Versuchte Gefangenenbefreiung in Duisburg: 250 Menschen greifen Polizisten an

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizisten wollten am Sonntagabend um 19.40 Uhr einen 37-jährigen Mann überprüfen der die Beamten zuvor mit seinem Handy gefilmt hatte. Die Polizisten waren an der Reinerstraße vor Ort um einen Verkehrsunfall aufzunehmen und wurden dabei von dem 37-Jährigen gefilmt. Weil der Mann sich gegen die Personenkontrolle wehrte, wurde er vorübergehend festgenommen. Anschließend kamen plötzlich rund 250 Menschen, die den Festgenommenen befreien wollten. Hinzu alarmierte Beamte setzten Pfefferspray ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Einige Angreifer wendeten Gewalt gegen die Polizisten ein. Zwei der Angreifer wurden verhaftet.

Polizisten wurden nicht verletzt. Ein Beteiligter musste jedoch in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Landfriedensbruches und versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet.

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Großeinsatz in Saarbrücken: SEK nimmt schlafenden Mann in Gewahrsam

Symbolfoto: © burntimes

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In der Saarbrücker Innenstadt hat sich am Sonntagmorgen ein bewaffneter und psychisch kranker Mann in einem Balkan-Restaurant Dubrovnik in der Kupfergasse verschanzt. Am Sonntagmittag gegen 13 Uhr stürmte ein Sondereinsatzkommando die Lokalität und fand den 43-Jährigen im Keller schlafend vor. Bei dem Mann handelte es sich um ein Mitglied des Restaurant-Teams. Die Polizei erklärte, dass der Mann am Sonntagmorgen blutverschmiert in das geschlossene Lokal gekommen sei und die Angestellten gebeten hatte das Lokal zu verlassen. Es kam zu einer unklaren Bedrohungslage. Der Mann stellte keinerlei Forderungen und bedrohte auch niemanden. Die Innenstadt von Saarbrücken wurde daraufhin aufgrund der unklaren Lage abgeriegelt. Es war auch lange Zeit unklar, ob sich noch weitere Personen in dem Lokal aufhielten. Nach dem der Mann im Keller entdeckt wurde, wurde er zunächst in ein Krankenhaus eingeliefert. Ermittlungen zur Klärung des genauen Hergangs wurden eingeleitet. Es handelt sich ersten Ermittlungen der Polizei zufolge um keinen politischen Sachverhalt. Der 43-Jährige ist der Polizei bekannt.

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Hannover-Hauptbahnhof: 15-Jährige rammt Bundespolizisten Messer in den Hals

Symbolfoto: © Biggi | pixelio.de

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Am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr hat eine 15-Jährige einem 34-jährigem Bundespolizisten im Hauptbahnhof der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover ein Messer in den Hals gerammt. Der Zwischenfall ereignete sich während einer Personenkontrolle am hinteren Ausgang in Richtung des ZOB. Der Beamte wurde bei dem Angriff schwer verletzt. Die 15-Jährige soll sich auffällig verhalten haben, sodass die Polizei sich entschlossen hatte sie zu überprüfen. Statt ihres Ausweises zog die 15-Jährige ein Messer und stach plötzlich in Höhe des Westausgangs zu. Dem Kollegen des Opfers gelang es die 15-Jährige zu überwältigen und in die Wache der Bundespolizei im Hauptbahnhof zu bringen. Bei der anschließenden Personenkontrolle wurde noch ein weiteres Messer sichergestellt. Warum die Jugendliche zwei Messer bei sich trug ist noch unklar und Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Unklar ist auch noch, ob die Jugendliche zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand. Der verletzte Bundespolizist wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Nach dem Zwischenfall wurde der Ort des Geschehens großflächig mit Flatterband abgesperrt. Die Ermittler untersuchten die Spuren des Verbrechens. Der Nord-West-Eingang und Ausgang wurden während der laufenden Ermittlungen gesperrt.

Die Täterin befindet sich in Polizeigewahrsam. Weil sie dem Bundespolizisten mit dem Messer in den Hals gestochen hat, muss sie sich wegen eines versuchten Tötungsdeliktes verantworten. Die 15-jährige Täterin ist polizeibekannt. Gegen sie wurde unter anderem wegen Diebstahls und Körperverletzung ermittelt. Wann die 15-Jährige einem Haftrichter vorgeführt wird, war am späten Freitagabend noch unklar.

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