VW-Abgas-Skandal: Milliardenschwere Einigung mit US-Justizministerium

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Der Wolfsburger Volkswagen Konzern hat sich am Dienstag mit dem amerikanischen Justizministerium im Abgas-Skandal geeinigt. VW muss insgesamt 4,3 Milliarden Dollar Strafe zahlen. Dabei handelt es sich um die höchste Strafzahlung aller Zeiten in der Automobilbranche. Bei der Einigung handelt es sich um einen Vergleich, über den seit Monaten verhandelt wurde. Zuvor hatte VW bereits einen zivilrechtlichen Vergleich mit Klägern und Behörden erzielt, der Rückkäufe, Entschädigungen und Reparaturen vorsieht und den Konzern bis zu 16 Milliarden Dollar kosten kann. Der Volkswagen Konzern hatte bei hunderttausenden Dieselfahrzeugen mit einer Software die Emissionswerte gefälscht.

Mitten in den Verhandlungen wurde ein VW-Mitarbeiter im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal verhaftet. Der 48-jährige Manager soll sich der Mittäterschaft schuldig gemacht haben und wurde am Flughafen von Miami vom FBI festgenommen. Ihm wird die Beteiligung beim massenhaften Abgasbetrug vorgeworfen. Er hatte zuvor den Konzern-Vorstand schwer belastet. Die hohen Manager könnten sich als nächstes vor Gericht verantworten müssen.

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Gerichtsurteil: AKW-Betreibern steht eine angemessene Entschädigung zu

Symbolfoto: © Peter von Bechen | pixelio.de

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Der frühzeitige Atomausstieg, aufgrund der Katastrophe von Fukushima-1, ist rechtens. Den Betreibern, der vom Netz genommenen Atomkraftwerke (AKW) Krümmel und Mülheim-Kärlich, steht allerdings eine finanzielle Entschädigung für Strommengen, die ihnen einmal zugesagt wurden, zu, urteilte am Dienstag das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Es klagten die Konzerne RWE, E.on und Vattenfall. Ihnen wird zunächst noch kein Geld zugesprochen. Durch das Urteil ist der Weg jedoch frei für Schadensersatzforderungen. Bis zu 19 Milliarden Euro Schadensersatz werden gefordert. Es soll konstruktiv verhandelt werden, teilte E.on mit.

Die Richter in Karlsruhe bewerteten den 2011 beschlossenen Ausstieg aus der Atomkraft in den entscheidenen Punkten als zumutbar. Spätestens bis zum 30. Juni 2018 soll geklärt sein, wie viel Schadensersatz es für die Betreiber der betroffenen Atomkraftwerke geben wird.

Kritisiert wird nun vor allem die Schwarz-Gelbe Bundesregierung. Zum Zeitpunkt von Schwarz-Gelb ist die Atommüll-Entsorgung subventioniert worden. Dadurch ist wieder der Steuerzahler dafür zuständig. Bis Mitte 2018 muss die Bundesregierung ein Gesetz geschaffen haben, das die Ansprüche der Unternehmen neu organisiert.

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VW-Abgasskandal: Der Konzern will den USA zehn Milliarden Dollar Entschädigung zahlen

Symbolfoto: © Rolf Krekeler     | pixelio.de

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Der Volkswagen-Konzern hat den USA am Donnerstag im Abgasskandal zehn Milliarden Dollar als Entschädigung angeboten, um damit die manipulierten Abgaswerte nachträglich finanziell abzuklären. Die beiden Nachrichtenagenturen Reuters, AFP und AP nannten die Summe von zehn Milliarden Dollar übereinstimmend und nannten als Quelle interne VW-Informationen. Die Verhandlungen zwischen VW und den amerikanischen Behörden laufen zur Zeit noch. Der finale Plan wird am nächsten Dienstag den Behörden vorgestellt. Das Geld soll zum Teil an die knapp 500.000 Besitzer von VW-Dieselfahrzeugen in den USA – deren Abgaswerte durch eine Software manipuliert wurden – ausgezahlt werden. Jeder Kunde soll demnach 5.000 Dollar Entschädigung erhalten, so der Vorschlag des VW-Konzerns. Der Konzern erklärte sich auch bereit betroffene Fahrzeuge zurückzukaufen. Außerdem wird VW einem Fonds zur Bekämpfung des CO2-Ausstoßes Geld bereitstellen. Mit diesem Vergleich erhofft sich der Konzern hunderte von drohenden Zivilklagen bereits im Vorfeld abzuwenden.

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Abgas-Skandal: Volkswagen findet vor US-Gericht Kompromiss

Symbolfoto: © Rolf Krekeler     | pixelio.de

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Der Volkswagen-Konzern hat kurz vor dem Ablauf des Ultimatums in seiner Abgas-Affäre einen umfangreichen Entschädigungsplan zur Lösung des Skandals in den USA vorgelegt. Monatelang liefen die Verhandlungen in den USA. Von dem Abgas-Skandal sind in den USA rund 580.000 Dieselfahrzeuge betroffen. Am Donnerstag teilte der zuständige Bezirksrichter mit, dass der Kompromiss einen Rückkauf von manipulierten Dieselfahrzeugen und eine Entschädigung der Autobesitzer vorgesehen ist. Zusätzlich wird den Kunden noch die Reparatur des manipulierten Dieselfahrzeugs angeboten. Die Entschädigung soll pro Fahrzeug 5.000 US-Dollar betragen. Das Gericht teilte weiter mit, dass es bisher noch keine Einigung Über die verlangten Strafen wegen der Verletzung des amerikanischen Umweltrechts getroffen wurde. Auf VW werden Kosten in Milliardenhöhe zukommen.

Volkswagen bestätigte den Kompromiss und wollte zunächst keine weiteren Angaben machen. Genauere Details sollen im offiziellen Dokument bekanntgegeben werden. Die Veröffentlichung ist für Ende Juni vorgesehen.

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