Messerangriff in Turku: Zwei Tote und sechs Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im finnischen Turku hat sich am Freitag ein Messerangriff auf einem zentralen Platz ereignet. Mindestens zwei Menschen kamen dabei ums Leben und sechs weitere wurden verletzt. Augenzeugenberichten zufolge hatte der Mann mit einem großen Messer um sich gestochen. Die Polizei schoss dem Täter in die Beine und verhaftete ihn wenig später. In der finnischen Hauptstadt Helsinki wurden nach dem Anschlag die Sicherheitsvorkehrungen an Bahnhöfen und Flughäfen erhöht. Das Motiv des Täters ist noch unklar. Turku befindet sich rund 170 Kilometer westlich von der finnischen Hauptstadt Helsinki.

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Imatra/Finnland: Bürgermeisterin und zwei Journalistinnen wurden erschossen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Südost-Finnland, in Imatra, wurden am Samstagabend die Bürgermeisterin und zwei Journalistinnen mit einem Gewehr erschossen, als sie gemeinsam ein Restaurant verließen. Der 23-jährige Täter wurde festgenommen. Das Tatmotiv ist noch unklar. Polizeiangaben zufolge könnte es möglich sein, dass der 23-Jährige seine Opfer willkürlich ausgesucht hat und diese nicht kannte. Ermittlungen wurden eingeleitet. Zur Tatzeit befand sich ein Streifenwagen in der Nähe des Restaurants. Außerdem hatten Zeugen den Täter beobachtet und ihn identifiziert. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Tatort befindet sich in der Fußgängerzone in der Stadtmitte.

Die Behörden richteten einen Krisenstab ein. Die Stadt Imatra mit seinen 28.000 Einwohnern befindet sich 230 Kilometer von der finnischen Hauptstadt Helsinki entfernt.

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Gerichtsurteil: Finnischer Krankenpfleger wegen Vergewaltigung von 27 Senioren verurteilt

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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In Finnland hat ein angestellter Krankenpfleger mindestens 27 Senioren vergewaltigt. Die Opfer waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Alter zwischen 74 und 100 Jahren. Ein Gericht in Pirkanmaa, im Südwesten Finnlands, verurteilte den 24-jährigen Täter zu einer Haftstrafe von neun Jahren. Dem Krankenpfleger drohten bis zu zwölf Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft verzichtete jedoch auf die Verhängung der Maximalstrafe, weil der 24-Jährige geständig war und kooperiert hatte. Ohne das Geständnis des Krankenpflegers wäre eine Verurteilung nahezu unmöglich gewesen, weil die Taten ohne Zeugen geschahen und die meisten Opfer aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands nicht hätten befragt werden können. Der Krankenpfleger wurde zusätzlich zu der Haftstrafe zur Einmalzahlung von 18.000 Euro Entschädigung an die Opfer verurteilt. Alle Opfer waren zum Teil senil oder behindert, bestätigte der Staatsanwalt.

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Riesiges Manöver in Russland: Putin entsendet 259 Kampfflugzeuge und 12.000 Soldaten

Symbolfoto: © burntimes

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Wladimir Putin hat ein viertägiges Manöver der russischen Luftwaffe angekündigt. Es handelt sich um ein gewaltiges Manöver mit 259 Kampfflugzeugen und 12.000 beteiligten Soldaten. Nahezu zeitgleich begann die Nato am Pfingstmontag mit ihren ebenfalls groß angelegten Luftmanövern – unter dem Titel „Arctic Challenge Exercise 2015“. Das russische Manöver wurde jedoch nicht angekündigt. Der russische Präsident und Oberbefehlshaber Putin ordnete das viertägige Manöver am Montag spontan an, teilte der russische Verteidigungsminister Schoigu mit. Die Übung findet bis einschließlich Donnerstag im Uralgebiet und in Sibirien statt. Geübt werden soll vor allem die Verteidigung gegen feindliche Luftangriffe. Langstreckenbomber werden unter anderem den Raketenbeschuss von Zielen am Boden trainieren.

In den letzten Monaten hatte Russland verstärkt die Gefechtsbereitschaft der Soldaten geprüft. Die Nato bezeichnet die Manöver als Provokationen, angesichts der Spannungen zwischen Russland und dem Westen, wegen der Krise in der Ukraine. Experten gehen davon aus, dass das russische Manöver eine Reaktion auf die großangelegte Übung der Nato ist. An den am Montag beginnenden Nato-Manövern beteiligen sich die Deutschland, die USA, Frankreich, Norwegen, Großbritannien, die Niederlande sowie Schweden, Finnland und die Schweiz. Die Manöver der Nato finden in Skandinavien statt und werden bis zum 4. Juni andauern. An der Nato-Übung sind mehr als 100 Kampfflugzeuge und knapp 4.000 Soldaten beteiligt. Das Ziel der Nato-Manöver ist es, dass die Planung und Durchführung umfangreicher Lufteinsätze trainiert wird. Das Großmanöver findet angesichts der zunehmenden Spannungen mit Russland und der Rivalität um die Bodenschätze im Polargebiet statt.

Am Pfingstmontag wurde dem CDU-Politiker Wellmann am Flughafen von Moskau die Einreise nach Russland verweigert. Am Flughafen wurde ihm mitgeteilt, dass in Russland bis 2019 ein Einreiseverbot gegen ihn besteht. Er sagte, dass seine ukrainefreundliche Haltung zu dem Vorfall geführt haben könnte. Wellmann ist Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe und war für die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) als Wahlbeobachter in der Ukraine. Die Bundesregierung äußerte sich empört über das Einreiseverbot gegen Wellmann. Ein Sprecher des Außenministeriums bezeichnete die Maßnahme als „unverständlich und inakzeptabel“. Die Bundesregierung fordert und erwartet die Aufhebung der Einreiseverweigerung. Das Außenministerium habe nach dem Vorfall umgehend den russischen Botschafter Rüdiger Freiherr von Fritsch einberufen und er sei unverzüglich beim russischen Außenministerium vorstellig geworden, hieß es am Montagabend aus Berlin.

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