Polizeiliche E-Mail an Asylheime: Schutzsuchende sollen Karneval in Köln meiden

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de

Die nordrhein-westfälische Landespolizei hat eine E-Mail an zahlreiche Asylheime in und rund um Köln versandt. In dem Schreiben wurden Schutzsuchende aufgefordert den Karneval zu meiden. Am Samstag hat sich die Arbeiterwohlfahrt zu Wort gemeldet. Die Einrichtung betreut Schutzsuchende in Nordrhein Westfalen. Die Arbeiterwohlfahrt teilte mit, dass sie den Familien nicht sagen wird, dass sie den Karneval nicht besuchen dürfen. Die E-Mail sei undifferenziert gewesen und diese hätte nie so kommuniziert werden dürfen, urteilte die Einrichtung. Die Polizei begründete den Ausschluss von Schutzsuchenden beim Karneval in Köln damit, dass es zu „unerwünschten Wechselwirkungen“ in der Bevölkerung kommen könnte. Die Innenministerin meldete sich zu Wort und distanzierte sich von dem Schreiben. Eine Sprecherin der Polizeibehörde teilte mit, dass es sich um ein nicht autorisiertes, internes Schreiben handelte. Das Innenministerium teilte mit: „So etwas geht gar nicht.“

Anschlagsdrohung per E-Mail: Neun Schulen in Braunschweig evakuiert

Symbolfoto: © burntimes

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Unbekannte hatten am Montagmorgen an sieben Schulen in Braunschweig mit Anschlägen gedroht. Die Drohung ging in der Nacht zu Montag per E-Mail ein. Betroffen waren mehrere Gymnasien, an die auch Grundschulen angeschlossen sind. Die Polizei ließ die Schulen evakuieren und geht inzwischen von keiner akuten Gefahr, sondern von einem Fake aus. Der Zeitpunkt der Anschlagsdrohung war um 9 Uhr und wurde inzwischen überschritten. Die Polizei steht in engem Kontakt mit den betroffenen Schulleitungen.

An neun Braunschweiger Schulen fiel der Unterricht am Montag aus. Augenzeugenberichten zufolge fuhren Streifenwagen vor und teilten per Lautsprecherdurchsage mit, dass sich die Schüler nach Hause begeben sollen. Vor dem Martino-Katharineum patrouillierten Polizisten mit einer schusssicheren Weste. Von den Schulausfällen waren rund 7.000 Braunschweiger Schüler betroffen. Anschlagdrohungen waren neben Braunschweig auch in mehren anderen Städten eingegangen. Der Staatsschutz hat Ermittlungen, wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat eingeleitet, und versucht den Urheber der E-Mail zu ermitteln. Dem Urheber droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

„Pony Express“: Google will eigenen E-Mail-Bezahldienst schaffen

Symbolfoto: © Alexander Klaus | pixelio.de

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Der Internetriese Google entwickelt und arbeitet zur Zeit an einer Bezahlfunktion, die es ermöglichen soll Rechnungen direkt über den Webmaildienst Gmail zu begleichen. In den USA gibt es mit „Google Now“ eine Möglichkeit, die Nutzer über ausstehende Zahlungen informiert. Mit „Pony Express“ soll dem Nutzer ermöglicht werden, dass Unternehmen die Abrechnung per E-Mail gestattet wird. Dafür müssen dem Drittanbieter sensible Informationen zur Verfügung gestellt werden, um die Identität zu verifizieren. In den USA werden neben Name und Adresse auch noch die Sozialversicherungsnummer benötigt. Der Drittanbieter kann dann im Namen von Dienstleistern wie beispielsweise Telekommunikationsunternehmen oder Versicherungen Rechnungen per E-Mail zustellen. Für die Rechnungen wird dann eine direkte Zahlungsmöglichkeit, sowohl in der Desktop-, als auch in der App-Version von Gmail angeboten. Beglichen werden die Beträge dann über Google Wallet entweder per Bankkonto oder Kreditkarte. Es soll auch möglich sein Rechnungen aufzuteilen. Das könnte in Wohngemeinschaften nützlich sein. Den Start für den Online-Bezahlservice „Pony Express“ datiert Google auf Ende 2015.