Hamburg: Mann greift Menschen in Einkaufszentrum mit Messer an – Attentäter war Behörden als Islamist bekannt

Symbolfoto: © burntimes

Am Freitag hat ein 26-Jähriger in Hamburg-Barmbek einen 50-jährigen Mann in einem Einkaufszentrum erstochen und sechs weitere Personen verletzt. Innensenator Grote teilte am Samstag mit, dass der Attentäter den Behörden als Islamist bekannt war. Der Täter kam als Schutzsuchender nach Hamburg und lebte dort in einer Flüchtlingsunterkunft. Der Asylantrag des 26-jährigen palästinensischen Mannes aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde abgelehnt. Er konnte jedoch aufgrund von fehlenden Papieren nicht abgeschoben werden. Ein entsprechendes Ausreiseverfahren lief seit 2016. Kurz nach dem Angriff im Einkaufszentrum gelang es Passanten den Täter zu überwältigen, sodass Polizisten ihn verhaften konnten.

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Schüsse vor Einkaufzentrum in Houston: Neun Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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In der texanischen Stadt Houston hat ein Rechtsanwalt am frühen Montagmorgen um 6.30 Uhr (Ortszeit) das Feuer auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums eröffnet. Er verletzte insgesamt neun Menschen und gab mindestens 30 Schüsse ab, bevor er von herbeigeeilten Polizisten erschossen wurde. Nachdem die Polizisten auf dem Parkplatz ankamen, eröffnete der Rechtsanwalt sofort das Feuer, das die Polizei erwiderte. Als Tatmotiv geht die Polizei von Schwierigkeiten in der Kanzlei aus, in der der Täter arbeitete. Drei Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eines der Opfer befand sich auch am Montagabend noch in einem kritischen Zustand.

Erst am Freitagabend (Ortszeit) hatte ein junger Mann in einem Einkaufszentrum im Bundesstaat Washington fünf Menschen erschossen. Der mutmaßliche Täter wurde einen Tag später verhaftet. Die Polizei sucht derzeit noch nach dem Motiv des Mannes. Nach Angaben des FBI gibt es bisher keinerlei Informationen, die auf einen terroristischen Hintergrund schließen lassen.

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Kiel: Zwei Dutzend Männer haben Jugendliche in Kiel bedrängt

Symbolfoto: © burntimes

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Im Kieler Einkaufszentrum Sophienhof hat am Donnerstagabend gegen 17.30 Uhr eine Horde von 20 bis 30 Männern mit Migrationshintergrund Jagd auf Mädchen gemacht haben. Drei Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren wurden massiv bedrängt. Zunächst hatten zwei Afghanen die Mädchen beobachtet, sie in ein Restaurant verfolgt und sie anschließend mit Mobiltelefonen gefilmt und fotografiert. Nachdem die beiden Männer die Aufnahmen verbreiteten, nahm die Anzahl der Männer mit Migrationshintergrund immer weiter zu. Vier der Täter wurden verhaftet, zwei von ihnen sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Unter den Verhafteten befinden sich auch die zwei Afghanen, die der Polizei gegenüber Widerstand leisteten. Zu den Nationalitäten der anderen Männer machten die Beamten keine weiteren Angaben. Die Festgenommenen wehrten sich auf dem Weg in das Polizeirevier stark gegen die Beamten. Es kam zu Körperverletzungen, Beleidigungen und Bedrohungen. Bei der weiteren Untersuchung der Verdächtigen wurde auch der Polizeiarzt bedroht und beleidigt. Der Vorfall sei nicht hinnehmbar und muss aufgeklärt werden, sagte Schleswig-Holsteins Innenminister am Freitag. Die Polizei hat gut und richtig reagiert. Die Polizeipräsenz am Sophienhof soll ab sofort verstärkt werden. Es kam in Kiel, im Gegensatz zu den Taten in der Silvesternacht in Köln, zu keinen körperlichen Übergriffen. Die zwei Haupttäter wohnen in Kiel. Die jungen Frauen werden psychologisch betreut. Eine Ermittlungsgruppe hat in Kooperation mit der Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. Experten werten Videoaufnahmen von Überwachungskameras und die Daten von sichergestellten Mobiltelefonen aus.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu den Abläufen am Donnerstagabend machen können. Diese werden gebeten sich mit der zuständigen Polizei unter der 0431 – 160-3333 in Verbindung zu setzen.

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Jakarta/Indonesien: Mehrere Tote bei Terroranschlag

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Am Donnerstag kam es in der indonesischen Hauptstadt Jakarta, in der Nähe der deutschen Botschaft, zu Explosionen und Schusswechseln. Die Behörden in Jakarta bestätigten, dass Terroristen die Hauptstadt angegriffen haben. Mindestens sieben Menschen kamen ums Leben. In der Stadt hatten sich zeitgleich mehrere Explosionen ereignet. Anschließend lieferten sich mehrere Angreifer Schusswechsel mit der Polizei. Indonesiens Präsident Widodo sprach von einem Terroranschlag. Zwischenzeitlich ist das Attentat beendet worden. Die Situation ist unter Kontrolle, teilte die Polizei mit. Vier Terroristen wurden bei den Schusswechseln getötet. Außerdem kamen ein niederländischer und ein einheimischer Zivilist ums Leben. Fünf Polizisten wurden verletzt. Die Beamten sprachen von sechs Tätern, die mit Syrien in Verbindung standen. Unklar ist noch, ob sich noch Täter auf der Flucht befinden. Bei den Tätern handelt es sich um Mitglieder einer Terrorzelle aus Indonesien. Die Attentäter zündeten in der Nähe eines Einkaufszentrum mehrere Sprengsätze. Mindestens zwei Angreifer sprengten sich dabei selbst in die Luft. Ein bewaffneter Täter hatte außerdem vor einem Starbucks-Café das Feuer eröffnet. Die deutsche Botschaft liegt 1,2 Kilometer von dem betroffenen Einkaufszentrum entfernt. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar.

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Berlin: Brand im Kaufhaus Lafayette –– Kriminalpolizei ermittelt

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin  | pixelio.de

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Das Feuer im Kaufhaus Lafayette in Berlin ist gelöscht. Der Brand war im dritten Untergeschoss des Einkaufszentrums am Freitagnachmittag gegen 15.20 Uhr ausgebrochen, weil sich aus noch unklaren Gründen Dämmmaterial entzündete. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Das in Brand geratene Dämmmaterial sorgte dafür, dass sich eine schwarze Rauchwolke ausbreitete. Zeitweise stand eine dichte schwarze Rauchwolke über dem Gendarmenmarkt. Eine Augenzeugin berichtete, dass der Rauch zeitweise so dicht war, dass die Straße nicht mehr zu sehen war. Entlang der Friedrichstraße waren für den Marathon am Sonntag bereits die Absperrgitter aufgestellt. Diese schmiss die Feuerwehr um, um schnell an den Brandherd zu gelangen. Das Einkaufszentrum wurde vorsorglich komplett geräumt. 50 Angestellte und etwa 100 Kunden wurden von der Feuerwehr über einen Seiteneingang in Sicherheit gebracht. Ein Sprecher der Feuerwehr teilte mit, dass niemand verletzt wurde. Die Feuerwehr war eigenen Angaben zufolge mit 70 Einsatzkräften in dem Kaufhaus. Nachdem das Feuer vollständig gelöscht wurde konnte der Einkaufsbereich wieder geöffnet werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens in dem Luxus-Kaufhaus ist noch unklar. Viele Waren sind verrußt.

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