Mühlheim: Personenrettung im drei Grad kalten Wasser der Ruhr – Passanten retten Frau das Leben

Symbolfoto: © burntimes.com

Am Sonntag um 17.36 wurde der Leitstelle der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr über den Notruf 112 eine Person in der Ruhr in Höhe der Schloßbrücke gemeldet. Von der Feuer- und Rettungswache 1 in Broich rückten unmittelbar der Wasserrettungszug, Führungsfahrzeuge und der Rettungsdienst der Feuerwehr zur Einsatzstelle aus. Darüber hinaus wurde die DLRG alarmiert.

Vor Ort waren zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Mitarbeiter des Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus und ein weiterer Besucher der dortigen Veranstaltung in die Ruhr gesprungen und hatten die im Wasser befindliche Person an das Ufer gerettet. Bei Eintreffen der Kräfte wurde die Person unmittelbar an den Rettungsdienst übergeben und zunächst vor Ort behandelt. Da im dortigen Uferbereich eine circa zwei Meter hohe Mauer die schonende Rettung behinderte wurde das bereits zu Wasser gelassene Rettungsboot der Feuerwehr zum Patiententransport an das gegenüberliegende Ufer benutzt. Ein Rettungswagen brachte die Person anschließend in ein Krankenhaus. Einer der Ersthelfer wurde ebenfalls mit Verdacht auf Unterkühlung behandelt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Da bereits die Dämmerung eingesetzt hatte wurde die Einsatzstelle von der Schloßbrücke ausgeleuchtet. Die DLRG unterstützte die Rettungsmaßnahmen.

Die Feuerwehr dankt den Ersthelfern für ihren selbstlosen Einsatz, weist aber auf die Gefahren der Unterkühlung in dem momentan nur drei Grad kalten Wassers der Ruhr hin.

Starnberg: Heißluftballon stürzt in den Starnberger See – Großeinsatz

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

Am Samstagabend ist ein Heißluftballon in den bayrischen Starnberger See gestürzt. Alle Fahrgäste mussten aus dem See gezogen werden. Der Ballonführer setzte per Funk einen Notruf ab und teilte mit, dass er den Heißluftballon auf dem See notlanden wird. Er hatte aus noch unklaren Gründen plötzlich nur noch ganz wenig Gas zum Beheizen des Ballons an Bord. Weil absolute Windstille herrschte, konnte der Ballonführer das rettende Ufer nicht mehr erreichen. Der Ballon stürzte schließlich in Ufernähe in den See. Die acht Fahrgäste waren bereits vor dem Aufprall aus dem Ballon gesprungen, um sich in Sicherheit zu bringen und für mehr Auftrieb zu sorgen. Der Ballonführer verblieb im Ballon. Die Fahrgäste und der Ballonführer wurden von Einsatzkräften der Wasserwacht und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus dem Wasser gezogen. Zwei Insassen wurden dabei verletzt.

Schiffsunglück in Bayern: Flusskreuzfahrtschiff rammt Doppelbrücke – zwei Tote

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht zu Sonntag hat sich um 1.30 Uhr in Bayern ein schweres Schiffsunglück ereignet. Die Kreuzfahrt von Erlangen nach Budapest hatte gerade begonnen, als das Schiff „Viking Freya“ auf dem Main-Donau-Kanal noch bei Erlangen eine Doppelbrücke rammte. Es handelte sich um eine Straßenbrücke und eine davor verlaufende Eisenbahnbrücke. Bei dem Zusammenprall riss das Führerhaus ab. Es hätte längst eingezogen sein müssen. Zwei Besatzungsmitglieder starben in den Trümmern. Die 181 Passagiere blieben unverletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um den 49-jährigen Schiffsführer und einen 33-jährigen Matrosen. Beide Männer stammten aus Ungarn und wurden im abgerissenen Führerhaus eingeklemmt und tödlich verletzt. Das Schiff streifte bereits in Erlangen eine andere Brücke. Insgesamt eilten in der Nacht 220 Einsatzkräfte zu dem verunglückten Flusskreuzfahrtschiff. Noch in der Nacht zu Sonntag bauten DLRG und Feuerwehr innerhalb von vier Stunden einen Rettungssteg, damit Cremitglieder und Passagiere das Schiff sicher verlassen konnten. Anschließend wurden sie in ein Gemeindezentrum gebracht und dort von Notfallseelsorgern betreut. Danach wurden die Passagiere in umliegenden Hotels untergebracht.

Zur Stunde ist noch völlig unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Im Normalfall wird das Führerhaus vor einer Brücke herabgesenkt, sodass es bündig mit dem Deck ist. Selbst dann befinden sich lediglich 50 Zentimeter Platz bis zum Boden der Brücke. Der Schiffsverkehr auf dem Main-Donau-Kanal wurde nach dem Unglück für zunächst unbestimmte Zeit eingestellt. Unklar ist auch noch, wann das Schiff abgeschleppt werden soll. Die ebenfalls betroffene Eisenbahnbrücke soll dagegen nach einer Prüfung zeitnah wieder freigegeben werden.

Schwerer Schiffsunfall auf dem Barßeler Tief in Apen: Zwei Tote

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

In der Nacht zum Samstag sind auf dem Barßeler Tief in Apen, im niedersächsischen Landkreis Ammenland, zwei Motorboote zusammengestoßen. Zwei Menschen starben, fünf weitere wurden verletzt, zwei von ihnen schwer – unter ihnen auch eine Frau, die am Sonntagabend noch in Lebensgefahr schwebte. Die Polizei teilte mit, dass den Ermittlungen zufolge beide Motorboote am Samstagmorgen gegen 2 Uhr auf dem Fluss unterwegs waren und frontal zusammenstießen. Zwei der Todesopfer sind Insassen des angefahrenen Bootes. Beide Schiffe sind übereinander gefahren. Die Insassen wurden durch die drehende Schiffsschraube tödlich am Kopf verletzt. Der 27-jährige Bootsführer und seine 24-jährige Begleiterin waren sofort tot. Die beiden Sportboote waren vom Barßeler Hafen gestartet. Die beiden Bootsbesatzungen kannten sich. Zwei Cousinen waren auf die beiden Boote verteilt, teilte der Polizeisprecher mit.

Die Ermittler prüfen nun unter anderem, ob die Bootsführer unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen. Unklar ist zur Zeit auch noch, ob die beiden Motorboote mit eingeschalteter Beleuchtung unterwegs waren oder ob sie ohne Licht fuhren.

In der Nacht waren Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie Taucher im Einsatz.

Die Gemeinde Barßel steht unter Schock. Das 37. Barßeler Hafenfest, zu dem 40.000 Besucher erwartet worden sind, wurde aufgrund des schweren Bootsunglücks vom Veranstalter abgesagt. „Das schreckliche Ereignis lässt keine Feierei mehr zu“, hieß es am Samstag. Unter den Todesopfern befindet sich auch ein Mitglied der örtlichen Feuerwehr, der bei der Organisation des Hafenfestes mithalf.

Tragödie in Biebesheim: Vater (33 J.) und Sohn (12 J.) ertrinken im Rhein

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

Ein Familien-Sommerurlaub hat ein tragisches Ende genommen: Ein 33-jähriger Vater und sein zwölfjähriger Sohn sind im südhessischen Biebesheim im Rhein ertrunken. Der Zwölfjährige war beim Spielen im Rhein von der starken Strömung mitgerissen worden. Sein Vater versuchte ihn verzweifelt zu retten und kam ebenfalls im Wasser ums Leben, teilte die Polizei in Darmstadt am Samstag mit. Der Zwölfjährige spielte gemeinsam mit anderen Kindern auf einer Kiesbank an einem Campingplatz im hüfttiefen Wasser. Die Familie aus London hatte gemeinsam mit einer anderen Familie Urlaub auf einem nahegelegenen Rhein-Campingplatz gemacht. Plötzlich verloren sie den Halt und trieben ab. Als der 33-Jährige seinen hilfslosen Sohn sah, zögerte er nicht und sprang in den Rhein. Dem Familienvater gelang es seinen Sohn an der Hand zu halten. Wenig später gingen jedoch beide in der starken Strömung des Rheins unter. Rettungskräfte fanden den 33-Jährigen nach einer großangelegte Suchaktion in der Nacht zu Samstag. Der herbeigeeilte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Am Samstagnachmittag wurde die Leiche des 12-Jährigen entdeckt. Die anderen Kinder schafften es allein zurück an das Ufer. Einem Jet-Ski-Fahrer gelang es ein 14 Jahre altes Kind aus dem, Rhein zu ziehen und an das sichere Ufer zu bringen. Der Jet-Ski-Fahrer sah die Ertrinkenden schaffte es jedoch nicht sie rechtzeitig zu erreichen.

An der großangelegten Suchaktion waren insgesamt 15 Motorrettungsboote der DLRG, Wasserschutzpolizei und Feuerwehr aus Mainz, Wiesbaden und Ludwigshafen beteiligt. An der Suche beteiligten sich auch zahlreiche private Bootsführer. Auch aus der Luft suchten ein Rettungs- und ein Polizeihubschrauber nach den Vermissten.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG Rheinland-Pfalz warnte nach dem Unglück davor, sich vom derzeitigen Niedrigwasser des Rheins täuschen zu lassen. Der niedrige Wasserstand vermittelt ein trügerisches Gefühl der Sicherheit, die Strömung ist jedoch vor allem nahe der Fahrrinne nach wie vor extrem stark.

Bodensee: Sechs Badetote in nur 10 Tagen

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

Im Bodensee sind in den letzten 10 Tagen sechs Menschen ertrunken. Auffällig hierbei ist, dass alle Personen über 70 Jahre alt waren. Die Wasserschutzpolizei in Konstanz bestätigte, dass für sechs Menschen der Badetrip im Bodensee tödlich endete. Die sechs Badeunfälle ereigneten sich alle im Bereich von Konstanz. Erst am Dienstag meldete eine Frau ihren 77-jährigen Ehemann beim Baden als vermisst. Die Frau gab an, dass sie ihren Mann in der Nähe von Langenargen aus den Augen verloren hatte. Ein Rettungshubschrauber entdeckte den Mann wenig später aus der Luft in zwei bis drei Metern Tiefe, teilte die Polizei mit. Für den 77-Jährigen Urlauber aus Rheinland-Pfalz kam jedoch jede Hilfe zu spät. Rettungssanitäter versuchten vergeblich den Mann wiederzubeleben.

In diesem Zusammenhang appelliert die Wasserschutzpolizei, von den geltenden Baderegeln zum Schutz Ihrer Gesundheit und Ihres Lebens besonders nachfolgend genannte Grundsätze zu beachten.

• Kühlen Sie sich, insbesondere bei Hitze, vor dem Baden ausreichend ab!
• Gehen Sie nie ohne Begleitung oder Beobachtung Schwimmen und Baden!
• Schwimmen Sie nie außer Sichtweite anderer Badegäste und entfernen Sie sich nicht aus der Ufernähe.
• Schwimmen Sie innerhalb der ausgewiesenen Badezonen.
• Springen Sie bei unbekannten Tiefenverhältnisse nicht ins Wasser.
• Schwimmen Sie innerhalb der ausgewiesenen Badezonen.

Schwerer Unfall in Sankt Peter Ording: Auto fährt in Menschengruppe –– fünf Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im Ferienort Sankt Peter Ording an der Nordseeküste hat sich am Dienstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge verlor eine ältere Frau mit ihrem PKW um 17.30 Uhr in der Innenstadt beim Linksabbiegen in die Straße „Im Bad“ die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie fuhr zunächst auf dem Gehweg und streifte dort ein geparktes Auto, knickte ein Verkehrsschild um und fuhr anschließend in eine Gruppe von Fußgängern, die sich vor dem Schaufenster eines Geschäfts aufhielt. Die Rettungsleitstelle in Harrislee löste Großalarm aus. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall verletzt, einer von ihnen schwer. Unter den Verletzten befanden sich auch zwei Kinder (1 und 5 Jahre). Das einjährige Kleinkind wurde im Kinderwagen erfasst, das fünfjährige Geschwisterkind wurde auf einem Roller von dem Fahrzeug angefahren. Beide Kinder wurden leicht verletzt. Ihr Vater musste vor Ort behandelt und stabilisiert werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 12 ins Krankenhaus geflogen. Die Autofahrerin erlitt einen Schock. Fünf Rettungswagen, zwei Notärzte, Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in St. Peter Ording und die DLRG waren vor Ort. Zur Unfallursache konnte die Polizei zunächst noch keine Angaben machen und verwies darauf, dass die ältere Autofahrerin unter Schock stand. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und einen Sachverständiger hinzugezogen.