Festnahme nach Anschlag auf BVB-Bus: Haftbefehl wurde erlassen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Ermittler teilten am Freitag mit, dass der Täter, der für den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verantwortlich ist, gefasst wurde. Der 28-jährige Tatverdächtige wurde am Freitagmorgen in Baden-Württemberg, in der Nähe von Tübingen, von Spezialeinheiten der Polizei überwältigt und verhaftet. Inzwischen wurde auch Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Der Deutsch-Russe handelte offenbar aus finanziellen Motiven. Er wollte möglichst viele Spieler von Borussia Dortmund töten oder verletzen, um einen Kurssturz der BVB-Aktie auszulösen. Der Täter hatte drei verschiedene Derivate gekauft und damit auf einen Kursverlust der BVB-Aktie gesetzt. Er hätte einen Millionengewinn erzielen können. Der Täter war zum Zeitpunkt des Anschlags im gleichen Hotel, wie die Mannschaft von Borussia Dortmund untergebracht. Dort hatte er bereits zwei Tage zuvor ein Zimmer im Dachgeschoss mit Blick auf den Anschlagsort bezogen. Bei dem Täter handelte es sich um einen gelernten Elektriker. Die Polizei traut ihm zu, die Bombe gebaut und ferngezündet zu haben.

Die Verantwortlichen des BVB bedankten sich bei den Behörden und begrüßten den Ermittlungserfolg.

Vor dem Champions-League-Viertelfinal-Spiel zwischen Monaco und Dortmund hatte sich ein Zwischenfall ereignet. Auf dem Weg zum Stadion explodierten kurz nach der Abfahrt des Mannschaftsbusses mindestens drei Sprengsätze am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Die Explosionen ereigneten sich in Dortmund-Höchsten an der Ecke Wittbräucker Straße/Schirrmannweg. Der Dortmunder Innenverteidiger Marc Bartra wurde an der Hand verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Das Spiel wurde daraufhin abgesagt und um einen Tag verschoben.

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Vor Champions-League-Viertelfinale gegen Monaco: Bomben-Explosionen am BVB-Mannschaftsbus

Symbolfoto: © burntimes

Vor dem Champions-League-Viertelfinal-Spiel zwischen Monaco und Dortmund hat sich am Dienstagabend ein Zwischenfall ereignet. Auf dem Weg zum Stadion explodierten kurz nach der Abfahrt des Mannschaftsbusses mindestens drei Sprengsätze am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Die Explosionen ereigneten sich in Dortmund-Höchsten an der Ecke Wittbräucker Straße/Schirrmannweg. Der Dortmunder Innenverteidiger Marc Bartra wurde an der Hand verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Das Spiel, das am Dienstag um 20.45 Uhr angepfiffen werden sollte, wurde abgesagt und auf den morgigen Mittwoch, den 12. April, um 18.45 Uhr verschoben, teilte der Verein mit. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet. Wer hinter dem Angriff steckt ist unklar.

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A1 bei Münster: 2.000 Autofahrer saßen stundenlang auf der Autobahn fest

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Autobahn 1 hat sich am frühen Montagnachmittag ein schwerer LKW-Unfall ereignet. Ein Tanklastwagen war auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren. Beide Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der mit einem chemischen Farbstoff beladene LKW stand ungünstig, sodass die vielbefahrene Strecke voll gesperrt werden musste. Erst am Dienstagmorgen um 6 Uhr wurde wieder eine Fahrspur freigegeben. Der Verkehr rollte langsam wieder an. Eine Schwierigkeit waren die vielen LKW-Fahrer, die die Nacht aufgrund des Unfalls auf der A1 verbringen mussten. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks. Die Autofahrer wurden ab 19 Uhr am Unglücksort vorbei gelotst oder über einen Rastplatz abgeleitet. Diese Möglichkeiten waren jedoch für die im Stau stehenden Lastwagen zu schmal, sodass diese bis Dienstagmorgen auf der Autobahn verbleiben mussten. Erst am Dienstagmittag konnte auch die zweite Fahrspur Richtung Dortmund wieder freigegeben werden.

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Explosion in Dortmund-Hörde: Wohnhaus teilweise eingestürzt – eine Bewohnerin wird vermisst

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In Dortmund-Hörde ist am Freitagmorgen um kurz vor 9 Uhr in der Teutonenstraße ein Wohnhaus nach einer schweren Explosion teilweise eingestürzt. Ein Mann wurde schwer verletzt und zwei Zeugen stehen Schock. Eine 36-jährige Bewohnerin wird noch in den Trümmern vermisst. Das Handy der Frau wurde inzwischen in dem Haus geortet. Die Feuerwehr teilte mit, dass die Einsatzstelle ausgeleuchtet wird und auch in der Nacht zu Samstag weitergesucht wird. Suchhunde sind vor Ort und die Helfer setzen eine Wärmebildkamera sowie eine Drohne ein. Außerdem wurde ein Horchgerät installiert, mit dem mögliche Klopfgeräusche wahrgenommen werden.

Am Freitagnachmittag wurde die Suche nach dem Vermissten kurz unterbrochen, weil das Haus und ein weiteres angrenzendes Haus einsturzgefährdet sind. Die Gebäude wurden in Kooperation mit dem Technischen Hilfswerk (THW) abgesichert. Dieses kann bis in den Samstagmorgen hinein dauern. Anschließend wird die Suche fortgesetzt. Der Grund für die Explosion ist unklar. Die Feuerwehr teilte mit, dass vor Ort kein Gasgeruch wahrgenommen wurde und es auch noch keine Hinweise auf einen technischen Defekt gibt. Durch die schwere Explosion wurden Trümmerteile auf parkende Autos geschleudert. Die Fahrzeuge wurden teilweise zerstört oder stark beschädigt.

Anwohner berichteten der Polizei davon, dass es mit einem Mieter in der Vergangenheit des öfteren Schwierigkeiten gab. Die Polizei bestätigte, dass es erst am Donnerstagabend einen Polizeieinsatz an der Adresse gab. Der Grund war eine Ruhestörung. Ob ein Zusammenhang zwischen dem Einsatz und der Explosion besteht, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Der 48-järhige wohnte im Dachgeschoss des Hauses und terrorisierte die Anwohner. Ihm hatte der Vermieter fristlos gekündigt. Er hätte nächste Woche ausziehen sollen. Die Ermittler nahmen am Freitagabend den selbst schwer verletzten 48 Jahre alten Mann wegen des Verdachts des versuchten Mordes fest.

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Dortmund: Mann sprengt Fahrscheinautomat – 31-Jähriger stirbt

Symbolfoto: © burntimes

Im Dortmunder Hauptbahnhof hat ein 31-Jähriger am Dienstagmorgen gemeinsam mit einem 26-Jährigen gegen 4.20 Uhr einen Fahrscheinautomaten gesprengt. Der 31-jährige Dortmunder kam dabei ums Leben. Die Polizei nahm einen 26-jährigen Mittäter inzwischen fest. Der Mann hatte ausgesagt, dass er den Mann, der ums Leben kam, kannte und zuvor zufällig am Bahnhof getroffen hatte und kurz darauf einen lauten Knall hörte und sich dorthin begab. Die beiden Männer sind polizeibekannt. Sie standen bereits unter Diebstahlverdacht. Als die Beamten vor Ort eintrafen fanden sie einen völlig zerstörten Fahrschein-automaten vor. Ein Schwerverletzter lag davor und starb trotz Reanimationsmaßnahmen. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 26-Jährige durch die Detonation ums Leben kam. Eine Obduktion wurde angeordnet.

Der Nah- und Fernverkehr war durch den Vorfall zwischen Dortmund und Hamm bis 8.20 Uhr in beide Richtungen gesperrt.

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Dortmund-Nordstadt: Mann gibt mehrere Schüsse auf ein Café ab

Symbolfoto: © burntimes

Ein Mann hat am Mittwoch gegen 14.10 Uhr mehrmals auf das Café BarCardi in der Dortmunder-Nordstadt geschossen. In dem Lokal befanden sich zu dem Zeitpunkt mehrere Personen. Verletzt wurde niemand. Lediglich die Fensterscheiben wurde durch die Projektile beschädigt. Die Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und fahndet nach dem Schützen. Der Täter wurde von Augenzeugen wie folgt beschrieben: 25 – 35 Jahre alt, 180 – 185 groß, schlanke Statur, südländisches, nordafrikanisches Aussehen, dunkler Dreitagebart, schwarzer Kapuzenpulli, blue Jeans, mit Pistole bewaffnet.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 0231 132 7441 in Verbindung zu setzen.

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Schlägerei im RE1: Drei Schwarzfahrer aus Bochum prügeln sich mit Kontrolleuren und Polizisten

Symbolfoto:
© Erich Westendarp | pixelio.de

Am Samstagmorgen ist es in einem Regionalzug (RE1) von Bochum nach Dortmund zu einem Zwischenfall gekommen. Drei Männer im Alter zwischen 19 und 20 Jahren hatten keine gültige Fahrerlaubnis und wollten vor der Kontrolle flüchten. Gegen 8.30 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den drei jungen Männern und vier zivilen Kontrolleuren. Die Männer wurden auf ihrer Flucht in einem der Waggons aufgehalten. Einer der jungen Männer würgte einen Kontrolleur mit der einen Hand und mit der anderen versuchte er ihm mit einer Bierflasche auf den Kopf zu schlagen. Daraufhin eilten Kollegen des Kontrolleurs zu Hilfe. Zahlreiche Reisende verließen während der Angriffe das Großraumabteil. Bei der Ankunft des Regionalzuges in Dortmund warteten bereits Bundespolizisten. Diese versuchten der Auseinandersetzung ein Ende zu setzen. Auch sie wurden von den Schwarzfahrern angegriffen. Den Beamten gelang es schließlich die drei jungen Männer zu überwältigen und sie zur Polizeiwache zu bringen. Gegen das Bochumer Trio wurden Ermittlungen wegen Beleidigung, Beförderungserschleichung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Alle drei waren bereits polizeibekannt, wegen mehrfacher Drogendelikte und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz. Weil alle Drei über einen festen Wohnsitz verfügten, durften sie die Polizeiwache anschließend wieder verlassen.

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Dortmund: Mindestens 100 Personen kreisten Polizei ein

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Wie erst am Montag bekannt wurde, sind am Samstag auf der Mallinckrodtstraße in der Dortmunder Nordstadt Polizisten von mindestens 100 Menschen eingekreist worden. Der Auslöser war Polizeiangaben zufolge ein Streit mit einem 24-Jährigen, der die Menschenmenge aufhetzte. Zuvor war am Samstag gegen 17.15 Uhr ein Polizeifahrzeug mit einem Trinkpäckchen beworfen worden. Zivilbeamte bekamen das mit und forderten den Werfer auf, sich auszuweisen. Anschließend bedrohte und beleidigte der 24-Jährige die Polizisten. Mehr als 100 weitere Personen bemerkten den Streit und stellten sich um die Polizisten herum.

Die Polizisten alarmierten daraufhin Verstärkung und schafften es den 24-Jährigen in den Polizeiwagen zu drängen. Daraufhin griff die 25-jährige Ehefrau ein und versuchte ihren Mann aus dem Streifenwagen zu befreien. Auch sie wurde vorübergehend festgenommen.

Als sich das Polizeifahrzeug in Bewegung setzte, warf ein Unbekannter aus der Personengruppe heraus eine Flasche auf das Fahrzeug. Dabei wurde der Streifenwagen leicht beschädigt. Ein weiterer Teil der Gruppe blockierte unterdessen die Abfahrt der Beamten, in dem sie die Mallinckrodtstraße blockierten.

Erst als die Verstärkung eintraf konnte die Situation deeskaliert werden. Die Menschenmenge flüchtete, als sie die mit Blaulicht und Martinshorn anfahrenden Streifenwagen sahen, in Richtung Nordmarkt.

Gegen den 24-Jährigen wurden nach einer Blutprobe Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen vollstreckungsbeamte ermittelt. Gegen seine Ehefrau wurden Ermittlungen wegen versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet.

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Razzien in NRW: Islamisten haben IS-Terroristen unterstützt

Symbolfoto: © burntimes

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Am Mittwochmorgen wurden in nordrhein-westfälischen Städten Razzien durchgeführt, die sich gegen Verdächtige mit islamistischem Hintergrund richten. Ein Sprecher der Polizei bestätigte am Mittwochmorgen die Razzien in Duisburg, Dortmund, Düsseldorf und Tönisvorst. Außerdem wurden Durchsuchungen im niedersächsischen Hildesheim durchgeführt. Insgesamt befinden sich 150 Polizisten im Einsatz, darunter auch Spezialeinheiten. Die Wohn- und Geschäftsräume von drei Verdächtigen wurden unter anderem vollständig durchsucht. Drei Beschuldigte sind im Visier der Ermittler. Sie sollen Kämpfer für den IS in Deutschland rekrutiert haben und im vergangenen Jahr für die Terroreinheit „Islamischer Staat“ (IS) geworben haben. Einer der Verdächtigen, Hasan C. aus Duisburg, der dort ein Reisebüro führt, soll Kontakt zu zwei Jugendlichen gehabt haben, die einen Anschlag auf die Sikh-Religionsgemeinschaft in Essen verübt hatten. Der Staatsschutz erhofft sich Beweismaterial, das als Grundlage für eine Anklage dienen kann.

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Bahn: Feuer in ICE-Toilette –– fünf Verletzte

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

Am Dienstagabend wurden fünf Bahnreisende in Unterfranken beim Brand in einer ICE-Toilette verletzt. Aus noch ungeklärter Ursache hatte ein Kabel in der Toilette Feuer gefangen, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Reisende alarmierten wegen Brandgeruchs das Zugpersonal. Damit die Feuerwehr den Brand löschen konnte, kam der ICE außerplanmäßig in Iphofen zum Stehen. Der betroffene ICE 528 war mit 300 Reisenden auf dem Weg von München nach Dortmund. Der ICE wurde geräumt. Drei Reisende und zwei Bahnmitarbeiter erlitten Rauchgasvergiftungen. Nachdem der Brand gelöscht war, konnte der Zug um kurz nach 20 Uhr seine Fahrt in Richtung Dortmund fortsetzen. Der hintere Zugteil, in dem es brannte, blieb jedoch gesperrt.

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