Buckinghamshire: Hubschrauber kollidierte mit Flugzeug – vier Tote

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In Großbritannien sind in Buckinghamshire, nordwestlich von London, am Freitagmittag ein Kleinflugzeug und ein Hubschrauber in der Luft kollidiert. Insgesamt kamen vier Menschen ums Leben, teilte die Polizei am Freitagabend mit. An Bord der verunglückten Maschinen befanden sich vier Menschen. Die Kollision ereignete sich aus bislang unklaren Gründen über bewaldetem Gebiet in der Nähe eines historischen Herrenhauses. Augenzeugenberichten zufolge gab es einen lauten Knall. Anschließend stieg Rauch über der Unglücksstelle auf. Bei dem Flugzeug handelte es sich um eine Cessna 152 (Baujahr 1982), die 1993 schon einmal abgestürzt war aber damals repariert werden konnte. Die britische Organisation für Flugunfalluntersuchungen hat Ermittlungen eingeleitet.

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Anschlag bei Pop-Konzert in Manchester: 23 Tote und 59 Verletzte

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Kurz nach dem Konzert von Ariana Grande hat sich am Montagabend gegen 22.30 Uhr im Foyer der Manchester Arena ein Selbstmordattentäer in die Luft gesprengt. Die US-Sängerin Ariana Grande hatte in der Halle gerade ein Konzert gegeben. Viele Kinder und Jugendliche hatten das Konzert besucht. Augenzeugenberichten zufolge gab es einen lauten Knall. Anschließend sind viele in Panik nach draußen gelaufen. Ein nahegelegenes Hotel hatte rund 50 Kinder aufgenommen, die ohne Begleitung aus der Halle gekommen sind. Die Manchester Arena ist mit 21.000 Plätzen Europas größte Veranstaltungshalle.

Die Polizei teilte mit, dass es sich bei dem Selbstmordattentäter um den 22-Jährigen Salman Abedi handelt. Er soll in Großbritannien geboren sein. Es wird nun untersucht, ob er alleine handelte oder mögliche Komplizen hatte und Teil eines Netzwerks sein könnte. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ haben die Tat bereits für sich beansprucht und mit weiteren Terroranschlägen gedroht.

Am Dienstagabend gedachten tausende Menschen in Manchester den Verstorbenen. Auf dem Albert-Square-Platz sprach unter anderem der Bürgermeister und der Polizeichef der Stadt.

Die Sängerin Ariana Grande hat weitere Konzerte abgesagt und ihre laufende Tour unterbrochen. Sie twitterte: „Das tut mir so Leid. Ich habe keine Worte.“ Die britische Premierministerin May sagte, dass es sich um eine entsetzliche Terror-Atacke handelt.

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Großbritannien: Premierministerin May bestätigt EU-Austritt

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die EU-Austrittsverhandlungen mit Großbritannien werden in Kürze gestartet. Der Austritt wurde am Mittwoch offiziell beantragt. Durch ihre Erklärung machte Premierministerin May am Mittwoch den Weg frei für die zweijährigen Austrittsverhandlungen aus der EU. „Unsere besten Tage liegen vor uns“, erklärte die britische Premierministerin. Sie sagte weiter, dass es ein historischer Moment ist und es nun kein zurück mehr gibt. Der EU-Ratspräsident Tusk nahm den offiziellen Austrittsgesuch von Großbritannien entgegen. Er zeigte sich offen enttäuscht darüber. „Der Brexit wurde eingeleitet und es gibt keinen Grund zu behaupten, dass es ein glücklicher Tag ist“, erklärte Tusk. „Wir vermissen euch jetzt schon. Danke und auf Wiedersehen“, teilte der EU-Ratspräsident mit.

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Angriff in London: Sieben Festnahmen – Täter war Brite

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Die Polizei hat in London im Verdacht mit dem Anschlag sieben Personen an sechs verschiedenen Adressen verhaftet. Es wird von einem islamistischen Hintergrund ausgegangen. Am Mittwoch, dem Jahrestag der Anschläge in Brüssel, ereignete sich in der britischen Hauptstadt London ein Terroranschlag bei dem insgesamt vier Menschen starben – darunter auch der Täter – und 40 weitere verletzt wurden – von denen 29 im Krankenhaus behandelt werden (wir berichteten). Unter den Verletzten befindet sich auch ein Deutscher, teilte die britische Premierministerin May mit. Sieben der Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand. Der Täter nutzte sein Auto als Waffe und raste auf der Westminister-Brücke Passanten mit seinem Geländewagen um. Anschließend griff er Polizisten mit zwei Messern an.

Die Behörden teilten am Donnerstag mit, dass es sich bei dem Täter um einen britischen Staatsbürger handelt und der britische Geheimdienst den Mann im Visier hatte. Gegen ihn wurde vor Jahren wegen terroristischer Verbindungen ermittelt.

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Angriff auf Parlament in London: Fünf Tote und 40 Verletzte

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In der britischen Hauptstadt London hat sich am ersten Jahrestag der Anschläge in Brüssel am Mittwochnachmittag ein Terroranschlag auf das Parlament ereignet. Der Amokfahrer lenkte seinen schweren Geländewagen am Südende der Brücke gezielt auf den Gehsteig und raste dort über die Passanten. Unter den Opfern befinden sich französische Touristen und drei Polizisten. Insgesamt starben fünf Menschen und 40 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Eine Passantin bringt sich durch einen Sprung in die Themse in Sicherheit. Sie wurde verletzt geborgen. Der Attentäter fuhr währenddessen zur Nordseite am Parlamentszaun entlang.

Er riss das Steuer nach links und setzte seinen Geländewagen schließlich gegen einen Pfeiler. Anschließend stieg er aus dem Auto aus und eilte zu Fuß zum etwa 200 Meter entfernten Eingang des Parlaments. Dem Täter gelang es an dem Wachpersonal vorbeizukommen und über eine Absperrung zu springen. Mit zwei Messern ging er auf einen Polizisten los und stach ihn nieder und kam dabei selbst zu Fall. Anschließend stand er auf und rannte zum Parlamentshof. Dort angekommen wurde er von einem Polizisten mit mindestens drei Schüssen niedergestreckt. Der Täter starb. Die Polizei teilte mit, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Augenzeugenberichten zufolge handelte es sich um einen 30- bis 40-jährigen Mann mit asiatischer Herkunft. Während einer stattfindenden Sitzung hörten die Abgeordneten plötzlich Schüsse. Die Sitzung wurde unterbrochen und die anwesende Premierministerin Theresa May wurde sofort zum Regierungssitz gebracht.

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Brite stirbt beim Laden seines iPhones in der Badewanne

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Ein 32-jähriger Mann aus London hielt es für eine gute Idee sein iPhone im Badezimmer aufzuladen. Das Ladegerät des Telefons kam nicht direkt in eine Steckdose, sondern wurde über ein Verlängerungskabel mit der Steckdose, die sich in einem anderen Raum befand, verbunden. Als der 32-Jährige schließlich sein iPhone auf der Brust ablegte, bekam er einen tödlichen Stromschlag. Ein Gutachter warnte in diesem Zusammenhang vor „unverfänglichen Geräten“ deren Benutzung im Bad genau so gefährlich sei, wie die eines Haartrockners.

In Großbritannien warnt nun ab sofort die Royal Society fort he Prevention of Accidents (ROSPA) davor elektronische Geräte im Badezimmer zu verwenden.

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Tod von George Michael –– ein extremes Leben

Foto: © insasse | wikipedia

Der große britische Popstar George Michael ist tot. Er wurde nur 53 Jahre alt und starb am ersten Weihnachtsfeiertag. Seine Familie teilte mit, dass er friedlich in seinem Haus in Oxfordshire eingeschlafen sei. Mit 17 Jahren schrieb er den Welthit „Careless Whisper“. Er wurde kurz nach seinem 21. Geburtstag – 1981 – zum Frontmann des Duos Wham!, das unter anderem den Song „Last Christmas“ schrieb und 1984 veröffentlichte. Zu Lebzeiten wurden mehr als 100 Millionen seiner Tonträger verkauft und Michael gewann zwei Grammy Awards.

Anfang der 1980er Jahre war Michael bewusst, dass er „zumindest bisexuell“ sei, da er sowohl homosexuelle als auch heterosexuelle Erfahrungen gemacht hatte. Von einem Coming-out wurde ihm damals aber abgeraten. Bei dem Musikfestival Rock in Rio im Januar 1991 traf Michael seinen späteren Lebensgefährten, den Brasilianer Anselmo Feleppa (1956–1993). „Von da an war es klar. Es geht nicht darum, ob du mit einem Mann oder einer Frau ins Bett gehst, sondern in wen du dich verliebst.“, sagte Michael in einem Interview in „Der Spiegel“. Weihnachten 1991 gab Feleppa bekannt, er sei HIV-positiv. Im März 1993 starb er an einer Hirnblutung als Folge von AIDS. Michael hatte sich aber mit dem Virus nicht infiziert. Nach dem Tod seiner Mutter und seines Lebensgefährten hatte Michael eine Schreibblockade gehabt und konsumierte Drogen. Er litt an einer schweren Depression, die ihn in eine tiefe Krise stürzte. Seit den 1990er Jahren hatte Michael immer wieder mit Suchtproblemen zu kämpfen. Ende 2011 überlebte er eine schwere Lungenentzündung.

Im September 2010 wurde er wegen Fahrt unter Drogeneinfluss zu acht Wochen Gefängnis, 1.400 Euro Geldstrafe und fünf Jahren Führerscheinentzug verurteilt. Nach einer Haftstrafe von knapp vier Wochen wurde Michael am 11. Oktober 2010 vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen.

Anfang 2004 teilte George Michael mit, dass das bei Sony erscheinende Album „Patience“ sein letztes kommerzielles Album sein wird. Er wollte anschließend seine Musik nur noch kostenlos zum Download auf seiner Internetpräsenz zur Verfügung stellen. 2005 kündigte George Michael schließlich an, sich aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen. Anlässlich seines 25. Bühnenjubiläums kündigte George Michael im Frühjahr 2006 seine erste Tournee seit 1991 mit Namen „25 Live“ an, die ihn unter anderem auch nach Deutschland geführt hat.

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Schweres Tram-Unglück in London: Sieben Tote, 51 Verletzte und eine Festnahme

Symbolfoto: © Marvin Siefke  | pixelio.de

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Im Süden der britischen Hauptstadt London hat sich am Mittwochmorgen an einer Kreuzung kurz vor dem Tunnel im Stadtteil Croyden ein schweres Straßenbahn-Unglück ereignet. Die Bahn entgleiste aus noch unklaren Gründen. Mindestens sieben Passagiere starben, 51 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizei teilte mit, dass der Zugführer festgenommen wurde. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Die Feuerwehr musste mehrere eingeklemmte Passagiere aus zwei umgestürzten Waggons der Straßenbahn befreien. Die Londoner S-Bahn verbindet mehrere Vorstädte im Süden der Stadt miteinander. Jedes Jahr nutzen die Straßenbahn mehrere Millionen Menschen. Das Schienennetz wurde erst im Jahr 2000 in Betrieb genommen. Londons Bürgermeister sprach den Angehörigen des Zugunglücks sein Mitgefühl aus.

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Großbritannien: Neue Premierministerin May ernennt Brexit-Befürworter Boris Johnson zum Außenminister

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Drei Wochen sind seit dem Brexit-Votum in Großbritannien vergangen. Am Mittwoch ernannte Königin Elizabeth II Theresa May zur neuen britischen Premierministerin. May besetzte bereits am Mittwochabend wichtige Positionen in ihrem Kabinett neu. Boris Johnson wurde zum Außenminister ernannt. Er war einer der wichtigsten Kämpfer für den Austritt aus der EU. Der Abgeordnete David Davis ist als Staatssekretär für den Brexit zuständig. Den derzeitigen Außenminister, Philip Hammond, ernannte May zum neuen Schatzkanzler. Der Finanzminister George Osborne trat von seinem Amt zurück. In einer ersten Ansprache teilte die 59-jährige Theresa May mit, dass sie als neue Premierministerin gegen die Ungerechtigkeit kämpfen wird. Bundeskanzlerin Angela Merkel teilte mit, dass sie sich auf die Zusammenarbeit mit May freut und sie bald mit ihr in Kontakt treten wird.

Die wichtigste Aufgabe der neuen Premierministerin May in der nächsten Zeit wird es sein den Ausstieg aus der EU zu regeln.

David Cameron, der ehemalige Premierminister, kämpfte gegen das Austreten aus der EU. Am 23. Juni stimmten 52 Prozent der Wahlberechtigten für den Austritt. Aufgrund dieser Niederlage trat Cameron von seinem Amt zurück.

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Schwerer Verkehrsunfall in Schweden: Alle Bandmitglieder von „Viola Beach“ sind tot

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

In Schweden hat sich am Sonntag bei Södertälje ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Das Auto der britischen Indie Rockband „Viola Beach“ ist von einer Brücke 25 Meter tief in einen Fluss gestürzt. Alle Bandmitglieder kamen bei dem Unfall ums Leben. Familienmitglieder bestätigten inzwischen, dass es sich bei den Todesopfern um vier Mitglieder der Band „Viola Beach“ handelt, die gerade auf Tour war. Unter den Toten befindet sich auch der 32-jährige Manager der Band. Die weiteren Bandmitglieder wurden zwischen 1983 und 1996 geboren und waren somit noch sehr jung. Sie alle waren nach einem Auftritt am Samstagabend beim Festival „Where’s the Music“ in Schweden gemeinsam auf dem Weg zum Flughafen Stockholm-Arlanda, um in die Heimat zurückzufliegen. Dort hätte die Band am Sonntagabend einen Auftritt in Guildford gehabt. Augenzeugenberichten zufolge hatte das Auto eine Schranke und anschließend das Brückengeländer durchbrochen, als die Brücke gerade für Schiffe hochgeklappt war. Der Wagen fiel dann aus mehr als 25 Metern Höhe ins Wasser. Taucher bargen später die Leichen aus dem Fahrzeug. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist noch unklar. Die Sicherheitsvorkehrungen der Brücke waren intakt, hieß es am Sonntag.

Die Band wurde im Mai 2015 gegründet und stammte aus Warrington in Nordengland. Die erste Single hieß „Swings and Waterslides“. Es folgten weitere Singles und Auftritte auf Festivals, in Clubs und im Fernsehen.

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