Kiel: Mann zündete Grill in Wohnung an

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Die Feuerwehr im schleswig-holsteinischen Kiel wurde am Samstagmittag gegen 13.50 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in die Deliusstraße gerufen. Dort war ein Mann dabei im Wohnzimmer zu grillen. Dabei entstand Kohlenmonoxid in der Wohnung. Kohlenmonoxid entsteht durch die unvollständige Verbrennung von von kohlenstoffhaltigem Material, wie Grillkohle, wenn nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist. Der Kieler hatte Glück, er kam mit einer Vergiftung ins Krankenhaus. Auch die Katze des Mannes konnte die Feuerwehr retten. Nach dem Ablöschen des Grills lüftete die Feuerwehr die Wohnung.

Share

A1 bei Münster: 2.000 Autofahrer saßen stundenlang auf der Autobahn fest

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Autobahn 1 hat sich am frühen Montagnachmittag ein schwerer LKW-Unfall ereignet. Ein Tanklastwagen war auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren. Beide Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der mit einem chemischen Farbstoff beladene LKW stand ungünstig, sodass die vielbefahrene Strecke voll gesperrt werden musste. Erst am Dienstagmorgen um 6 Uhr wurde wieder eine Fahrspur freigegeben. Der Verkehr rollte langsam wieder an. Eine Schwierigkeit waren die vielen LKW-Fahrer, die die Nacht aufgrund des Unfalls auf der A1 verbringen mussten. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks. Die Autofahrer wurden ab 19 Uhr am Unglücksort vorbei gelotst oder über einen Rastplatz abgeleitet. Diese Möglichkeiten waren jedoch für die im Stau stehenden Lastwagen zu schmal, sodass diese bis Dienstagmorgen auf der Autobahn verbleiben mussten. Erst am Dienstagmittag konnte auch die zweite Fahrspur Richtung Dortmund wieder freigegeben werden.

Share

Blaufelden: Großbrand auf Bauernhof – 200 trächtige Mutterschweine verenden

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Im baden-württembergischen Blaufelden hat sich in der Nacht zu Montag gegen 2 Uhr ein Großbrand auf dem landwirtschaftlichen Betrieb „Pfingsthöfe“ ereignet. Der Besitzer konnte 50, der rund 250 im brennenden Stall befindlichen Mutterschweine retten. Mindestens 200 trächtige Schweine kamen in den Flammen ums Leben. Das Feuer griff von dem Stall auf ein angebautes Strohlager über, in dem sich auch landwirtschaftliche Geräte und mehrere Arbeitsmaschinen befanden. Am Brandort waren die Feuerwehren aus Blaufelden, Schrozberg und Gerabronn mit 16 Fahrzeugen und etwa 100 Einsatzkräften im Einsatz. Die Feuerwehr aus Crailsheim unterstützte die Einsatzkräfte mit einem Atemschutzcontainer.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis Montagvormittag an. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 700.000 Euro beziffert. Die 200 trächtigen Schweine waren rund 200.000 Euro wert. Wegen der starken Rauchentwicklung war der Brandgeruch bis in das 22 Kilometer entfernte Ilshofen wahrnehmbar. Die Brandursache ist noch unklar. Ermittlungen wurden eingeleitet.

Share

Explosion in Dortmund-Hörde: Wohnhaus teilweise eingestürzt – eine Bewohnerin wird vermisst

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In Dortmund-Hörde ist am Freitagmorgen um kurz vor 9 Uhr in der Teutonenstraße ein Wohnhaus nach einer schweren Explosion teilweise eingestürzt. Ein Mann wurde schwer verletzt und zwei Zeugen stehen Schock. Eine 36-jährige Bewohnerin wird noch in den Trümmern vermisst. Das Handy der Frau wurde inzwischen in dem Haus geortet. Die Feuerwehr teilte mit, dass die Einsatzstelle ausgeleuchtet wird und auch in der Nacht zu Samstag weitergesucht wird. Suchhunde sind vor Ort und die Helfer setzen eine Wärmebildkamera sowie eine Drohne ein. Außerdem wurde ein Horchgerät installiert, mit dem mögliche Klopfgeräusche wahrgenommen werden.

Am Freitagnachmittag wurde die Suche nach dem Vermissten kurz unterbrochen, weil das Haus und ein weiteres angrenzendes Haus einsturzgefährdet sind. Die Gebäude wurden in Kooperation mit dem Technischen Hilfswerk (THW) abgesichert. Dieses kann bis in den Samstagmorgen hinein dauern. Anschließend wird die Suche fortgesetzt. Der Grund für die Explosion ist unklar. Die Feuerwehr teilte mit, dass vor Ort kein Gasgeruch wahrgenommen wurde und es auch noch keine Hinweise auf einen technischen Defekt gibt. Durch die schwere Explosion wurden Trümmerteile auf parkende Autos geschleudert. Die Fahrzeuge wurden teilweise zerstört oder stark beschädigt.

Anwohner berichteten der Polizei davon, dass es mit einem Mieter in der Vergangenheit des öfteren Schwierigkeiten gab. Die Polizei bestätigte, dass es erst am Donnerstagabend einen Polizeieinsatz an der Adresse gab. Der Grund war eine Ruhestörung. Ob ein Zusammenhang zwischen dem Einsatz und der Explosion besteht, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Der 48-järhige wohnte im Dachgeschoss des Hauses und terrorisierte die Anwohner. Ihm hatte der Vermieter fristlos gekündigt. Er hätte nächste Woche ausziehen sollen. Die Ermittler nahmen am Freitagabend den selbst schwer verletzten 48 Jahre alten Mann wegen des Verdachts des versuchten Mordes fest.

Share

Weiterstadt: Rettungsgasse blockiert – Feuerwehr kündigt 30 Anzeigen an

Symbolfoto: © burntimes

Im südhessischen Weiterstadt war ein 49-jähriger Arbeiter von einem Baugerüst auf der Autobahn 5 gestürzt und wurde dabei schwer verletzt. Die Autobahn war in dem betroffenen Abschnitt aufgrund von Bauarbeiten gesperrt. Viele Autofahrer bildeten eine Rettungsgasse. Die Feuerwehr trotzdem auf der Autobahn stecken, weil einige Autofahrer die Gasse zum Überholen nutzen wollten. Die Rettungskräfte ließen ihre Fahrzeuge kurzerhand stehen und liefen die letzten 800 Meter mit Ausrüstung zu Fuß zur Einsatzstelle. Theo Herrmann von der Feuerwehr Mörfelden sagte der hessenschau: „Damit jedoch nicht genug: „Die haben mich gefragt, was ich mir einbilden würde, wer ich überhaupt sei, und ich soll nicht so einen Zirkus machen.“ Nach der Erstversorgung des verunglückten Arbeiters mussten die Feuerwehrleute durch den Stau zurück. Sie fotografierten die Blockierer der Rettungsgasse – 30 von ihnen erwartet nun eine Anzeige.

Share

Düsseldorf: 56-jähriger Mieter bei Verpuffung im Keller schwer verletzt

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Bei Lackierarbeiten im Keller eines Kölner Reihenhauses kam es zu einer schweren Verpuffung. Ein 56-jähriger Mieter wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Er hatte im Keller Lackierarbeiten durchgeführt. Das gesamte Haus war nach der starken Explosion nicht mehr bewohnbar. Ein Rettungstrupp der Feuerwehr rettete den 56-Jährigen aus dem zerstörten Keller. Der Sachschaden beträgt etwa 200.000 Euro. Anwohner in der betroffenen Reihenhaussiedlung in in Düsseldorf-Lichtenbroich hatten nach der Explosion die Feuerwehr alarmiert. Die Explosion war so stark gewesen, dass der komplette Dachstuhl kurzzeitig angehoben wurde. Die genaue Unglücksursache ist noch unklar.

Share

Reizgas-Attacke am Hamburger Flughafen: 68 Verletzte

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Am Sonntagmittag ist am Hamburger Flughafen Gas ausgetreten. Der Flughafen wurde ab 12.32 Uhr evakuiert und vorübergehend gesperrt. Ein Unbekannter hatte mit Pfefferspray gesprüht. Die Klimaanlage sorgte dafür, dass das Gas verwirbelt und verteilt wurde. Zahlreiche Reisende klagten über Augenbrennen und Reizhusten. Insgesamt wurden 68 Menschen behandelt. Neun von ihnen wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die Feuerwehr eilte mit 120 Einsatzkräften zum Flughafen und richtete umgehend Behandlungsplätze für die Verletzten ein. In eisiger Kälte mussten hunderte Reisende vor dem Flughafen ausharren. Zahlreiche Flugverbindungen wurden von Hamburg auf andere Flughäfen umgeleitet. Dreizehn Maschinen kreisten zeitweise in der Luft. Zwei der Maschinen wurden nach Bremen umgeleitet. Der Pfefferspray-Angriff auf den Hamburger Flughafen hatte am Sonntagmittag die Reisepläne von rund 1.500 Fluggästen am fünftgrößten Flughafen Deutschlands durcheinander gebracht. Die Flugzeuge durften nicht landen, weil der Flugbetrieb nur erlaubt ist, wenn die Flughafenfeuerwehr einsatzbereit ist.

Share

Brand im Saunaclub in Schöneberg: Drei Tote

Symbolfoto: © burntimes

Bei einem Brand in einem Saunaclub in Berlin-Schöneberg sind am Sonntagabend drei Menschen ums Leben gekommen. Außerdem erlitt eine weitere Person eine Rauchgasvergiftung. Rund 25 Menschen eilten am Sonntagabend gegen 22.25 Uhr aus dem Club heraus. Die Suche nach Vermissten gestaltete sich aufgrund des dichten Rauches als schwierig. Der Saunaclub ist Feuerwehrangaben zufolge sehr verwinkelt und geht über zwei Etagen. Zahlreiche kleinere Zimmer mussten aufgebrochen werden. Dabei wurden die Toten gefunden.

Der betroffene Club befindet sich gegenüber dem Zoo und dem Aquarium. Spezialisten der Polizei sind in dem betroffenen Saunaclub „Steam Works“ in der Kurfürstenstraße vor Ort und haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Am Montagmorgen teilte die Polizei mit, dass derzeit von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen wird. „Das Feuer brach nicht in einer Sauna aus, sondern in einer Zwischendecke des Clubs“, so die Polizei.

Share

Berlin: Polizei erschießt psychisch kranken Mann

Symbolfoto: © burntimes

Am Dienstagabend haben Polizisten einen psychisch kranken Mann in Berlin erschossen. Der Mann hatte die Beamten zuvor in Hohenschönhausen mit einem Messer angegriffen. Der 25-Jährige hatte zuvor die Feuerwehr alarmiert und mit Suizid gedroht. Anschließend eilten die Einsatzkräfte zu der Wohnung des Mannes. Er drohte durch die geschlossene Tür damit Selbstmord zu begehen und auf die Feuerwehrleute zu schießen. Um 16.30 Uhr alarmierte die Feuerwehr daraufhin die Polizei dazu. Der Mann hatte sich zwischenzeitlich selbst Verletzungen zugefügt, sodass die Polizei sich dazu entschied die Wohnungstür gewaltsam zu öffnen. Nach dem die Tür offen stand ging der 25-Jährige mit einem Messer auf die Einsatzkräfte los. Daraufhin fielen Schüsse. Der Mann verstarb noch in der Wohnung. Wie viele Beamte Schüsse auf den Mann abgaben ist zur Zeit noch unklar. Die Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet.

Share

Großbrand in Straubing (Bayern): Über 600 Jahre altes Rathaus wurde schwer beschädigt

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin  | pixelio.de

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Ein Großbrand hat am Freitagnachmittag das über 600 Jahre alte Rathaus im bayerischen Straubing schwer beschädigt. Die Feuerwehr wurde am Freitagnachmittag gegen 15.45 Uhr alarmiert. Die Polizei teilte mit, dass die Flammen mehr als 15 Meter hoch aus dem Dachstuhl des Gebäudes schossen. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf befand sich der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und versuchte ein Übergreifen auf weitere Gebäude zu verhindern. Die Löscharbeiten werden Feuerwehrangaben zufolge bis Samstagmorgen andauern. Im Inneren des Gebäudes loderten auch am Samstagabend noch Flammen. Die Bürger wurden von der Polizei aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten und die Innenstadt von Straubing zu meiden. Außerdem wurden die Anwohner gebeten den Weg für die nachrückenden Einsatzkräfte nicht zu versperren.

Die Brandursache war am späten Freitagabend noch unklar. An dem historischen Gebäude wurden Arbeiten im Dachstuhl ausgeführt. Der Weihnachtsmarkt in Straubing, der am Freitagnachmittag beginnen sollte, wurde geräumt. Die Feuerwehr wässerte wegen des starken Funkenflugs einige Verkaufsstände, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Der historische Schaden ist hoch. Das Rathaus stammt in seinen ältesten Teilen aus dem 14. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz.

Share