Düren: Geiselnahme im Friseursalon – mindestens ein Toter und eine Schwerverletzte

Symbolfoto: © burntimes

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In der nordrhein-westfälischen Stadt Düren fielen am Dienstag in einem Friseursalon Schüsse. Ein 27-jähriger Mann starb und eine gleichaltrige Frau wurde schwer verletzt. Die Polizei teilte mit, dass von einer Beziehungstat auszugehen ist. Die Tat ereignete sich in der Innenstadt von Düren, die daraufhin zum Teil abgesperrt wurde. Ein Kaufhof und eine Bankfiliale wurden unter anderem geräumt. Augenzeugen alarmierten, nachdem sie Schüsse hörten, am Dienstagnachmittag um 14.45 Uhr die Polizei. Der Mann soll sich anschließend in dem Friseursalon verschanzt haben und Geiseln in seine Gewalt gebracht haben. Ein alarmiertes Spezialeinsatzkommando stürmte den Friseursalon und fand zwei Schwerverletzte. Der Mann war kurze Zeit später verstorben. Bei dem toten Mann und der schwerverletzten Frau handelt es sich um Eheleute. Eine Mordkommission wurde eingeschaltet. Die Beamten gehen davon aus, dass es sich bei dem 27-Jährigen Mann um den Schützen handelte.

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Militärische Eskalation in Aleppo: Über 180 Tote

Symbolfoto: © burntimes

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Seit Tagen wird Aleppo pausenlos vom Assad-Regime sowie von Russland bombardiert. Auch Krankenhäuser wurden angegriffen. Über 180 Zivilisten kamen dieses Wochenende in Aleppo ums Leben. Die Wasserversorgung brach zusammen, sodass zwei Millionen Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten sind. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon meldete sich zu Wort und teilte mit, dass er entsetzt sei über die „ungeheuerliche militärische Eskalation“. Mehrere Stadtteile von Aleppo wurden mit Bomben angegriffen, die sogar Bunker zerstören könnten. Der Einsatz solcher Waffen in besiedeltem Gebiet ist ein Kriegsverbrechen. Der Westen warnte Russland im Zusammenhang mit dem Bombenhagel auf Aleppo davor, dass die Geduld nicht unbegrenzt sei und forderte ein sofortiges Ende der Gewalt. Die Außenminister teilten am Sonntag auf der UNO-Vollversammlung übereinstimmend mit, dass Russland unfähig ist seinen Pflichten nachzukommen. Russland wies diese Kritik zurück.

Am Sonntag wurden die Bombenangriffe nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte fortgesetzt. Am Sonntag starben bis zum Abend mindestens 14 Zivilisten, darunter zwei Kinder. Syrien und Russland sind offenbar der Ansicht den Bürgerkrieg gewinnen zu können. Eine Rückeroberung Aleppos könnte ein Wendepunkt im Bürgerkrieg sein.

Die USA und Russland machen sich seit einer Woche gegenseitig für den Angriff auf den UN-Hilfskonvoi verantwortlich, bei dem 21 Zivilisten starben, die Menschen in Not helfen wollten.

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Recklinghausen: Unbekannte gaben Schüsse auf fahrenden Rettungswagen ab

Symbolfoto: © burntimes

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In Nordrhein-Westfalen hat sich am Donnerstag wieder ein Angriff auf Rettungskräfte ereignet. Während eines Krankentransports wurde ein Rettungswagen in Recklinghausen beschossen. Die Besatzung des Rettungswagens hörte einen Knall und entdeckte später eine kleine Delle im Fahrzeugblech. Es ist unklar, ob der Schuss aus einer Zwille oder einer Luftdruckwaffe abgegeben wurde. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei hat Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen Unbekannt eingeleitet.

Die Deutsche-Feuerwehr-Gewerkschaft teilte mit, dass inzwischen täglich Rettungskräfte bei ihren Einsätzen bedroht werden. Die Gewaltbereitschaft steigt immer weiter an, teilte die Gewerkschaft mit. In Gelsenkirchen waren in den letzten Tagen gleich mehrere Sanitäter angegriffen worden. In der Nacht zu Sonntag schlugen und traten Verwandte einer Patientin auf zwei Sanitäter ein (wir berichteten). Am Montag gingen zwei Betrunkene auf Rettungssanitäter los.

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Proteste gegen Polizeigewalt in North Carolina: Gouverneur ruft Ausnahmezustand aus

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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In der Stadt Charlotte im US-Staat North Carolina wurde am Dienstag in einem Wohngebiet nach einem Verdächtigen gesucht. Dabei wurde ein 43-jähriger Afroamerikaner auf einem Parkplatz umstellt. Die Polizisten fühlten sich bedroht und schossen schließlich auf den Mann. Der 43-Jährige kam dabei ums Leben. Behörden teilten mit, dass der Mann bewaffnet gewesen sei. Seine Schwester gab später an, dass er unbewaffnet gewesen sei und lediglich ein Buch in der Hand hielt. Die Polizei in Charlotte bestätigte, dass es sich bei dem 43-Jährigen nicht um die gesuchte Person gehandelt hat. Der Mann laß im Auto ein Buch und wartete auf seine Kinder. Der Polizist, der den 43-jährigen Mann erschossen hatte, ist selbst ein Afroamerikaner. Er wurde nach dem Vorfall vom Dienst suspendiert. Untersuchungen wurden eingeleitet.

Anschließend kam es zu Demonstrationen, die zunächst friedlich verliefen. Im Verlauf der Demonstrationen kam es jedoch durch Unruhestifter zu einer Eskalation der Lage. Ein Demonstrant wurde angeschossen und schwebt in Lebensgefahr. Der US-Fernsehsneder CNN teilte mit, dass der Demonstrant von einem anderen Zivilisten angeschossen wurde. Mindestens 16 Polizisten wurden verletzt. Auch vor dem Ritz-Carlton-Hotel kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Sondereinsatzkräfte setzten schließlich Tränengas gegen die Demonstranten ein. Der Gouverneur des US-Bundesstaates North Carolina meldete sich zu Wort und rief den Ausnahmezustand aus. Es hat außerdem die Nationalgarde und die Autobahnpolizei mobilisiert. Als nächstes droht eine Ausgangssperre. Darüber kann aber nur die Bürgermeisterin von Charlotte entscheiden. Die Bürgermeisterin rief die Menschen in Charlotte bereits auf, in ihren Häusern und Wohnungen zu bleiben und nicht auf die Straße zu gehen.

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Bargteheide: Mann erschießt junge Frau und flüchtet –– SEK im Einsatz

Symbolfoto: © burntimes

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Im schleswig-holsteinischen Bargteheide kam es ab Montagmorgen zu einem Großeinsatz von Polizei und Spezialeinheiten. Ein Mann erschoss seine 28-jährige Partnerin und flüchtete anschließend vom Tatort. Der Täter rief um 10.48 Uhr bei der Oldesloer Rettungsleitstelle an und sagte, dass er seine Frau erschossen hat. Zeitgleich gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, in denen von Schüssen die Rede war. Im Rahmen eines Notzugriffs fanden die Beamten die Leiche einer jungen Frau vor. Beamte sperrten den Bereich um die Alte Landstraße und die Jersbeker Landstraße großräumig ab.
© Polizei Bargteheide

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Die Tat ereignete sich in einem roten Klinkerbau, in dem auch eine Fahrschule und ein China-Restaurant untergebracht sind. Gefahndet wird nach dem 35-jährigen Sven Sonnenberg. Er ist etwa 1,80 m groß, muskulös, braungebrannt und hat eine Glatze. Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des Beschuldigten geben kann, wird gebeten, sich dringend über den Polizeinotruf 110 zu melden oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. Der Mann wird als gefährlich eingestuft. Daher sollte niemand an ihn herantreten, sondern umgehend die Polizei benachrichtigen.

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Amoklauf in Zug bei Würzburg: Mann greift Menschen mit Axt an – mindestens 21 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

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Am Montagabend gegen 21 Uhr hat sich im baden-württembergischen Heidingsfeld, bei Würzburg, ein Amoklauf in einem Zug ereignet. Mindestens 21 Menschen wurden dabei von einem Mann mit einer Axt und einem Messer angegriffen und drei von ihnen schwer verletzt. Zahlreiche Passagiere erlitten einen Schock. Die Tat ereignete sich in einem Passagierzug, teilte die Polizei mit. Die Bahnstrecke Würzburg–Ansbach wurde nach dem Amoklauf gesperrt. Seit Montagabend um 22.30 Uhr ist ein Schienenersatzverkehr zwischen Ochsenfurt und Würzburg Hauptbahnhof eingerichtet. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Über dem Tatort kreist zur Zeit ein Polizeihubschrauber. Der aggressive Täter wurde von der Polizei erschossen. Der Täter soll Zeugenaussagen zufolge während des Angriffs „Allahs Akbar“ (Gott ist gross) gerufen haben.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 17-jährigen Afghanen, bestätigte die Polizei. Die Terroristen des Islamischen Staats (IS) teilten mit, dass es sich bei dem Täter um einen radikalisierten IS-Kämpfer handelt und reklamierte die Tat für sich. Bei der Durchsuchung des Zimmers des 17-Jähirgen entdeckten Beamte unter anderem eine handgemalte IS-Fahne.

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Tödliche Prügelei in Bonn: Ermittler verhaften weiteren möglichen Täter

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Im Fall des in Bonn getöteten 17-jährigen Niklas wurde ein weiterer möglicher mutmaßlicher Täter verhaftet. Gegen einen 21-Jährigen wurde am Montag Haftbefehl erlassen. Beamte der Mordkommission haben den Mann festgenommen. Derzeit sieht es Polizeiangaben zufolge alles nach einer gemeinschaftlich geplanten Tat aus. Bei dem Festgenommenen soll es sich um den Tatverdächtigen handeln, der am Tattag mit einer weißen Hose und einem weißen Pullover bekleidet gewesen sein soll (wir berichteten). Der 17-jährige Niklas P., der am Samstag, dem 7. Mai 2016 im Bereich der Rüngsdorfer Straße in Bonn-Bad Godesberg, nach einem Konzertbesuch, von mehreren Männern niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt worden war, erlag kurz nach der Tat seinen schweren Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Junge am 7. Mai gegen 00.20 Uhr in Begleitung weiterer Jugendlicher auf dem Weg zum Bad Godesberger Bahnhof. In Höhe der Bushaltestelle „Rheinallee“ stießen sie auf eine Gruppe von junger Männer. Diese sollen den 17-Jährigen und seinen 18-jährigen Freund kurz angesprochen und körperlich attackiert haben. Der 20-jährige Haupttäter und der nun verhaftete 21-Jährige haben den 17-jährigen Niklas noch attackiert, als dieser bereits reglos am Boden lag.

Dem jetzt festgenommenen Mann kamen die Ermittler durch mehrere Zeugenaussagen auf die Schliche. An der Jacke des Tatverdächtigen wurden außerdem Blutspuren, die von Niklas stammen, ermittelt.

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Polizei spricht von schwerem Landfriedensbruch: Festnahmen bei Braunkohle-Demo

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Am Samstagnachmittag haben im brandenburgischen Welzow 300 Demonstranten gewaltsam das Gelände des Kohlekraftwerks „Schwarze Pumpe“ gestürmt. Bei den Demonstranten handelte es sich um Anhänger des „Klimacamps“ und der Gruppierung „Ende im Gelände“. Beide Gruppen hat am Pfingstwochenende zu einer Blockade aufgerufen. Rund 2.000 Menschen folgten dem Aufruf. Die Sprecherin der Gruppe „Ende im Gelände“ teilte mit, dass keine Gewalt angewendet wurde. Die Demonstranten übten angeblich Gewalt gegen das Sicherheitspersonal des Kohlekraftwerks aus. Im Eingangsbereich sollen die Demonstranten Zäune umgerissen haben. Rund 120 Demonstranten wurden von der Polizei vorläufig festgenommen, als sie das Gelände wieder verlassen wollten. Dabei setzten die Beamten Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Zwei der Umweltaktivisten zogen sich Verletzungen zu und mussten ärztlich in einem Krankenhaus behandelt werden.

Der Betreiber Vattenfall teilte mit, dass eine Zugangsschranke des Kraftwerks durchbrochen wurde und die Demonstranten somit unkontrolliert auf das Gelände des Braunkohle-Kraftwerks gelangten. Das Unternehmen selbst erstatte Anzeigen. Die Polizei sprach von eingeleiteten Ermittlungen wegen Landfriedensbruch.

Vattenfall teilte außerdem mit, dass Brunkohlegegner das Kraftwerk in Cottbus lahmgelegt haben. Kohlezüge können aufgrund der Demonstranten die Gleise nicht passieren und somit das Kraftwerk nicht erreichen. Die Leistung des Kraftwerks musste deshalb bereits heruntergefahren werden, teilte Vattenfall mit.

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Gewalttat in Bonn-Bad Godesberg: 17-Jähriger ist verstorben

Symbolfoto: © burntimes

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Der 17-jährige Niklas P., der am vergangenen Samstag im Bereich der Rüngsdorfer Straße in Bonn-Bad Godesberg von mehreren Unbekannten niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt worden war, erlag in der Nacht zu Freitag seinen schweren Verletzungen. Die Polizei Bonn bittet um Hinweise zu mehreren bislang unbekannten Jugendlichen. Sie stehen im Verdacht, am Samstag, den 7. Mai 2016, gegen 00.20 Uhr, in Bonn-Bad Godesberg einen 17-Jährigen körperlich attackiert und niedergeschlagen zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Junge gegen 00.20 Uhr in Begleitung weiterer Jugendlicher auf dem Weg zum Bad Godesberger Bahnhof. In Höhe der Bushaltestelle „Rheinallee“ stießen sie auf eine Gruppe von junger Männer. Diese sollen den 17-Jährigen und seinen 18-jährigen Freund kurz angesprochen und körperlich attackiert haben. Nach Zeugenangaben soll einer der Unbekannten den 17-Jährigen derart massiv geschlagen haben, dass dieser zu Boden stürzte. Auch sein 18-jähriger Begleiter und eine gleichaltrige Freundin, die ihrem Freund helfen wollten, wurden von den Unbekannten geschlagen. Als weitere Zeugen den Jugendlichen zur Hilfe eilten, ließen die Unbekannten von ihren Opfern ab und liefen in Richtung Rheinallee davon.

Die eng mit der Staatsanwaltschaft Bonn abgestimmten Ermittlungen der Mordkommission laufen weiter auf Hochtouren.

Der 17-Jährige musste vor Ort von einem Notarzt vor reanimiert werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungstransportwagen in ein Krankenhaus gebracht. Er schwebte zu dem Zeitpunkt in Lebensgefahr. Seine Freunde erlitten leichte Verletzungen. Sie und Angehörige werden durch Notfallseelsorger betreut. Auf Grund der Gesamtumstände nahm noch in der Nacht eine Mordkommission der Polizei Bonn unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Franz Wirges in enger Abstimmung mit Staatsanwalt Florian Geßler die Ermittlungen auf. Neben der Spurensicherung, den Befragungen von Zeugen fahnden die Beamten nach den Tatverdächtigen. Sie wurden von Zeugen wie folgt beschrieben:

1. Person 17-21 Jahre alt zwischen 180cm – 185cm groß brauner, dunkler Hauttyp stämmige Statur schwarze Haare, Seite kurz, oben länger nach hinten gegelt sprach akzentfrei deutsch trug unter anderem schwarze Jacke (unter Umständen eine Lederjacke) und Jeanshose, weiße Schuhe.

2. Person 17 – 20 Jahre alt kurze schwarze Haare ca. 180cm – 185cm groß brauner Hauttyp normale Statur weiße Jogginghose weißer Pullover (Adidas oder Nike) ggfls. mit Reißverschluss weiße oder graue Kappe führte unter Umständen eine schwarze Tasche mit sprach akzentfrei Deutsch.

3. Person älter als 18 Jahre lange Haare schwarze lockige Haare, an den Seiten kurz rasiert, nach oben und winkelartig nach hinten frisiert schmale Statur schwarzer Vollbart schwarze Lederjacke, Jeans kleiner als die anderen beiden Tatverdächtigen massives Schuhwerk.

Die Ermittler bitten weiter um Hinweise zu den Tatverdächtigen und fragen:

Wer hat das Tatgeschehen beobachtet?

Wer hat die drei Tatverdächtigen vor oder nach der Tat beobachtet?

Wer kann Angaben zur Identität der Verdächtigen machen?

Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen können, wurde von der Staatsanwaltschaft Bonn eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgesetzt.
Hinweise bitte an die die Polizei Bonn. Rufnummer 0228/150.

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Krieg und Gewalt: 41 Millionen Binnenflüchtlinge weltweit

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)    | pixelio.de

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de

Rund 41 Millionen Menschen sind weltweit in ihrem eigenen Land auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Eine größere Anzahl von Binnenflüchtlingen ist nie zuvor registriert worden. In Europa wird unterdessen heftig über die aktuelle Flüchtlingspolitik gestritten und Zäune und Mauern werden hochgezogen, weil sich einige Länder nicht in der Lage sehen ein paar Tausend Flüchtlinge aufzunehmen und ihnen ein menschenwürdiges Leben zu bieten. Viele Schutzsuchende machen sich gar nicht auf den lebensgefährlichen Weg nach Europa, sondern suchen in den unmittelbaren Nachbarländern Schutz. Der größte Teil an Schutzsuchenden sind die Binnenflüchtlinge, die innerhalb ihres eigenen Landes vor Krieg und Gewalt fliehen. Dieses Schicksal teilten 2015 rund 41 Millionen Menschen. Ganz besonders stark war die Anzahl der Binnenflüchtlinge in Syrien, Jemen und dem Irak. Hier wurden die Menschen regelrecht gezwungen ihre vertraute Umgebung zu verlassen.
8,6 Millionen Menschen mussten aufgrund von Krieg und Gewalt ihr Zuhause aufgeben.

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