SEK-Einsatz in Sachsen: Bewaffneter ist flüchtig

Symbolfoto: © burntimes

Am Samstag hat ein bewaffneter und gesuchter Mann auf der Flucht vor der Polizei einen Streifenwagen gerammt und anschließend auf Beamte geschossen. Der Vorfall ereignete sich im Klipphausener Ortsteil Ullendorf in der Nähe von Meißen. Zuvor hatte ein aufmerksamer Bürger den per Haftbefehl gesuchten Mann auf einem Supermarkt-Parkplatz entdeckt und die Polizei alarmiert. Der Mann war bereits verschwunden, als die Polizei vor Ort eintraf. Eine andere Steife spürte ihn 30 Kilometer entfernt in Krögis auf. Er konnte entkommen und rammte anschließend ein Polizeiauto und gab Schüsse gab. Ob es sich um scharfe Schüsse oder eine Schreckschusswaffe handelte ist unklar. Nachdem ein Beamter zurück schoss und das Fahrzeug des Mannes traf, stieg dieser aus und rannte in ein ehemaliges Möbelhaus. Spezialeinsatzkräfte umstellten und durchsuchten das Gebäude, konnten den Mann aber nicht ausfindig machen – er entkam. Wie der 43-Jährige sich unbemerkt aus dem Staub machen konnte ist unklar.

Seit dem ist der 43-jährige Mann aus Radebeul flüchtig. Gegen den Mann liegt ein Haftbefehl vor, weil er Strafen nicht bezahlt hat. Seit gestern wird außerdem wegen versuchten Totschlags gegen ihn ermittelt. Die Suche mit Spezialeinsatzkräften und einem Polizeihubschrauber wurde inzwischen erfolglos eingestellt. Es ist völlig unklar, wo der Mann sich aufhält.

Share

Rheinhessen: Verurteilter Gewalttäter nach Monaten auf der Flucht in Italien verhaftet

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Im vergangenen Sommer war ein verurteilter 24-jähriger Straftäter aus einer psychiatrischen Klinik im rheinland-pfälzischen Alzey geflohen. Er war im August letzten Jahres mit einem anderen Patienten durch ein offenes Fenster der Klinik geflohen und anschließend mit der Regionalbahn von Wörrstadt nach Mainz gefahren. Die Polizei veröffentlichte später Fahndungsfotos aus der Überwachungskamera der Regionalbahn. Der andere Flüchtige konnte schnell gefasst werden. Der 24-Jährige hingegen blieb verschwunden. Die Polizei teilte mit, dass der Mann bereits Ende Februar in der italienischen Hauptstadt Rom festgenommen wurde. Er befindet sich seit Mittwoch wieder in den Händen der deutschen Justiz, teilte das Landeskriminalamt mit. Er soll nun in einer anderen Fachklinik untergebracht werden. Der 24-Jährige galt aufgrund seiner psychischen Erkrankung als sehr gefährlich. Er war polizeilich mehrfach in Erscheinung getreten und wegen versuchten Mordes und versuchten Totschlags zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

Share

München: Lichtbildfahndung nach geflohenem Straftäter

Fahndungsfoto: Polizei München

Fahndungsfoto: Polizei München

Der wegen versuchten Totschlags seit dem 20. August 2016 inhaftierte 25-Jährige tschechische Staatsangehörige Zdenek Schejbal entwich am Freitag, den 26.08.2016, gegen 21.00 Uhr aus der Haft. Schejbal war wegen einer Verletzung, die dringend versorgt werden musste, in das Krankenhaus Altperlach gebracht worden. Dort nutzte er einen unbeobachteten Moment und flüchtete über ein Fenster im 2. Obergeschoss der Klinik. Trotz der sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen konnte dessen Aufenthalt bislang nicht ermittelt werden. Er ist weiterhin auf der Flucht.

Schejbal ist 1,74 groß, schlank und wiegt 64 kg.

Die Mordkommission der Münchner Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe:

Wer kann sachdienliche Angaben zum Aufenthalt des flüchtigen Zdenek Schejbal machen? Mitteilungen bitte an das Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089/2910-0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Share

Bargteheide: Mann erschießt junge Frau und flüchtet –– SEK im Einsatz

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im schleswig-holsteinischen Bargteheide kam es ab Montagmorgen zu einem Großeinsatz von Polizei und Spezialeinheiten. Ein Mann erschoss seine 28-jährige Partnerin und flüchtete anschließend vom Tatort. Der Täter rief um 10.48 Uhr bei der Oldesloer Rettungsleitstelle an und sagte, dass er seine Frau erschossen hat. Zeitgleich gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, in denen von Schüssen die Rede war. Im Rahmen eines Notzugriffs fanden die Beamten die Leiche einer jungen Frau vor. Beamte sperrten den Bereich um die Alte Landstraße und die Jersbeker Landstraße großräumig ab.
© Polizei Bargteheide

© Polizei Bargteheide


Die Tat ereignete sich in einem roten Klinkerbau, in dem auch eine Fahrschule und ein China-Restaurant untergebracht sind. Gefahndet wird nach dem 35-jährigen Sven Sonnenberg. Er ist etwa 1,80 m groß, muskulös, braungebrannt und hat eine Glatze. Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des Beschuldigten geben kann, wird gebeten, sich dringend über den Polizeinotruf 110 zu melden oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. Der Mann wird als gefährlich eingestuft. Daher sollte niemand an ihn herantreten, sondern umgehend die Polizei benachrichtigen.

Share

Bremen: Polizei fasst geflohenen Psychiatriepatienten

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Der geflohene 19-jährige Psychiatriepatient aus Bremen wurde in der Nacht zu Donnerstag am Hauptbahnhof gefasst. Der junge Erwachsene war am Mittwoch aus der Psychiatrie aus Bassum geflüchtet und rief dabei: „Ich sprenge euch in die Luft.“ Die Polizei schloss eine Eigen- und Fremdgefährdung nicht aus und startete nach der Flucht des 19-jährigen algerischen Asylbewerbers einen Großeinsatz. Zeugenaussagen zufolge hielt er sich am frühen Mittwochabend im Weserpark auf. Daraufhin rückten Spezialeinheiten an und evakuierten, umstellten und durchsuchten das komplette Einkaufszentrum. Der Einsatz am Weserpark wurde auch nach der Festnahme des 19-Jährigen fortgesetzt, um sicherzustellen, dass dieser dort keine gefährlichen Gegenstände platziert hat. In der Nacht konnte Entwarnung gegeben werden.

Der 19-Jährige wurde am Donnerstagmorgen aus der Haft nach Hause entlassen. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass keine hinreichenden Gründe für eine Haft vorgelegen hätten. Unklar ist, warum der 19-Jährige nicht zurück in die Psychiatrie gebracht wurde.

Share

Krieg und Gewalt: 41 Millionen Binnenflüchtlinge weltweit

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)    | pixelio.de

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de

Rund 41 Millionen Menschen sind weltweit in ihrem eigenen Land auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Eine größere Anzahl von Binnenflüchtlingen ist nie zuvor registriert worden. In Europa wird unterdessen heftig über die aktuelle Flüchtlingspolitik gestritten und Zäune und Mauern werden hochgezogen, weil sich einige Länder nicht in der Lage sehen ein paar Tausend Flüchtlinge aufzunehmen und ihnen ein menschenwürdiges Leben zu bieten. Viele Schutzsuchende machen sich gar nicht auf den lebensgefährlichen Weg nach Europa, sondern suchen in den unmittelbaren Nachbarländern Schutz. Der größte Teil an Schutzsuchenden sind die Binnenflüchtlinge, die innerhalb ihres eigenen Landes vor Krieg und Gewalt fliehen. Dieses Schicksal teilten 2015 rund 41 Millionen Menschen. Ganz besonders stark war die Anzahl der Binnenflüchtlinge in Syrien, Jemen und dem Irak. Hier wurden die Menschen regelrecht gezwungen ihre vertraute Umgebung zu verlassen.
8,6 Millionen Menschen mussten aufgrund von Krieg und Gewalt ihr Zuhause aufgeben.

Share

Frankfurt: Schießerei in der Innenstadt –– Täter ist auf der Flucht

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Frankfurt am Main kam es in der Innenstadt an Christi Himmelfahrt gegen 16.55 Uhr zu einer Schießerei. Die Schüsse fielen am Friedrich-Stoltze-Platz, nahe der Bar Celona. Drei Personen wurden verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Der Täter befindet sich auf der Flucht und wurde bisher noch nicht gefasst. Eine Fahndung nach dem Schützen wurde eingeleitet. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Es deutet momentan alles auf eine Tat im Rocker-Milieu hin. Ein Augenzeuge berichtet von zehn bis zwölf Schüssen, die der Täter abgab.

Share

Delmenhorst: 26-Jähriger verursacht auf der Flucht vor der Polizei einen tödlichen Unfall

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Am frühen Sonntagmorgen kostete die Flucht eines 26-jährigen Autofahrers, im niedersächsischen Delmenhorst, vor der Polizei ein Menschenleben. Ein Polizeifahrzeug wurde auf das Auto in der Weberstraße am frühen Sonntagmorgen gegen 2.35 Uhr aufmerksam. Die Beamten schalteten auf der Friedrich-Ebert-Allee das Blaulicht ein und gaben dem Fahrer des BMW ein Haltesignal. Daraufhin gab der Fahrer plötzlich Vollgas und raste davon. Der Fahrer lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Der 26-Jährige überfuhr mindestens vier Ampeln, die Rotlicht zeigten, ohne zu bremsen.

Der 26-jährige raste zeitweise mit 100 Stundenkilometern durch Delmenhorst. Auf der Stedinger Straße, in Höhe des des Kaufland-Marktes, verlor der Fahrer schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der BMW kam von der Straße ab und prallte seitlich gegen einen Baum. Ein 40-jähriger Mitfahrer, der auf der Rückbank saß, wurde bei dem Aufprall lebensgefährlich verletzt. Er war nach dem Aufprall nicht mehr ansprechbar und verstarb wenig später im Krankenhaus. Eine 32-jährige Mitfahrerin und der 26-jährige Fahrer wurden leicht verletzt.

Die Polizisten hatten den Unfall selbst nicht beobachtet, weil sich der Abstand zum Fluchtfahrzeug während der Verfolgung immer weiter vergrößerte. Als die Beamten schließlich an der Unfallstelle eintrafen war der 26-jährige gerade dabei zu Fuß zu flüchten. Die Beamten konnten ihn daran jedoch hindern und ihn stattdessen verhaften. An der Unfallstelle stellte sich heraus, dass der 26-jährige Fahrer des PKW stark betrunken gewesen ist. Ein Test hatte einen Atemalkoholwert von 2,0 Promille ergeben.

Außerdem wurde der Fahrer per Haftbefehl gesucht. Es handelte sich um einen internationalen Haftbefehl der bulgarischen Behörden, wegen Diebstahls. Der 26-Jährige befindet sich zur Zeit in Gewahrsam. Unklar ist noch in welcher Beziehung die drei Fahrzeugnassen zueinander stehen. Der Wohnort der drei Personen konnte bisher auch noch nicht zweifelsfrei ermittelt werden. Der 26-jährige Fahrer wird am Montag einem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wird unter anderem wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Share

Anti-Terror-Einsatz in Brüssel: Verdächtige flüchteten über Dächer – ein Toter

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Bei einem Anti-Terror-Einsatz im Brüsseler Stadtteil Forest ist ein Verdächtiger getötet worden. Der Verdächtige war mit einem Sturmgewehr bewaffnet und wurde von Polizisten erschossen. Zuvor hatten Unbekannte während der laufenden Razzia plötzlich das Feuer auf die Beamten eröffnet. Anschließend wurde die betroffene Gegend großflächig abgesperrt und Polizeihubschrauber kreisten über dem Gebiet. Es wurde mit großkalibrigen Waffen minutenlang auf die Polizisten geschossen, hieß es am Dienstagabend. An den Ermittlungen am Dienstag waren auch französische Polizisten beteiligt. Weitere Verdächtige ergriffen die Flucht und flüchteten über Dächer. Vier Polizisten sollen verletzt worden sein. Mehrere Verdächtige sind noch auf der Flucht. Der großangelegte Einsatz stand im direkten Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris. Die Jagd nach weiteren Verdächtigen dauert zur Stunde noch an. Rund um den Tatort gingen zwischenzeitlich schwer bewaffnete Spezialkräfte in Stellung. Auch in der Innenstadt von Brüssel patrouillieren zur Zeit Soldaten. Genauere Details zu dem Anti-Terror-Einsatz machte die Polizei zunächst nicht. Aus Ermittlungskreisen sickerte durch, dass die Beamten eine Wohnung durchsuchen wollten, die von einem gesuchten Terroristen gemietet wurde. Nach dem Vorfall haben die Beamten jedes Haus in dem betroffenen Viertel systematisch durchkämmt. Gesucht wird noch immer der 26-jährige Salah Abdeslam. Er wird verdächtigt an den Terroranschlägen in Paris, mit 130 Toten, beteiligt gewesen zu sein. Die Operation am Dienstagmorgen in Brüssel galt jedoch nicht Salah Abdeslam. Sein Bruder hatte sich in Paris am 13. November in die Luft gesprengt. Abdeslam ist einer der mistgesuchten Terroristen Europas. Er wuchs im belgischen Stadtteil Molenbeek auf. Der Stadtteil Molenbeek gilt als belgische Hochburg des Terrorismus. Von Molenbeek aus sollen auch die Anschläge in Paris geplant worden sein.

Share

Westerland auf Sylt: Mann bei Messerangriff in Flüchtlingsheim getötet

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Auf der Nordseeinsel Sylt hat sich am frühen Mittwochmorgen gegen 7.45 Uhr in einer Flüchtlingsunterkunft eine Messerstecherei in der Flüchtlingsunterkunft im Westerländer Sjipwai ereignet. Ein Mann starb nach einem heftigen Streit mit vermutlich drei Beteiligten. Ein Mann gilt als dringend tatverdächtig. Er wurde festgenommen, bestätigte die Polizei. Zum Alter und zur Nationalität des Mörders machten die Polizisten zunächst keine Angaben. Das Todesopfer soll seit etwa einem Jahr in der Flüchtlingsunterkunft auf Sylt gelebt haben. Der mutmaßliche Täter konnte nach kurzer Flucht gefasst werden. Seit 16 Uhr wurde der Mann zu den Vorwürfen befragt. im Vorfeld wurde seine Identität geklärt, um den richtigen Dolmetscher dabei zu haben. Das Opfer lief Zeugenaussagen zufolge blutüberströmt und mit einem Messer im Hals aus dem Gebäude. Anschließend lief der Mann um das Haus und brach dort zusammen. Das Opfer starb trotz eingeleiteter Wiederbelebungsversuche noch am Flüchtlingsheim. Die Anwohner zeigten sich geschockt. Sie durften während der Spurensicherung ihre Häuser und Wohnungen nicht verlassen. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar.

In der betroffenen Flüchtlingsunterkunft sind zur Zeit rund 30 Menschen untergebracht. Das Haus diente früher als Obdachlosenunterkunft. Heute leben dort neben Flüchtlingen auch einige Deutsche. Auf Sylt sind zur Zeit rund 160 Flüchtlinge untergebracht.

Share