Funkkontakt abgerissen: Abfangjäger bringen Passagierflugzeug in Stuttgart zur Landung

Symbolfoto: © burntimes

Abfangjäger der Bundeswehr brachten am Samstagabend ein Passagierflugzeug zur außerplanmäßigen Landung in Stuttgart, weil der Funkkontakt abgerissen war. Es handelte sich um ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Korean Air. Das Flugzeug war am Samstag auf dem Weg von Seoul nach Zürich. Nachdem der Funkkontakt abgebrochen war, starteten Abfangjäger. Das führte im Großraum Stuttgart zu einem lauten Überschallknall. Die Maschine war anschließend sicher in Stuttgart gelandet. Die Flughafensprecherin teilte mit, dass untersucht wird, warum der Funkkontakt zu dem Passagierflugzeug abgerissen war. Weil zunächst unklar war, ob technische Schwierigkeiten dazu führten, konnte die Maschine nicht weiterfliegen. Die rund 200 Passagiere mussten auf Feldbetten im Flughafen-Terminal übernachten, weil um die Uhrzeit keine Busse mehr organisiert werden konnten. Am frühen Sonntagmorgen wurden die Passagiere dann mit Bussen zu ihrem Ziel in die Schweiz gebracht.

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Flughafen BER: Rohre zu dünn – Bau verzögert sich noch einmal

Symbolfoto: © Willfahrt | pixelio.de

Die Eröffnung des neuen Berliner Flughafens BER verzögert sich ein weiteres Mal. Der Grund dafür ist, dass zwei Kilometer Wasserrohre in einem Terminal ersetzt werden müssen, weil die Rohre zu dünn sind. In diesem Zusammenhang müssen hunderte elektronische Türen neu angeschlossen werden, weil diese sich nicht ordnungsgemäß öffnen. Die neuen technischen Schwierigkeiten verzögern die Eröffnung des Flughafens BER um weitere vier bis sechs Monate. Das teilte Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller als Aufsichtsratschef am Mittwoch mit. Ein neuer Eröffnungstermin wurde am Mittwoch nicht bekanntgegeben. Die Finanzierung der Baustelle ist bis 2018 gesichert. Der Flughafenchef konnte am Mittwoch noch nicht sagen, wie viel Arbeit der Austausch der Rohre mit sich bringt. Bei den Türen muss die Elektronik nicht ausgetauscht werden, sondern die bestehenden Anschlüsse in den Schaltschränken neu gesteckt werden. Anschließend muss jede einzelne Tür kontrolliert werden – das dauert Monate, hieß es am Mittwoch.

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VW-Abgas-Skandal: Milliardenschwere Einigung mit US-Justizministerium

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Der Wolfsburger Volkswagen Konzern hat sich am Dienstag mit dem amerikanischen Justizministerium im Abgas-Skandal geeinigt. VW muss insgesamt 4,3 Milliarden Dollar Strafe zahlen. Dabei handelt es sich um die höchste Strafzahlung aller Zeiten in der Automobilbranche. Bei der Einigung handelt es sich um einen Vergleich, über den seit Monaten verhandelt wurde. Zuvor hatte VW bereits einen zivilrechtlichen Vergleich mit Klägern und Behörden erzielt, der Rückkäufe, Entschädigungen und Reparaturen vorsieht und den Konzern bis zu 16 Milliarden Dollar kosten kann. Der Volkswagen Konzern hatte bei hunderttausenden Dieselfahrzeugen mit einer Software die Emissionswerte gefälscht.

Mitten in den Verhandlungen wurde ein VW-Mitarbeiter im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal verhaftet. Der 48-jährige Manager soll sich der Mittäterschaft schuldig gemacht haben und wurde am Flughafen von Miami vom FBI festgenommen. Ihm wird die Beteiligung beim massenhaften Abgasbetrug vorgeworfen. Er hatte zuvor den Konzern-Vorstand schwer belastet. Die hohen Manager könnten sich als nächstes vor Gericht verantworten müssen.

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Fort Lauderdale in Florida: Mann schießt auf Flughafen –– mindestens fünf Tote

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Ein bewaffneter Mann hat auf dem Flughafen von Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida, im Terminal 2, das Feuer eröffnet. Mindestens fünf Menschen starben, acht weitere wurden verletzt, teilte die örtliche Polizei mit. Der Täter wurde Polizeiangaben zufolge überwältigt und festgenommen. Es handelte sich um einen Einzeltäter. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ein Augenzeuge berichtete, dass der Täter wahllos um sich geschossen hat. Der betroffene Flughafen in Fort Lauderdale wird jährlich von 25 Millionen Passagieren benutzt. Der Flughafen ist beispielsweise der Umstiegspunkt für viele Touristen, die eine Kreuzfahrt gebucht haben oder ihren Urlaub in der Karibik verbringen wollen. Nach dem Zwischenfall wurde der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt.

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Flughafen Frankfurt: Frau gelangte unkontrolliert durch Sicherheitskontrolle

Symbolfoto: © Rainer Sturm  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rainer Sturm | pixelio.de

Eine Frau ging am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr bei einer Sicherheitskontrolle am Frankfurter Flughafen weiter, obwohl diese noch nicht abgeschlossen war. Das sorgte für einen Ausnahmezustand an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt. Der Flughafen löste Sicherheitsalarm aus und ließ den betroffenen Flugsteig A und A+ evakuieren. Wenig später gab die Polizei bereits Entwarnung, weil bei der Durchsuchung keine verdächtigen Gegenstände gefunden wurden. Trotzdem mussten 7.000 Passagiere ein zweites Mal kontrolliert werden. Möglicherweise handelte es sich um ein Missverständnis.

Zum Zeitpunkt, als die Frau und ihre zwei Kinder identifiziert und festgehalten wurden, hatte sie ausgesagt, dass sie die Kontrolle für beendet gehalten hatte. Die Beamten machten keine Angaben zum Alter und Identität der Frau. Sie kam aus Istanbul und wollte in Frankfurt nach New York umsteigen. Nach ihrer Aussage konnte sie ihre Reise fortsetzen. In ihrem Gepäck wurden keinerlei gefährliche Gegenstände gefunden. Der Flughafen selbst teilte mit, dass der Vorfall es erforderlich machte die Bundespolizei einzuschalten.

Eine Sprecherin des Flughafens teilte mit, dass aufgrund des Sicherheitsalarms rund 100 Flüge annulliert wurden. Erst am Mittwochmittag um 12.30 Uhr wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Die Lufthansa reagierte und hatte ihren innerdeutschen Passagieren eine Umbuchung auf eine Reise mit der Deutschen Bahn angeboten. Bis Mittwochabend kam es noch zu Beeinträchtigen am größten deutschen Flughafen.

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Türkische Offensive in Syrien: Mindestens 35 Zivilisten wurden getötet

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Die türkischen Truppen haben sich erbitterte Kämpfe mit den Kurden in Nordsyrien geliefert. Bei türkischen Luft- und Bodenangriffen wurden im Norden von Syrien mindestens 35 Zivilisten getötet. Das bestätigte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Türkei hingegen teilte mit, dass ausschließlich Stellungen der Kurdenmiliz YPG angegriffen wurden. Die türkische Armee hat am Sonntag unter anderem einen Bauernhof, südlich der Grenzstadt Dscharablus angegriffen, auf dem Menschen Schutz vor dem Krieg gesucht hatten. Auf dem Bauernhof kamen mindestens 15 Menschen ums Leben. Bei einem weiteren Angriff auf die Ortschaft Dschub al-Kusa an der syrisch-türkischen Grenze wurden mindestens 20 Unbeteiligte getötet.

Die Lage spitzt sich unterdessen immer weiter zu. In der Nacht zum Sonntag feuerten Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) Granaten auf den Flughafen der südosttürkischen Stadt Diyarbakir. Am Samstag kam ein türkischer Soldat bei einem Angriff kurdischer Milizen auf zwei Panzer ums Leben.

Die Türkei ist seit vergangenen Mittwoch im Syrien-Krieg. Ihre Angriffe richten sich nach eigener Aussage gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) und gegen kurdische Rebellen.

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Bruchlandung einer Boeing 777 in Dubai: Passagiere überleben –– Feuerwehrmann stirbt

Symbolfoto: © Daniel Pittner   | pixelio.de

Symbolfoto: © Daniel Pittner | pixelio.de

Am Mittwoch hat ein Passagierflugzeug vom Typ Boeing 777, der Fluggesellschaft Emirates, eine Bruchlandung auf dem Flughafen in Dubai absolviert. Unmittelbar nach dem alle 300 Passagiere das Flugzeug verlassen hatten, gab es eine Explosion und der Flieger ging in Flammen auf. Flug EK521 kam aus dem indischen Thiruvananthapuram nach Dubai und landete dort am Mittwochmittag um 12.45 Uhr. Veröffentlichte Bilder und Videos ließen das Schlimmste befürchten. Augenzeugenberichten zufolge drang während der Landung dichter Rauch in die Kabine ein. Menschen schrien in Panik und das Flugzeug setzte hart auf. Die meisten der im Flugzeug befindlichen Passagiere kamen aus Indien. Es waren aber auch 24 Passagiere aus Großbritannien, sechs US-Bürger, zwei Deutsche und ein Schweizer an Bord der Boeing. Sie blieben unverletzt. Einige Insassen erlitten einen Schock und wurden in Krankenhäusern behandelt.

Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Das Passagierflugzeug kam in Dubai auf dem Bauch zum Stehen. Mindestens ein Triebwerk brannte. Ein Feuerwehrmann kam während der Löscharbeiten in den Flammen ums Leben. Die Zivilluftfahrtbehörde der Emirates hat Ermittlungen zur Unglücksursache eingeleitet. Im Funkverkehr wurden die Piloten auf das nicht ausgefahrene Fahrwerk hingewiesen. Daraufhin teilte der Pilot mit, dass die Maschine nicht landen sondern durchstarten wird. Das klappte nicht und ersten Ermittlungen zufolge ist das Flugzeug ohne das Fahrwerk auf der Landebahn aufgeschlagen. Dabei könnte sich eines der Triebwerke entzündet haben. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten starke Winde.

Der Flughafen in Dubai war nach dem Unglück sechs Stunden lang gesperrt. Erst am Mittwochabend wurde der Betrieb wieder aufgenommen.

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Flughafen Berlin-Tegel: Lufthansa-Flug wurde wegen Bombendrohung geräumt

Symbolfoto: © Willfahrt | pixelio.de

Symbolfoto: © Willfahrt | pixelio.de

Am Donnerstag wurde eine Drohung gegen den Flugverkehr in Berlin-Tegel ausgesprochen. Aus diesem Grund musste ein Airbus A319 auf dem Boden bleiben. Das teilte der Flughafensprecher Lars Wagner am Donnerstagnachmittag mit. Aufgrund eines Sicherheitshinweises wurde der Lufthansa-Flug LH 2041 von Berlin nach München abgebrochen und die Maschine evakuiert. Die Maschine sollte ursprünglich mit 128 Passagieren an Bord am Donnerstagnachmittag um 16.10 Uhr in Berlin abheben und um 17.10 Uhr in München landen. Die betroffenen Passagiere mussten umbuchen auf eine Alternativverbindung. Das Flugzeug wurde in einen Sicherheitsposition des Flughafens manövriert und im Anschluss von der Bundespolizei untersucht. Ein verdächtiger Gegenstand wurde nicht gefunden. Der weitere Flugbetrieb in Tegel wurde nicht behindert.

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Terrroranschlag am Flughafen von Istanbul: Mindestens 28 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Am Istanbuler Atatürk-Flughafen kam es am Dienstagabend zu Explosionen. Mindestens 28 Menschen starben bei dem Terroranschlag, 60 weitere wurden teils schwer verletzt. Über die Nationalitäten der Opfer ist noch nichts bekannt. Der Fernsehsender „CNN Türk“ teilte mit, dass auch Schüsse fielen. Offenbar haben die Terroristen zunächst mit Kalaschnikows um sich geschossen, bevor sie sich in die Luft strengten.
Taxis fuhren Verletzte aus der Gefahrenzone heraus. Mindestens eine der Explosionen wurde durch einen Selbstmordattentäter ausgelöst, der sich vor dem Flughafen in die Luft sprengte. Der Flughafen wurde von zwei verschiedenen Stellen zeitgleich angegriffen. Am Eingang zur Metro soll sich ebenfalls eine Explosion ereignet haben. Eine weitere Explosion gab es im Ankunftsterminal des Flughafens. Aus türkischen Sicherheitskreisen wurde bekannt, dass Polizisten das Feuer auf die Verdächtigen eröffnet haben. Anschließend sprengten sie sich in die Luft.

In den letzten Monaten hatte es in der Türkei mehrere Anschläge gegeben. Zu den Taten bekannten sich in den meisten Fällen entweder die Terrormiliz „Islamischer Staat“ oder kurdische Rebellen, die beispielsweise der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK angehören.

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Großalarm am Flughafen Köln/Bonn: Gesuchte Person wurde gefasst

Symbolfoto: © Rainer Sturm  | pixelio.de

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Am Flughafen Köln/Bonn wurde am Montagmittag Großalarm ausgelöst. Der gesamte Flughafen wurde geräumt und der Flugverkehr unterbrochen. Die Bundespolizei verhaftete anschließend einen Mann, der unkontrolliert durch den Sicherheitsbereich des Flughafens gelangt war. Er wird nun vernommen, teilte die Polizei mit. Durch diesen Vorfall war der Flugbetrieb eine gute Stunde eingeschränkt. Möglicherweise war der Passagiere in Eile und wollte lediglich seinen Flug bekommen. Seit dem Nachmittag normalisiert sich der Flugbetrieb in Köln/Bonn wieder. 2.500 Passagiere waren von dem Vorfall unmittelbar betroffen.

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