Beziehungsdrama in Gmund am Tegernsee: Polizei nach Schießerei im Großeinsatz

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im bayerischen Gmund am Tegernsee hat sich am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr im Schlanderweg eine Schießerei ereignet. Daraufhin eilten Polizisten und ein Sondereinsatzkommando zum Tatort. Eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt in einer Nachbarwohnung aufgefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau rettete sich selbst zu den Nachbarn. Die Polizei entdeckte in der gemeinsamen Wohnung die Leiche eines 78-jährigen Mannes. Polizeiangaben zufolge handelt es sich um ein Ehepaar. Die Straßen zwischen Gmund und Rottach-Egern sind voll gesperrt. Die Polizei teilte mit, dass vieles auf einen erweiterten Suizid hindeutet, bei dem der 78-Jährige zunächst auf seine Ehefrau schoss und anschließend sich selbst richtete. Die Polizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

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Brandenburg: Zwei Männer-Leichen im Auto aufgefunden

Symbolfoto: © burntimes

In einem Waldweg im brandenburgischen Priort entdeckte am Ostermontag gegen 14.45 Uhr ein Radfahrer einen roten Ford Ka. Das Fahrzeug stand etwa einen halben Kilometer vom Ort entfernt in einem Waldstück, in der Nähe einer Straße. Das Fahrzeug kam dem Radfahrer verdächtigt vor, weil alle Scheiben beschlagen waren. Deshalb stieg er ab und schaute nach dem Rechten. Im Inneren des Fahrzeugs befanden sich ein 41-jähriger Vater und sein 16-jähriger Sohn. Außerdem befand sich ein hechelnder Hund im Kofferraum. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Insassen feststellen. In dem Auto befand sich ein Hund, der noch lebend gerettet wurde und in ein Tierheim gebracht worden ist.

Die genauen Umstände sind auch am Montag noch unklar. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Hinweise auf einen erweiterten Suizid gibt es nicht. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und eine Obduktion der Leichen angeordnet.

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Familiendrama in Hannover: Eltern und zwei Kinder wurden tot aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In Hannover hat sich in einer Wohnung an der Otto-Wels-Straße im Stadtteil Linden ein Familiendrama ereignet. In einer Wohnung im Bereich der Otto-Wels-Straße hat die Polizei die Leichen von zwei neun und drei Jahre alten Kindern und einer 35-jährigen Frau aufgefunden. Die Leiche des 41-jährigen Mannes wurde in einem Einfamilienhaus in der Ringstraße im Laatzener Ortsteil Gleidingen am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr entdeckt. Polizeiangaben zufolge handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen erweiterten Suizid. Die Mutter der Kinder soll die Täterin sein. Die Polizei geht davon aus, dass die 35-Jährige zuerst ihre Kinder und anschließend sich selbst tötete. Unklar ist noch, ob die Frau auch ihren Ehemann getötet hat. Warum sich die Frau mit den beiden Kindern in der Lindener Wohnung aufhielt ist Bestandteil der Ermittlungen und noch unklar. Die Leiche des Ehemanns wies mehrere Stichverletzungen auf.

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Virginia: Zwei Journalisten wurden von einem früheren Mitarbeiter getötet

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Im US-Bundesstaat Virginia sind am Mittwochmorgen die Reporterin Alison Parker und der Kameramann Adam Ward von einem ehemaligen Mitarbeiter ihres Fernsehsender getötet worden. Die beiden Fernsehjournalisten wurden vor laufender Kamera erschossen. Die schreckliche Tat ereignete sich um kurz nach sieben Uhr während eines Interviews im Außenbereich eines Einkaufszentrums in der Stadt Moneta. Der Fernsehsender WDBJ7 bestätigte den Tod der 24-jährigen Reporterin und des 27-jährigen Fotografen und Kameramanns. Kurz nach dem Attentat wurde der Täter als Vester Lee Flanagan identifiziert. Der Täter flüchtete und konnte von zahlreichen Verfolgern nicht zum Anhalten gezwungen werden. Plötzlich richtete der Mann die Waffe auf sich selbst und erschoss sich während der Fahrt. Das Auto kam anschließend von der Straße ab. Der Täter erlag wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Tat hat der Mann offenbar aus persönlichen Gründen begangen. Er hatte in der Vergangenheit selbst für den Sender gearbeitet.

Vester Lee Flanagan beklagte sich in einem Fax an den Fernsehsender ABC darüber, dass er wegen seiner Hautfarbe und wegen seiner Homosexualität immer wieder diskriminiert worden sei. In dem Fax, dass kurz nach Tat beim Fernsehsender einging, gab er bekannt, dass er seit einiger Zeit ein menschliches Pulverfass gewesen sei.

Im Fernsehen war zu sehen, wie die 24-jährige Reporterin am Einkaufszentrum ein Gespräch über Tourismus führte, als plötzlich mehr als zwölf Schüsse fielen. Parker sprang zurück. Anschließend fiel die Kamera zu Boden. Das Bild wechselte zu einer schockierten Moderatorin im Studio. Nach dem Attentat wurden mehrere Schulen im Umkreis geschlossen und Straßen gesperrt. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden bei zahlreichen Fernsehsendern in den USA erhöht.

Der Chef des betroffenen Fernsehsenders WDBJ7 teilte mit, dass der Täter im Umgang mit Kollegen schwierig gewesen sei und nach mehreren Vorfällen entlassen worden war.

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Vermisste Familie: Polizei hat neue Spur in Niedersachsen

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Seit drei Wochen ist die Familie Schulz aus Drage verschwunden. Der 41-jährige Vater wurde tot gefunden. Von der 43 Jahre alten Frau und ihrer zwölf Jahre alten Tochter gab es bisher noch keine Spur. Am Montag teilte die Polizei mit, dass ein See in einem Ortsteil des niedersächsischen Buchholz abgesucht werden soll und es eine neue Spur im Fall der Vermissten gibt. Am Montagabend wurde mit der Suche im See begonnen. Zuvor hatte ein Personenspürhund die Fährte der Vermissten aufgenommen. Diese führte über einen Waldweg und endete am Ufer des Sees. Nach der Ausstrahlung des Falls in der Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ hatte sich eine Zeugin gemeldet. Diese gab an die Familie lebend am Tag ihres Verschwindendes am See gesehen zu haben. Die Spürhunde suchten am Abend auf dem Boot weiter. Sollten sie auf dem See anschlagen, stehen Polizeitaucher bereit. Die Leiche des Familienvaters wurde am 31. Juli im schleswig-holsteinischen Lauenburg in der Elbe gefunden. Der 41-Jährige war ertrunken. Die Leiche war mit einem 25 Kilogramm schweren Betonklotz beschwert gewesen, wie es für mobile Baustellenzäune verwendet wird. Die Polizei geht von einem Familiendrama aus. Es gab keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.

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Vermisste Familie in Drage: Leiche des Familienvaters wurde gefunden

Symbolfoto: © burntimes

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Im Fall der seit mehr als einer Woche vermissten Familie aus dem niedersächsischen Drage gibt es eine erste Spur. Bei einem am Freitag in Lauenburg aus der Elbe geborgenen Toten soll es sich um den Familienvater handeln. Von seiner 12-jährigen Tochter und seiner 43-jährigen Ehefrau fehlt noch immer jede Spur. Unweit des Fundortes wurde auch das vermisste grüne Fahrrad des 41-jährigen aufgefunden. Die Polizei bestätigte den Fund des grünen Herrenrades. Die Leiche war mit einem 25 Kilogramm schweren Betonklotz beschwert gewesen, wie er für mobile Baustellenzäune verwendet wird, teilte die Polizei mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen der Polizei nicht vor. Anwohner sahen die Leiche am Freitagmorgen in der Morgendämmerung, in der Elbe treiben und alarmierten die Polizei. Nach Einschätzung des Notarztes hat der Tote bereits seit mehreren Tagen im Wasser gelegen. Nachdem Vater und Mutter nicht zur Arbeit erschienen waren, wurde bekannt, dass die Familie vermisst wird. Als außerdem noch bekannt wurde, dass die 12-jährige Tochter Miriam ihre länger geplanten Reitferien, die bereits bezahlt waren, nicht antrat startete die Polizei eine großangelegte Suche mit der Unterstützung von Hundestaffeln und Hubschraubern – ohne Erfolg.

Nach dem Fund der Leiche wurden am Freitagabend erneut Taucher in die Elbe eingesetzt. Parallel zu dem Einsatz wurden Spürhunde auf dem Wasser in Booten eingesetzt um nach menschlichen Spuren zu suchen. Die Obduktion der Leiche soll noch am Freitagabend von Experten durchgeführt werden. Die Stelle an der die Leiche und das Herrenfahrrad aufgefunden wurde befindet sich mehr als 20 Kilometer vom Wohnort der Familie entfernt. Es ist unklar, ob der Mann die Strecke mit dem aufgefundenen Herrenrad zurücklegte.

Der 41-Jährige war am letzten Donnerstag das letzte Mal im Auto der Familie in Drage gesehen worden. Die Spuren seiner Ehefrau und seiner Tochter verlaufen sich bereits seit letztem Mittwoch. Durch den Fund der Leiche wird ein erweiterter Suizid wahrscheinlicher, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

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