Mord in Düsseldorf: Teenager schneidet 15-Jähriger die Kehle durch

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Am Sonntagnachmittag ist auf der ehemaligen Hermes Papierfabrik im Düsseldorfer Hafen an der Fringsstraße ein 15-jähriges Mädchen tot aufgefunden worden. Die Polizei teilte mit, dass dem jungen Mädchen die Kehle mit einem Multitool-Werkzeug durchgeschnitten wurde. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod der 15-Jährigen feststellen. Ein 16-Jähriger steht unter dringendem Tatverdacht und wurde verhaftet. Bei ihm wurde das Multitool-Werkzeug gefunden und es befand sich frisches Blut an diesem. Er hat die Tat inzwischen gestanden und angegeben, dass er psychisch krank sei. Ein Sachverständiger, der den Täter untersuchte gab an, dass er unter einer schizophrenen Erkrankung leidet und deshalb in Behandlung gewesen war. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Unterbringung in einer Psychiatrie. Der Tatvorwurf lautet Totschlag. Es soll sich um eine Beziehungstat gehandelt haben. Der 16-jährige Täter machte sich verdächtig, weil er zum Tatort kam, als die Ermittler Spuren sicherten.

Rheinhessen: Verurteilter Gewalttäter nach Monaten auf der Flucht in Italien verhaftet

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Im vergangenen Sommer war ein verurteilter 24-jähriger Straftäter aus einer psychiatrischen Klinik im rheinland-pfälzischen Alzey geflohen. Er war im August letzten Jahres mit einem anderen Patienten durch ein offenes Fenster der Klinik geflohen und anschließend mit der Regionalbahn von Wörrstadt nach Mainz gefahren. Die Polizei veröffentlichte später Fahndungsfotos aus der Überwachungskamera der Regionalbahn. Der andere Flüchtige konnte schnell gefasst werden. Der 24-Jährige hingegen blieb verschwunden. Die Polizei teilte mit, dass der Mann bereits Ende Februar in der italienischen Hauptstadt Rom festgenommen wurde. Er befindet sich seit Mittwoch wieder in den Händen der deutschen Justiz, teilte das Landeskriminalamt mit. Er soll nun in einer anderen Fachklinik untergebracht werden. Der 24-Jährige galt aufgrund seiner psychischen Erkrankung als sehr gefährlich. Er war polizeilich mehrfach in Erscheinung getreten und wegen versuchten Mordes und versuchten Totschlags zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

Rhein-Main-Gebiet: Fahnder zerschlagen Drogenring und beschlagnahmen Drogen im Wert von 1,5 Millionen Euro

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Beamte haben im Rhein-Main-Gebiet einen internationalen Drogenring auffliegen lassen. Sieben Verdächtige wurden verhaftet und insgesamt 160 Kilogramm Haschisch sowie 12,5 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt. Es handelte sich um Drogen im Wert von 1,5 Millionen Euro. Der mutmaßliche Drahtzieher wurde nach seiner Einreise aus Spanien verhaftet. Das Rauschgift war professionell in einem Auto verbaut. Offensichtlich rechnete der bis dahin in Spanien verbliebene Organisator der Schmuggelfahrten nicht mit Fahndungsmaßnahmen gegen ihn, weil er nach Deutschland einreiste. So konnte auch er festgenommen werden.

Festnahme in Düsseldorf: Kriegsverbrecher aus Syrien wurde festgenommen – er soll 36 Menschen getötet haben

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In Düsseldorf wurde am Mittwochabend auf Anweisung der Bundesanwaltschaft ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher aus Syrien verhaftet. Der 35-Jährige steht unter dringendem Verdacht mindestens 36 Todesurteile an syrischen Regierungsmitarbeitern vollstreckt zu haben. Der Mann soll in seiner Heimat der Terrorgruppe Al-Nuszra-Front angehört haben. Die IS-Zelle war in Düsseldorf um dort einen Terroranschlag zu verüben. Es war geplant, dass sich zunächst ein Selbstmordattentäter in der Innenstadt in die Luft sprengt und anschließend Terrroristen mit Kalaschnikows auf flüchtende Menschen schießen. Ein 31-Jähriger wurde ebenfalls festgenommen. Er soll den Auftrag gehabt haben Sprengstoffwesten herzustellen.

Lahn-Dill: Hund erhängt – Verdächtiger gesteht die Tierquälerei

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Im Landkreis Lahn-Dill hat ein 26-jähriger Mann gestanden seinen Hund erhängt zu haben. Das Tier verendete qualvoll. Der 26-Jährige wurde vorläufig festgenommen. In seiner Vernehmung gestand der Mann die Tat. Gegen den 26-Jährigen liegen keine weiteren Haftgründe vor, sodass er nach der Vernehmung wieder entlassen wurde. Der Mann sprach von einer Kurzschlussreaktion. Er sei beruflich und privat in einer belastenden Situation und sein Hund sei ihm zu viel geworden, gab er an. Deshalb hat er ihn in einem abgelegenen Waldstück aufgehängt. Er blieb nach eigenen Angaben nicht bis zum Tod des Tieres. Ein Spaziergänger hatte das leblose Tier amMontag entdeckt und die Polizei alarmiert. Dem 26-Jährigen wird nun das Töten eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund vorgeworfen. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu drei Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe.

Rohrbombenanschlag in Düsseldorf vor 17 Jahren: Verdächtiger wurde festgenommen

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Vor knapp 17 Jahren, am 27. Juli 2000, explodierte am S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn eine Rohrbombe. Damals wurden zehn Menschen schwer verletzt. Eine Schwangere Frau hatte ihr ungeborenes Baby im Mutterleib verloren. Am Dienstag wurde der 50-jährige Ralf S. verhaftet. Er soll die Rohrbombe aus Fremdenhass gezündet haben. Der arbeitslose Mann aus Ratingen wurde verhaftet. Ihm wird versuchter Mord in zwölf Fällen vorgeworfen. Bei den meisten der Opfer handelte es sich um jüdische Einwanderer aus Osteuropa. Ralf S. gilt als rechtsradikal. Er wurde bereits kurz nach dem Rohrbombenanschlag verhaftet aber mangels Beweisen wieder freigelassen.

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass der Täter die Beamten selbst auf seine Spur brachte. Ralf S. saß wegen einer anderen Straftat im Gefängnis eine Haftstrafe ab. Dort erzählte er einem Mitgefangenen in der Haftanstalt Castrop-Rauxel, dass er den Rohrbombenanschlag in Düssldorf im Jahr 2000 verübt hat. Der Mitgefangene wandte sich im Juli 2014 an die Polizei. Anschließend wurde der Fall neu aufgerollt. Dabei wurde immer deutlicher, dass es sich bei dem 50-Jährigen um den Attentäter handeln könnte. Der Verdächtige hatte die Vorwürfe bestritten, obwohl eine Zeugin ihn in der Nähe des Tatorts gesehen hatte. Zum Tatzeitpunkt betrieb Ralf S. ein Militärgeschäft in der Nähe des Tatorts. Er galt als Waffennarr. Der betriebene Ermittlungsaufwand war riesig. Trotzdem gelang es bisher nicht den Täter ausfindig zu machen. Erst 2015 erhielten die Ermittler neue Ansätze, die sie schließlich auf die Spur des Täters brachten.

Festnahme in Polen: 25-Jähriger soll Frau in Munster getötet haben

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

In Polen wurde ein 25-jähriger Mann verhaftet. Er soll eine 55-jährige Frau – vor fünf Monaten – in ihrem Haus im niedersächsischen Munster getötet haben. Der ortsunkundige 25-Jährige hatte sich zur Tatzeit vorübergehend in Munster aufgehalten und war unmittelbar nach der Tat in seine polnische Heimat geflüchtet. Der 25-Jährige war in die Wohnung der 55-jährigen Frau eingedrungen. Was sich dort anschließend genau abspielte ist bis heute unklar. Fest steht, dass der 25-Jährige Gewalt gegen die Frau anwendete. Die Leiche der Frau, die sehr zurückgezogen lebte, wurde Anfang September gefunden, nach dem sie zuvor mehrere Tage lang nicht mehr gesehen worden war. Aufgrund der Verletzungen konnte ein Mord nicht ausgeschlossen werden, sodass eine Mordkommission mit dem Fall beauftragt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde in enger Kooperation mit den polnischen Polizei- und Justizbehörden festgenommen. Das Motiv blieb weiterhin unklar.

Der 25-Jährige soll in den nächsten Wochen nach Deutschland ausgeliefert werden. In Deutschland wird er sich einem Strafverfahren wegen eines Tötungsdeliktes stellen müssen.

Anschlag in Wien geplant: Mutmaßlicher Attentäter wurde festgenommen

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Am späten Freitagnachmittag wurde ein 18-Jähriger in der Rotenhofgasse in Favoriten von der Spezialeinheit „Cobra“ festgenommen. Er soll einen Sprengstoffanschlag in Wien geplant haben und wurde rund um die Uhr von Polizisten beschattet. Ausländische Geheimdienste hatten Österreich vor dem 18-Jährigen gewarnt. Die Gefahr eines Bombenanschlags in Wien war gegeben, teilte der Innenminister von Österreich mit. Aus diesem Grund wurde der 18-Jährige verhaftet. Er wird zur Stunde noch befragt. Der junge Mann hat einen Migrationshintergrund und möglicherweise Kontakte zu den Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS).

Familiendrama in Jüterbog: Mann tötet Schwiergervater mit Beil

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Im brandenburgischen Jüterbog hat sich in der Triftstraße am Freitagmittag um kurz vor 13 Uhr ein tödliches Familiendrama abgespielt. Ein 54-Jähriger hatte seine Schwiegermutter mit einem Beil verletzt und seinen Schwiegervater getötet. Die Polizei wurde von einer 78-jährigen Frau angerufen, die aus Angst vor ihrem gewalttätigen Schwiegersohn gemeinsam mit ihrem 18-jährigen Enkel zu Nachbarn geflohen war. Als die Polizei in der Triftstraße eintraf, hielt sich der 54-jährige Schwiegersohn noch in dem Haus auf. Er konnte von der Polizei zum Aufgeben gebracht werden und ließ sich widerstandslos festnehmen. Für den 77-jährigen Mann kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch vor Ort. Der 18-Jährige wurde ebenfalls verletzt. Ob er sich auf der Flucht verletzt hat oder der 54-Jährige ihm die Verletzung zufügte war am Freitagabend noch unklar.

VW-Abgas-Skandal: Milliardenschwere Einigung mit US-Justizministerium

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Der Wolfsburger Volkswagen Konzern hat sich am Dienstag mit dem amerikanischen Justizministerium im Abgas-Skandal geeinigt. VW muss insgesamt 4,3 Milliarden Dollar Strafe zahlen. Dabei handelt es sich um die höchste Strafzahlung aller Zeiten in der Automobilbranche. Bei der Einigung handelt es sich um einen Vergleich, über den seit Monaten verhandelt wurde. Zuvor hatte VW bereits einen zivilrechtlichen Vergleich mit Klägern und Behörden erzielt, der Rückkäufe, Entschädigungen und Reparaturen vorsieht und den Konzern bis zu 16 Milliarden Dollar kosten kann. Der Volkswagen Konzern hatte bei hunderttausenden Dieselfahrzeugen mit einer Software die Emissionswerte gefälscht.

Mitten in den Verhandlungen wurde ein VW-Mitarbeiter im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal verhaftet. Der 48-jährige Manager soll sich der Mittäterschaft schuldig gemacht haben und wurde am Flughafen von Miami vom FBI festgenommen. Ihm wird die Beteiligung beim massenhaften Abgasbetrug vorgeworfen. Er hatte zuvor den Konzern-Vorstand schwer belastet. Die hohen Manager könnten sich als nächstes vor Gericht verantworten müssen.