg in Sachsen Anhalt wurde am Montag in einem Gebüsch zwischen Wittenberg und Kleinkorgau gefunden. Die Polizei teilte mit, dass der Schüler gewaltsam ermordet wurde. Der 13-Jährige starb in Folge stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Kopf. Ein Unfall wurde als Todesursache inzwischen ausgeschlossen. Die Leiche wurde zwischen mehreren Büschen von der Besatzung eines, nach dem Schüler suchenden, Polizeihubschraubers entdeckt. Der 13-Jährige war von seiner Familie am Sonntagnachmittag als vermisst gemeldet worden, nachdem er von einem Besuch bei einem Freund nicht heimkehrte. Seit dem suchte die Polizei fieberhaft nach dem Jungen. Die Leiche des Schülers wird obduziert. Die Polizei prüft, ob Freunde oder Bekannte des Jungen etwas mit seinem gewaltsamen Tod zu tun haben könnten. Ein Minderjähriger soll bereits zum Tatgeschehen ausgesagt haben. Die Polizei teilte mit, dass durch die Aussage des Minderjährigen jetzt weitere Ermittlungen aufgenommen werden.

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Brutaler Überfall auf Ehepaar in Meiling: 72-Jähriger kommt ums Leben

Symbolfoto: © burntimes

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Im Dorf Meiling bei Seefeld hat sich offenbar bereits Samstagnacht ein Gewaltverbrechen ereignet. Am Montagmorgen nahm eine Zeitungsausträgerin um 8.30 Uhr Hilferufe aus einem Einfamilienhaus wahr. Die Hilfeschreie kamen von der schwer verletzten 67-jährigen Hausbesitzerin die auf ihren bereits toten 72-jährigen Ehemann aufmerksam machen wollte. Sie lag beweist zwei Tage Die Polizei geht zur Zeit von einem Raubmord aus. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass die Frau und ihr Ehemann geschlagen worden sind. Die 67-Jährige teilte der Polizei mit, dass der Täter an der Terrassentür des Hauses klopfte und Geld forderte. Der Täter schlug vermutlich mit einem hölzernen Gegenstand auf die Hausbesitzer ein. Der Täter sperrte die beiden schließlich in einem Zimmer des Hauses ein. Weitere Details sind noch unklar. Das betroffene Haus liegt etwas abgelegen. Das könnte die Täter dazu bewogen haben in das Haus einzubrechen. Die 67-jährige Frau steht unter Schock und wird zur Zeit im Krankenhaus behandelt.

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