Nach Leichenfund in NRW: Polizei fasst Tatverdächtigen

Symbolfoto: © burntimes

Eine 22-jährige Frau wurde tot in Beckum aufgefunden. Die Wohnung, in der die Frau gefunden wurde, brannte zu dem Zeitpunkt. Der 27-jährige Ex-Freund soll die Frau getötet und anschließend ein Feuer in der Wohnung gelebt haben, um die Spuren zu verwischen. Am Samstag wurde der Tatverdächtige 27-Jährige verhaftet. Polizisten entdeckten am Samstagmorgen den Opel Vectra des Tatverdächtigen. Daraufhin floh der Mann mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei. Plötzlich wendete er sein Fahrzeug und befuhr einen Wirtschaftsweg. Nachdem der Tatverdächtige hinter einer Kurve auf ein ihm folgendes Polizeifahrzeug traf, hielt er an und stieg aus. Er hielt dabei eine Schusswaffe in der Hand. Die Polizisten forderten den 27-Jährigen auf die Waffe niederzulegen. Dieser Aufforderung folgte der Mann nicht, sondern richtete die Waffe gegen die Beamten. Aufgrund der Bedrohung gaben die Polizisten mehrere Schüsse auf den 27-Jährigen ab. Dadurch wurde er schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den Verletzten mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik in Münster. Nach einer Notoperation besteht keine Lebensgefahr mehr.

Bei der getöteten 22-jährigen Frau handelt es sich um die ehemalige Freundin des 27-Jährigen. Sie wird obduziert und ist vermutlich schon vor dem gelegten Brand getötet worden. Die Ermittlungen zum Motiv der Tat dauern an. Der Tatverdächtige ist noch nicht vernehmungsfähig.

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Terrorattacken in Paris und London: Polizei leitet Terrorermittlungen ein

Symbolfoto: © burntimes

In der französischen Hauptstadt Paris sind Polizisten am Montag erneut das Ziel eines Terrorangriffs geworden. Ein Mann rammte mit seinem Auto gezielt ein Einsatzfahrzeug auf dem Pariser Champs-Elysées. Der Angreifer kam ums Leben – sein Auto ging nach dem Unfall in Flammen auf. Polizisten hatten den Fahrer aus dem Auto gezogen. Rettungsversuche scheiterten jedoch. Der 31-jährige Mann kommt aus einer Pariser Vorstadt und er wurde bei den Behörden als Extremist geführt. Die Anti-Terror-Einheit hat Ermittlungen eingeleitet. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um keinen gewöhnlichen Unfall handelte. Die Polizisten im Fahrzeug blieben unverletzt. Die Polizei bestätigte, dass der Mann im Auto eine Kalaschnikow mitführte. Außerdem führte der Angreifer eine Gasflasche mit sich, die er offenbar zur Explosion bringen wollte. Dies schlug jedoch fehl. Nach dem Vorfall wurden die Menschen aufgefordert das Gebiet weiträumig zu meiden. Der Ausnahmezustand in Frankreich soll bis November verlängert werden.

In der britischen Hauptstadt London hat sich ebenfalls ein terroristischer Vorfall ereignet. In der Nacht zu Montag war nach Mitternacht ein Lieferwagen in der Nähe einer Moschee im Stadtteil Finsbury Park in eine Menschenmenge gefahren. Mindestens acht Menschen wurden verletzt. Ein Mann starb. Der 48-jährige Täter wurde von Augenzeugen festgehalten und der Polizei übergeben. Er war der Polizei bisher noch nicht bekannt. Es handelt sich um einen vierfachen Familienvater. Nach seiner Festnahme wurde er in eine Klinik eingeliefert, um seinen Geisteszustand zu prüfen.

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Amsterdam: Auto fährt in Menschenmenge – acht Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In Amsterdam war am Samstagabend ein Auto in eine Menschenmenge vor dem Hauptbahnhof in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam gefahren. Acht Menschen wurden dabei verletzt. Zwei der Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die Polizei teilte mit, dass es sich nicht um Absicht handelte, sondern um einen Unfall. Einen Anschlag schloss die Polizei aus. Der Mann war Falschparker und fuhr los, als sich ihm Polizisten näherten. Nachdem die Beamten ihn ansprachen und seine Papiere haben wollten, gab er plötzlich Gas und fuhr mehrere Passanten auf dem Bahnhofsvorplatz an. Der Autofahrer wurde nach dem Vorfall verhaftet und medizinisch untersucht.

Nach den Anschlägen in Nizza, Berlin und London weckte der Vorfall zunächst Terrorangst. Die niederländischen Behörden sind wegen der islamistischen Anschläge in erhöhter Alarmbereitschaft.

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Autobahn 38 bei Söhesten: Polizei befreit entführtes Mädchen aus Transporter

Symbolfoto: © burntimes

Am Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr hatte ein 36-jähriger Mann ein zwölfjähriges Mädchen aus dem Leipziger Stadtteil Hartmannsdorf-Knautnaundorf am helllichten Tage entführt. Der 36-jährige Täter zerrte das Mädchen in einen gemieteten Transporter. Das Mädchen konnte gegen 18.30 Uhr einen kurzen Notruf per Handy aus dem Transporter absetzen. Anschließend wurde eine Großfahndung eingeleitet. Den Beamten gelang es kurz darauf den gemieteten Transporter auf der Autobahn 38 zu lokalisieren. Daraufhin rückte ein Sondereinsatzkommando sowie ein mobiles Einsatzkommando aus. Bei Söhesten in Sachsen-Anhalt wurde der Transporter von der Polizei schließlich gestoppt. Das Mädchen konnte unverletzt befreit werden und der Entführer wurde am Steuer festgenommen.

Am Donnerstagnachmittag wurde Haftbefehl gegen den 36-jährigen Täter erlassen, der am Mittwoch ein zwölfjähriges Mädchen in Leipzig entführte. Der Mann war bereits wegen Kinderpornografie vorbestraft, teilte die Polizei mit.

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Wismar: Täter im Chat kennengelernt – 13-Jährige wurde Zuhause vergewaltigt

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

In der Nähe von Wismar wurde ein 13-jähriges Mädchen von zwei Männern in ihrem Elternhaus vergewaltigt. Die Täter konnten inzwischen ermittelt und verhaftet werden. Es wurden Haftbefehle gegen die 19 und 31 Jahre alten Männer aus Lübeck ausgesprochen. Beide werden dringend verdächtigt die 13-jährige Schülerin am Freitagabend gegen 19 Uhr schwer sexuell missbraucht und vergewaltigt zu haben. Die beiden Verdächtigen sind am Sonntag verhört worden. Einer der Männer gab an, dass der Sex einvernehmlich gewesen sei. Der ältere 31-jährige Verdächtige bestritt die Tatvorwürfe. Täter und Opfer hatten sich über einen Messenger-Dienst im Internet kennengelernt.

Die beiden Männer suchten am Freitagabend das Elternhaus der 13-Jährigen auf. Diese war zu diesem Zeitpunkt alleine Zuhause gewesen. Erst als die Mutter des Kindes nach Hause zurückkehrte, verließen die Männer das Haus fluchtartig. Nach einer kurzen Fahndung wurden die beiden Männer schließlich von der Polizei in der Nacht zu Sonntag verhaftet. Den Männern drohen mehrjährige Haftstrafen.

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Anti-Terror-Einsatz in Markkleeberg: SEK verhaftet mutmaßlichen IS-Kommandeur

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Im sächsischen Markkleeberg ist am Donnerstagabend ein mutmaßlicher IS-Kommandeur verhaftet worden. Der 39-jährige Syrer Ahmad A. wurde von einem Sondereinsatzkommando der Polizei vor einer Fahrschule überwältigt. Der Mann hatte sich dort zu einem Kurs angemeldet. Anschließend wurde die Wohnung des 39-Jährigen durchsucht. Der Mann war Mitglied der terroristischen Vereinigung „Al Nusra-Front“. Der Verdächtige soll 2012 im Syrien-Krieg eine führende Position gehabt haben und an der Eroberung der Stadt Tabka beteiligt gewesen sein. Im Frühjahr 2013 hat er sich den Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) angeschlossen. Seit wann er sich in Deutschland aufhielt, teilten die Behörden nicht mit. Dem Festgenommenen werden keine Anschlagspläne in Deutschland vorgeworfen. Alle Taten, die ihm vorgeworfen werden, wurden in Syrien begangen. Der Ermittlungsrichter ordnete Untersuchungshaft an.

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Festnahme nach Anschlag auf BVB-Bus: Haftbefehl wurde erlassen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Ermittler teilten am Freitag mit, dass der Täter, der für den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verantwortlich ist, gefasst wurde. Der 28-jährige Tatverdächtige wurde am Freitagmorgen in Baden-Württemberg, in der Nähe von Tübingen, von Spezialeinheiten der Polizei überwältigt und verhaftet. Inzwischen wurde auch Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Der Deutsch-Russe handelte offenbar aus finanziellen Motiven. Er wollte möglichst viele Spieler von Borussia Dortmund töten oder verletzen, um einen Kurssturz der BVB-Aktie auszulösen. Der Täter hatte drei verschiedene Derivate gekauft und damit auf einen Kursverlust der BVB-Aktie gesetzt. Er hätte einen Millionengewinn erzielen können. Der Täter war zum Zeitpunkt des Anschlags im gleichen Hotel, wie die Mannschaft von Borussia Dortmund untergebracht. Dort hatte er bereits zwei Tage zuvor ein Zimmer im Dachgeschoss mit Blick auf den Anschlagsort bezogen. Bei dem Täter handelte es sich um einen gelernten Elektriker. Die Polizei traut ihm zu, die Bombe gebaut und ferngezündet zu haben.

Die Verantwortlichen des BVB bedankten sich bei den Behörden und begrüßten den Ermittlungserfolg.

Vor dem Champions-League-Viertelfinal-Spiel zwischen Monaco und Dortmund hatte sich ein Zwischenfall ereignet. Auf dem Weg zum Stadion explodierten kurz nach der Abfahrt des Mannschaftsbusses mindestens drei Sprengsätze am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Die Explosionen ereigneten sich in Dortmund-Höchsten an der Ecke Wittbräucker Straße/Schirrmannweg. Der Dortmunder Innenverteidiger Marc Bartra wurde an der Hand verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Das Spiel wurde daraufhin abgesagt und um einen Tag verschoben.

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Terror in Stockholm: Festnahme nach mutmaßlichem LKW-Anschlag

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr ist ein LKW in eine Menschenmenge in der Stockholmer Innenstadt gerast. Der Vorfall ereignete sich in der größten Einkaufsstraße Stockholms. Anschließend lenkte der Attentäter den LKW in ein Einkaufszentrum hinein. Mindestens vier Menschen wurden getötet und 15 weitere verletzt, neun von ihnen schwer, darunter zwei Kinder. Der LKW wurde von einem maskierten Mann entführt, teilte die betroffene Spedition mit. Augenzeugenberichten zufolge verließen drei bewaffnete Männer den LKW, nachdem dieser in das Einkaufszentrum gerast war. Der mutmaßliche Attentäter wurde am Freitagabend gefasst. Die Polizei nahm ihn auf einem Parkplatz fest. Bei ihm wurde auch eine Sturmhaube gefunden. Der Mann war leicht verletzt. Der schwedische Ministerpräsident Stefan Löffel sagte, dass Schweden angegriffen worden sei und alles auf einen Terroranschlag hindeutet.

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Ermittlungen im Mordfall Maria Bögerl: DNA-Probe ist negativ

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2010 wurde die 54-jährige Maria Bögerl ermordet. Die Bankiersgattin wurde am 12. Mai 2010 aus ihrem Haus in Heidenheim entführt und ermordet. Die Entführer verlangten 300.000 Euro Lösegeld. Die Übergabe des Geldbetrags scheiterte und Anfang Juni 2010 fand ein Spaziergänger die verweste Leiche von Maria Bögerl an einem Waldrand. Im Auto der entführten Frau fanden die Ermittler vor Kurzem DNA-Spuren. Am Mittwoch wurde ein Tatverdächtiger festgenommen, der in einer ersten Vernehmung angab einen Hass auf die Familie gehabt zu haben. Er bestritt jedoch, dass er etwas mit dem Mord zu tun hat.

Eine DNA-Probe, die bei dem 47-jährigen Tatverdächtigen entnommen wurde, ist negativ, teilte die Polizei am Donnerstagvormittag mit. Damit kommt der 47-Jährige kaum noch als Täter in Frage. Zuletzt wurde bundesweit mit einem Phantombild und einer Stimmprobe nach einem Mann gesucht, der die Tat im Juli 2016 vor Zeugen im westfälischen Hagen zugegeben hat. Er sagte, dass er die Frau erstochen hat. Der betrunkene Verdächtige hatte letzten Sommer gesagt, dass er aus Ochsenberg stammt. Das liegt in unmittelbarer Nähe des Tatortes. Er arbeitete früher bei der Bundeswehr, gab er an. Die Zeugen hatten das Gespräch mit einem Handy aufgezeichnet und den Mitschnitt anschließend der Polizei übergeben. Seit dem fehlte von dem Mann jede Spur.

Am Mittwochabend wurden die neuen Erkenntnisse in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ gezeigt und der Audiomitschnitt ausgestrahlt. Die Polizei teilte mit, dass sie noch während der Sendung ausrückte, weil es konkrete Angaben zu dem Aufenthaltsort des Verdächtigen gab. Der Mann wurde in seiner Wohnung in Königsbronn verhaftet. Der Festgenommene ist jedoch nicht der Täter. Warum er im betrunkenen Zustand Angaben zum Mord an Maria Bögerl machte ist unklar.

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Stundenlange Geiselnahme in Höxter: 46-Jähriger entführt Linienbus

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In Höxter hat ein 46-jähriger Mann am Freitagabend gegen 21.15 Uhr einen Linienbus und den Busfahrer entführt. Nach einer dreistündigen Verfolgungsjagd gelang es Spezialeinheiten der Polizei den psychisch kranken Mann auf einem Parkplatz der Bundesstraße 64 zu überwältigen und zu verhaften, während dieser eine Toilettenpause einlegte. Der 46-jährige Mann hatte den Bus in Höxter unter seine Gewalt gebracht. Zu der Zeit befand sich neben dem Busfahrer noch eine andere Person im Bus. Dem Fahrgast gelang es jedoch kurz darauf während eines kurzen Stopps den Bus zu verlassen. Daraufhin fuhr der 46-jährige Mann alleine mit dem Busfahrer weiter. Die Polizei versuchte telefonisch mit dem Entführer zu verhandeln. Das brachte keinen Erfolg. Bei der Festnahme gegen 0.50 Uhr wurde niemand verletzt. Die Polizisten entdeckten bei der anschließenden Durchsuchung des Busses mehrere Messer, die der Geiselnehmer mit sich führte.

Die Polizei teilte mit, dass der 46-Jährige bereits in der Vergangenheit psychisch auffällig gewesen sei und Alkohol sowie Drogen konsumierte. Das Motiv des Mannes ist unklar.

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