Italien: Hotel wurde von Lawine verschüttet und um zehn Meter verschoben – viele Tote befürchtet

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In Italien hat sich in den Abruzzen ein schweres Lawinenunglück ereignet. Ein abgelegenes vierstöckiges Berghotel wurde dabei am Mittwochabend verschüttet. Durch die Wucht der Schneemassen wurde das Hotel um etwa zehn Meter verschoben. In den Schneemassen werden bis zu 30 Menschen befürchtet, darunter auch zwei Kinder. Kurz vor der Lawine hat ein Erdbeben die Region erschüttert. Das Hotel im Abruzzen-Ort Farindola wurde bis zum Dach verschüttet. Aufgrund der Schneemassen musste der Weg für die Rettungskräfte zunächst mit schwerem Gerät freigeräumt werden. Trotzdem mussten die Rettungsmannschaften mehrere Kilometer zu Fuß durch die Schneemassen gehen, um nach Überlebenden zu suchen. Sie gelangten erst am Donnerstagnachmittag zum Hotel.

Zwei Menschen wurden lebend geborgen. Ein Mann hatte nur überlebt, weil er sich zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs nicht im Hotel aufhielt, sondern auf dem Weg zu seinem Auto war. Bisher gibt es keinerlei weitere Lebenszeichen aus dem Hotel. Ein Mitarbeiter der Bergwacht sagte, dass man nicht mehr viel tun kann. Matratzen wurde mehrere hundert Meter weit mitgerissen. Ein Feuerwehrmann sagte, dass das Suchgebiet extrem groß sei. Tonnenweise Schnee, Baumstämme und Trümmerteile erschweren die Suchmaßnahmen. Das betroffene Vier-Sterne-Hotel Rigopiano verfügte über 45 Zimmer. Das Auswärtige Amt in Berlin hat zur Zeit keine Erkenntnisse über mögliche deutsche Opfer.

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Schweres Erdbebeben in Neuseeland: Tsunamiwarnung

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Neuseeland hat sich am Sonntag ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala ereignet. Da Epiezentrum des Bebens befand sich in zehn Kilometern Tiefe auf der Südinsel bei Hanmer Springs. Durch das schwere Erdbeben ist nach Angaben des Zivilschutzes auch ein Tsunami ausgelöst worden. Die ursprüngliche Meldung wurde zwischenzeitlich wieder nach unten korrigiert. Für das Gebiet zwischen der Banks-Halbinsel und Marlborough rechnen die Behörden mit bis zu drei Meter hohen Tsunami-Wellen. Die Menschen wurden aufgefordert den Strand zu meiden, bis die Tsunami-Warnung aufgehoben ist.

Der Regierungschef von Neuseeland sprach auf einer ersten Pressekonferenz von mindestens zwei Todesopfern. Aufgrund des Erdbebens kommt es beim neuseeländischen Mobilfunkanbieter Spark zu vereinzelten Netzausfällen. Kunden wurden gebeten unnötige Telefonate zu unterlassen, um das Netz zu entlasten. Der Betreiber der Eisenbahn teilte mit, dass der Betrieb bis auf Weiteres eingestellt ist. Nach dem Erdbeben drohen Hangrutsche in der betroffenen Region.

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Mittelitalien: Schwerstes Erdbeben seit 1980 erschüttert die Region Marken

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Italien kommt zur Zeit nicht zur Ruhe. Nach zwei starken Erdbeben am vergangenen Mittwoch kam es am Sonntagmorgen gegen 7.40 Uhr zu einem weiteren Erdbeben in Mittelitalien. Es handelte sich um das stärkste Erdbeben in Italien seit 1980 in der Region Irpinia in Kampanien. Südöstlich von Perugia richtete das Beben schwere Schäden an, Tote seien jedoch nicht zu beklagen, teilte der nationale Zivilschutz mit. In der Region rund um Marken werden zehntausende Obdachlose befürchtet. Die Anzahl derer die Hilfe benötigen kann auf bis zu Hunderttausend ansteigen, sagte der Präsident der Region am Sonntag. Zur Stunde befinden sich mindestens 15.000 Menschen ohne Strom. Außerdem kommt es zur Zeit zu Schwierigkeiten mit der Trinkwasserversorgung. Auch Telefonleitungen wurden in dem betroffenen Gebiet unterbrochen. Das neue Erdbeben war in fast ganz Italien zu spüren. Auch in der Hauptstadt Rom schwankten Gebäude.

Die Erdstöße am Sonntagmorgen hatten eine Stärke von 6,5 auf der Richterskala. Das Epizentrum des Bebens lag in der Stadt Norcia, in 10 Kilometern Tiefe. Hier gab es schwere Zerstörungen, zahlreiche Häuser sind eingestürzt. In dieser Stadt sind nur Teile der Basilika San Benedetto aus dem 14. Jahrhundert sowie der Kathedrale Santa Maria Argentea stehengeblieben. Es handelt sich bei Norcia um eine mittelalterliche Stadt. Das erneute Erdbeben ist eine Folge aus dem schweren Erdbeben, das sich im Sommer rund um Amatrice ereignete.

Erst am Mittwochabend erschütterten zwei starke Erdstöße die Region. Ein Mann kam ums Leben. Er starb an den Folgen eines Herzinfarkts. Es gab mehrere Verletzte. Viele Menschen haben alles verloren. Der Kirchturm in Amatrice hatte die vorherigen Erdstöße alle überstanden und ist am Sonntag eingestürzt. Die italienische Regierung bezifferte die Schäden zuletzt auf mindestens vier Milliarden Euro. Mittelitalien gehört in Europa zu den Regionen, die am häufigsten von schweren Erdbeben heimgesucht werden.

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Italien: Nach verheerendem Erdbeben wurde der Notstand ausgerufen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Die italienische Regierung hat am Donnerstagabend den Notstand ausgerufen. Vorausgegangen war ein schweres Erdbeben in der Nacht zu Mittwoch um 3.36 Uhr. Der Ministerrat gab während einer ersten Krisensitzung am Donnerstagabend die ersten 50 Millionen Euro Unterstützung für die vom Beben betroffenen Menschen frei, die zum Teil alles verloren haben. Dadurch soll den Opfern des Bebens schnell und unbürokratisch geholfen werden. Am späten Donnerstagabend wurde bekannt, dass bei der Naturkatastrophe mindestens 250 Menschen ums Leben kamen. Wieviele Menschen zur Stunde noch verschüttet sind ist unklar. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,2 lag in der Provinz Rieti und war bis in die 150 Kilometer entfernte Hauptstadt Rom zu spüren.

Bei dem Erdbeben wurden ganze Familien ausgelöscht. Zahlreiche Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf – unter ihnen auch Urlauber.

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Schweres Erdbeben in Italien: Über 120 Todesopfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Italien hat sich in der Nacht zu Mittwoch ein schweres Erdbeben ereignet. Das deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam gab die Stärke des Bebens mit 6,2 auf der Richterskala an. Ganze Ortschaften glichen nach dem schweren Beben einem Trümmerfeld. Das Beben riss die Menschen in der Nacht um 3.30 Uhr aus dem Schlaf. Zahlreiche Gebäude stürzten ein. Der Zivilschutz teilte am Mittwochnachmittag mit, dass mehr als 120 Menschen ums Leben kamen und noch zahlreiche Menschen zur Stunde vermisst werden. Das Epizentrum des Bebens befand sich an der Grenze der Regionen Latium, Marken und Umbrien. Auch im 150 Kilometer entfernten Rom war das Beben zu spüren. Bei dem Erdbeben wurden ganze Familien ausgelöscht. Zahlreiche Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf – unter ihnen auch Urlauber.

Die Rettungsmannschaften konnten in einige bergige Orte nur schwer vordringen, da die Zufahrtswege verschüttet sind. Besonders schwer betroffen sind die Bergorte Amatrice, Accumoli, Pescara del Tronto und Arquata del Tronto. Das Militär wurde inzwischen für den Hilfseinsatz mobilisiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel drückte in einem Telegramm an den italienischen Machthaber Renzi ihr Mitgefühl aus und Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte Unterstützung zu.

Bis Mittwochmittag wurden in Italien mehr als 60 Nachbeben verzeichnet.

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Erdbeben-Katastrophe in Ecuador: Mindestens 233 Menschen starben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Ecuador hat sich ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala ereignet. Es herrscht nach dem schweren Erdbeben der Ausnahmezustand. Mindestens 233 Menschen kamen ums Leben. Die Behörden befürchten, dass die Opferzahlen noch deutlich ansteigen werden. Nachdem Erdbeben hatte das Pazifische Tsunami-Warnzentrum für Ecuador und das Nachbarland Peru eine Warnung herausgegeben. Diese wurde jedoch wenig später wieder zurückgenommen. Die Regierung selbst gab zunächst keine entsprechende Warnung heraus. Die Behörden riefen die Bewohner der Küstenregionen in Ecuador allerdings auf, die Gebiete zu verlassen. In der Hafenstadt Guayaquil kam es zu schweren Beschädigungen an Gebäuden.

In den sozialen Netzwerken sind Fotos von eingestürzten und schwer beschädigten Gebäuden zu sehen. In Esmeralda sind alleine 71 Häuser eingestürzt. Zahlreiche Menschen wurden verschüttet. Die Menschen graben vielerorts mit den bloßen Händen nach Vermissten in den Trümmern. Der Flughafen von Manta wurde geschlossen, weil der Tower schwere Schäden erlitten hat. Die Erdbebenwarte teilte mit, dass sich das Erdbeben in der Nacht zu Samstag in 28 Kilometern Tiefe ereignete. Die Erschütterungen waren auch in der 170 Kilometer entfernten Hauptstadt Quito, für etwa 40 Sekunden lang, zu spüren und auch bis nach Kolumbien. Die Stadt Pedernales mit seinen rund 50.000 Einwohnern ist besonders schlimm betroffen und von der Außenwelt abgeschnitten. Der dortige Bürgermeister sagte, dass es nicht um den Einsturz eines Hauses, sondern einer ganzen Stadt ginge.

Anwohner rannten in Panik auf die Straße. Das Handy- und Stromnetz war durch das Beben zeitweilig ausgefallen. Außerdem kam es zu Erdrutschen, die Brücken zerstörten und Straßen unpassierbar machten. Die Regierung von Ecuador entsandte 10.000 Soldaten und 3.500 Polizisten in die betroffenen Gebiete. Der nationale Katastrophenfall wurde ausgerufen. Für sechs Provinzen wurde der Ausnahmezustand verhängt. Es war das Stärkste Erdbeben in Ecuador seit 1979.

Erdbeben sind in Ecuador zuletzt immer seltener und weniger heftiger als beispielsweise in Chile gewesen. Der einzige noch aktive Vulkan der Cordillera Occidental ist der 4.778 m hohe Guagua Pichincha östlich von Quito. Cotopaxi, Tungurahua und Sangay sind die aktiven Vulkane der Cordillera Central. Momentan werden elf Vulkane Ecuadors aktiv überwacht, davon sind der Cotopaxi, der Guagua Pichincha und der Tungurahua als gefährlich eingestuft.

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Schweres Erdbeben vor Indonesiens Küste: Tsunami-Warnung wurde aufgehoben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Vor Indonesiens Küste hat sich am Mittwochabend (Ortszeit) ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala ereignet. Die Behörden gaben anschließend für weite Teile Sumatras eine Tsunami-Warnung heraus. Diese wurde zwischenzeitlich wieder aufgehoben. Zahlreiche Küstenbewohner aus Padang brachten sich panisch in Sicherheit und fuhren in das Landesinnere. Der Verkehr war aus diesem Grund zwischenzeitlich zusammengebrochen. Nach Angaben der Behörden gab es weder nennenswerte Schäden noch Todesopfer zu beklagen. Die Rettungsarbeiten werden durch die Dunkelheit erschwert. Das Epizentrum des Bebens lag 800 Kilometer südwestlich von Padang auf Sumatra in einer Wassertiefe von 24 Metern. Dort führte das Erdbeben zu horizontalen Verschiebungen des Meeresbodens. Zu vertikalen Verschiebungen kann es hingegen kommen, wenn sich ein Erdbeben näher an der Küste ereignet. Die Mentawai-Inseln liegen rund 150 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Auch von dort gab es zunächst keine Schadensmeldungen. In Indonesien treffen mehrere Erdplatten aufeinander. Das Land ist deshalb sehr anfällig für Erdbeben. Zu Weihnachten 2004 starben nach einem starken Erdbeben mit anschließendem Tsunami mehr als 230.000 Menschen.

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Erdbeben in Afghanistan und Pakistan: Mehr als 215 Tote

Symbolfoto: © burntimes.com

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Afghanistan und Pakistan wurden am Montag von einem schweren Erdbeben erschüttert. Das Beben der Stärke 7,5 hat die Hindukusch-Region schwer getroffen. Mindestens 215 Menschen kamen in Afghanistan und Pakistan ums Leben. In weiten Teilen Pakistans brachen die Telefonleitungen, Mobilfunknetze und Stromnetze zusammen. Außerdem stürzten Häuser ein. Straßen und Zufahrtsstraßen sind blockiert, sodass die Rettungskräfte Schwierigkeiten haben zu den Opfern vorzudringen. Das Epizentrum des Bebens lag in Badachschan, im Nordosten von Afghanistan, in 205 Kilometer Tiefe. Das Beben löste dort in einer Schule in der Stadt Talukan eine Massenpanik aus. Die Mädchen versuchten panisch das Gebäude zu verlassen. Dabei kamen mindestens zwölf Schülerinnen ums Leben und 35 Schülerinnen wurden verletzt. Viele Menschen wurden von herabfallenden Trümmerteilen erschlagen. Das schwere Erdbeben dauerte etwas länger als eine Minute und richtete sehr schwere Schäden an. Die afghanische Regierung rief die Bevölkerung auf zunächst im Freien zu bleiben, da es noch weitere Nachbeben geben könnte. In Pakistan wurden alle verfügbaren Kräfte aufgerufen sich zu mobilisieren und den Erdbebenopfern zu helfen. Mehrere Erdrutsche, in Folge des Bebens, blockieren derzeit die Hauptverbindungsstraße zwischen Pakistan und China. Die Erschütterungen waren bis nach Neu Delhi hin zu spüren.

Mitarbeiter der Welthungerhilfe planen Hilfseinsätze in der Erdbebenregion. Nachts gehen die Temperaturen in Afghanistan zur Zeit bis auf minus zehn Grad runter. Das stellt die vom Erdbeben betroffenen Menschen vor große Schwierigkeiten, teilte die Hilfsorganisation mit.

Das letzte schwere Erdbeben ereignete sich am 25. April diesen Jahres. Das Himalaya-Erdbeben hatte eine Stärke von 7,8. Damals kamen über 9.000 Menschen ums Leben.

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Japan: Erdbeben der Stärke 8,5 erschüttert das Land

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Vor der japanischen Küste hat ein schweres Erdbeben den Großraum Tokio erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag 700 Kilometer tief unter der Erde bei den Bonin-Inseln. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Das Erdbeben war in mehreren Landesteilen zu spüren. In Tokio wankten zahlreiche Gebäude, der Zugverkehr kam zum Erliegen. Auch der Flughafen wurde gesperrt. Die Behörden in Tokio sprachen von sehr geringen Schäden. Die Feuerwehr teilte mit, dass einige Menschen bei Stürzen während des Bebens verletzt worden sind. Das Beben ereignete sich in großer Tiefe. Das verhinderte schwere Schäden und einen Tsunami.

Im März 2011 hatte ein Erdbeben der Stärke 9 mit einem gewaltigen Tsunami den Nordosten Japans verwüstet. Damals kamen fast 20.000 Menschen ums Leben. Im Atomkraftwerk Fukushima kam es anschließend zu Kernschmelzen. Japan ist eines der Länder, das von Erdbeben am stärksten gefährdet ist.

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Erneute Lawine in Nepal: 250 Vermisste

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Die Lage in Nepal ist nach wie vor lebensgefährlich. Am Dienstag hat sich im Ort Ghodatabela wieder eine Lawine gelöst und mehr als 250 Menschen unter sich begraben. Unter den Vermissten sollen sich viele Ausländer befinden. Der Gouverneur des betroffenen Rasuwa-Distrikts sagte, dass schlechtes Wetter und Regen die Rettungsmaßnahmen behindern. Am Mount Everest wurden mittlerweile alle Bergsteiger gerettet, die dort seit dem Erdbeben am Samstag festsaßen. Die Lawine hatte Teile des Basislagers zerstört. Mindestens 20 Bergsteiger kamen ums Leben, nachdem sich durch das Erdbeben Lawinen lösten. Es handelt sich um das schlimmste Unglück in der Bergsteiger-Geschichte am Mount Everest. Die Zahl der Todesopfer durch das schwere Erdbeben in Nepal ist inzwischen auf mehr als 5.000 angestiegen. Bis zum Dienstagabend wurden 5.057 Leichen geborgen. Die Regierung befürchtet, dass mehr als 10.000 Menschen ums Leben kamen. In Nepal wurde eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Das Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala ereignete sich am Samstag und sorgte in und rund um die Hauptstadt Kathmandu für den Ausfall des Mobilfunks, des Stroms und zu zerstörten Wasserkraftwerken. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Das Erdbeben droht sich zur größten Katastrophe auszubreiten, die Nepal je getroffen hat. Von dem Erdbeben sind acht Millionen Menschen unmittelbar betroffen. Mehr als 1,4 Millionen Menschen benötigen Lebensmittelhilfen. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass über eine Million Kinder unter der Naturkatastrophe leiden. Viele von ihnen sind unterernährt.

Nepals Regierung räumte am Dienstag ein, trotz mehrerer Warnungen vor einem bevorstehenden schweren Erdbeben nicht ausreichend vorbereitet gewesen zu sein. In der Hauptstadt Kathmandu ist der Strom ausgefallen und die Wasserversorgung zusammengebrochen. Hiervon sind 2,5 Millionen Menschen betroffen. Der Flughafen der Stadt ist aufgrund der vielen Hilfslieferungen überlastet, sodass nicht alle Flugzeuge landen konnten.

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