Hochhausbrand in Berlin-Biesdorf: 22 Menschen wurden verletzt

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In Berlin-Biesdorf hat sich in der Cecilienstraße am Samstag ein Brand in einem Hochhaus ereignet. Insgesamt wurden 22 Menschen verletzt. Ein Feuerwehrsprecher teilte mit, dass 19 Menschen leicht und drei Personen etwas schwerer verletzt worden sind. Zu der Art der Verletzungen konnte er keine Angaben machen, ging jedoch von Rauchgasvergiftungen aus. Alle 50 Bewohner des insgesamt zehnstöckigen Hauses mussten ihre Wohnungen verlassen und sind in der Nacht zu Sonntag zunächst in einer Turnhalle in der Nähe untergebracht. Das Gebäude ist nach dem Brand unbewohnbar, teilte der Feuerwehrsprecher mit.

Das Feuer ist im vierten Stockwerk ausgebrochen. Ein Zimmer stand dort in Vollbrand. Die Flammen breiteten sich von dort aus schnell über mehrere Wohnungen, das gesamte Treppenhaus bis unter das Dach aus. Die Braundsursache ist noch unklar. Insgesamt waren mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz.

Vermisstes U-Boot: Argentinische Marine erklärt U-Boot-Besatzung für tot

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Die Suche nach dem im Südatlantik vermissten U-Boot „San Juan“ wurde am Donnerstag abgebrochen. An Bord befanden sich 44 Besatzungsmitglieder, darunter auch Südamerikas erste 35-jährige U-Boot-Offizierin. Das vermisste U-Boot ist 65 Meter lang und sieben Meter breit und konnte bisher nicht lokalisiert werden. Die Marine erklärte die Besatzungsmitglieder für tot. Unterwassermikrofone der internationalen Atomtest-Überwachungsbehörde hatten von zwei verschiedenen Stationen aus eine schwere Explosion, die sich bisherigen Informationen zufolge auf der Position des U-Boots ereignete vernommen. Zu dem Kurzschluss kam es, weil Wasser über den Schnorchel in das U-Boot gelangt ist. Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschte im Südatlantik starker Wind mit zeitweise mehr als sechs Meter hohen Wellen. Unklar ist noch, ob durch das Feuer an Bord beispielsweise ein Torpedo explodiert ist.

Die internationale Suchmission wurde am Donnerstag für beendet erklärt. Der Sprecher der argentinischen Marine sagte, dass zehn argentinische Kriegsschiffe, ein britisches Polarschiff, zwei US-Flugzeuge und ein Forschungsflugzeug der NASA an der Suche des U-Boots beteiligt waren.

Verschollenes U-Boot: Kapitän meldete Feuer an Bord

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Am Dienstag wurde bekannt, dass der Kapitän des seit knapp zwei Wochen vermissten argentinischen U-Boots „San Juan“ per Funk ein Feuer an Bord gemeldet hatte. Es gab einen Schwelbrand nach einem Kurzschluss an Bord. Der Kontakt zu dem U-Boot war am 15. November im Südatlantik abgerissen. An Bord befanden sich 44 Besatzungsmitglieder, darunter auch Südamerikas erste 35-jährige U-Boot-Offizierin. Das vermisste U-Boot ist 65 Meter lang und sieben Meter breit und konnte bisher nicht lokalisiert werden. Nach Angaben der Marine sind die Bugbatterien ausgefallen. Der Kapitän des U-Boots teilte mit, dass das U-Boot auf Tauchfahrt bleibt.

Rund zweieinhalb Stunden nach der Meldung verzeichneten Unterwassermikrofone der internationalen Atomtest-Überwachungsbehörde von zwei verschiedenen Stationen aus eine schwere Explosion, die sich bisherigen Informationen zufolge auf der Position des U-Boots ereignete. Zu dem Kurzschluss kam es, weil Wasser über den Schnorchel in das U-Boot gelangt ist. Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschte im Südatlantik starker Wind mit zeitweise mehr als sechs Meter hohen Wellen. Unklar ist noch, ob durch das Feuer an Bord beispielsweise ein Torpedo explodiert ist.

Eine internationale Suchmission läuft. Der Sprecher der argentinischen Marine sagte, dass zehn argentinische Kriegsschiffe, ein britisches Polarschiff, zwei US-Flugzeuge und ein Forschungsflugzeug der NASA an der Suche des U-Boots beteiligt sind.

Kiel: Mann zündete Grill in Wohnung an

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Die Feuerwehr im schleswig-holsteinischen Kiel wurde am Samstagmittag gegen 13.50 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in die Deliusstraße gerufen. Dort war ein Mann dabei im Wohnzimmer zu grillen. Dabei entstand Kohlenmonoxid in der Wohnung. Kohlenmonoxid entsteht durch die unvollständige Verbrennung von von kohlenstoffhaltigem Material, wie Grillkohle, wenn nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist. Der Kieler hatte Glück, er kam mit einer Vergiftung ins Krankenhaus. Auch die Katze des Mannes konnte die Feuerwehr retten. Nach dem Ablöschen des Grills lüftete die Feuerwehr die Wohnung.

Blaufelden: Großbrand auf Bauernhof – 200 trächtige Mutterschweine verenden

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Im baden-württembergischen Blaufelden hat sich in der Nacht zu Montag gegen 2 Uhr ein Großbrand auf dem landwirtschaftlichen Betrieb „Pfingsthöfe“ ereignet. Der Besitzer konnte 50, der rund 250 im brennenden Stall befindlichen Mutterschweine retten. Mindestens 200 trächtige Schweine kamen in den Flammen ums Leben. Das Feuer griff von dem Stall auf ein angebautes Strohlager über, in dem sich auch landwirtschaftliche Geräte und mehrere Arbeitsmaschinen befanden. Am Brandort waren die Feuerwehren aus Blaufelden, Schrozberg und Gerabronn mit 16 Fahrzeugen und etwa 100 Einsatzkräften im Einsatz. Die Feuerwehr aus Crailsheim unterstützte die Einsatzkräfte mit einem Atemschutzcontainer.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis Montagvormittag an. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 700.000 Euro beziffert. Die 200 trächtigen Schweine waren rund 200.000 Euro wert. Wegen der starken Rauchentwicklung war der Brandgeruch bis in das 22 Kilometer entfernte Ilshofen wahrnehmbar. Die Brandursache ist noch unklar. Ermittlungen wurden eingeleitet.

Großbrand bei Autozulieferer in Witten: Sechs Verletzte

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Im nordrhein-westfälischen Witten hat sich am frühen Mittwochmorgen gegen 2 Uhr ein Großbrand beim Autozulieferer Pelzer ereignet. Sechs Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eine Werkhalle brannte in voller Ausdehnung. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf schlugen die Flammen bereits durch das Dach des Gebäudes. Der Brand ist seit 5.45 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten werden Feuerwehrangaben zufolge mindestens noch bis zum Mittag andauern und gestalten sich als schwierig, weil die Halle einsturzgefährdet ist und nur von Außen gelöscht werden kann.

Über 100 Einsatzkräfte waren zeitweilig im Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar, genau so wie die entstandene Schadenshöhe.

Brand im Saunaclub in Schöneberg: Drei Tote

Symbolfoto: © burntimes

Bei einem Brand in einem Saunaclub in Berlin-Schöneberg sind am Sonntagabend drei Menschen ums Leben gekommen. Außerdem erlitt eine weitere Person eine Rauchgasvergiftung. Rund 25 Menschen eilten am Sonntagabend gegen 22.25 Uhr aus dem Club heraus. Die Suche nach Vermissten gestaltete sich aufgrund des dichten Rauches als schwierig. Der Saunaclub ist Feuerwehrangaben zufolge sehr verwinkelt und geht über zwei Etagen. Zahlreiche kleinere Zimmer mussten aufgebrochen werden. Dabei wurden die Toten gefunden.

Der betroffene Club befindet sich gegenüber dem Zoo und dem Aquarium. Spezialisten der Polizei sind in dem betroffenen Saunaclub „Steam Works“ in der Kurfürstenstraße vor Ort und haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Am Montagmorgen teilte die Polizei mit, dass derzeit von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen wird. „Das Feuer brach nicht in einer Sauna aus, sondern in einer Zwischendecke des Clubs“, so die Polizei.

Fahndung in Duisburg: 39-Jähriger soll seine eigene Mutter angezündet haben

Symbolfoto: © burntimes

Gegen 4.40 Uhr brannte in der Nacht zu Sonntag in der Straße „An der Poeling“ eine Einfamiliendoppelhaushälfte in Duisburg Alt-Walsum aus. Die Einsatzkräfte fanden im Haus die Leiche der 63 Jahre alten Eigentümerin. Die Obduktion hat am Montag bestätigt, dass die Frau nicht durch den Brand ums Leben gekommen ist. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Nachdem der Vater des 39-jährigen Sohnes verstorben war, soll es Streit um das Erbe gegeben haben. Der Sohn und die Mutter hatten Rechtsanwälte eingeschaltet. Außerdem hatte der 39-Jährige seine Wohnung nur noch bis zum 1. Februar. Weiterhin ist der Mann vorbestraft und es wurde gegen ihn in der Vergangenheit unter anderem wegen Brandstiftung ermittelt.

Fahndungsfoto: Polizei Duisburg

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ist am Montag Haftbefehl wegen Totschlags und schwerer Brandstiftung gegen den 39-jährigen Eike E. erlassen worden. Der Mann steht im Verdacht seine Mutter getötet zu haben. Die Polizei fahndet mit Hilfe eines Fotos nach dem Duisburger. Der Tatverdächtige ist knapp 1,80 Meter groß, hat eine Glatze und trägt einen Kinnbart sowie auffällige Piercings im Gesicht. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort nimmt jede Polizeidienststelle und das Polizeipräsidium Duisburg unter der Telefonnummer 0203/2800 entgegen.

Brand in Bad Dürrenberg: Drei Tote nach Feuer im Plattenbau

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In einem Hochhaus in Bad Dürrenberg im Saalekreis ist in der Nacht zu Mittwoch gegen 3.15 Uhr ein Feuer im vierten Obergeschoss ausgebrochen. Die Wohnung brannte komplett aus. Drei Bewohner kamen dabei ums Leben und 16 weitere wurden verletzt, darunter auch ein Kind. Nach Angaben des Rettungsdienstes handelt es sich bei den Verletzungen um Rauchgasvergiftungen. Während des Feuers mussten 81 Bewohner zum Teil über Drehleitern in Sicherheit gebracht werden. Eine Leiche wurde von der Feuerwehr in einer Wohnung gefunden und zwei weitere Leichen wurden auf dem Hausflur gefunden. Bei ihnen handelt es sich um einen 49- und 56-jährigen Mann. Die Toten sollen obduziert werden, teilte die Polizei mit. Alle Wohnungen rund um die Wohnung, in der das Feuer ausbrach sind durch den Brand unbewohnbar. Es wird nach Ersatzquartieren für die Betroffenen gesucht.

Wohnungsloser in Berlin angezündet: Alle Jugendlichen stellen sich der Polizei – Untersuchungshaft

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die sieben Jugendlichen, die in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen am U-Bahnhof Schönleinstraße angezündet haben, haben sich der Polizei gestellt. Gegen alle sieben Beteiligten wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Außerdem wurde Untersuchungshaft für die Beteiligten angeordnet. Bei den Tätern handelte sich um Personen, die zwischen 2014 und 2016 als Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Zwei der Tatbeteiligten sind volljährig. Ein 21-Jähriger ist der Haupttäter. Die sieben Männer hatten die Kleidungsstücke des Wohnungslosen angezündet. Zeitungen, mit denen sich der Mann vor der Kälte schützte, brannten lichterloh. Passanten reagierten sofort und halfen dem Wohnungslosen. Er blieb unverletzt. Ein U-Bahnfahrer eilte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe.

Die Täter waren nach der Tat mit einer U-Bahn geflüchtet und wurden dort von Überwachungskameras gefilmt. Die Aufnahmen wurden veröffentlicht und brachten die Täter dazu sich der Polizei zu stellen.