Terroranschlag in Kabul mitten im Berufsverkehr: Mindestens 80 Tote

Symbolfoto: © burntimes

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich im Diplomatenviertel, in der Nähe der deutschen Botschaft, ein Terroranschlag ereignet. Mindestens 80 Menschen kamen dabei ums Leben und 350 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die deutsche Botschaft wurde durch die Explosion stark beschädigt, Mitarbeiter der Einrichtung sind verletzt worden. Das Innenministerium vermutet einen Selbstmordanschlag. Die Nato verurteilte den Anschlag scharf. Der Anschlag zeigt die „barbarische Natur“ der Täter gegenüber Zivilisten, so die Nato.

Der afghanische Präsident Ghani sagte, dass die Terroristen selbst im Fastenmonat Ramadan, „dem Monat der Güte“ nicht vor Anschlägen zurückschrecken. Unklar ist noch, wem der Anschlag gegolten hat. Die Bombe könnte in einem schweren Tanklastwagen für Wasser und Abwasser deponiert gewesen sein. Einen Kilometer rund um den Tatort sind Fensterscheiben zersprungen und zahlreiche Autos wurden teils massiv beschädigt.

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Anschlag bei Pop-Konzert in Manchester: 23 Tote und 59 Verletzte

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Kurz nach dem Konzert von Ariana Grande hat sich am Montagabend gegen 22.30 Uhr im Foyer der Manchester Arena ein Selbstmordattentäer in die Luft gesprengt. Die US-Sängerin Ariana Grande hatte in der Halle gerade ein Konzert gegeben. Viele Kinder und Jugendliche hatten das Konzert besucht. Augenzeugenberichten zufolge gab es einen lauten Knall. Anschließend sind viele in Panik nach draußen gelaufen. Ein nahegelegenes Hotel hatte rund 50 Kinder aufgenommen, die ohne Begleitung aus der Halle gekommen sind. Die Manchester Arena ist mit 21.000 Plätzen Europas größte Veranstaltungshalle.

Die Polizei teilte mit, dass es sich bei dem Selbstmordattentäter um den 22-Jährigen Salman Abedi handelt. Er soll in Großbritannien geboren sein. Es wird nun untersucht, ob er alleine handelte oder mögliche Komplizen hatte und Teil eines Netzwerks sein könnte. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ haben die Tat bereits für sich beansprucht und mit weiteren Terroranschlägen gedroht.

Am Dienstagabend gedachten tausende Menschen in Manchester den Verstorbenen. Auf dem Albert-Square-Platz sprach unter anderem der Bürgermeister und der Polizeichef der Stadt.

Die Sängerin Ariana Grande hat weitere Konzerte abgesagt und ihre laufende Tour unterbrochen. Sie twitterte: „Das tut mir so Leid. Ich habe keine Worte.“ Die britische Premierministerin May sagte, dass es sich um eine entsetzliche Terror-Atacke handelt.

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Explosion auf Motorboot in Leer: Mann in Lebensgefahr

Symbolfoto: © burntimes

Am Hafen von Leer in Ostfriesland hat sich am Samstagnachmittag eine Explosion auf einem zehn Meter langen Motorboot ereignet. Der 70-jährige Bootseigentümer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Eine 69-jährige Frau aus Apen wurde schwer verletzt. Möglicherweise hat sich an Bord eine Gasexplosion ereignet. Anwohner berichteten von einem gewaltigen Knall. Das betroffene Motorboot wurde so stark beschädigt, dass es für die Einsatzkräfte zunächst schwierig war, zu den Verletzten zu gelangen. Die Fenster des Bootes wurden durch die Explosion herausgerissen. Ein weiteres Boot, das in unmittelbarer Nähe lag, wurde beschädigt. Das Boot, auf dem sich die Explosion ereignete, wurde von der Polizei beschlagnahmt und Ermittlungen sind eingeleitet worden. Die Ursache der starken Explosion ist noch unklar.

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Vor Champions-League-Viertelfinale gegen Monaco: Bomben-Explosionen am BVB-Mannschaftsbus

Symbolfoto: © burntimes

Vor dem Champions-League-Viertelfinal-Spiel zwischen Monaco und Dortmund hat sich am Dienstagabend ein Zwischenfall ereignet. Auf dem Weg zum Stadion explodierten kurz nach der Abfahrt des Mannschaftsbusses mindestens drei Sprengsätze am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Die Explosionen ereigneten sich in Dortmund-Höchsten an der Ecke Wittbräucker Straße/Schirrmannweg. Der Dortmunder Innenverteidiger Marc Bartra wurde an der Hand verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Das Spiel, das am Dienstag um 20.45 Uhr angepfiffen werden sollte, wurde abgesagt und auf den morgigen Mittwoch, den 12. April, um 18.45 Uhr verschoben, teilte der Verein mit. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet. Wer hinter dem Angriff steckt ist unklar.

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Explosion in Dortmund-Hörde: Wohnhaus teilweise eingestürzt – eine Bewohnerin wird vermisst

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In Dortmund-Hörde ist am Freitagmorgen um kurz vor 9 Uhr in der Teutonenstraße ein Wohnhaus nach einer schweren Explosion teilweise eingestürzt. Ein Mann wurde schwer verletzt und zwei Zeugen stehen Schock. Eine 36-jährige Bewohnerin wird noch in den Trümmern vermisst. Das Handy der Frau wurde inzwischen in dem Haus geortet. Die Feuerwehr teilte mit, dass die Einsatzstelle ausgeleuchtet wird und auch in der Nacht zu Samstag weitergesucht wird. Suchhunde sind vor Ort und die Helfer setzen eine Wärmebildkamera sowie eine Drohne ein. Außerdem wurde ein Horchgerät installiert, mit dem mögliche Klopfgeräusche wahrgenommen werden.

Am Freitagnachmittag wurde die Suche nach dem Vermissten kurz unterbrochen, weil das Haus und ein weiteres angrenzendes Haus einsturzgefährdet sind. Die Gebäude wurden in Kooperation mit dem Technischen Hilfswerk (THW) abgesichert. Dieses kann bis in den Samstagmorgen hinein dauern. Anschließend wird die Suche fortgesetzt. Der Grund für die Explosion ist unklar. Die Feuerwehr teilte mit, dass vor Ort kein Gasgeruch wahrgenommen wurde und es auch noch keine Hinweise auf einen technischen Defekt gibt. Durch die schwere Explosion wurden Trümmerteile auf parkende Autos geschleudert. Die Fahrzeuge wurden teilweise zerstört oder stark beschädigt.

Anwohner berichteten der Polizei davon, dass es mit einem Mieter in der Vergangenheit des öfteren Schwierigkeiten gab. Die Polizei bestätigte, dass es erst am Donnerstagabend einen Polizeieinsatz an der Adresse gab. Der Grund war eine Ruhestörung. Ob ein Zusammenhang zwischen dem Einsatz und der Explosion besteht, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Der 48-järhige wohnte im Dachgeschoss des Hauses und terrorisierte die Anwohner. Ihm hatte der Vermieter fristlos gekündigt. Er hätte nächste Woche ausziehen sollen. Die Ermittler nahmen am Freitagabend den selbst schwer verletzten 48 Jahre alten Mann wegen des Verdachts des versuchten Mordes fest.

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Türkei: Kleinkind stirbt bei Explosion einer Autobombe

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im Südosten der Türkei hat sich am Freitagabend ein Terroranschlag ereignet. Die Explosion einer Autobombe ereignete sich in der Stadt Viransehir in der Nähe zur syrischen Grenze. Die Detonation richtete sich offenbar gegen ein Haus, in dem Staatsanwälte und Richter wohnen. Bei der Explosion starb ein dreijähriges Kind und mindestens 15 Menschen wurden zum teil schwer verletzt. In der betroffenen Provinz gehen Sicherheitskräfte gegen Anhänger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK vor. Die PKK-Anhänger verüben immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte.

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Nord-Frankreich: Explosion im Atomkraftwerk

Symbolfoto: © Peter von Bechen | pixelio.de

Am Donnerstagvormittag gegen 10 Uhr hat sich im Atomkraftwerk (AKW) Flamanville in Nordfrankreich eine Explosion im Maschinenraum ereignet. Mehrere Mitarbeiter wurden dabei verletzt. Den Behörden zufolge besteht zur Zeit kein nukleares Risiko. Es tritt keine Radioaktivität aus, teilte der AKW-Betreiber mit. Ermittlungen zur Ursache der Explosion wurden eingeleitet. Rettungskräfte befinden sich vor Ort im Einsatz.

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Afghanistan: Viele Tote nach drei Anschlägen an einem Tag

Symbolfoto: © burntimes.com

In Afghanistan haben sich am Dienstag drei Anschläge ereignet. Ein zweifacher Bombenanschlag ereignete sich am späten Dienstagnachmittag in der Hauptstadt Kabul. Zwei Selbstmordattentäter rissen vor dem Parlament mindestens 28 Menschen in den Tod. Unter den Toten befanden sich Zivilisten und Polizisten. Zu den beiden Anschlägen bekannten sich die Terroristen der radikalislamischen Taliban. Einige Stunden später kam es im Haus des Gouverneurs in der südafghanischen Provinz Kandahar zu einer Explosion. Hierbei kamen elf Menschen ums Leben und acht weitere wurden teils schwer verletzt. Unter den Verletzten befindet sich auch der Gouverneur und der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate, der für ein Treffen angereist war. Die genaue Art der Explosion ist noch unklar. Möglicherweise wurden unter Sofas Sprengsätze montiert und zur Explosion gebracht. Zu der Tat im Haus des Gouverneurs bekannte sich zunächst niemand.

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Izmir (Türkei): Autobombe explodiert an einem Kontrollpunkt der Polizei

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Vor einem Justizgebäude in der westtürkischen Stadt Izmir ist am Donnerstag eine Autobombe explodiert. Die Explosion ereignete sich in der Nähe des Eingangs für Richter und Staatsanwälte. Ein Polizist und ein Gerichtsmitarbeiter wurden bei der Explosion getötet, sagte der Gouverneur der Stadt. Mindestens fünf Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Nach der Explosion der Autobombe lieferten sich drei Terroristen einen Schusswechsel. Dabei wurden zwei Terroristen getötet. Der Dritte konnte flüchten. Die Sicherheitsvorkehrungen an allen türkischen Flughäfen wurden erhöht, um zu verhindern, dass der Attentäter außer Landes flieht. Nach dem Anschlag fand die Polizei Kalaschnikows, acht Handgranaten und einen Raketenwerfer – schwere Kriegswaffen. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die verbotene kurdische Arbeiterpartei (PKK) hinter dem Anschlag stecken könnte. Die betroffene Stadt Izmir ist neben Ankara und Istanbul die größte Stadt in der Türkei.

Erst in der Silvesternacht starben bei einem Anschlag in einem Club in Istanbul 39 Menschen (wir berichteten).

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Ludwigshafen: Zwölfjähriger versuchte zwei Mal einen Bombenanschlag auf dem Weihnachtsmarkt

Symbolfoto: © burntimes

Ein zwölfjähriger Deutsch-Iraker hat auf dem rheinland-pfälzischen Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen zwei Mal versucht eine Bombe zur Explosion zu bringen. Glücklicherweise zündete die Bombe in beiden Fällen nicht. Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen gegen das Kind eingeleitet. Verbindungen zu den Terroristen des „Islamischen Staats“ könnten bestehen, hieß es SWR-Informationen zufolge. Zuletzt hatte der Zwölfjährige am 5. Dezember in einem Gebüsch in der Nähe des Rathausplatzes einen Rucksack abgestellt, in dem sich ein Konservenglas mit einem entzündlichen Pulver befand.

Von Außen war der Behälter mit Klebeband umwickelt und mit Nägeln präpariert. Ein aufmerksamer Passant entdeckte den Rucksack und alarmierte die Polizei. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Teil der „hochbrisanten Mischung“ von Spezialkräften vor Ort gesprengt. Zuvor hatte der Junge bereits am 26. November versucht einen Nagelbomben-anschlag auf den Weihnachtsmarkt zu verüben. Der Zwölfjährige hatte jedoch beim Bau der Bombe einen entscheidenen Fehler gemacht, sodass die Bombe nicht zündete.

Ein Ermittlungsverfahren wird es gegen den Zwölfjährigen nicht geben, weil Kinder sich erst nach dem 14. Geburtstag strafrechtlich verantworten müssen. Der Fall wurde deshalb an den Generalbundesanwalt übergeben.

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