Bruchlandung einer Boeing 777 in Dubai: Passagiere überleben –– Feuerwehrmann stirbt

Symbolfoto: © Daniel Pittner   | pixelio.de

Symbolfoto: © Daniel Pittner | pixelio.de

Am Mittwoch hat ein Passagierflugzeug vom Typ Boeing 777, der Fluggesellschaft Emirates, eine Bruchlandung auf dem Flughafen in Dubai absolviert. Unmittelbar nach dem alle 300 Passagiere das Flugzeug verlassen hatten, gab es eine Explosion und der Flieger ging in Flammen auf. Flug EK521 kam aus dem indischen Thiruvananthapuram nach Dubai und landete dort am Mittwochmittag um 12.45 Uhr. Veröffentlichte Bilder und Videos ließen das Schlimmste befürchten. Augenzeugenberichten zufolge drang während der Landung dichter Rauch in die Kabine ein. Menschen schrien in Panik und das Flugzeug setzte hart auf. Die meisten der im Flugzeug befindlichen Passagiere kamen aus Indien. Es waren aber auch 24 Passagiere aus Großbritannien, sechs US-Bürger, zwei Deutsche und ein Schweizer an Bord der Boeing. Sie blieben unverletzt. Einige Insassen erlitten einen Schock und wurden in Krankenhäusern behandelt.

Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Das Passagierflugzeug kam in Dubai auf dem Bauch zum Stehen. Mindestens ein Triebwerk brannte. Ein Feuerwehrmann kam während der Löscharbeiten in den Flammen ums Leben. Die Zivilluftfahrtbehörde der Emirates hat Ermittlungen zur Unglücksursache eingeleitet. Im Funkverkehr wurden die Piloten auf das nicht ausgefahrene Fahrwerk hingewiesen. Daraufhin teilte der Pilot mit, dass die Maschine nicht landen sondern durchstarten wird. Das klappte nicht und ersten Ermittlungen zufolge ist das Flugzeug ohne das Fahrwerk auf der Landebahn aufgeschlagen. Dabei könnte sich eines der Triebwerke entzündet haben. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten starke Winde.

Der Flughafen in Dubai war nach dem Unglück sechs Stunden lang gesperrt. Erst am Mittwochabend wurde der Betrieb wieder aufgenommen.

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Bad Kissingen: Autofahrer mit Sperrung nicht einverstanden – Feuerwehrmänner angefahren

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Am Sonntag sind mehrere Feuerwehrmänner im bayerischen Bad Kissingen von einem Auto erfasst worden. Ein uneinsichtiger Autofahrer war mit einer Straßensperrung nicht einverstanden. Die Feuerwehr wurde gebeten eine Straße abzusperren und stellte ein Feuerwehrfahrzeug quer über die Straße. Ein 61-jähriger Autofahrer wollte das nicht akzeptieren und versuchte auf dem Gehweg, an dem Hindernis vorbei, auf die gesperrte Straße zu gelangen. Feuerwehrmänner stellten sich auf den Gehweg, um die Durchfahrt zu verhindern. Der 61-jährige Autofahrer stieß dabei mit seinem Auto absichtlich gegen das Schienbein eines Feuerwehrmannes. Anschließend wendete er sein Fahrzeug und fuhr rückwärts gegen den Außenspiegel des Feuerwehrautos. Hinter dem Feuerwehrfahrzeug wendete er schließlich sein Auto und fuhr einem anderen Feuerwehrmann dabei über den Fuß. Der 61-Jährige flüchtete von der Absperrung, noch bevor die Polizei eintraf. Der Autofahrer fuhr stattdessen zu einer Polizeiwache und schilderte dort seine Sicht der Dinge.

Gegen den Mann wurden bereits Ermittlungen wegen Nötigung, schweren Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung und Körperverletzung eingeleitet.

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