Champions-League läuft ab 2018/19 nicht mehr im Free-TV – Sky und DAZN sichern sich die Rechte

Symbolfoto: © Hasan Anac | pixelio.de

Die Champions-League verschwindet aus dem Free-TV. Die Entscheidung ist gefallen. Nach wochenlangen Verhandlungen steht fest, dass die Champions-League ab 2018 nur noch Sky Deutschland und DAZN übertragen dürfen. Damit ist das ZDF raus aus dem Vertrag. Die gefällte Vereinbarung hat Gültigkeit bis 2020/21. Das ZDF hatte in der vergangenen Saison bei den übertragenen Spielen im Schnitt sieben Millionen Zuschauer. Die Fußballspiele helfen dem Sender vor allem, dass junge Publikum zu erreichen. Sky Deutschland zeigte sich mit der Entscheidung sehr zufrieden.

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Fußball-WM 2006: Franz Beckenbauer und Co. stehen unter Betrugsverdacht

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

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Die Schweiz teilte am Donnerstag mit, dass Ermittlungen gegen Franz Beckenbauer eingeleitet worden sind – aufgrund des Verdachts der Untreue und Geldwäsche. Ihm drohen juristische Konsequenzen. Die Bundesanwaltschaft in Bern bestätigte, dass gegen Franz Beckenbauer ermittelt wird. Es wird zusätzlich gegen den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger sowie gegen Wolfgang Niersbach und gegen den ehemaligen DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt ermittelt. Gegen Horst R. Schmidt läuft bereits seit November 2015 ein Strafverfahren. In Kooperation mit Behörden in Österreich wurden am Donnerstag Hausdurchsuchungen an acht Orten zeitgleich durchgeführt.

Die Ermittlungen behandeln die Finanzierung einer Gala – es geht um 6,7 Millionen Euro. Das Event war in Kooperation mit dem Fußball-Weltverband Fifa als Kulturprogramm zur WM 2006 in Deutschland gedacht. Die Gala fand jedoch niemals statt. Es besteht der dringende Verdacht, dass alle Beschuldigten darüber Bescheid wussten, dass die 6,7 Millionen Euro nicht für eine Gala, sondern für die Tilgung einer Schuld verwendet wurde, die nicht vom DFB ausging.

Franz Beckenbauer überwies die 6,7 Millionen Euro zunächst mit Hilfe des früheren Adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus, der 2009 verstorben war, auf ein Konto in der Schweiz. Von dort wurde es widerum zu dem früheren Fifa-Funktionär Mohammed bin Hammam nach Katar überwiesen. Fifa-Vize Mohammed bin Hammam hat bereits eine lebenslange Sperre wegen Korruption erhalten. Welchen Zweck diese Zahlung hatte ist unklar. Es steht nach wie vor der Verdacht im Raum, dass Deutschland sich die WM 2006 mit verdeckten Zahlungen erkauft haben könnte.

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UEFA ermittelt nach schweren Krawallen in Nizza und Marseille

Symbolfoto: © burntimes

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In den EM-Stadien in Nizza und Marseille ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Am Samstag sorgten russische und britische Hooligans für Chaos. Es kam zu schweren, brutalen Ausschreitungen vor während und nach dem Spiel zwischen England und Russland in Marseille. Dabei haben sich im Stadion regelrechte Verfolgungsjagden abgespielt. Auch in Nizza kam es zu schweren Ausschreitungen. Dort hatten 30 einheimische Hooligans bei dem Spiel zwischen Nordirland und Polen die Fans beider Länder provoziert. Die nordirischen Fußballfans wurden beispielsweise mit Bierflaschen abgeworfen. Neun Menschen wurden hierbei verletzt und mussten teils in Krankenhäusern behandelt werden. In Marseille wurde ein Fan lebensgefährlich verletzt. Es gab dort insgesamt 35 Verletzte zu beklagen. Acht mögliche Täter wurden verhaftet. Die Sicherheitsmaßnahmen in den Stadien werden nach den Krawallen noch einmal erhöht, teilte die UEFA mit.

Als erste Konsequenz hat der europäische Fußballverband UEFA Ermittlungen eingeleitet. Russland rechnet mit einer Geldstrafe.

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Panama Papers: Die UEFA-Zentrale wurde durchsucht – FIFA-Präsident Gianni Infantino in Verdacht

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio  | pixelio.de

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio | pixelio.de

Die UEFA hat Verträge mit einer Briefkastenfirma namens „Cross Trading“ geschlossen. Das ist durch die „Panama Papers“ aufgeflogen. Der neue FIFA-Präsident Gianni Infantino soll 2006 in einen dubiosen TV-Vertrag verwickelt gewesen sein. Am Mittwoch wurde die UEFA-Zentrale durchsucht. 2006 arbeitete Infantino als Direktor der UEFA-Rechtsabteilung. Die Schweizer Bundespolizei nahm sich der Sache an und durchsuchte die UEFA-Zentrale in Nyon. Ermittlungen wegen des Verdachts der Veruntreuung wurden eingeleitet. Die Ermittlungen richten sich zur Zeit allerdings noch gegen keine konkrete Person. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete unter Berufung auf die „Panama Papers“, dass TV-Rechte für die Champions League zwischen 2006 und 2009 zu geringen Konditionen an eine Briefkastenfirma verkauft wurden. Die Briefkastenfirma verkaufte die TV-Rechte widerum mit großem Gewinn nach Lateinamerika. Infantino und die UEFA wiesen diese Anschuldigungen zurück. Hinter der Briefkastenfirma „Cross Trading“ verbergen sich die argentinischen TV-Rechtehändler Hugo und Mariano Jinkis. Die beiden sind tief in den FIFA-Skandal verwickelt und sitzen auf der Anklagebank. Die beiden sollen 111.000 Dollar für die Ausstrahlung in Ecuador bezahlt haben. Die gleichen Rechte wurden für 311.700 Dollar an den Fernsehsender Teleamazonas verkauft.

Der FIFA-Ethiker Pedro Damiani ist nach den jüngsten Vorwürfen zurückgetreten. Damiani war Verwalter in den „Panama Papers“. Er verwaltete offenbar Firmen, die von FIFA-Offiziellen bestochen worden sind.

Am Montagabend wurde bekannt, dass das Briefkasten-Netzwerk von tausenden Deutschen benutzt wurde. Unter anderem wurde der Formel-1-Pilot Nico Rosberg in der Liste auf. Er wurde über eine solche Briefkastenfirma angestellt. Zu den Gründen wollte sich weder er, noch Mercedes äußern. Nico Rosberg ließ über seine Anwälte erklären, dass es seine Privatangelegenheit sei.
Auch der ehemalige größte Eierproduzent in Deutschland, Anton Pohlmann, nutzte das Netzwerk. Pohlmann hat offensichtlich Schulden über die dubiose Briefkastenfirma beglichen. Er wurde 1996 in Deutschland wegen Tierquälerei mit einem lebenslangen Berufsverbot belegt. Daraufhin zog er in die USA und baute dort eine neue Hühnerfarm auf.
Die Kunden der Anwaltskanzlei in Panama haben nach den Aufdeckungen Ermittlungen angekündigt. Mossack Fonseca bestreitet in einer Stellungnahme Gesetze gebrochen oder Fehler begangen zu haben. Es wurde im Sinne der Kunden gehandelt, hieß es.

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Irak: Selbstmordattentat bei Fußballspiel – mindestens 30 Menschen starben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Es handelte sich um ein Amateurfußballspiel. Mindestens 30 Menschen starben und über 60 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Im Irak gab es in der Vergangenheit häufiger Selbstmordanschläge. Die meisten richteten sich gegen Schiiten. Zuletzt bekannten sich jedoch auch die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) zu den Angriffen. Möglicherweise war der Angriff am Freitag auch ein Racheakt für die jüngsten Erfolge der irakischen Armee im Kampf gegen den IS. Bisher bekannte sich noch niemand zu dem Attentat. Mit Unterstützung der von den USA gegründeten Koalition konnten die IS-Terroristen aus der Provinz Anbar vertrieben werden.

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Anti-Terror-Einsatz in Belgien: Letzte Nacht wurden bei 19 Razzien 16 Menschen verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Nach den Terroranschlägen in Paris mit 130 Toten und 350 Verletzten haben sich die Ermittlungen nach Brüssel verlagert. In Brüssel herrscht seit Tagen Ausnahmezustand. Es fahren keine U-Bahnen, öffentliche Gebäude sind geschlossen und Veranstaltungen fallen aus. Die Polizei jagt den Paris-Attentäter Salah Abdeslam und versucht die ganze Stadt vor drohenden Terroranschlägen zu beschützen. Der 26-jährige Salah Abdeslam wird mit internationalem Haftbefehl weltweit gesucht. Er befindet sich nicht unter den Festgenommenen. Bei den 19 Hausdurchsuchungen im Großraum von Brüssel wurden weder Waffen noch Sprengstoff gefunden, teilte die Polizei in einer Pressekonferenz mit. Der Drahtzieher der Terroranschläge, Abdelhamid Abaaoud, wurde letzte Woche bei einem Anti-Terror-Einsatz nach siebenstündigem Schusswechsel getötet. Salah Abdeslam soll in einem BMW von Belgien aus über die Autobahn in Richtung Deutschland geflüchtet sein. Die Autobahn verbindet Lüttich mit Aachen.

In der Nacht zu Montag wurden bei 19 Razzien insgesamt 16 Menschen im Großraum von Brüssel verhaftet. Es kam sogar zu einer Schießerei in der Gemeinde Molenbeek. Als ein Fahrzeug unvermittelt auf die Polizisten zufuhr gaben die Beamten zwei Schüsse ab. Der verletzte Fahrer flüchtete wurde aber wenig später von der Polizei gestellt. Trotzdem gilt in Brüssel nach wie vor die höchste Terrorwarnstufe, sodass auch am Montag das öffentliche Leben in weiten Teilen stillsteht. Seit drei Tagen fahren in Brüssel keine U-Bahnen. Nur Busse und Straßenbahnen fahren unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Am Montag blieben auch Schulen, Universitäten und Kindergärten geschlossen. Einige Firmen blieben ebenfalls geschlossen. Alle Sportereignisse wurden abgesagt.

Brüssel bleibt auch nach der Polizeiaktion in der vergangenen Nacht weiter in Alarmbereitschaft. Außerdem läuft der Anti-Terror-Einstz auch am Montag weiter.

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Terrorismus: Belgien hat für Brüssel die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen

Symbolfoto: © burntimes

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In Brüssel fahren keine U-Bahnen mehr und auch sonst ist das öffentliche Leben größtenteils zum Erliegen gekommen an diesem Samstag. Auch Konzerte und Fußballspiele in Brüssel wurden abgesagt. Öffentliche Gebäude blieben geschlossen. Der Grund sind Hinweise auf bevorstehende Terroranschläge. Die belgische Regierung hat in Brüssel die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Der belgische Premierminister erklärte am Samstagnachmittag, dass es konkrete Pläne für ein unmittelbar bevorstehendes Attentat gibt. Aus diesem Grund wurde auch der U-Bahn-Verkehr eingestellt. Erst am Sonntagnachmittag ab 15 Uhr sollen die Bahnen wieder planmäßig verkehren, teilte der Betreiber Stib mit. Busse und Straßenbahnen fahren unter deutlich erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Das Ziel der Terroranschläge sollten demnach ein Einkaufszentrum und der öffentliche Nahverkehr gewesen sein.

Die Polizei in Belgiens Hauptstadt Brüssel teilte mit, dass bei einer Wohnungsbuchung am Freitag mehrere Waffen gefunden worden sind. Die Person, bei der die Waffen gefunden wurden, steht im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris. In Brüssel leben mehr als eine Million Menschen. Das nationale Krisenzentrum forderte alle Menschen im Großraum von Brüssel auf Plätze mit vielen Menschen zu meiden. Letzte Woche Freitag wurden bei einem Terroranschlag von islamistischen Terroristen 130 Menschen in der französischen Hauptstadt Paris getötet.

Belgien steht seit dem Terror in Paris im Mittelpunkt der Ermittlungen. Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, lebte in der belgischen Gemeinde Molenbeek. Er starb am Mittwoch bei einem Anti-Terror-Einsatz von französischen Spezialeinheiten in Paris (wir berichteten). Der Terrorist plante in Paris bereits weitere Anschläge.

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WM 2006 in Deutschland: DFB bezeichnet Korruptionsvorwürfe als haltlos

Symbolfoto: © Hasan Anac   | pixelio.de

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Am Freitag wurde bekannt, dass die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nur durch Schmiergelder erfolgt sein soll. Das Geld soll der frühere Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus zur Verfügung gestellt haben. Bereits vor der WM-Vwergabe wurde eine schwarze Kasse mit rund 6,7 Millionen Euro eingerichtet. Davon soll neben Franz Beckenbauer auch der Chef des Bewerbungskomitees Wolfgang Niesbach, der heutige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes Bescheid gewusst haben. Die 6,7 Millionen Euro wurden offenbar eingesetzt, um sich die Stimmen der asiatischen Vertreter im Exklusivkomitee der Fifa zu sichern.

Im Jahr 2000 wurde Deutschland der Zuschlag erteilt. Vier Stimmen aus Asien waren entscheidend für die Ausrichtung der Fußball-WM 2006 in Deutschland, hieß es am Freitag. Sollte sich der Verdacht einer schwarzen Kasse und des damit verbundenen Stimmenkaufs bestätigen, hätte der Fußball in Deutschland neue Ausmaße erreicht. Der ehemalige Chef von Adidas, Robert Louis-Dreyfus, verstarb im Jahr 2009 und forderte das geliehene Geld ein paar Jahre vor seinem Tod zurück. Der DFB bestätigte, dass die Summe im Jahr 2005 an die Fifa gegangen sei. Das Geld sei gedacht gewesen für ein Fifa-Kulturprogramm, hieß es. Der DFB will sich zunächst nicht äußern bezeichnete die Vorwürfe jedoch als haltlos.

Es gibt schon länger Indizien dafür, dass bei den Weltmeisterschaften 1998 in Frankreich und 2010 in Südafrika Geld geflossen sein soll. Auch die kommenden Weltmeisterschaften in Russland (2018) und in Katar (2022) stehen im Verdacht.

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DFB-Pokalspiel zwischen Osnabrück und RB Leipzig wurde abgebrochen

Symbolfoto: © Hasan Anac   | pixelio.de

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In Osnabrück haben sich beim DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig skandalöse Szenen ereignet. Der Außenseiter Osnabrück ging gegen Leipzig im eigenen Stadion schon in der ersten Spielminute mit 1:0 in Führung. Dann traf ein Feuerzeug den Schiedsrichter am Kopf. Daraufhin wurde die Begegnung abgebrochen. Nach 70 Spielminuten flog aus einem Fanblock ein Feuerzeug auf den Platz und traf Schiedsrichter Martin Petersen aus Stuttgart am Kopf. Der Unparteiische unterbrach daraufhin die Partie. Er hatte offensichtlich starke Schmerzen. Nach einer halben Stunde wurde offiziell bekanntgegeben, dass das Spiel abgebrochen wird. Der Vereinspräsident des VfL Osnabrück verkündigte mit einem Standmikrofon: „Das Spiel ist hiermit beendet. Ich bitte jetzt alle Osnabrücker Fußballfans im Sinne des VfL, für den das ein ganz bittere Stunde ist, in Ruhe das Stadion zu verlassen und dem VfL trotz dieser Vorkommnisse treu zu bleiben.“ Der VfL-Präsident verkündete später, dass es einer der bittersten Tage in seiner Amtszeit sei. Die Leipziger waren vor dem Spielabbruch im Aufbruch. Bis zum Zeitpunkt des Abbruchs war es ein umkämpftes, spannendes DFB-Pokalspiel zwischen dem Drittligisten VfL Osnabrück und dem Zweitligisten RB Leipzig. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Halil Savran bereits nach 23 Sekunden für den VfL Osnabrück.

Wie schwer der Schiedsrichter verletzt wurde und ob ihm der Wurf oder dem neben ihm stehenden Leipziger Davie Selke galt ist noch unklar. Über die Wertung des Spiels muss nun das DFB-Sportgericht entscheiden. Für den VfL Osnabrück wird der Skandal Folgen haben. Die Osnabrücker Spieler äußerten sich sichtlich traurig über den Spielabbruch. Sie waren sich sicher, dass sie das Spiel gewonnen hätten. Die Leipziger feierten trotz des Rückstands ihre Mannschaft.

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Fußball-Bundesliga: Ab 2017 soll auch Sonntagmittag und Montagabend gespielt werden

Symbolfoto: © Hasan Anac   | pixelio.de

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Die Deutsche-Fußball-Liga (DFL) soll ab der Saison 2017/18 weitere Anstoßzeiten bekommen. Damit könnte sich für Fußballfans in den Stadien und vor dem Fernseher einiges ändern. Die Spieltage der Bundesliga werden durch die angekündigten Maßnahmen weiter gestreckt. Die Änderungen sollen vor allem höhere Einnahmen generieren. Die Spiele sollen am Sonntag um 13.30 Uhr und am Montag um 20.15 Uhr angepfiffen werden. Diesen Vorschlag hat am Freitag die DFL dem Bundeskartellamt zur Prüfung vorgelegt. Die DFL betonte jedoch, dass die neuen Anstoßzeiten nicht für alle Spieltage Gültigkeit bekommen sollen.

Über die ganze Saison soll es demnach nur jeweils fünf Begegnungen am Montag und am frühen Sonntagnachmittag geben. Gestrichen werden dafür Spiele, die am Samstagnachmittag ab 15.30 Uhr stattfinden. Von den neuen Anstoßzeiten sollen besonders die Mannschaften profitieren, die donnerstags in der Europa League antreten. Ein weiterer Vorteil dürfte sein, dass weniger zeitgleiche Partien zusätzliche Fernseheinnahmen generieren. Die DFL könnte dabei unter anderem durch den Verkauf der Vermarktungsrechte profitieren. Überlegt wird auch schon, ob die Fußballberichterstattung der „Sportschau“ am Samstagabend auf nur noch 45 Minuten verkürzt wird. Auf den frei empfangbaren Sendern soll aber auch in der Saison 2017/18 das Eröffnungsspiel der Saison und das Eröffnungsspiel der Rückrunde live übertragen werden. Außerdem werden die Relegationsspiele sowie der Supercup weiterhin im öffentlich rechtlichen Fernsehen gezeigt. Die Anzahl der Spiele, die am Samstagabend um 18.30 Uhr angepfiffen werden soll auf 29 festgelegt werden.

Die Rechtevergabe erfolgt allerdings erst im April 2016. Ab Januar nächsten Jahres sollen offizielle Unterlagen an interessierte Bieter versendet werden.

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