Schlägerei in Fürth bei Köln: 29-Jähriger stirbt – acht Festnahmen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Nach einem Gaststättenbesuch in Fürth bei Köln ist ein 29-Jähriger bei einer Schlägerei ums Leben gekommen. Neun stark alkoholisierte Männer gerieten am Sonntagmorgen vor der Gaststätte aneinander. Zwei 19- und 29-jährige Tatverdächtige flohen zunächst vom Tatort, sechs weitere Tatbeteiligte wurden verhaftet. Am Sonntagnachmittag konnten die beiden Tatbeteiligungen verhaftet werden. Der 29-Jährige erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und verstarb später im Krankenhaus. Der 25-jährige Bruder des Opfers erlitt schwere Gesichtsverletzungen. Polizeiangaben zufolge besteht keine Lebensgefahr. Eine Mordkommission wurde eingeleitet.

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Proteste in Russland: Hunderte Menschen wurden verhaftet

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In Russland wurden nach landesweiten Protesten gegen Korruption hunderte Demonstranten festgenommen. Der prominente Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hatte zu den Protesten aufgerufen und wurde selbst auch festgenommen. Experten gehen davon aus, dass die russische Regierung aus Angst so hart gegen die Protestierenden durchgegriffen hat. Es wird befürchtet, dass sich eine größere Unzufriedenheit gegen den Kreml bilden könnte und eine Bewegung gegen die Putin-Regerung. Nawalny will im März 2018 in der geplanten Präsidentschaftswahl gegen den Amtsinhaber Putin antreten. Er wurde einen Tag nach seiner Festnahme einem Richter vorgeführt. Seit den Demonstrationen gegen die Wahlfälschungen waren nicht mehr so viele Menschen auf die Straße gegangen, als es am Sonntag der Fall. Kreml-kritische Medien teilten mit, dass über 60.000 Demonstranten auf die Straße gegangen waren. Mehr als tausend von ihnen wurden festgenommen.

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Jugendliche haben vor dem KZ Ausschwitz-Birkenau ein Schaf geschlachtet

Symbolfoto: © burntimes

Am Freitagnachmittag haben sich 14 Frauen und Männer vor dem Eingang des Konzentrationslagers Ausschwitz-Birkenau versammelt, ein Schaf geschlachtet und sich anschließend entblößt und aneinandergeketttet. Alle Beteiligten wurden von der Polizei festgenommen. Die Teilnehmer filmten ihr Vorgehen mit einer Drohne. Die Verhafteten sind zwischen 20 und 27 Jahre alt. Die Museumswache beobachtete die Gruppe und alarmierte die Polizei. Der Museumsdirektor teilte mit, dass es einen solchen Vorfall noch nicht gegeben hat. Polnischen Medien zufolge wollten die Personen gegen den Krieg in der Ukraine demonstrieren. Sie hängten dazu auch ein weißes Spruchband mit dem Schriftzug „Love“ an das Tor. Ale Beteiligten wurden verhört. Es handelt sich um sechs Polen, vier Weißrussen und einen Deutschen. Das Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau war zwischen den Jahren 1942 und 1945 das größte Vernichtungslager im damals besetzten Polen. Im zweiten Weltkrieg wurden mehr als eine Million Menschen ermordet.

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Angriff in London: Sieben Festnahmen – Täter war Brite

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Die Polizei hat in London im Verdacht mit dem Anschlag sieben Personen an sechs verschiedenen Adressen verhaftet. Es wird von einem islamistischen Hintergrund ausgegangen. Am Mittwoch, dem Jahrestag der Anschläge in Brüssel, ereignete sich in der britischen Hauptstadt London ein Terroranschlag bei dem insgesamt vier Menschen starben – darunter auch der Täter – und 40 weitere verletzt wurden – von denen 29 im Krankenhaus behandelt werden (wir berichteten). Unter den Verletzten befindet sich auch ein Deutscher, teilte die britische Premierministerin May mit. Sieben der Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand. Der Täter nutzte sein Auto als Waffe und raste auf der Westminister-Brücke Passanten mit seinem Geländewagen um. Anschließend griff er Polizisten mit zwei Messern an.

Die Behörden teilten am Donnerstag mit, dass es sich bei dem Täter um einen britischen Staatsbürger handelt und der britische Geheimdienst den Mann im Visier hatte. Gegen ihn wurde vor Jahren wegen terroristischer Verbindungen ermittelt.

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Wohnungsloser in Berlin angezündet: Alle Jugendlichen stellen sich der Polizei – Untersuchungshaft

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die sieben Jugendlichen, die in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen am U-Bahnhof Schönleinstraße angezündet haben, haben sich der Polizei gestellt. Gegen alle sieben Beteiligten wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Außerdem wurde Untersuchungshaft für die Beteiligten angeordnet. Bei den Tätern handelte sich um Personen, die zwischen 2014 und 2016 als Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Zwei der Tatbeteiligten sind volljährig. Ein 21-Jähriger ist der Haupttäter. Die sieben Männer hatten die Kleidungsstücke des Wohnungslosen angezündet. Zeitungen, mit denen sich der Mann vor der Kälte schützte, brannten lichterloh. Passanten reagierten sofort und halfen dem Wohnungslosen. Er blieb unverletzt. Ein U-Bahnfahrer eilte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe.

Die Täter waren nach der Tat mit einer U-Bahn geflüchtet und wurden dort von Überwachungskameras gefilmt. Die Aufnahmen wurden veröffentlicht und brachten die Täter dazu sich der Polizei zu stellen.

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Nach Doppelanschlag in der Türkei: Mehr als hundert prokurdische Politiker wurden verhaftet

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Der türkische Präsident Erdogan kündigte nach dem Doppelanschlag nach einem Riskospiels, in der Nähe des Stadions von Beşiktaş Istanbul, bei dem 39 Menschen starben, Vergeltung an (wir berichteten). Die Türkei hat nach dem Anschlag Stellungen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK angegriffen. Eine Splittergruppe der PKK, die Extremistengruppe Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) bekannte sich zu dem Doppelanschlag. In Istanbul wurden am Montag mindestens 118 prokurdishe Politiker verhaftet. Die Chefs der prokudischen Partei der Völker (HDP) wurden in Istanbul und Ankara verhaftet. Außerdem wurden dutzende prokurdische Bürgermeister im Südosten der Türkei festgenommen. Den 118 Verhafteten werden verdächtigt Verbindungen zur PKK zu haben. Seit dem gescheiterten Putschversuch im Juli geht Erdogan mit aller Härte gegen prokurdische Oppositionspolitiker vor.

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EU setzt Beitrittsgespräche mit Türkei aus – Erdogan pfeift auf EU-Votum

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Das EU-Parlament hat am Freitag gefordert die Beitrittsgespräche mit der Türkei einzufrieren. Mehrere Fraktionen stimmten am Freitag für den Entwurf, als Reaktion auf das Vorgehen der türkischen Führung gegen Medien und Oppositionelle nach dem Putschversuch. Die türkische Regierung hat die Forderung, dass die Gespräche eingefroren werden sollen, scharf kritisiert und als irrelevant bezeichnet. Der türkische Ministerpräsident sagte, dass die Entscheidung überhaupt keine Bedeutung für die Türkei hat. Er ergänzte, dass die Beziehungen zur EU ohnehin nicht so eng seien. Die 2005 begonnen Beitrittsgespräche befanden sich schon seit längerem in der Sackgasse.

Nach dem Putschversuch wurden in der Türkei mehr als 125.000 Staatsbedienstete entlassen, viele von ihnen wurden verhaftet. Auch Journalisten und Akademiker sind in das Visier der türkischen Behörden geraten.

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Frankreich: Polizei verhindert Terroranschlag – Festnahmen in Straßburg und Marseille

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Die Polizei hat die Anschlagspläne von mutmaßlichen radikalisierten Islamisten in Frankreich zerschlagen. Der französische Innenminister teilte mit, dass durch die Festnahmen am Montag ein Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Straßburg verhindert wurde. Sieben dringend Terrorverdächtige wurden in Straßburg und Marseille verhaftet. Die Festnahmen sind das Ergebnis monatelanger Operationen. Zwei der Festgenommenen sitzen bereits in Untersuchungshaft. Die Festnahmen erfolgten in der Nacht zu Sonntag. Die Verdächtigen sind zwischen 29 und 37 Jahren alt und stammen aus Frankreich, Marokko und Afghanistan. In Straßburg startet am kommenden Freitag der traditionelle Weihnachtsmarkt, der jährlich mindestens zwei Millionen Besucher anzieht.

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Korruptionsskandal in Malaysia: Zehntausende Menschen demonstrierten

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Der Korruptionsskandal gegen die Regierung in Malaysia ist milliardenschwer. Zehntausende Menschen demonstrierten friedlich auf der Straße. Unter hohem Polizeiaufgebot zogen die Menschen durch die Straßen der Hauptstadt Kuala Lumpur und verlangten dabei lautstark den Rücktritt von Ministerpräsident Najib Razak. Die Sicherheitskräfte fuhren Wasserwerfer mit Tränengastanks auf, die jedoch nicht zum Einsatz kamen. Die Teilnehmerzahl wird auf rund 80.000 Menschen geschätzt. Die Organisatoren der Demonstration wurden im Vorfeld verhaftet. Sie sollen illegal Spenden aus dem Ausland erhalten haben.

Unter der Leitung von Ministerpräsident Najib Razak sind mehr als drei Milliarden US-Dollar spurlos verschwunden. Das sorgt in der Bevölkerung für Empörung. Die Millionenbeträge auf seinem eigenen Bankkonto erklärte der Ministerpräsident kürzlich mit Spenden aus Saudi-Arabien. Die Behörden in Singapur, der Schweiz und den USA ermitteln bereits.

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Streit um falsches Parken in Düren: Zwei Personen wurden verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Am vergangenen Samstagmittag gegen 12.40 Uhr wurden im nordrhein-westfälischen Düren elf Polizisten verletzt, einer von ihnen schwer. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatte einen Strafzettel gegen ein dort parkendes Auto in der Scharnhorststraße verhängt. Plötzlich erschien der Fahrzeugführer mit seiner Familie. Die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes alarmierte die Polizei, weil sie sich von der Personengruppe bedroht fühlte. Die aggressiven Täter setzten dabei Waffen wie einen Radschraubenschlüssel gegen die Polizisten ein. Der Polizei gelang es schließlich zwei der Angreifer zu verhaften. Nach zwei weiteren Tätern wird international gefahndet. Ein 22-Jähriger, der einer der Polizistenschläger sein soll, war Polizeiangaben zufolge auch an dem Platzsturm beim Bezirksligaspiel zwischen Grün-Weiß Welldorf-Güsten und den Sportfreunden Düren beteiligt, bei dem neun Personen verletzt wurden (wir berichteten).

Zwischenzeitlich wurden zwei Tatverdächtige wieder freigelassen. Am Mittwochmorgen wurden die beiden Personen verhaftet. Bei ihnen handelt es sich um einen 46-jährigen Mann und seinen 27-jährigen Sohn. Der Justizminister von Nordrhein Westfalen sagte bereits, dass bei der Attacke mit dem Radschraubenschlüssel eine Tötungsabsicht dahinter steckt.Der Minister fügte hinzu, dass die Täter die ganze Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen.

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