Bei Paris: Auto rast in Pizzeria – zwölfjähriges Mädchen stirbt

Symbolfoto: © burntimes

Am Montagabend ist ein Auto bei Paris in eine Pizzeria gerast. Dabei kam ein zwölfjähriges Mädchen ums Leben. 13 weitere Menschen wurden zum teil schwer verletzt. Ein Dreijähriger schwebt in Lebensgefahr. Die Polizei teilte mit, dass es sich nicht um einen Terroranschlag handelt. Der Vorfall ereignete sich 60 Kilometer von Paris entfernt. Die Ermittler teilten mit, dass der Autofahrer sein Fahrzeug vorsätzlich in die Pizzeria lenkte. Der Täter sagte aus, dass er erst kürzlich einen Suizidversuch unternommen hatte. Außerdem gab es Hinweise darauf, dass der Mann zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von Rauschgift stand. Der Mann wurde verhaftet und Ermittlungen gegen ihn wurden eingeleitet.

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Paris: Auto rast in Soldaten-Gruppe – mehrere Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

In einem Vorort von Paris ist am Mittwochmorgen gegen 8.15 Uhr ein Auto in eine Gruppe von Soldaten der Anti-Tereror-Einheit Opération Sentinelle gefahren. Der Vorfall ereignete sich knapp einen Kilometer vom Place de Verdun entfernt. Dabei wurden insgesamt sechs Soldaten verletzt, zwei von ihnen schwer. Keiner der Soldaten schwebt in Lebensgefahr. Der Bürgermeister von Paris sagte, dass es keine Zweifel daran gibt, dass die Tat absichtlich begangen wurde. Das Tatfahrzeug stand in einer Gasse geparkt und raste plötzlich mit hoher Geschwindigkeit auf die Soldaten zu, als diese gerade ihre Kaserne verließen. Die Polizei fahndet zur Zeit intensiv nach dem BMW-Fahrer, dem es gelang mit seinem Auto zu flüchten. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen terroristisch motivierter Mordversuche eingeleitet. Die französische Verteidigungsministerin sprach am Mittwochvormittag von einer „feigen Tat“. Der Angriff wird nicht die Entschlossenheit der Soldaten mindern, teilte die Verteidigungsministerin mit.

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Terrorattacken in Paris und London: Polizei leitet Terrorermittlungen ein

Symbolfoto: © burntimes

In der französischen Hauptstadt Paris sind Polizisten am Montag erneut das Ziel eines Terrorangriffs geworden. Ein Mann rammte mit seinem Auto gezielt ein Einsatzfahrzeug auf dem Pariser Champs-Elysées. Der Angreifer kam ums Leben – sein Auto ging nach dem Unfall in Flammen auf. Polizisten hatten den Fahrer aus dem Auto gezogen. Rettungsversuche scheiterten jedoch. Der 31-jährige Mann kommt aus einer Pariser Vorstadt und er wurde bei den Behörden als Extremist geführt. Die Anti-Terror-Einheit hat Ermittlungen eingeleitet. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um keinen gewöhnlichen Unfall handelte. Die Polizisten im Fahrzeug blieben unverletzt. Die Polizei bestätigte, dass der Mann im Auto eine Kalaschnikow mitführte. Außerdem führte der Angreifer eine Gasflasche mit sich, die er offenbar zur Explosion bringen wollte. Dies schlug jedoch fehl. Nach dem Vorfall wurden die Menschen aufgefordert das Gebiet weiträumig zu meiden. Der Ausnahmezustand in Frankreich soll bis November verlängert werden.

In der britischen Hauptstadt London hat sich ebenfalls ein terroristischer Vorfall ereignet. In der Nacht zu Montag war nach Mitternacht ein Lieferwagen in der Nähe einer Moschee im Stadtteil Finsbury Park in eine Menschenmenge gefahren. Mindestens acht Menschen wurden verletzt. Ein Mann starb. Der 48-jährige Täter wurde von Augenzeugen festgehalten und der Polizei übergeben. Er war der Polizei bisher noch nicht bekannt. Es handelt sich um einen vierfachen Familienvater. Nach seiner Festnahme wurde er in eine Klinik eingeliefert, um seinen Geisteszustand zu prüfen.

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Parlamentswahl in Frankreich: Macrons Bewegung liegt klar vorn

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Bewegung des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat die erste Runde der Parlamentswahlen deutlich gewonnen. Er erhielt 32,3 Prozent der Stimmen und liegt damit deutlich vor den anderen Kandidaten. Mit deinem Ergebnis kann das Macron-Lager im zweiten Wahlgang am kommenden Wochenende mindestens 400 der 577 Sitze für sich beanspruchen. Das entspricht einer deutlichen absoluten Mehrheit in der Nationalversammlung. Die Wahlbeteiligung war auf einem historischen Tiefpunkt – es ging nur etwa jeder Zweite wählen. Macron kann mit diesem Ergebnis eine breite Zustimmung für ein Reformprogramm erwarten. Die Wähler wollen nun vor allem schnelle Veränderungen, unter anderem bei der Renten- und Arbeitslosenversicherung. Bundeskanzlerin Merkel und weitere deutsche Politiker haben Macron zum großen Erfolg seiner Partei gratuliert, teilte Regierungssprecher Seibert mit.

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Vor Pariser Kathedrale Notre-Dame: Mann geht mit Hammer auf Polizisten los

Symbolfoto: © burntimes

Ein Mann hat am Dienstagnachmittag gegen 16.30 Uhr an der Pariser Kathedrale Notre-Dame mit einem Hammer versucht Polizisten anzugreifen. Die Polizisten eröffneten das Feuer auf den Angreifer und verletzten ihn. Die Behörden gehen nun einem Terrorverdacht nach. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Polizei hat den Vorfall übernommen. Der Angreifer soll gerufen haben: „Das ist für Syrien.“ Nach dem Zwischenfall wurde der Bereich rund um die Kathedrale weiträumig abgesperrt. Besucher wurden vorübergehend festgehalten, konnten die Notre-Dame gegen 18 Uhr aber wieder verlassen. Der Angreifer wurde nach den Schüssen medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Frankreich wird seit zweieinhalb Jahren von einer Terrorserie erschüttert, bei der 240 Menschen ums Leben kamen. An den öffentlichen Plätzen wurde daher die Polizeipräsenz deutlich erhöht. In die Notre-Dame dürfen beispielsweise keine größeren Gegenstände mehr mit hinein genommen werden.

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Stichwahl in Frankreich: Emmanuel Macron wird neuer Präsident

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In Frankreich hat Emmanuel Macron die Stichwahl gegen die Rechtspopulistin Marie Le Pen gewonnen. Le Pen gestand sofort nach der ersten Hochrechnung ihre Niederlage ein und gratulierte dem 39-jährigen Macron. Der scheidende Präsident Hollande sprach sich im Vorfeld für Macron als Nachfolger aus. Die Präsidentschaftswahl galt als Schicksalswahl für Frankreich und ganz Europa. Marie Le Pen wollte als Präsidentin Frankreich aus der Euro-Zone und der EU führen, sowie alle Grenzen mit Hilfe von Soldaten abriegeln. Dazu wollte sie 15.000 Polizisten und Soldaten rekrutieren.

Macron hingegen hat sich immer für ein zuversichtliches und offenes Frankreich ausgesprochen. Der parteilose Macron galt noch im Herbst letzten Jahres als Außenseiter.

Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 75 Prozent. Das ist die niedrigste Wahlbeteiligung in Frankreich seit 1969.

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Präsidentschaftswahlen in Frankreich: Macron und Le Pen erreichen Stichwahl

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

Nach dem ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl in Frankreich liegen der Mitte-links-Politiker Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen nach den ersten Hochrechnungen vorne. Zwischen beiden wird es zur Stichwahl kommen. Diese wird am 7. Mai stattfinden. Bis Sonntagabend um 20 Uhr konnten 47 Millionen Franzosen im ersten Wahlgang über ihre nächste Präsidentin oder ihren nächsten Präsidenten abstimmen. Den ersten Hochrechnungen zufolge kommt Macron auf rund 23 Prozent und Le Pen auf knapp 22 Prozent der Wählerstimmen. Insgesamt standen neun Kandidaten zur Wahl.

Die Rechtspopulistin Le Pen sprach von einem „historischen“ Abend für Frankreich. Die Wahlbeteiligung in Frankreich lag bei 70 Prozent.

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Paris: Islamist wurde im Flughafen Orly erschossen

Symbolfoto: © burntimes

Französische Wachsoldaten haben am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr am Pariser Flughafen Orly einen mutmaßlichen 39-jährigen Islamisten erschossen, der zuvor versucht hatte einer Soldatin die Schusswaffe zu entreißen. Er hatte die Soldatin zu Boden geworfen und anschließend versucht an die Waffe zu kommen. Die Soldatin hielt die Waffe jedoch fest. Zwei weitere Wachsoldaten beobachteten den Zwischenfall und gaben Schüsse auf den Angreifer ab, um ihre Kollegin zu beschützen. Sprengstoff wurde bei dem Angreifer nicht gefunden. Die Soldatin erlitt einen Schock.

Die französische Anti-Terror-Einheit hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Angreifer war der Polizei und dem Geheimdienst bekannt, teilte der Innenminister mit. Die Pariser Staatsanwaltschaft ließ mitteilen, dass der Angreifer auf keiner Liste von Personen stand, die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt. Der 39-Jährige war wegen Raubes und Drogendelikten vorbestraft. Er war insgesamt neun Mal straffällig geworden. 2015 stand der Mann außerdem unter Radikalisierungsverdacht. Seine Wohnung wurde damals nicht durchsucht. Der Flughafen wurde zwischenzeitlich komplett geräumt und der Flugverkehr eingestellt.

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Amoklauf in südfranzösischer Schule: Mindestens drei Verletzte nach Schüssen

Symbolfoto: © burntimes

In Südfrankreich hat sich in der Stadt Grasse am Donnerstagmittag gegen 13 Uhr ein Amoklauf im Gymnasium ereignet. Ein schwer bewaffneter 17-jähriger Schüler gab Schüsse ab. Mindestens drei Menschen wurden durch Schüsse verletzt, darunter auch der Schulleiter. Der mutmaßliche Täter wurde nach dem Amoklauf verhaftet. Er war mit einem Gewehr, einem Revolver und zwei Granaten bewaffnet, teilte die Polizei mit. Die französische Regierung hatte kurzzeitig eine Terrorwarnung herausgegeben. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen Einzeltäter handelte und kein terroristischer Hintergrund besteht.

Ein mögliches Tatmotiv ist dass der 17-jährige Täter ein schlechtes Verhältnis zu seinen Mitschülern hatte. Nach einer Terrorserie in Frankreich mit 230 Toten wurde der Ausnahmezustand im Land noch weiter verlängert.

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Nord-Frankreich: Explosion im Atomkraftwerk

Symbolfoto: © Peter von Bechen | pixelio.de

Am Donnerstagvormittag gegen 10 Uhr hat sich im Atomkraftwerk (AKW) Flamanville in Nordfrankreich eine Explosion im Maschinenraum ereignet. Mehrere Mitarbeiter wurden dabei verletzt. Den Behörden zufolge besteht zur Zeit kein nukleares Risiko. Es tritt keine Radioaktivität aus, teilte der AKW-Betreiber mit. Ermittlungen zur Ursache der Explosion wurden eingeleitet. Rettungskräfte befinden sich vor Ort im Einsatz.

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