Schwerer Unfall in Hamburg: Taxi-Dieb flüchtet und kollidiert mit Taxi – Fahrgast stirbt

Symbolfoto: © Q.pictures | pixelio.de

In Hamburg hat sich im Zentrum am Ballindamm ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein mutmaßlicher Taxidieb raste am Donnerstagmorgen mit stark erhöhter Geschwindigkeit in die falsche Richtung. Er kollidierte mit einem weiteren Großraumtaxi, in dem sich zu dem Zeitpunkt drei Menschen befanden. Für einen Fahrgast kam jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Taxifahrer und ein weiterer Gast wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Der Taxidieb wurde ebenfalls schwer verletzt. Der Taxidieb war aufgrund seiner unsicheren Fahrweise bereits am Donnerstagmorgen um 4 Uhr einem Beamten im Stadtteil Barmbek aufgefallen, der zu der Zeit nicht im Dienst war. Der Mann wählte den Notruf und alarmierte seine Kollegen. Mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf. Ob der Taxidieb das mitbekam ist noch unklar. Die Feuerwehr musste bei dem Taxi des Diebes das Dach abschneiden, um den im Fahrzeug eingeklemmten Mann zu befreien.

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IC-Zug in Leipzig wurde evakuiert: Mann drohte damit Fahrgäste zu töten

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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In Leipzig-Messse wurde am Mittwochvormittag um 11.48 Uhr ein Intercity-Zug (IC) auf dem Weg von München nach Berlin gestoppt und evakuiert. Zuvor drohte ein 41-jähriger Fahrgast während der Fahrkartenkontrolle damit Fahrgäste in dem IC 2302 zu töten und sich im Zug in die Luft zu sprengen. Zuvor soll er anstatt eines Tickets seinen Behindertenausweis vorgezeigt haben. Dieser berechtigte den 41-Jährigen jedoch nicht zur kostenfreien Fahrt. Anschließend eilten mehr als 100 Polizisten und ein Kriseninterventionsteam zum Messe-Bahnhof in Leipzig. Der Mann wurde bereits als vermisst gemeldet. Das Zugpersonal hatte den Mann im Zug eingesperrt und die Polizei verständigt.

Der Intercity stand insgesamt viereinhalb Stunden lang auf dem Messebahnhof und wurde dabei von schwer bewaffneten Einsatzkräften eines Sondereinsatzkommandos (SEK) umstellt. Der Fahrgast war erst am Hauptbahnhof in Leipzig in den Zug eingestiegen. Der sehr aggressive Fahrgast ließ sich schließlich vom SEK festnehmen. Gegen 16.30 Uhr stieg der Mann in Begleitung des SEK aus dem Zug aus. Er hat freiwillig aufgegeben, in dem er sich mit erhobenen Händen an ein Zugfenster stellte. Anschließend musste sich der Mann vor den Polizisten vollständig entkleiden, um auszuschließen, dass er Sprengstoff am Körper trug. Danach wurde der verwirrte Mann verhaftet und in eine Spezialklinik eingeliefert. Von den Fahrgästen des IC wurde niemand verletzt. Der IC wurde anschließend nach Sprengstoff durchsucht. Dabei kam auch ein Spürhund zum Einsatz. Es wurde keinerlei Sprengstoff gefunden.

Durch den Vorfall wurde der Bahnverkehr im Großraum von Leipzig massiv gestört. Die Strecke in Richtung Berlin wurde gesperrt. Das hatte auch Auswirkungen auf den Fernverkehr. Auch S-Bahn-Linien in Leipzig waren von dem Vorfall betroffen und konnten zum Teil nicht planmäßig verkehren. Ein Not-Busverkehr wurde eingerichtet.

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Busunfall in Köln-Gremberghoven: 21 Verletzte

Symbolfoto: © Paulwip  | pixelio.de

Symbolfoto: © Paulwip | pixelio.de

In Köln-Gremberghoven ist am Sonntagmittag um 12 Uhr ein Linienbus von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Hochspannungsmast geprallt. Die Polizei teilte mit, dass 21 Fahrgäste verletzt wurden, zwei von ihnen schwer – darunter auch der Busfahrer und eine schwangere Frau. Die Verletzten sind zwischen 11 und 76 Jahren alt. Das Unglück ereignete sich in einem Bus der Linie 152, im Verlauf der Neuenhofstraße in Richtung Frankfurter Straße. Kurz hinter der Einmündung Ettore-Bugatti-Straße geriet der Bus, der von einem 57-jährigen KVB-Mitarbeiter gelenkt wurde, von der Straße ab und kollidierte mit einem Strommast. Die Feuerwehr teilte mit, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalls 47 Menschen in dem Bus befanden. Nach Angaben der Polizei konnte der Busfahrer das Fahrzeug aufgrund plötzlicher Ohnmacht nicht mehr unter Kontrolle halten.

Der Hochspannungsmast drohte nach dem Frontalzusammenstoß umzustürzen und musste gesichert werden. Die Deutsche Bahn stellte aus Sicherheitsgründen den Strom ab. Fachkräfte wurden beauftragt den kompletten Mast zu demontieren, da dieser lediglich noch auf drei Stützen stand.

Zahlreiche Einsatzkräfte befanden sich an der Unfallstelle, darunter auch ein Rettungshubschrauber.

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