Dresden: Männer stoßen Mann aufs Bahngleis während ein Zug einrollt – Staatsanwaltschaft lässt Täter laufen

Symbolfoto: © burntimes

Am Freitagmorgen gegen 4.45 Uhr ereignete sich auf dem Bahnsteig in Dresden-Zschachwitz ein Gewaltverbrechen. Ein 40-jähriger Mann wurde von zwei Männern auf die Gleise geschubst und anschließend hielten sie den Mann mit Fußtritten gegen den Kopf auf den Gleisen, während die S-Bahn bereits einfuhr. Der Mann war zuvor mit seinem Fahrrad aus einer S-Bahn ausgestiegen und auf dem Weg zur Arbeit. Er wurde anschließend von zwei Männern angesprochen, die Feuer für ihre Zigaretten verlangten. Nachdem der Mann verneinte wurde er angegriffen. Bei den Tätern handelt es sich um einen 23-jährigen Marokkaner und einen 27-jährigen Libyer, teilte die Polizei mit. Die Täter entrissen dem Mann sein Fahrrad und warfen es gegen ihn. Daraufhin stürzte er mitsamt seinem Fahrrad etwa einen Meter tief auf die Gleise. Die S-Bahn rollte zu diesem Zeitpunkt bereits ein. Der Lokführer reagierte und bremste den Zug voll ab, sodass dieser einige Meter vor dem Mann zum Stehen kam. Er alarmierte anschließend die Polizei. Die Angreifer flüchteten daraufhin vom Bahnsteig. Beide wurden in einer nachfolgenden S-Bahn verhaftet. Sie waren beide alkoholisiert und hatten keine gültige Fahrkarte vorzuweisen. Außerdem wurden Drogen bei den Männern gefunden.

Die Staatsanwaltschaft hat die Täter nach einer Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr wurden eingeleitet.

Rendsburg: Betrunkener 27-Jähriger wollte Fahrrad mit Benzin betanken

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Im Polizeigewahrsam endete der Ausflug eines 27-jährigen Rendsburgers am Neujahrstag. Um 9.30 Uhr wurden zwei Streifenwagen der Polizei zu einer Tankstelle in die Kieler Straße entsandt. Dort sollte sich eine Person mit Benzin übergossen haben. Die Beamten trafen den Mann (2,44 Promille Atemalkoholkonzentration) im Kassenraum der Tankstelle an. Er war derart betrunken, dass er sich kaum auf den Beinen halten konnte. Eine Passantin beobachtete den 27-Jährigen, als er sein am Hinterrad verschlossenes Fahrrad zur Tankstelle schob und versuchte, dieses mit Benzin zu tanken. Dabei beschmutzte er sich hauptsächlich selbst. Der Mann konnte sich seinen Irrtum nicht erklären. Er war in dem Glauben, mit dem Auto auf die Tankstelle gefahren zu sein. Das stellte sich zum Glück als unzutreffend heraus. Die Beamten nahmen den Mann zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam, er konnte seinen Rausch in der Zelle ausschlafen. Die Tankstelle verzichtete auf Begleichung der Tankrechnung in Höhe von 74 Cent.

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