Donau-Ries: Mann greift Disko-Besucher mit Tränengas an –– 19 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Am Montagmorgen gegen 0.50 Uhr hat ein bisher unbekannter Täter in der Diskothek Prisma in Asbach-Bäumenheim mit Tränengas gesprüht. Die Polizei teilte mit, dass 19 Partygäste verletzt wurden. Zwei von ihnen mussten stationär behandelt werden. Alle Verletzten klagten über Atembeschwerden und Schleimhautreizungen.

Der Täter wurde wie folgt beschrieben: Schwarz gekleidet, etwa 175 cm groß und trug ein helle Kappe mit seitlich eingesticktem Logo und Stirndruck. Die Suche nach dem Reizstoffbehälter verlief bisher ergebnislos. Zur Versorgung der Verletzten waren 40 Einsatzkräfte vor Ort. Über die Hintergründe der Tat gibt es böser keine Informationen.

Die Diskothek teilte mit, dass die Partyfotos auf der eigenen Internetpräsenz (www.discoprisma.de) veröffentlicht werden sollen. Zeugen die den Täter auf den Fotos erkennen, werden gebeten die Polizei Donauwörth unter der Telefonnummer 0906-70667-0 zu informieren.

Share

Nachtclub-Brand in Bukarest: 27 Menschen starben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Am späten Freitagabend brach im Bukarester Nachtclub „Colectiv“ ein Feuer aus. Mindestens 27 Menschen kamen dabei ums Leben. Insgesamt wurden 155 Besucher verletzt. Am Samstag schwebten noch immer zahlreiche Menschen in akuter Lebensgefahr. Eine verunglückte Feuerwerksshow war die Unglücksursache. Die Dachverkleidung und die Wände fingen Feuer, sodass mehrere Ausgänge versperrt waren. Nachdem sich der Club innerhalb kürzester Zeit mit Rauch gefüllt hatte brach eine Massenpanik aus. Vor zehn Tagen wurde der betroffene Club kontrolliert. Dabei wurde ein Mangel an qualifiziertem Personal beanstandet. Zum Unglückszeitpunkt gegen 23.00 Uhr stand die Hardrock-Band „Goodby to Gravity“ vor etwa 200 Menschen auf der Bühne. Der Sänger und der Bassist der Band wurden schwer verletzt. Der Bukarester Innenstadtsekretär Arafat sprach von der schlimmsten Tragödie dieser Art. Der ungarische Staatschef Klaus Johannis teilte auf Facebook mit, dass er erschüttert sei und es sich um einen sehr traurigen Moment für die ungarische Nation handelt. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Tötung in mindestens 27 Fällen ein. Das Gesundheitsministerium rief die Menschen zu Blutspenden auf.

Share

Bayern: Betreiber von Ingolstädter Diskothek sperrt Flüchtlinge aus

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Der Besitzer der Diskothek „Amadeus“ im bayerischen Ingolstadt verbietet Asylbewerbern den Eintritt. Nach Angaben der Diskothek kam es seit dem im vergangenem Winter neue Flüchtlinge in die Erstaufnahmeunterkunft kamen zu Problemen. Der Betreiber Martin T. sagte der Süddeutschen Zeitung, dass die Asylbewerber Frauen belästigen, Jacken klauen und bei anderen Gästen Getränke schnorren. Der Betreiber sagte, dass das Verbot seiner Meinung nach nicht diskriminierend sei. Martin T. betreibt die Diskothek seit inzwischen 26 Jahren. Der Stress begann nach Angaben des Betreibers erst, als neue Flüchtlinge in die Erstaufnahmeunterkunft aufgenommen wurden. Seitdem hätten 20-30 von ihnen regelmäßig im „Amadeus“ für Probleme gesorgt. Weil Ermahnungen nichts genutzt haben, entschied sich Martin T. den Flüchtlingen den Zutritt in seine Diskothek zu untersagen. Auf die Frage, wie er denn Asylbewerber von anderen Gästen unterscheiden kann, sagte er: „Das erkenne ich am Aussehen. Die Asylbewerber tragen meistens Kleidung aus zweiter Hand.“

Der bayerische Flüchtlingsrat ist entsetzt von dem Verbot und sprach von einem Skandal. „Es ist skandalös, dass der Betreiber von „Amadeus“ eine ganze Bevölkerungsgruppe ausschließt seine Diskothek zu betreten.“ Der Flüchtlingsrat stellte klar, dass viele Flüchtlinge Wert darauf legen ordentlich gekleidet zu sein, sodass Flüchtlinge nur an ihrer Hautfarbe erkannt werden können und dabei handelt es sich um blanken Rassismus. Der bayerische Flüchtlingsrat prüft rechtliche Schritte einzuleiten. Der Pressesprecher von Ingolstadt kritisierte das Einlassverbot ebenfalls und sagte, dass es sich um ein rechtswidriges Verhalten handelt. Die Stadt kann dagegen allerdings erst etwas unternehmen, wenn Anzeigen oder Beschwerden vorliegen.

Share

Ritterhude: Mann wurde nach Discobesuch absichtlich auf dem Gehweg überfahren

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Ein 21-jähriger Mann aus Bremen hatte in der Nacht zu Sonntag in der Diskothek „Arena“ im niedersächsischen Ritterhude bei Bremen gefeiert. Dort kam es in den frühen Morgenstunden des Ostersonntags offenbar zu einem Streit. Der 21-Jährige war gegen 4.30 Uhr mit einem Begleiter auf dem Gehweg der Ihlpohler Heerstraße in Richtung Bremen unterwegs. Dort wurde der 21-Jährige kurz hinter einer Tankstelle, in der Nähe der Diskothek, auf dem Gehweg von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass der junge Mann vorsätzlich überfahren wurde. „Es wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt“, bestätigte ein Polizeisprecher. Der Unfallverursacher flüchtete nach der Tat in seinem Auto weiter in Richtung Bremen. Augenzeugenberichten zufolge fuhr das Tatfahrzeug von hinten auf den 21-Jährigen auf dem Gehweg zu, dabei soll sich die rechte Fahrzeughälfte auf dem Gehweg befunden haben. Trotz eingeleiteter Reanimationsversuche durch die Polizei und den Rettungsdienst verstarb der 21-Jährige noch an der Unfallstelle. Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz ermittelt in Kooperation mit der Staatsanwaltschaft in Verden. Die Ermittler sicherten an der Unfallstelle Teile des Tatfahrzeugs, die darauf hindeuten, dass es sich um einen dunklen Golf 5 handeln könnte. Zeugen berichteten, dass sich in dem Fahrzeug zwei junge, südländisch aussehende, Männer befanden. Im Frontbereich muss das Fahrzeug Beschädigungen aufweisen.

Zeugen, die weitere Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden dringend gebeten sich mit dem Polizeikommissariat in Osterholz unter der Telefonnummer 04791/3070 in Verbindung zu setzen. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang auch den Taxifahrer, der eine Streifenwagenbesatzung auf die verletzte Person auf dem Gehweg aufmerksam machte, sich bei der Polizei zu melden.

Share