Schweres Busunglück auf der A9: Reisebus raste in LKW – 18 Menschen verbrannten

Symbolfoto: © burntimes

Am Montagmorgen um kurz nach 7 Uhr ist ein Reisebus mit einer Seniorengruppe aus Sachsen in der Nähe von Münchberg im Landkreis Hof auf einen langsam fahrenden LKW mit Anhänger geprallt und in Flammen aufgegangen. Das Feuer breitete sich extrem schnell aus, weil der LKW Kissen und Betten geladen hatte. Als die ersten Feuerwehrkräfte vor Ort waren, stand der Bus bereits in Vollbrand. Aufgrund der außergewöhnlich hohen Hitze konnte die Feuerwehr nicht mehr in den Bus. Auch der Grünstreifen neben dem Bus fing Feuer. Bei dem Busunglück kamen mindestens 18 Menschen ums Leben, 30 weitere Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Möglicherweise brannte der Bus bereits vor dem Aufprall auf den LKW-Anhänger. Die großen Einsatzfahrzeuge hatten Schwierigkeiten zur Unfallstelle zu gelangen, weil die Rettungsgasse teils nicht gebildet wurde. Bayern Ministerpräsident Horst Seehofer sprach bei dem Brand eines Reisebusses von einem „Inferno“. Der Chef der CSU fuhr zur Unglücksstelle und machte sich ein Bild über die Lage. Seehofer sagte, dass die Menschen, die die Leichen bergen müssen dieses Ereignis ihr Leben lang nicht mehr vergessen können.

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Nach Brand in London: Fünf Hochhäuser wurden ohne Vorankündigung evakuiert

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In London wurden am Freitag fünf Hochhäuser mit insgesamt 650 Wohnungen evakuiert. Der Grund dafür ist die verheerende Brandkatastrophe im Grenfell-Tower mit mindestens 79 Todesopfern (wir berichteten). Als Konsequenz wurden weitreichende Untersuchungen von ähnlich gebauten Hochhäusern in ganz Großbritannien angekündigt. Aufgrund von Brandgefahr wurden die Hochhäuser umgehend und ohne Vorankündigung evakuiert. Rund 80 Bewohner weigerten sich ihre Wohnungen zu verlassen. Die Sicherheit der Bewohner war Behördenangaben zufolge nicht mehr gewährleistet. Bei den fünf evakuierten Hochhäusern besteht hinsichtlich der Fassadenverkleidung eine Brandgefahr. Bei den betroffenen fünf Hochhäusern werden nun dringende Arbeiten zum Brandschutz durchgeführt. Das Feuerinferno im Grenfell-Tower wurde Polizeiangaben zufolge durch einen defekten Kühlschrank ausgelöst. Anschließend hatte sich das Feuer über die Fassade des Hochhauses rasend schnell ausgebreitet.

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Waldbrand in Portugal: Autofahrer von Feuer eingeschlossen – mindestens 62 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In Portugal wütet einer der verheerendsten Waldbrände in der Geschichte von Portugal. Mindestens 61 Menschen kamen ums Leben. In Krankenhäusern werden rund 20 Verletzte behandelt, darunter sechs Feuerwehrleute. Viele Menschen verbrannten in ihren Autos bis zur Unkenntlichkeit. Außerdem wurden einige Dörfer stark beschädigt und einige Häuser sind unbewohnbar. Der Waldbrand wurde Behördenangaben zufolge durch einen Blitzeinschlag am Samstagnachmittag in der Region Pedrógão Grande ausgelöst. Die betroffene Region befindet sich 200 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Lissabon. Das Feuer breitete sich aufgrund von starken Winden schnell aus.

In Portugal sind rund 700 Feuerwehrleute mit 215 Fahrzeugen im Einsatz. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste der Einsatz von Löschhubschraubern und -flugzeugen abgebrochen werden. Viele der Todesopfer waren in ihren Fahrzeugen unterwegs und wurden von dem Feuer eingeschlossen und hatten keine Chance es zu umfahren. Europa hat Portugal Hilfe zugesichert. Es wird zur Zeit der Einsatz von Löschflugzeugen organisiert. Frankreich hat bereits drei Flugzeuge zugesagt. Auch Spanien werden zwei Löschflugzeuge nach Portugal schicken.

Der portugiesische Ministerpräsident Costa hat eine dreitägige Staatstrauer von Montag bis Mittwoch angekündigt. Es werden noch einige Menschen vermisst, sodass die Anzahl der Todesopfer noch weiter steigen könnte, sagte Costa.

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Hochhaus-Brand in London: Mindestens zwölf Tote

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Im Westen Londons steht seit dem frühen Mittwoch ein Hochhaus in Flammen. Über 200 Feuerwehrleute kämpfen gegen da Feuer. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Hochhaus mit 120 Wohnungen. Der erste Notruf ging gegen 0.54 Uhr (Ortszeit) bei der Feuerwehr ein. Mindestens zwölf Menschen kamen bei dem Großbrand ums Leben, weitere 79 Personen wurden verletzt – 18 von ihnen schwer. Unter den Verletzten befinden sich auch einige Feuerwehrleute. Die Feuerwehr konnte 65 Menschen aus den Flammen retten. Mehrere Personen sind aus Verzweiflung aus den Fenstern der höheren Stockwerken gesprungen. Die Menschen in den höheren Stockwerken waren teilweise eingeschlossen. Einige Menschen werden noch vermisst. Der Einsatz an dem Hochhaus wird Polizeiangaben zufolge noch mehrere Tage andauern. Wie viele Menschen noch vermisst werden ist unklar. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei teilte mit, dass es keine Hinweise auf einen Terroranschlag gibt. Das brennende Gebäude ist instabil. Experten prüfen in regelmäßigen Abständen die Statik. Das betroffene Haus wurde erst im letzten Jahr saniert und von außen neu verkleidet. Über die Verkleidung breitete sich das Feuer offenbar besonders schnell aus.

In dem 24-stöckigen Sozialbau „Grenfell Tower“ sollen insgesamt 600 Menschen gelebt haben. In dem betroffenen sanierten Haus gab es schon länger Beschwerden über einen mangelnden Brandschutz. Bewohner haben sich zu einer Aktivistengruppe zusammengeschlossen, um ihre Kritik am Brandschutz zu verbreiten. Möglicherweise wurden gültige Standards und Bestimmungen nicht eingehalten.

Der Londoner Bürgermeister versprach eine vollständige Aufklärung der Umstände. Hochhäuser, deren Fassade auf ähnliche Weise erneuert wurden, sollen nun untersucht werden.

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Kiel: Mann zündete Grill in Wohnung an

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Die Feuerwehr im schleswig-holsteinischen Kiel wurde am Samstagmittag gegen 13.50 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in die Deliusstraße gerufen. Dort war ein Mann dabei im Wohnzimmer zu grillen. Dabei entstand Kohlenmonoxid in der Wohnung. Kohlenmonoxid entsteht durch die unvollständige Verbrennung von von kohlenstoffhaltigem Material, wie Grillkohle, wenn nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist. Der Kieler hatte Glück, er kam mit einer Vergiftung ins Krankenhaus. Auch die Katze des Mannes konnte die Feuerwehr retten. Nach dem Ablöschen des Grills lüftete die Feuerwehr die Wohnung.

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Blaufelden: Großbrand auf Bauernhof – 200 trächtige Mutterschweine verenden

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Im baden-württembergischen Blaufelden hat sich in der Nacht zu Montag gegen 2 Uhr ein Großbrand auf dem landwirtschaftlichen Betrieb „Pfingsthöfe“ ereignet. Der Besitzer konnte 50, der rund 250 im brennenden Stall befindlichen Mutterschweine retten. Mindestens 200 trächtige Schweine kamen in den Flammen ums Leben. Das Feuer griff von dem Stall auf ein angebautes Strohlager über, in dem sich auch landwirtschaftliche Geräte und mehrere Arbeitsmaschinen befanden. Am Brandort waren die Feuerwehren aus Blaufelden, Schrozberg und Gerabronn mit 16 Fahrzeugen und etwa 100 Einsatzkräften im Einsatz. Die Feuerwehr aus Crailsheim unterstützte die Einsatzkräfte mit einem Atemschutzcontainer.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis Montagvormittag an. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 700.000 Euro beziffert. Die 200 trächtigen Schweine waren rund 200.000 Euro wert. Wegen der starken Rauchentwicklung war der Brandgeruch bis in das 22 Kilometer entfernte Ilshofen wahrnehmbar. Die Brandursache ist noch unklar. Ermittlungen wurden eingeleitet.

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Großbrand bei Autozulieferer in Witten: Sechs Verletzte

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Im nordrhein-westfälischen Witten hat sich am frühen Mittwochmorgen gegen 2 Uhr ein Großbrand beim Autozulieferer Pelzer ereignet. Sechs Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eine Werkhalle brannte in voller Ausdehnung. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf schlugen die Flammen bereits durch das Dach des Gebäudes. Der Brand ist seit 5.45 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten werden Feuerwehrangaben zufolge mindestens noch bis zum Mittag andauern und gestalten sich als schwierig, weil die Halle einsturzgefährdet ist und nur von Außen gelöscht werden kann.

Über 100 Einsatzkräfte waren zeitweilig im Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar, genau so wie die entstandene Schadenshöhe.

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Brand im Saunaclub in Schöneberg: Drei Tote

Symbolfoto: © burntimes

Bei einem Brand in einem Saunaclub in Berlin-Schöneberg sind am Sonntagabend drei Menschen ums Leben gekommen. Außerdem erlitt eine weitere Person eine Rauchgasvergiftung. Rund 25 Menschen eilten am Sonntagabend gegen 22.25 Uhr aus dem Club heraus. Die Suche nach Vermissten gestaltete sich aufgrund des dichten Rauches als schwierig. Der Saunaclub ist Feuerwehrangaben zufolge sehr verwinkelt und geht über zwei Etagen. Zahlreiche kleinere Zimmer mussten aufgebrochen werden. Dabei wurden die Toten gefunden.

Der betroffene Club befindet sich gegenüber dem Zoo und dem Aquarium. Spezialisten der Polizei sind in dem betroffenen Saunaclub „Steam Works“ in der Kurfürstenstraße vor Ort und haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Am Montagmorgen teilte die Polizei mit, dass derzeit von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen wird. „Das Feuer brach nicht in einer Sauna aus, sondern in einer Zwischendecke des Clubs“, so die Polizei.

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Fahndung in Duisburg: 39-Jähriger soll seine eigene Mutter angezündet haben

Symbolfoto: © burntimes

Gegen 4.40 Uhr brannte in der Nacht zu Sonntag in der Straße „An der Poeling“ eine Einfamiliendoppelhaushälfte in Duisburg Alt-Walsum aus. Die Einsatzkräfte fanden im Haus die Leiche der 63 Jahre alten Eigentümerin. Die Obduktion hat am Montag bestätigt, dass die Frau nicht durch den Brand ums Leben gekommen ist. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Nachdem der Vater des 39-jährigen Sohnes verstorben war, soll es Streit um das Erbe gegeben haben. Der Sohn und die Mutter hatten Rechtsanwälte eingeschaltet. Außerdem hatte der 39-Jährige seine Wohnung nur noch bis zum 1. Februar. Weiterhin ist der Mann vorbestraft und es wurde gegen ihn in der Vergangenheit unter anderem wegen Brandstiftung ermittelt.

Fahndungsfoto: Polizei Duisburg

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ist am Montag Haftbefehl wegen Totschlags und schwerer Brandstiftung gegen den 39-jährigen Eike E. erlassen worden. Der Mann steht im Verdacht seine Mutter getötet zu haben. Die Polizei fahndet mit Hilfe eines Fotos nach dem Duisburger. Der Tatverdächtige ist knapp 1,80 Meter groß, hat eine Glatze und trägt einen Kinnbart sowie auffällige Piercings im Gesicht. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort nimmt jede Polizeidienststelle und das Polizeipräsidium Duisburg unter der Telefonnummer 0203/2800 entgegen.

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Brand in Bad Dürrenberg: Drei Tote nach Feuer im Plattenbau

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In einem Hochhaus in Bad Dürrenberg im Saalekreis ist in der Nacht zu Mittwoch gegen 3.15 Uhr ein Feuer im vierten Obergeschoss ausgebrochen. Die Wohnung brannte komplett aus. Drei Bewohner kamen dabei ums Leben und 16 weitere wurden verletzt, darunter auch ein Kind. Nach Angaben des Rettungsdienstes handelt es sich bei den Verletzungen um Rauchgasvergiftungen. Während des Feuers mussten 81 Bewohner zum Teil über Drehleitern in Sicherheit gebracht werden. Eine Leiche wurde von der Feuerwehr in einer Wohnung gefunden und zwei weitere Leichen wurden auf dem Hausflur gefunden. Bei ihnen handelt es sich um einen 49- und 56-jährigen Mann. Die Toten sollen obduziert werden, teilte die Polizei mit. Alle Wohnungen rund um die Wohnung, in der das Feuer ausbrach sind durch den Brand unbewohnbar. Es wird nach Ersatzquartieren für die Betroffenen gesucht.

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