SEK-Einsatz in Sachsen: Bewaffneter ist flüchtig

Symbolfoto: © burntimes

Am Samstag hat ein bewaffneter und gesuchter Mann auf der Flucht vor der Polizei einen Streifenwagen gerammt und anschließend auf Beamte geschossen. Der Vorfall ereignete sich im Klipphausener Ortsteil Ullendorf in der Nähe von Meißen. Zuvor hatte ein aufmerksamer Bürger den per Haftbefehl gesuchten Mann auf einem Supermarkt-Parkplatz entdeckt und die Polizei alarmiert. Der Mann war bereits verschwunden, als die Polizei vor Ort eintraf. Eine andere Steife spürte ihn 30 Kilometer entfernt in Krögis auf. Er konnte entkommen und rammte anschließend ein Polizeiauto und gab Schüsse gab. Ob es sich um scharfe Schüsse oder eine Schreckschusswaffe handelte ist unklar. Nachdem ein Beamter zurück schoss und das Fahrzeug des Mannes traf, stieg dieser aus und rannte in ein ehemaliges Möbelhaus. Spezialeinsatzkräfte umstellten und durchsuchten das Gebäude, konnten den Mann aber nicht ausfindig machen – er entkam. Wie der 43-Jährige sich unbemerkt aus dem Staub machen konnte ist unklar.

Seit dem ist der 43-jährige Mann aus Radebeul flüchtig. Gegen den Mann liegt ein Haftbefehl vor, weil er Strafen nicht bezahlt hat. Seit gestern wird außerdem wegen versuchten Totschlags gegen ihn ermittelt. Die Suche mit Spezialeinsatzkräften und einem Polizeihubschrauber wurde inzwischen erfolglos eingestellt. Es ist völlig unklar, wo der Mann sich aufhält.

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Terror in Frankreich: Polizist durch Schüsse getötet – zwei weitere Beamte verletzt

Symbolfoto: © burntimes

Drei Tage vor der kommenden französischen Präsidentschaftswahl hat sich auf der Avenue des Champs-Élysées ein Terroranschlag ereignet. Ein Polizist wurde erschossen und zwei weitere Beamte erlitten Verletzungen. Ein Angreifer wurde getötet. Der Zwischenfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 21 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt hielt ein Auto neben einem Polizeifahrzeug an. Anschließend stieg der Fahrer aus dem Auto aus und gab sofort Schüsse auftue Polizisten, aus einem Schnellfeuergewehr ab. Anschließend war der Mann zu Fuß geflohen und wurde dabei von Polizisten erschossen. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat den Fall übernommen. Der erschossene Täter war den Behörden als Gefährder bekannt. Er war in einer internationalen Datei aufgelistet. Noch am Abend wurde die Wohnung des Attentäters im 18. Pariser Arrondissement durchsucht. Der franzsöscihe Premierminister traf sich mit Präsident Hollande zu einem Krisentrefffen. Zunächst fahndete die Pariser Polizei noch nach einem weiteren Täter. Inzwischen sieht es so aus, als wenn der Täter alleine handelte. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ haben die Tat für sich reklamiert.

Die französischen Behörden sind in höchster Alarmbereitschaft, weil am kommenden Sonntag die Präsidentschaftswahlen stattfinden.

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Brandenburg: Zwei Männer-Leichen im Auto aufgefunden

Symbolfoto: © burntimes

In einem Waldweg im brandenburgischen Priort entdeckte am Ostermontag gegen 14.45 Uhr ein Radfahrer einen roten Ford Ka. Das Fahrzeug stand etwa einen halben Kilometer vom Ort entfernt in einem Waldstück, in der Nähe einer Straße. Das Fahrzeug kam dem Radfahrer verdächtigt vor, weil alle Scheiben beschlagen waren. Deshalb stieg er ab und schaute nach dem Rechten. Im Inneren des Fahrzeugs befanden sich ein 41-jähriger Vater und sein 16-jähriger Sohn. Außerdem befand sich ein hechelnder Hund im Kofferraum. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Insassen feststellen. In dem Auto befand sich ein Hund, der noch lebend gerettet wurde und in ein Tierheim gebracht worden ist.

Die genauen Umstände sind auch am Montag noch unklar. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Hinweise auf einen erweiterten Suizid gibt es nicht. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und eine Obduktion der Leichen angeordnet.

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Verfolgungsjagd durch das Ruhrgebiet endet mit zwei Verletzten

Symbolfoto: © burntimes

Am frühen Sonntagmorgen hat sich ein 24-jähriger Autofahrer eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei im Ruhrgebiet geliefert. Der Autofahrer floh vor einer allgemeinen Verkehrskontrolle der Polizei in Bottrop. Er flüchtete durch Bottrop und Oberhausen bis nach Essen. Dort raste der Mann über mehrere rote Ampeln. An der Ampel in der Frintroper Straße kollidierte er schließlich mit dem Auto eines älteren Mannes. Zwei Personen wurden verletzt. Der Unfallfahrer erlitt schwere Verletzungen, der ältere Herr nur leichtere Verletzungen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar und Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. Warum die Polizei die gefährliche Verfolgungsjagd durch mehrere Städte nicht schon früher beendet hat, blieb am Sonntag unklar.

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Griechischer Botschafter wurde in Brasilien ermordet –– Polizist gesteht

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Tagelang wurde der 59-jährige griechische Botschafter Kyriakos Amiridis in Brasilien vermisst. Zuletzt wurde er am 26. Dezember gesehen. Die Polizei fand am Freitag die verkohlte Leiche des Mannes in einem ausgebrannten Auto in Nova Iguaçu, im Norden von Rio de Janeiro. Anschließend wurde die Ehefrau des Botschafters und ein Polizist verhaftet. Der Polizist hat die Tat gestanden. Die 59-jährige Witwe des Botschafters soll sich der Mittäterschaft schuldig gemacht haben. Möglicherweise hat sie für den Mord Geld bezahlt. Die Frau hatte ihren Ehemann vor vier Tagen als vermisst gemeldet, nachdem er nicht in die gemeinsame Ferienwohnung zurückkehrte.

Der Botschafter hatte das Amt erst Anfang 2016 übernommen. Zuvor arbeitete er von 2012 bis 2016 als Diplomat in Libyen. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete von einem „Mord aus Leidenschaft“. In der Ferienwohnung der Witwe wurden auf einem Sofa Blutspuren entdeckt. Bei dem Auto handelt es sich um ein Fahrzeug, dass der griechische Botschafter in Rio de Janeiro gemietet hat. Er hatte dort Urlaub gemacht und wollte am 9. Januar aus dem Urlaub in die Hauptstadt Brasília zurückkehren. Die Obduktion der Leiche gestaltet sich als schwierig, weil der Körper völlig verkohlt ist. Die Botschaft in Brasília teilte mit, dass der 59-Jährige eine zehnjährige Tochter mit seiner Frau hat.

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Tragischer Verkehrsunfall bei Hannover: Drei junge Erwachsene starben

Symbolfoto: © burntimes

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Am Sonntagmorgen hat sich um kurz vor sechs Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in Pattensen bei Hannover, auf der Kreisstraße 226, ereignet. Das Fahrzeug kam aus noch ungeklärter Ursache in Fahrtrichtung Hiddestorf, auf der gerade verlaufenden Fahrbahn, von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. In dem verunglückten Fahrzeug befanden sich zum Unfallzeitpunkt fünf junge Erwachsene – alle um die 20 Jahre alt. Für drei junge Menschen auf der Rückbank kam jede Hilfe zu spät. Bei den Toten handelt es sich um zwei Männer und eine Frau, teilte die Polizei mit. Der Fahrer erlitt hingegen nur leichte Verletzungen und der Beifahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei teilte mit, dass vieles darauf hindeutet, dass die jungen Erwachsenen auf der Rückbank nicht angeschnallt waren. Am Sonntagmittag wurde bekannt, dass sich unter den Toten auch ein 19-Jähriger Nachwuchsspieler von Hannover 96 befand.

Ein vorbeifahrender PKW-Fahrer hatte den Unfall bemerkt und einen Notruf abgesetzt. Ob die fünf jungen Erwachsenen von einer Tanz-in-den-Mai-Veranstaltung kamen ist noch unklar und Bestandteil der aufgenommenen Ermittlungen.

Um die zahlreichen Einsatzkräfte an der Unfallstelle kümmerte sich ein Notfallseelsorger.

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