Streiks: Das Bordpersonal bei Eurowings und Lufthansa legt ihre Arbeit nieder

Symbolfoto: ©Thomas Schlueter | pixelio.de

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Die Gewerkschaft Verdi fordert die Eurowings-Kabinen-beschäftigten am Dienstag in Düsseldorf und Hamburg zu Streiks auf. Die Piloten der Lufthansa streiken am Mittwoch. Die Fluggäste der Lufthansa müssen sich erneut auf Flugausfälle einstellen. Die Gewerkschaft Cockpit sprach am Montag in Frankfurt am Main davon, dass die Lang- und Kurzstrecken bestreikt werden und somit komplett lahmgelegt werden könnten. Es sind alle Flüge in Deutschland betroffen. Bei der Tochtergesellschaft Eurowings streiken die Kabinenbeschäftigten bereits am Dienstag. In Düsseldorf und Hamburg wird nach Angaben des Bundesvorstands von morgens 5 Uhr bis abends 20 Uhr die Arbeit niedergelegt. In dieser Zeitspanne sind rund 140 Flugbewegungen vorgesehen. Im Tarifstreit bei Eurowings konnte trotz monatelanger Verhandlungen bisher noch kein Tarifabschluss erzielt werden. Die Gewerkschaft Verdi fordert für die 460 Kabinenmitarbeiter von Eurowings eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent.

Die Lufthansa teilte mit, dass ein Pilotenstreik der falsche Weg sei. Der Konzern arbeitete am Montag unter Hochdruck an einem Ersatzflugplan. Betroffene Passagiere sollen kurzfristig umgebucht werden. Bei der Lufthansa ist es inzwischen der 14. Streik im laufenden Tarifkonflikt. Die Piloten fordern rückwirkend für die letzten fünf Jahre ein Gehaltsplus von 22 Prozent. Es geht dabei auch nicht nur um die Gehälter sondern auch um die Altersvorsorge und die Übergangsrenten. Die Vorstellungen der Tarifpartner gehen zur Zeit noch sehr weit auseinander.

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Eurowings: Tarifgespräche gescheitert – Streiks ab morgen

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

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Am Donnerstag werden die Flugbegleiter bei Eurowings ihre Arbeit niederlegen. Die Fluggesellschaft kündigte an Details am Mittwoch bis spätestens 18 Uhr bekanntzugeben. Eurowings und die Gewerkschaft Ufo hatten Anfang der Woche ihre Verhandlungen fortgesetzt. In der Nacht zu Mittwoch wurden die erneuten Verhandlungen ergebnislos abgebrochen. Die Gewerkschaft teilte mit, dass sie nun keine andere Wahl hat, außer in den Streik zu gehen. Die Geschäftsführung von Eurowings hat noch die Möglichkeit den Streik abzuwenden, wenn sie einer Schlichtungsvereinbarung zustimmt. Die Gewerkschaft hatte zuletzt eine Schlichtung nach dem Vorbild der Lufthansa vorgeschlagen. Die Fluggesellschaft reagierte mit Unverständnis auf die Streikankündigung. Die vom Streik betroffene Eurowings GmbH hat 23 Flugzeuge im Einsatz. Es ist fraglich, wie viele der rund 400 Flugbegleiter in den Streik gehen werden. Es ist davon auszugehen, dass die Streiks hauptsächlich die Eurowings-Flotte in Hamburg und Düsseldorf treffen werden.

In der laufenden Woche ist Hauptreisezeit, weil in Hamburg und Nordrhein-Westfalen noch Herbstferien sind. Wenn es zu keiner Einigung zwischen den Tarifparteien kommt, wäre als nächstes auch ein unbefristeter Streik möglich.

Seit drei Jahren verhandelt die Gewerkschaft Ufo mit Eurowings über die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung. Es gibt zur Zeit keine Garantie für Arbeitsplätze und den Erhalt des Standorts Deutschland. Der Geschäftsführer der Lufthansa will die Kosten bei der Tochter Eurowings um bis zu 40 Prozent senken, um mit anderen Billigfluganbietern wie Ryanair oder EasyJet mithalten zu können.

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Lufthansa-Tochter Eurowings wird streiken

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

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Ab nächsten Montag wird die Gewerkschaft Ufo die Lufthansa-Tochter Eurowings bestreiken. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft rief die Kabinen-Beschäftigten von Eurowings auf, ab kommenden Montag für zwei Wochen zu streiken. Das teilte der Tarifvorstand der Gewerkschaft Ufo mit. Im seit drei Jahren andauernden Tarifkonflikt warf die Gewerkschaft, Eurowings eine mögliche Schlichtung vor. Wie die Streiks genau aussehen und welche Linien und Flughäfen betroffen sind, wird erst im Verlauf des Wochenendes – unmittelbar vor den Streiks – bekanntgegeben.

Fluggäste, die mit Eurowings unterwegs sind müssen sich zwischen dem 24. Oktober und dem 5. November auf Verspätungen und Flugausfälle einstellen. Wenn es in den nächsten zwei Wochen zu keiner Einigung zwischen den Tarifparteien kommt, wäre als nächstes auch ein unbefristeter Streik möglich.

Seit drei Jahren verhandelt die Gewerkschaft Ufo mit Eurowings über die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung. Es gibt zur Zeit keine Garantie für Arbeitsplätze und den Erhalt des Standorts Deutschland. Der Geschäftsführer der Lufthansa will die Kosten bei Eurowings um bis zu 40 Prozent senken, um mit anderen Billigfluganbietern wie Ryanair oder EasyJet mithalten zu können.

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