Explosion auf Motorboot in Leer: Mann in Lebensgefahr

Symbolfoto: © burntimes

Am Hafen von Leer in Ostfriesland hat sich am Samstagnachmittag eine Explosion auf einem zehn Meter langen Motorboot ereignet. Der 70-jährige Bootseigentümer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Eine 69-jährige Frau aus Apen wurde schwer verletzt. Möglicherweise hat sich an Bord eine Gasexplosion ereignet. Anwohner berichteten von einem gewaltigen Knall. Das betroffene Motorboot wurde so stark beschädigt, dass es für die Einsatzkräfte zunächst schwierig war, zu den Verletzten zu gelangen. Die Fenster des Bootes wurden durch die Explosion herausgerissen. Ein weiteres Boot, das in unmittelbarer Nähe lag, wurde beschädigt. Das Boot, auf dem sich die Explosion ereignete, wurde von der Polizei beschlagnahmt und Ermittlungen sind eingeleitet worden. Die Ursache der starken Explosion ist noch unklar.

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Explosion in Dortmund-Hörde: Wohnhaus teilweise eingestürzt – eine Bewohnerin wird vermisst

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In Dortmund-Hörde ist am Freitagmorgen um kurz vor 9 Uhr in der Teutonenstraße ein Wohnhaus nach einer schweren Explosion teilweise eingestürzt. Ein Mann wurde schwer verletzt und zwei Zeugen stehen Schock. Eine 36-jährige Bewohnerin wird noch in den Trümmern vermisst. Das Handy der Frau wurde inzwischen in dem Haus geortet. Die Feuerwehr teilte mit, dass die Einsatzstelle ausgeleuchtet wird und auch in der Nacht zu Samstag weitergesucht wird. Suchhunde sind vor Ort und die Helfer setzen eine Wärmebildkamera sowie eine Drohne ein. Außerdem wurde ein Horchgerät installiert, mit dem mögliche Klopfgeräusche wahrgenommen werden.

Am Freitagnachmittag wurde die Suche nach dem Vermissten kurz unterbrochen, weil das Haus und ein weiteres angrenzendes Haus einsturzgefährdet sind. Die Gebäude wurden in Kooperation mit dem Technischen Hilfswerk (THW) abgesichert. Dieses kann bis in den Samstagmorgen hinein dauern. Anschließend wird die Suche fortgesetzt. Der Grund für die Explosion ist unklar. Die Feuerwehr teilte mit, dass vor Ort kein Gasgeruch wahrgenommen wurde und es auch noch keine Hinweise auf einen technischen Defekt gibt. Durch die schwere Explosion wurden Trümmerteile auf parkende Autos geschleudert. Die Fahrzeuge wurden teilweise zerstört oder stark beschädigt.

Anwohner berichteten der Polizei davon, dass es mit einem Mieter in der Vergangenheit des öfteren Schwierigkeiten gab. Die Polizei bestätigte, dass es erst am Donnerstagabend einen Polizeieinsatz an der Adresse gab. Der Grund war eine Ruhestörung. Ob ein Zusammenhang zwischen dem Einsatz und der Explosion besteht, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Der 48-järhige wohnte im Dachgeschoss des Hauses und terrorisierte die Anwohner. Ihm hatte der Vermieter fristlos gekündigt. Er hätte nächste Woche ausziehen sollen. Die Ermittler nahmen am Freitagabend den selbst schwer verletzten 48 Jahre alten Mann wegen des Verdachts des versuchten Mordes fest.

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Dortmund: Mann sprengt Fahrscheinautomat – 31-Jähriger stirbt

Symbolfoto: © burntimes

Im Dortmunder Hauptbahnhof hat ein 31-Jähriger am Dienstagmorgen gemeinsam mit einem 26-Jährigen gegen 4.20 Uhr einen Fahrscheinautomaten gesprengt. Der 31-jährige Dortmunder kam dabei ums Leben. Die Polizei nahm einen 26-jährigen Mittäter inzwischen fest. Der Mann hatte ausgesagt, dass er den Mann, der ums Leben kam, kannte und zuvor zufällig am Bahnhof getroffen hatte und kurz darauf einen lauten Knall hörte und sich dorthin begab. Die beiden Männer sind polizeibekannt. Sie standen bereits unter Diebstahlverdacht. Als die Beamten vor Ort eintrafen fanden sie einen völlig zerstörten Fahrschein-automaten vor. Ein Schwerverletzter lag davor und starb trotz Reanimationsmaßnahmen. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 26-Jährige durch die Detonation ums Leben kam. Eine Obduktion wurde angeordnet.

Der Nah- und Fernverkehr war durch den Vorfall zwischen Dortmund und Hamm bis 8.20 Uhr in beide Richtungen gesperrt.

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Bangladesch: Mindestens 29 Tote nach Explosion in einer Verpackungsfabrik

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In einer Verpackungsfabrik in Bangladesch hat sich am Samstag eine schwere Explosion ereignet. Mindestens 29 Menschen kamen im Feuer ums Leben. Außerdem wurden zahlreiche Menschen schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Das genaue Ausmaß der Explosion ist zur Stunde noch unklar, weil aufgrund der Hitze noch nicht alle Bereiche der Fabrik betreten werden konnten. Die Behörden rechnen mit noch viel mehr Todesopfern. Das betroffene Fabrikgebäude erstreckt sich über fünf Stockwerke. Die Fabrik, in der Verpackungen für Lebensmittel und Tabakwaren hergestellt wurden, liegt 20 Kilometer nördlich der Hauptstadt Dhaka.

Zu den Kunden der Fabrik zählten westliche Unternehmen, wie der Nahrungsmittelhersteller Néstle. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich rund 100 Angestellte in dem Gebäude. Der Fabrikbesitzer sagte, dass er nicht wisse, wann das letzte Mal der defekte Kessel überprüft wurde. Möglicherweise hat der Fabrikbesitzer Inspektoren bestochen. Die Behörden sind sich bereits ziemlich sicher, dass im aktuellen Fall geltende Vorschriften nicht eingehalten worden sind. Eine unabhängige Untersuchungskommission wurde mit der Ermittlung der Unglücksursache beauftragt. In der Fabrik wurden auch Chemikalien gelagert, die dafür sorgten, dass sich der Brand immer weiter ausbreitete.

Vor dem Gelände der Fabrik versammelten sich nach der Explosion Menschen, die noch keinen Kontakt zu ihren, dort arbeitenden Angehörigen herstellen konnten. Sie befürchten das Schlimmste.

In Bangladesch haben sich in der Vergangenheit häufiger schwere Fabrikunfälle ereignet. Im Jahr 2013 starben beim Einsturz einer Textilfabrik 1.135 Menschen. Später stellte sich heraus, dass der Fabrikbesitzer die Angestellten gezwungen hat in dem Gebäude weiter zu produzieren, obwohl die Wände des achtstöckigen Gebäudes deutliche Risse aufwiesen. Viele Fabriken wurden seit dem Vorfall geschlossen, weil sie nicht den gültigen Sicherheitsstandards entsprochen haben.

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Nach Terroranachlag in Pakistan mit 80 Toten: Taliban bekennen sich zu der Tat

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Am Ostersonntag hat sich in der pakistanischen Stadt Lahore ein Teroranschlag ereignet. Ein Selbstmordattentäter zündete in der Nähe eines Kinderspielplatzes eine Bombe. Dabei kamen 80 Menschen ums Leben, darunter 35 Kinder und 350 weitere wurden verletzt. Seit Montag steht fest, dass der 28-jährige Mohammed Yousaf Farid seine mit Sprengstoff, Kugellagern und Nägeln gespickte Selbstmordweste nahe dem Haupteingang des beliebten Parks in Lahore gezündet hat und damit möglichst viele Christen töten wollte. Die Terroristen einer Taliban-Splittergruppe bekannten sich zu dem blutigen Anschlag. Die Explosion war so stark, dass ein Neunjähriger, der sich zu dem Zeitpunkt auf einer Schaukel aufhielt, beide Beine verlor. Bei dem Attentäter soll es sich um einen islamischen Religionslehrer gehandelt haben. Der pakistanische Ministerpräsident hat angekündigt nach dem Terroranschlag mit Härte gegen Terroristen vorzugehen. Bei mehreren Razzien wurden am Sonntag bereits mehrere Verdächtige verhaftet. Der pakistanische Ministerpräsident Sharif sagte bereits am Sonntag, die für Montag vorgesehene Reise nach Großbritannien ab.

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Lahore/Pakistan: Über 60 Menschen starben bei Terroranschlag in der Nähe eines Spielplatzes

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Im Gulshan-i-Iqbal Park in der pakistanischen Stadt Lahore hat am Sonntag ein Selbstmordatentäter eine Bombe gezündet. Es kamen mehr als 60 Menschen ums Leben – darunter zahlreiche Frauen und Kinder – und 280 weitere erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Der Selbstmordattentäter sprengte sich am Rande des Parks, ganz in der Nähe eines Spielplatzes, in die Luft. Der Park wurde zu der Zeit von Christen – die dort unter anderem picknickten – gut besucht. Die christlichen Familien feierten Ostern. Augenzeugenberichten zufolge war die Explosion so stark, dass Menschen regelrecht zerfetzt worden sind. Der Anschlag hat sich gegen Christen gerichtet. Die radikal-islamischen Taliban-Kämpfer bekannten sich zu dem blutigen Anschlag am Ostersonntag.

Es ist der schwerste Anschlag seit Monaten in Pakistan. Die Opferzahl könnte noch einmal ansteigen, weil es viele Schwerverletzte zu beklagen gab, teilten die örtlichen Behörden mit. Lahore befindet sich in der Provinz Punjab und ist mit sieben Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Pakistans. Die Stadt liegt nur wenige Kilometer von der indischen Grenze entfernt.

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Berlin-Charlottenburg: Passat explodiert –– Sprengsatz befand sich unter dem Auto

Symbolfoto: © burntimes

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Am Dienstagmorgen ist im Berliner Stadtteil Charlottenburg in der Bismarckstraße ein VW Passat explodiert. Mitten im morgendlichen Berufsverkehr detonierte um 7.54 Uhr eine Autobombe auf der Bismarckstraße. Der Fahrer des Wagens kam dabei ums Leben. Der Mann verblutete – jede Hilfe kam zu spät. Die Ermittler bestätigten, dass es sich um einen Anschlag handelte und sich unter dem Fahrzeug ein Sprengsatz befand. Das 43-jährige Opfer ist wegen Drogenhandels vorbestraft. Seit 2008 hat der Mann jedoch keinerlei Straftaten mehr begangen. Bei dem Fahrer des Autos handelte es sich nicht um den Halter des Fahrzeugs. Das 43-jährige Opfer wohnte in unmittelbarer Nähe des Anschlagorts. Anwohner berichteten von einem lauten Knall am Dienstagmorgen gegen 8 Uhr. Der VW Passat explodierte während der Fahrt. Durch die Wucht der Explosion hatte sich der Wagen überschlagen.

Das Fahrzeugwrack wurde nach dem Anschlag zunächst von Sprengstoffexperten gesichert. Die nähere Umgebung rund um den Anschlagsort wurde abgesperrt. Während die Sprengstoffexperten nach weiteren Bomben suchten, wurden die Anwohner gebeten ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bei dem Anschlag soll es sich um einen Racheakt aus der kriminellen Drogenszene handeln. Gegen 15.35 Uhr rückte an der Bismarckstraße 102 ein Sondereinsatzkommando an. Die Spezialkräfte stürmten die Wohnung, in der das Opfer zuletzt gelebt hatte. Am Dienstagabend um kurz nach 18 Uhr wurde die Sperrung in der Bismarckstraße aufgehoben.

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Schöppingen: 29-Jähriger stirbt bei Sprengung eines Kondomautomaten

Symbolfoto: © burntimes

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Bei der Sprengung eines Kondomautomaten in Schöppingen bei Münster ist ein 29-Jähriger ums Leben gekommen. Er flüchtete vor der drohenden Explosion in ein Auto, konnte jedoch die Tür nicht mehr rechtzeitig schließen. Die Polizei teilte mit, dass insgesamt drei Männer an der Sprengung des Automaten beteiligt gewesen waren. Der Vorfall ereignete sich bereits am ersten Weihnachtsfeiertag, wie erst am Montag bekannt wurde. Kurz vor der Explosion stiegen die drei Männer in ein Auto. Der 29-Jährige konnte die Beifahrertür nicht mehr rechtzeitig schließen. Er wurde von einem abgesprengten Stahlteil am Kopf getroffen und starb. Die beiden anderen Männer brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus in Ahaus. Die Reanimationsversuche verliefen erfolglos. Die Männer gaben im Krankenhaus zunächst an, dass ihr Freund von einer Treppe gestürzt sei. Aufgrund der schwere der Verletzungen kamen jedoch schnell Zweifel auf. Ein Anwohner hatte die Polizei zu diesem Zeitpunkt bereits über den gesprengten Automaten in Kenntnis gesetzt. Das Bargeld und die Ware im Automaten konnten die Beamten am Tatort sicherstellen. Die Täter hatten nichts gestohlen.

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Nigeria: Bis zu 100 Tote nach Gasexplosion

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Nigeria sind bei der Explosion einer Gasanlage im Süden des Landes zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung sprach zunächst von dutzenden Todesopfern. Die Medien gehen von bis zu 100 Toten aus. Das Inferno ereignete sich an Heiligabend. Zahlreiche Menschen hatten sich vor einem mit Gas gefüllten Tankwagen versammelt, um Gasflaschen zu befüllen. Dabei kam es zur Explosion, weil der LKW-Fahrer die vorgeschriebene Abkühlphase nicht einhielt und selbst löschte. Augenzeugenberichten zufolge konnten sich die Rettungskräfte dem Unglücksort nicht sofort nähern, weil die von dem Feuer ausgehende Hitze zu stark gewesen sei. Die Feuerwehr konnte den Brand erst nach einigen Stunden löschen. Die Regierung bestätigte, dass sich das Unglück beim Abfüllen eines Tanklastwagens auf einem Industriegelände ereignete. Unter den Toten befinden sich Menschen, die ihre Gasvorräte auffüllen wollten. Die Flammen hatten auch auf Häuser übergriffen und insgesamt 50 Autos zerstört.

Nigerias Präsident Muhammadu Buharis sagte, dass die Toten und Verletzten in seinem Herzen und seinen Gebeten sind.

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Istanbul: Explosion in der Nähe einer U-Bahn-Station – Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In der türkischen Hauptstadt Istanbul hat sich am Dienstag eine Explosion in der Nähe einer U-Bahn-Station ereignet. Der Bürgermeister und auch die Behörden sprachen am Dienstagabend von der Detonation einer selbstgebauten Rohrbombe. Die Explosion ereignete sich im europäischen Stadtteil Bayrampasa. Mehrere Menschen sollen Verletzungen erlitten haben. Die genaue Ursache der Explosion ist noch unklar. Fernsehsender in der Türkei zeigten Bilder von zahlreichen Rettungswagen und Menschen, die panisch über die Gleise liefen. Offiziellen Angaben zufolge wurden fünf Menschen verletzt. Die Rohrbombe soll auf einer Überführung – nahe einer Metrostation – explodiert sein. Türkische Medien schlossen auch nicht aus, dass ein Transformator explodiert sein könnte. Nach der Explosion wurde der U-Bahn-Verkehr eingestellt und die Straßen in der näheren Umgebung abgesperrt. Die Explosion ereignete sich mitten im Berufsverkehr.

Die Türkei ist nach mehreren Terroranschlägen in erhöhter Alarmbereitschaft. In den vergangenen Wochen und Monaten ereigneten sich mehrere Terroranschläge in der Türkei. Erst im Oktober hatte ein Attentat auf eine kurdische Friedenskundgebung in Ankara 100 Menschen in den Tod gerissen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte sich zu dem Anschlag bekannt.

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