Iran: Doppelanschlag erschüttert Hauptstadt Teheran

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der iranischen Hauptstadt Teheran hat sich am Mittwoch ein Doppelanschlag ereignet. Mindestens zwölf Menschen kamen bei den Selbstmordanschlägen ums Leben und 40 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) haben die Taten für sich deklariert. Sechs der insgesamt sieben Terroristen sind bei dem Anschlag ebenfalls ums Leben gekommen. Der siebte Täter wurde verhaftet. Das iranische Innenministerium teilte mit, dass sich vier Männer in das Parlament im Iran geschlichen haben und drei von ihnen erschossen wurden und einer sich in die Luft sprengte. Der zweite Anschlag ereignete sich im Mausoleum des verstorbenen Revolutionsführers Chomeni im Süden der Hauptstadt. Dort sprengte sich ebenfalls ein Mann in die Luft. Ein drittes Terrorkommando konnte festgenommen werden. Es ist das erste Mal, dass die Terroristen des IS sich zu einem Anschlag im Iran bekennen.

Der Iran ist ein enger Verbündeter mit Syrien und dem Präsidenten Baschar al-Assad. In der Bevölkerung wird der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien stark umstritten. Viele verstehen nicht, wieso der Iran das Bürgerkriegsland Syrien unterstützt, in dem ein Genozid an Sunniten droht. Der Iran hatte bisher immer wieder betont, dass sicherste Land im Nahen Osten zu sein.

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Nigeria: Mindestens 30 Tote bei Selbstmordanschlag durch Schülerinnen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Mindestens 30 Menschen sind bei zwei Selbstmordanschlägen in Nigeria getötet worden und 57 weitere wurden bei dem Angriff am Freitag verletzt. Zwei Schülerinnen sprengten sich inmitten eines beliebten Marktes in Madagali in die Luft. Das Militär machte bereits die Terrorgruppe Boko Haram für die Tat verantwortlich. Die radikalisierte Gruppierung kämpft seit Jahren für einen islamistischen Gottesstaat im Nordosten Nigerias. Boko Haram hat in den letzten Jahren tausende Menschen getötet und Hunderte verschleppt, darunter zahlreiche Schülerinnen. Mehr als zwei Millionen Menschen sind vor der den Extremisten geflohen.

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