Familientragödie in Arnsberg: Mutter tötet sich und ihre Kinder mit Injektionen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im nordrhein-wetsfälischen Arnsberg hat eine 44-jährige Mutter ihre beiden 6- und 7-jährigen Kinder mit Giftinjektionen getötet und anschließend sich selbst. Die Staatsanwaltschaft in Arnsberg teilte mit, dass an den Leichen Einstiche an den Ellenbeugen festgestellt wurden. Die Obduktionen bestätigten die tödlichen Injektionen. Die Mutter der Kinder arbeitete im medizinischen Bereich und hatte Zugang zu Medikamenten. Ein Verwandter der Familie hatte sich Sorgen gemacht, weil er die Familie nicht erreichen konnte. Er alarmierte schließlich die Polizei. Die Beamten machten am Sonntag die grausame Entdeckung und fanden drei Leichen auf dem Fußboden liegend vor. Ein Sorgerechtsstreit könnte Auslöser für die Familientragödie gewesen sein. Ein aufgefundener Abschiedsbrief deutet darauf hin. Die Frau hatte offenbar Angst, dass ihr die Töchter weggenommen werden könnten.

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Familiendrama in Unterensingen: Vater tötet seine Kinder und springt anschließend von Brücke

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In Unterensingen im baden-württembergischen Landkreis Esslingen hat sich ein Familiendrama ereignet. Ein Vater tötete seine vier und acht Jahre alten Kinder in seinem Wohnhaus und sprang anschließend von einer Brücke in den Tod. Ein Notruf ging am Freitagmorgen bei der Polizei ein. Die Beamten machten eine grausige Entdeckung und fanden die beiden getöteten Kinder. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Kinder feststellen. Wenig später ging ein weiterer Notruf bei der Polizei ein. Augenzeugen haben beobachtet, wie sich ein Mann von der 52-Meter hohen Aichtalbrücke-Brücke gestürzt hat. Die Hintergründe des Familiendramas sind noch unklar.

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Wedel: Zwei tote Kinder wurden in Wohnhaus entdeckt – Vater nahm sich das Leben

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Im schleswig-holsteinischen Wedel sind im Kiefernweg am Sonntagvormittag gegen 10.30 Uhr die Leichen von zwei Kindern in einem Einfamilienhaus gefunden worden. Die Großeltern wollten am Sonntagvormittag die Familie besuchen, entdeckten die Leichen und alarmierten sofort die Polizei. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet. Bei den Kindern handelt es sich um fünfjähriges Mädchen und einen zweijährigen Jungen. Der Vater tötete offenbar zuerst die Kinder und anschließend nahm er sich selbst in Hamburg das Leben. Die Leiche des 49-jährigen Vaters wurde im Hamburger Stadtteil Rissen aufgefunden. Er nahm sich mit einem Sprung von einem Hochhaus das Leben. Die Polizei in Itzehoe sprach in dem Zusammenhang von einer Familientragödie.

Es ist zur Zeit noch unklar, wo sich die 37-jährige Mutter aufhält und ob sie sich zum Zeitpunkt der Taten im Haus aufhielt. Nachbarn beschrieben die Familie als harmonisch.

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Familiendrama in Bonn: 48-jährige Mutter und ihr elfjähriger Sohn wurden tot aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Am Sonntagnachmittag entdeckten Polizisten in einer Wohnung in Bonn-Duisdorf die leblosen Körper einer 48-jährigen Frau und ihres elfjährigen Sohnes. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden feststellen. Eine Obduktion, die Aufschluss über die Todesursache geben soll, wurde eingeleitet. Nachdem Nachbarn die beiden tagelang nicht gesehen hatten, machten sie sich Sorgen und alarmierten am späten Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr die Polizei. Nach Angaben der Polizei kamen beide gewaltsam zu Tode. Nachbarn und Anwohner wurden von herbeigeeilten Notfallseelsorgern betreut.

Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und fahndet bereits nach dem Tatverdächtigen. Der ehemalige Lebensgefährte der Frau und Vater des Kindes ist in das Visier der Ermittler geraten. Die Wohnung des 46-Jährigen wurde bereits in der Nacht zu Montag durch ein Spezialeinsatzkommando gestürmt und durchsucht. Der Mann konnte in der Wohnung nicht angetroffen werden. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus.

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Neukirchen-Seigertshausen: Drei Geschwister sind im örtlichen Feuerlöschteich ertrunken

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im nordhessischen 700-Einwohner-Dorf Neukirchen-Seigertshausen hat sich eine Familientragödie am Löschteich ereignet. Ein nicht eingezäunter und frei zugänglicher Teich ist den fünf, acht und neun Jahre alten Geschwistern zum Verhängnis geworden. Die Polizei in Kassel teilte mit, dass der elf Jahre alte Bruder seine Geschwister gesucht hat und dabei den Fünfjährigen leblos im Wasser treibend entdeckte. Anschließend lief der Junge zu einem Nachbarn, der sofort einen Notruf absetzte. Anwohner zogen den Jungen aus dem Wasser. Er starb trotz eingeleiteter Wiederbelebungsversuche noch an der Unglücksstelle.

Kaum waren die Rettungskräfte vor Ort, offenbarte sich eine Katastrophe, denn zwei weitere Kinder der Familie waren spurlos verschwunden. Mit einem Großaufgebot suchten Polizei und Feuerwehr in der Dämmerung am Samstagabend bis in die Nacht zu Sonntag nach den Vermissten. Taucher entdecken schließlich das achtjährige Mädchen und ihren neun Jahre alten Bruder in dem Teich, im Ortsteil Seigertshausen. Sie konnten beide nur noch tot aus dem Teich geborgen werden.

Unklar ist noch, wie genau die drei Kinder in den etwa zwei Meter tiefen Teich geraten sind. Die Ermittler sprachen von einem tragischen Unglücksfall und schlossen ein Fremdverschulden am Sonntag aus. Das Ufer des Teiches ist mit Steinen befestigt. Diese sind nach dem vielen Regen der letzten Tage teilweise sehr rutschig. Bei dem Gewässer handelt es sich um einen Feuerlöschteich. Der Teich liegt rund 350 Meter vom Elternhaus der betroffenen Familie entfernt.

Die betroffene Familie war erst vor einem Jahr aus Saarbrücken nach Neukirchen-Seigertshausen in Nordhessen gezogen, teilte der Bürgermeister – sichtlich unter Schock mit. Die Familie hat einen syrisch-türkischen Hintergrund. Die Kinder sind alle in Deutschland geboren.

Das halbe Dorf beteiligte sich an der Suche nach den zwei vermissten Kindern und steht unter Schock. Die Eltern werden von Notfallseelsorgern betreut und konnten, weil sie unter Schock stehen, noch nicht befragt werden. Unklar ist auch, ob die Kinder möglicherweise nicht schwimmen konnten.

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