Terroranschlag in Kabul mitten im Berufsverkehr: Mindestens 80 Tote

Symbolfoto: © burntimes

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich im Diplomatenviertel, in der Nähe der deutschen Botschaft, ein Terroranschlag ereignet. Mindestens 80 Menschen kamen dabei ums Leben und 350 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die deutsche Botschaft wurde durch die Explosion stark beschädigt, Mitarbeiter der Einrichtung sind verletzt worden. Das Innenministerium vermutet einen Selbstmordanschlag. Die Nato verurteilte den Anschlag scharf. Der Anschlag zeigt die „barbarische Natur“ der Täter gegenüber Zivilisten, so die Nato.

Der afghanische Präsident Ghani sagte, dass die Terroristen selbst im Fastenmonat Ramadan, „dem Monat der Güte“ nicht vor Anschlägen zurückschrecken. Unklar ist noch, wem der Anschlag gegolten hat. Die Bombe könnte in einem schweren Tanklastwagen für Wasser und Abwasser deponiert gewesen sein. Einen Kilometer rund um den Tatort sind Fensterscheiben zersprungen und zahlreiche Autos wurden teils massiv beschädigt.

Gülen-Bewegung: Deutsche wurde in der Türkei verhaftet

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im Zuge der türkischen Festnahmen der vermeintlichen Unterstützer der Gülen-Bewegung und des Putschversuchs wurde erstmals eine deutsche Staatsbürgerin in der Türkei verhaftet. Der deutschen Staatsbürgerin wird in der Türkei vorgeworfen mit der Gülen-Bewegung in Verbindung zu stehen. Die deutsche Botschaft in Ankara versucht bereits seit Tagen vergeblich Kontakt zu der Frau herzustellen. Das Auswärtige Amt bestätigte die Festnahme. Der türkische Präsident geht nach dem gescheiterten Putschversuchs gegen die Gülen-Bewegung vor. Im Zuge dessen wurde die Deutsche vor wenigen Tagen festgenommen, weil bei ihr Bücher gefunden wurden, die auf Kontakte zu der Gülen-Bewegung hindeuteten. Die Deutsche soll schnellstmöglich konsularisch betreut werden. Die genaue Identität der Frau wurde bisher noch nicht bekanntgegeben. Es ist unklar, warum sie sich in der Türkei aufhielt.

Seit dem Putschversuchs im Juli wurden bis heute 58.611 Staatsbedienstete suspendiert. 25.917 Menschen wurden verhaftet und gegen 13.419 wurde ein Haftbefehl erlassen. Zusätzlich wurden die Reisepässe von 74.562 Personen für ungültig erklärt, um damit die Flucht von möglichen Verdächtigen zu verhindern, teilte Erdogan mit. Die Türkei wird die Säuberung mit aller Härte fortsetzen und auch gegen Geschäftsleute vorgehen (wir berichteten).

Schweres Busunglück auf Kuba: Deutsche Touristen unter den Opfern

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Auf Kuba ist ein Reisebus mit deutschen und österreichischen Touristen verunglückt. Zwei Menschen kamen ums Leben, darunter auch ein Deutscher. Bei dem zweiten Toten handelte es sich nach Angaben der kubanischen Polizei um den 36-jährigen Busfahrer. Weitere 28 Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. De Reisebus war am Samstagabend (Ortszeit) zwischen Santiago de Cuba und der beliebten Kolonialstadt Trinidad mit einem Lastwagen frontal zusammengestoßen. Der Lastwagen war mit einem Schiffscontainer beladen. Die deutsche Botschaft in Havanna bemüht sich um Aufklärung. Das österreichische Außenministerium teilte mit, dass ein Österreicher ums Leben kam und fünf weitere Österreicher verletzt wurden. Der Bus ist schwer beschädigt worden, sodass es schwierig ist Gepäck und Dokumente zu bergen. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die deutschen und österreichischen Touristen wollten einen zweiwöchigen Urlaub auf Kuba verbringen. Unter anderem war ein Aufenthalt im Badeort Varadero vorgesehen.