Einbruch in Wohnhaus in Bayern: Zwei Tote und eine Schwerverletzte aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In Nordbayern, in einem abgelegenen Weiler von Königsdorf, hat sich ein Gewaltverbrechen ereignet. In der Nacht zu Sonntag fanden Polizisten in einem Einfamilienhaus zwei Tote und eine schwer verletzte Frau. Spuren deuten darauf hin, dass die Familie Opfer von gewaltbereiten Einbrechern wurde und kaltblütig ermordet wurde. Bei den Todesopfern handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Die Staatsanwaltschaft hat am Sonntag eine Sonderkommission zur Klärung der Umstände eingeleitet. Die überlebende Frau wurde mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert und konnte noch nicht vernommen werden. Sie schwebt in Lebensgefahr.

Nachbarn hatten am späten Samstagabend die Polizei gerufen, weil sie befürchteten, dass etwas in dem Haus nicht stimmte. Die Tat könnte Polizeiangaben zufolge schon einige Tage zurück liegen. In der Nacht zu Sonntag wurden bereits Nachbarn der umliegenden Häuser befragt. Ob es sich bei den Todesopfern um Bewohner des Hauses oder um Urlauber handelt, ist noch unklar. Von den unbekannten Tätern fehlt noch jede Spur.

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Herten: Polizei erschießt bewaffneten Einbrecher

Symbolfoto: © burntimes

Am Sonntagabend gegen 19.10 Uhr hörte eine 72-jährige Rentnerin wie eine Scheibe in ihrer Erdgeschosswohnung in der Kurt-Schumacher-Straße in Herten eingeschlagen wurde. Daraufhin alarmierte sie die Polizei und flüchtete aus der Wohnung. Als die Polizisten die Wohnung betraten, zog der Einbrecher ein Messer und bedrohte damit die Beamten. Daraufhin gab einer der Polizisten aus seiner Dienstwaffe einen Schuss auf den Einbrecher ab. Anschließend alarmierten sie den Rettungsdienst. Für den Einbrecher kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch in der Wohnung, in die er eingebrochen war.

Ermittlungen wurden durch die Staatsanwaltschaft eingeleitet. Eine Obduktion soll Aufschluss darüber bringen, wo der Einbrecher getroffen wurde. Unklar ist noch, was für ein Messer der Einbrecher mit sich führte und wie schnell er sich bewegte. In diesem Zusammenhang wird geprüft, ob der Einsatz der Schusswaffe rechtens war. Die Identität des Einbrechers war am Montagvormittag noch unklar.

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Einbruch in Bünde: Einbrecher fahren mit Traktor durch Hauswand

Symbolfoto: © burntimes

Am Donnerstagmorgen gegen 4.50 Uhr haben Einbrecher mit einem Traktor eine Hauswand in der Brucknerstraße im nordrhein-westfälischen Bünde durchbrochen. Die in dem Haus lebende Familie wurde aus dem Schlaf gerissen. Sie glaubten zunächst an ein Erdbeben oder eine Explosion. Als der Sohn der Familie die Haustür öffnete, sah er zwei Männer und einen schweren Traktor, der zur Hälfte im Haus stand. Die Einbrecher hatten mindestens zwei Mal mit dem Traktor „Anlauf“ genommen, bevor sie die Hauswand durchbrachen. Der Traktor war in der Nähe des Wohnhauses abgestellt und wurde entwendet. Nach dem Diebstahl steuerten die Einbrecher geradewegs auf das Wohnhaus zu. Die Einbrecher haben im Haus einen kleinen Tresor aus der Wand gerissen und mitgenommen. Die Familie sagte bereits, dass sich in dem Tresor lediglich Unterlagen befinden, mit denen die Einbrecher nichts anfangen können. Die Bünder Feuerwehr prüfte am Donnerstagmorgen, ob das Haus einsturzgefährdet ist. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Festnahme in Polen: 25-Jähriger soll Frau in Munster getötet haben

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

In Polen wurde ein 25-jähriger Mann verhaftet. Er soll eine 55-jährige Frau – vor fünf Monaten – in ihrem Haus im niedersächsischen Munster getötet haben. Der ortsunkundige 25-Jährige hatte sich zur Tatzeit vorübergehend in Munster aufgehalten und war unmittelbar nach der Tat in seine polnische Heimat geflüchtet. Der 25-Jährige war in die Wohnung der 55-jährigen Frau eingedrungen. Was sich dort anschließend genau abspielte ist bis heute unklar. Fest steht, dass der 25-Jährige Gewalt gegen die Frau anwendete. Die Leiche der Frau, die sehr zurückgezogen lebte, wurde Anfang September gefunden, nach dem sie zuvor mehrere Tage lang nicht mehr gesehen worden war. Aufgrund der Verletzungen konnte ein Mord nicht ausgeschlossen werden, sodass eine Mordkommission mit dem Fall beauftragt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde in enger Kooperation mit den polnischen Polizei- und Justizbehörden festgenommen. Das Motiv blieb weiterhin unklar.

Der 25-Jährige soll in den nächsten Wochen nach Deutschland ausgeliefert werden. In Deutschland wird er sich einem Strafverfahren wegen eines Tötungsdeliktes stellen müssen.

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Roubaix in Nordfrankreich: Geiselnahme nach Raubüberfall

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In der französischen Stadt Roubaix ist es am Dienstagabend nach einem Raubüberfall zu einer Geiselnahme gekommen. Ein oder mehrere Täter haben sich Polizeiangaben zufolge mit mindestens zwei Geiseln in einem Wohnhaus verbarrikadiert. Anfangs befanden sich vier Personen in dem Haus. Als die alarmierte Polizei eintraf kam es zu einem Schusswechsel. Zwei Menschen gelang die Flucht aus dem Haus. Bei einer der Geiseln soll es sich um den Leiter einer Bankfiliale handeln. Das Gebiet wurde großflächig abgesperrt. Vor Ort befinden sich Eliteeinheiten der französischen Spezialeinheit Raid. Die Stadt Roubaix befindet sich an der Grenze zu Belgien im Norden von Frankreich. Ersten Ermittlungen zufolge gibt es keine Verbindung zu organisiertem Terrorismus. Einer der Einbrecher konnte am späten Dienstagabend bereits verhaftet werden. Die Geiselnahme dauert aber noch an.

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Berlin: Schwimmbad wurde nach Massen-schlägerei geschlossen

Symbolfoto:  © Rainer Sturm  | pixelio.de

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© Rainer Sturm | pixelio.de

Am Sonntagnachmittag um 17.15 Uhr alarmierte eine verantwortliche Fachangestellte für Bäderbetriebe die Polizei und teilte mit, dass es im Columbiabad zu einer Schlägerei mit mindestens 60 Beteiligten gekommen sei. Das war auch der Grund warum 6.000 Badegäste am Sonntagnachmittag das Schwimmbad verlassen mussten. Das Freibad wurde mit Hilfe der Polizei geräumt. Die Fachangestellten für Badebetriebe baten die Polizei um Unterstützung durch Lautsprecherdurchsagen. Die Beamten forderten schließlich alle Besucher zum Verlassen des Bades auf. Zunächst gerieten zwei Jugendliche im Columbiabad aneinander und beleidigten sich gegenseitig. Dann griffen immer mehr Badegäste ein. Innerhalb kürzester Zeit stritten und schlugen rund 60 Menschen gegenseitig aufeinander ein. Bevor die Polizei vor Ort war haben sich die am Streit beteiligen Badegäste bereits wieder über das Bad verteilt. Sie konnten nicht mehr ermittelt werden. Die Polizisten konnten dennoch einige Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs und Nötigung schreiben.

Am Montag blieb das Schwimmbad ebenfalls geschlossen. In der Nacht zu Montag hatten Unbekannte versucht in den Kassenraum des Columbiabads einzubrechen. Die Einbrecher scheiterten jedoch an ihrem Vorhaben. Am Dienstag soll das Bad wieder geöffnet werden.

In den Berliner Schwimmbädern im Stadtteil Neukölln kam es bereits in der Vergangenheit immer wieder zu eskalierenden Auseindersetzungen. Neben dem Columbiabad ist auch das Prinzenbad in Kreuzberg ein Brennpunkt. Die Berliner Bäderbetriebe setzen schon seit Jahren während des Badebetriebes Wachleute ein, die für die Sicherheit auf dem Gelände außerhalb der Schwimmbecken verantwortlich sind. Sie kontrollieren beim Einlass beispielsweise Taschen und Rucksäcke auf gefährliche Gegenstände wie Waffen und Messer. Hierfür sind im Columbiabad zwischen 18 und 24 Sicherheitsmitarbeiter verantwortlich. Alle Fachangestellten für Bäderbetriebe wurden in Berlin außerdem in Deeskalation geschult. Da auch Taschendiebstähle ein Thema sind, befinden sich auch Zivilpolizisten in Badehosen auf den Liegewiesen.

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Einbruchskriminalität: Anzahl der Einbrüche in Deutschland nimmt weiter zu

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Deutschlandweit nimmt die Anzahl der Einbrüche in Häuser und Wohnungen weiter zu. Das berichtete die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf vorläufige Zahlen der Landeskriminalämter. Durchschnittlich registrierten die Bundesländer im vergangenen Jahr 2014 einen Anstieg der Einbrüche in Häuser und Wohnungen von rund zwei Prozent. 2013 wurde deutschlandweit ein Höchststand von 149.500 Einbrüchen von der Polizei erfasst. Es handelte sich 2013 bereits um ein Plus von 3,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012. Besonders stark stiegen die Einbrüche in Häuser und Wohnungen in Bayern im vergangenen Jahr an. Dem vorliegenden Bericht zufolge kam es in Bayern zu 28,6 Prozent mehr Einbrüchen, wie es noch 2013 der Fall gewesen war. Weniger Einbrüche gab es hingegen im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Dort sanken die Zahlen seit 2007 erstmals wieder um 3,9 Prozent. Am Samstag hatte Bundesinnenminister Thomas de Maiziére als Reaktion auf die steigende Anzahl an Einbrüchen vorgeschlagen Steueranreize zu gewährleisten, um den Einbruchsschutz an Fenstern und Türen zu verbessern.

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Feuer im Asylbewerberheim in Tröglitz wurde mutwillig gelegt

Symbolfoto: © burntimes

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Die Initiative „Miteinander füreinander“ wollte in dem kleinen Ort Tröglitz 40 Flüchtlinge willkommen heißen. Schon seit Wochen machen Rechtsextreme Stimmung gegen die Aufnahme von Asylbewerbern. In dem zukünftigen Asylbewerberheim in Sachen-Anhalt brannte es in der Nacht zu Samstag. Die Ermittler teilten mit, dass das Feuer mutwillig gelegt worden ist. Die Polizei bestätigte, dass sich der Verdacht der Brandstiftung bewahrheitet hat. „Es handelt sich in dem Fall um besonders schwere Brandstiftung“, sagte der ermittelnde Staatsanwalt. Ob Fremdenhass das Motiv war ist noch unklar. Die Ermittler gehen von einem politischen Hintergrund aus. Unbekannte brachen in der Nacht zu Samstag in das Haus ein und legten dort das Feuer. Die Feuerwehr geht davon aus, dass Brandbeschleuniger verwendet wurde. Aufgrund des Gesamtgeschehens in Tröglitz hat sich der Staatsschutz in die laufenden Ermittlungen eingeschaltet. Seit dem in Tröglitz der ehrenamtliche Bürgermeister Markus Nierth aufgrund rechtsextremer Anfeindungen Anfang März seinen Rücktritt erklärte ist der Ort in den Schlagzeilen der Medien. Er sah keinen anderen Ausweg mehr, als eine asylfeindliche Demonstration direkt vor seiner Haustür genehmigt wurde. Nierth zeigte sich am Samstagmorgen entsetzt über das Feuer. Er bot zwei Flüchtlingen direkt zwei private Wohnungen an. Die von der NPD geführten Proteste richten sich gegen die Unterbringung von 40 Flüchtlingen in Tröglitz. Das Asylbewerberheim sollte im Mai seine Tore für die 40 Asylbewerber öffnen.

Eine 50-jährige Frau und ein 52-jähriger Mann, die noch in dem Haus lebten, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Eine Nachbarin warnte die beiden Bewohner rechtzeitig. Das Ehepaar wohnte im Dachgeschoss des Hauses. Der gesamte neu ausgebaute Dachstuhl wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Ersten Schätzungen zufolge liegt der entstandene Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Bundesinnenminister Thomas de Maiziére sprach von einer abscheulichen Tat, die so schnell wie möglich aufgeklärt werden müsse.

Am Samstagnachmittag um 17 Uhr gab es eine spontane Kundgebung gegen die Rechtsextremen, zu der der ehemalige Bürgermeister spontan aufrief. An der Kundgebung nahmen auch Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) und Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) teil.

In Wismar an der Ostseeküste kam es am Karfreitag zu einem Angriff auf zwei Bewohner eines Asylbewerberheims. Acht Unbekannte verfolgten zwei 21 und 34 Jahre alte Ägypter und riefen dabei ausländerfeindliche Parolen. Die Bewohner retteten sich schließlich in das Heim und blieben unverletzt, teilte die Polizei in Rostock mit.

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