Nordkorea kündigt neue Raketentests an – US-Vizepräsident erklärt Geduld für beendet

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nordkorea hat eine Drohung an die USA ausgesprochen und neue wöchentliche Raketentests angekündigt. Sollten die USA dagegen vorgehen, droht der „totale Krieg“, sagte der nordkoreanische Außenminister Ri Yong-Ho. In den vergangenen Wochen haben sich die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA verschärft. Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un weigert sich trotz internationaler Kritik, seine Raketentests einzustellen. Die USA befürchtet, dass Nordkorea sich ein nukleares Waffenarsenal aufbauen könnte. Die USA hatten kürzlich Militär in die Gegend vor Nordkorea entsendet, darunter den Flugzeugträger „USS Carl Vinso“, der inzwischen Einsatzbereitschaft hergestellt hat. Den neuen gescheiterten Raketentest bezeichnete der US-Vizepräsident Mike Pence als „Provokation“. Die strategische Geduld mit Nordkorea ist beendet, sagte Pence. Er sagte, dass die USA zu einem Militäreinsatz bereit seien. Pence warnte Nordkorea davor, die Entschlossenheit der USA zu unterschätzen.

Die Beziehungen zwischen Südkorea und den USA sind „unangreifbar“, sagte der US-Vizepräsident. Die USA haben in Südkorea zur Zeit 28.500 Soldaten stationiert.

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Kampf gegen den IS: Russland soll bereits Bodentruppen in Syrien haben

Symbolfoto: © burntimes

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Russland kämpft in Syrien nicht mehr ausschließlich aus der Luft. Es befinden sich auch bereits russische Bodentruppen in Syrien, meldete der „Spiegel“ am Freitagabend. Mehrere russische Artillerieeinheiten werden bereits in Syrien eingesetzt. Mit den Bodentruppen hat Russland die Unterstützung des syrischen Diktators Assad im Kampf gegen den IS weiter ausgebaut. Bei den Gefechten sollen bereits zwei Soldaten getötet worden sein. Es handelt sich bei den Toten um Mitglieder einer russischen Eliteeinheit. Russland betonte unterdessen wieder mit den Angriffen ausschließlich den IS zu bekämpfen. Russland hatte nach dem Abschuss eines Kampfjets durch die türkische Luftwaffe das umfangreiche Raketensystem S-400 an die syrische Küste verlegt. Mit Hilfe des Raketensystems könnte Russland eine Flugverbotszone durchsetzen. Frankreich zeigte sich am Freitag ebenfalls offen mit den Regime von Assad zu kooperieren. Frankreichs Außenminister schloss jedoch eine Stationierung von Bodentruppen in Syrien aus. Ursprünglich weigerte sich Frankreich mit dem syrischen Regime unter dem Diktator Assad zusammenzuarbeiten. Die Anschläge in Frankreich mit 130 Todesopfern haben jedoch die Vernichtung der Terrormiliz Islamischer Staat zur höchsten Priorität gemacht.

Deutschland kündigte an mehrere Tornados und Marineeinheiten nach Syrien zu entsenden. Das bestätigte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Das Marineschiff könnte dabei als Geleitschutz für den französischen Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ eingesetzt werden. Derzeit befinden sich jedoch bereits mehr als 100 Kampfflugzeuge verschiedenster Nationen in Syrien.

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