Bremerhaven: Betrunkener bricht Helfer im Rettungswagen mehrere Knochen

Symbolfoto: © burntimes

Ein betrunkener Patient verhielt sich in Bremerhaven zunächst noch ruhig auf dem Weg ins Krankenhaus. Plötzlich griff der 27-jährige Patient einen 36-jährigen Einsatzbeamten des Rettungsdienstes an, der sich während des Transports um den Patient kümmerte. Der Sanitäter wurde geschubst, ging zu Boden und anschließend trat der 27-Jährige mit seinen Füßen noch weiter auf ihn ein. Dabei erlitt der Helfer mehrere Knochenbrüche und musste anschließend selbst im Krankenhaus behandelt werden. Der Fahrer des Rettungswagens setzte einen Notruf ab. Die Polizei eilte zu dem Rettungswagen und überwältigte den Gewalttäter. Gegen den 27-Jährigen werden Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet. Der Zwischenfall ereignete sich bereits Anfang der Woche, wurde aber erst am Donnerstag bekannt. Der Sanitäter liegt noch immer im Krankenhaus.

Share

Salzgitter-Thiede: Mann schlägt in der Silvesternacht zwei Feuerwehrmänner krankenhausreif

Symbolfoto: © burntimes

In Salzgitter-Thiede hat sich in der Silvesternacht eine Schlägerei ereignet. Ein 21-Jähriger hatte zwei Feuerwehrmänner krankenhausreif geschlagen. Die beiden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Salzgitter-Thiede wollten gerade zu einem Einsatz ausrücken und wurden von Feiernden daran gehindert. Die Feiernden zündeten stattdessen unmittelbar vor dem Feuerwehrgerätehaus Feuerwerkskörper an. Daraufhin hatten die zwei Feuerwehrmänner die Gruppe aufgefordert den Weg für das Einsatzfahrzeug frei zu machen. Anschließend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Auch als ein Feuerwehrmann verletzt am Boden liegt, wurde weiter auf ihn eingetreten. Den Spruch „Ach der lebt ja noch“ kann sich ein Partygast dabei nicht verkneifen. Beide Feuerwehrleute erlitten Verletzungen, wie Knochenbrüchen und ausgeschlagene Zähne. Sie wurden stationär im Krankenhaus aufgenommen. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Share

Polizeieinsatz in Kaiserslautern: 15-Jährige im Hasenkostüm betritt Bankfiliale

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Kaiserslautern hat am Donnerstag ein 15-jähriges Mädchen für einen Einsatz der Polizei gesorgt. Ein Autofahrer meldete einen Banküberfall im Stadtteil Erfenbach, nach dem er ein Mädchen beobachtete, das im weißen Hasenkostüm eine Bankfiliale betrat. Die Polizei schickte gleich mehrere Streifenwagen zu der Bank, in der sich lediglich Geldausgabeautomaten befanden. Allerdings war der „Hase“ offenbar schon weiter gehoppelt – er war beim Eintreffen der Polizei weit und breit nicht mehr zu sehen. Bei weiteren Ermittlungen in der Nachbarschaft öffnete ein Mädchen im Hasenkostüm die Haustür und gab an, dass sie erst vor einigen Tagen umgezogen sei und mit ihrem Hund draußen gewesen war. Die meisten Anziehsachen sind noch eingepackt, deshalb habe sie kurzerhand das Hasenkostüm angezogen, erklärte sie der Polizei. Dass sie damit Aufmerksamkeit erregen könnte, war dem Mädchen nicht in den Sinn gekommen.

Share

Bergisch-Gladbach: Rettungswagen wurde während eines Einsatzes entwendet

Foto: © Feuerwehr Bergisch Gladbach

Foto: © Feuerwehr Bergisch Gladbach

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute morgen um 7.59 Uhr per Notruf 112 über einen medizinischen Notfall in einem Wohnheim für Suchtkranke in der Scheidtbachstraße im Stadtteil Heidkamp von Bergisch Gladbach informiert. Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung umgehend einen Rettungswagen besetzt mit zwei Rettungsassistenten (34, 30) der Feuerwehr Bergisch Gladbach.
Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute morgen um 7.59 Uhr per Notruf 112 über einen internistischen Notfall in einem Wohnheim für Suchtkranke in der Scheidtbachstraße im Stadtteil Heidkamp von Bergisch Gladbach informiert. Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung umgehend einen Rettungswagen (RTW), besetzt mit zwei Rettungsassistenten (34, 30) der Feuerwehr Bergisch Gladbach und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) besetzt mit einem Rettungsassistenten der Feuerwehr Bergisch Gladbach (34) und einem Notarzt aus dem Evangelischen Krankenhaus (EVK) in Bergisch Gladbach.

Bei Eintreffen des Rettungswagens wurde die Besatzung unvermittelt durch den Patienten massiv verbal und mit einem Hammer sowie einer Zange bedroht. Die Rettungswagenbesatzung musste aufgrund des Angriffes flüchten und sich zur Eigensicherung vom Fahrzeug entfernen. Dem Patienten gelang es, sich trotz Auhalteversuche des Rettungsdienstpersonals an das Steuer des Rettungswagens zu setzen und mit dem Fahrzeug davon zu fahren. Dabei touchierte der Rettungswagen den Außenspiegel des kurz zuvor eingetroffenen Notarzteinsatzfahrzeuges. Das Rettungsdienstpersonal musste sich in einer Einfahrt vor dem abfahrenden Rettungswagen in Sicherheit bringen.

Die Leitstelle wurde umgehend von dem Diebstahl in Kenntnis gesetzt und informierte die Polizei sowie den diensthabenden A- und B-Dienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach, die umgehend die Einsatzstelle anfuhren.

Der Patient fuhr mit dem gestohlenen Rettungswagen rücksichtslos weiter entlang der Scheidtbachstraße in Richtung Senefelder Straße.

Die Feuer- und Rettungsleitstelle erhielt um 8.22 Uhr die Information, dass ein Rettungswagen ein massives Tor zu einem nahegelegenen Firmengelände durchbrochen habe und seine Fahrt auf dem Gelände fortsetze. An einem weiteren Tor wurde der Rettungswagen beim Versuch dieses ebenfalls zu durchbrechen aufgehalten und kam zwischen dem Tor und einer Hauswand zum Stehen. Das Fahrzeug war eingekeilt und konnte durch den Fahrer nicht mehr bewegt werden. Ein Austeigen war für ihn unmöglich. Augenscheinlich erlitt der Fahrer hierbei keine Verletzungen.

Durch die alarmierten Kräfte der Feuer- und Rettungswache Süd wurde der Täter betreut, aus dem Rettungswagen befreit und der Polizei übergeben. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Das betroffene, erfahrene Rettungsdienstpersonal wird durch einen Mitarbeiter des PSU-Teams (Psychosoziale Unterstützung) der Feuerwehr Bergisch Gladbach betreut.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 52-jährigen Deutschen.

Der erst 8 Wochen alte Rettungswagen der Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde erheblich beschädigt und wird in den nächsten Tagen durch den Aufbauhersteller begutachtet. Ein Reservefahrzeug der Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde als Ersatz in Dienst gestellt.

Share

Köln: Polizei beendet Pegida-Demo mit dem Einsatz von Wasserwerfern

Symbolfoto: © Michael Hirschka | pixelio.de

Symbolfoto: © Michael Hirschka | pixelio.de

Die Polizei hat am Samstag in Köln den Pegida-Demonstrationszug mit rund 1.700 Teilnehmern schon nach wenigen hundert Metern gestoppt und abgebrochen. Bei etwa der Hälfte der Teilnehmer handelte es sich um gewaltbereite Hooligans. Die Teilnehmer hatten Flaschen und Feuerwerkskörper, wie Böller, auf Polizisten geworfen. Außerdem lieferten sich die Pegida-Anhänger Rangeleien mit der Polizei. Zwei Bundespolizisten und ein Journalist wurden dabei verletzt. Die Beamten erlitten ein Knalltrauma. Mehrere Demonstranten wurden in Polizeigewahrsam genommen.

Die Beamten drohten mit Lautsprecherdurchsagen vor dem Einsatz von Schlagstöcken und Wasserwerfern. Nach den Ausschreitungen wurden die Demonstranten zurück zum Bahnhof geführt. Auch innerhalb des Bahnhofs wurden noch Böller gezündet. Die Polizei setzte eine Hundestaffel, Wasserwerfer und einen Hubschrauber ein, um die Lage unter Kontrolle zu behalten. Die Situation blieb weiter angespannt. Erst gegen 17 Uhr war die Pegida-Demonstration vollständig beendet. Am Samstagmittag um 12 Uhr begann die Gegendemonstration „Köln gegen Rechts“ an der etwa 1.300 Menschen teilnahmen. Am Breslauer Platz trafen am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr hunderte Pegida-Anhänger auf linke Aktivisten und Gegendemonstranten. Die Polizei bildete eine Menschenkette, um die gewaltbereiten Lager voneinander zu trennen.

Share