Berlin: Paket mit Sprengstoff wurde im Bundesfinanzministerium abgefangen

Symbolfoto: © burntimes

Im Bundesfinanzministerium in Berlin fiel am Mittwoch beim routinemäßigen Röntgen eines Pakets in der Poststelle ein verdächtiger Gegenstand auf. Das Paket war an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gerichtet. In Inneren des Pakets wies die Polizei später explosiven Sprengstoff nach, der durch das Öffnen des Pakets zu schwersten Verletzungen hätte führen können. Es handelte sich um ein Blitzknallgemisch, das auch zur Herstellung von Feuerwerkskörpern verwendet wird. Während der Sichtung des Pakets wurde die Poststelle sowie umliegende Räume evakuiert.

Das Paket wurde unterdessen aus Sicherheitsgründen auf den Sprengplatz in Grunewald gebracht.

Share

Lauterecken in Rheinland Pfalz: 150 Kilogramm gefährliche Pyrotechnik wurden sichergestellt

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Im rheinland-pfälzischen Lauterecken wurden am Freitag rund 150 Kilogramm Pyrotechnik in einem Wohnhaus eines 18-Jährigen sichergestellt. Gegen ihn und einen 24-Jährigen wurden Ermittlungen eingeleitet. Auch der 24-Jährige besaß 45 Kilogramm illegale Pyrotechnik. Während der Bergung wurden 87 Anwohner im Umkreis von 100 Metern um das Wohnhaus evakuiert. Das Material wurde auf ein nahegelegenes Bundeswehr-Gelände gebracht. Die Polizei teilte mit, dass es sich bei der Pyrotechnik um selbstgebaute Feuerwerkskörper aller Art handelt. Die Polizei prüft nun, ob die beiden festgenommenen Männer einen Sprengstoffanschlag in Kaiserslautern planten. Offenbar wollten die Beiden in der Innenstadt von Kaiserlautern am Silvesterabend eine Explosion herbeiführen. Beide sitzen aufgrund des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz in Untersuchungshaft. Auch einen Zusammenhang zum Rechtsextremismus wird geprüft, teilte die Polizei mit. Die beiden Verdächtigen sagten aus, dass der Umgang mit illegalen Feuerwerkskörpern eine Freizeitbeschäftigung von ihnen gewesen sei.

Ein Teil des Sprengstoffs wurde nach Angaben der Polizei bereits am 27. Dezember entdeckt. Einen Tag vor Silvester, am 30. Dezember wurden schließlich die beiden Verdächtigen festgenommen.

Share

Hannover: Mädchen steckt Siebenjähriger Feuerwerkskörper in den Ausschnitt

Symbolfoto: © burntimes

In Sehnde bei Hannover hat ein 14-jähriges Mädchen einer Siebenjährigen beim Spielen auf dem Schulhof einen Feuerwerkskörper in den Ausschnitt gesteckt. Die Jüngere versuchte sich anschließend von dem Sternenkreisel zu befreien. Dabei erlitt sie schwere Brandverletzungen. Sie wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Gegen die 14-Jährige wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, teilte die Polizei Hannover am Freitag mit. Auch das Jugendamt wurde über die Tat der 14-Jährigen in Kenntnis gesetzt. Es wird geprüft, ob auf die Erziehungsberechtigten Konsequenzen zukommen.

Share