Tod im U-Boot in Dänemark: Der Torso der Journalistin wurde gefunden

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die 30-jährige schwedische Journalistin Kim Wall besuchte am 10. August den dänischen U-Boot-Tüftler Peter Madsen auf seinem selbstgebauten U-Boot „Nautilus“. Seit dem die Frau an Bord gegangen ist, fehlte von ihr jede Spur. Der 46-jährige Peter Madsen wird verdächtigt die 30-jährige Schwedin getötet zu haben. Madsen selbst bestreitet die Vorwürfe und sagte aus, dass er die Journalistin auf der Halbinsel Refshaleøen am Kopenhagener Hafen abgesetzt hat. Die Ermittler orteten schließlich das vermisste U-Boot 50 Kilometer von Kopenhagen entfernt. Wenig später sank die „Nautilus“. Der U-Boot-Tüftler ging von Bord und schwamm zu einem anderen Schiff. Zu dem Zeitpunkt war er allein – von der 30-jährigen Journalistin fehlte jede Spur. Madsen sagte aus, dass es Schwierigkeiten mit dem Ballasttank des U-Boots gegeben hatte. Die Ermittler gehen davon aus, dass Madsen sein 18 Meter langes U-Boot absichtlich versenkt hat.

Am Dienstag wurde nahe der Köge-Bucht der Torso von Kim Wall gefunden. Die Leiche wurde offenbar zerstückelt. Der Torso war mit Messerstichen durchsiebt und mit einem Metallteil beschwert. Die Obduktion gab keinen Aufschluss über die Todesursache. Ermittelnde Staatsanwälte teilten mit, dass der Torso so präpariert war, dass dieser unter Wasser bleiben sollte. Noch bevor der Torso der Journalistin gefunden wurde, korrigierte Madsen seine Aussage und gab an, dass die Journalistin bei einem Unfall an Bord ums Leben kam und er die Leiche in der Köge-Bucht über Bord warf. Er sagte aus, die Leiche nicht zerstückelt zu haben. Von den weiteren Leichenteilen fehlt noch jede Spur.

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U-Boot gesunken: Frau wird vermisst – Kapitän soll für Tod von Schwedin verantwortlich sein

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die schwedische Journalistin Kim Wall besuchte den dänischen U-Boot-Tüftler Peter Madsen auf seinem selbstgebauten U-Boot „Nautilus“. Seit dem die Frau am Donnerstag an Bord gegangen ist, fehlt von ihr jede Spur. Der 46-jährige Peter Madsen wird verdächtigt die 30-jährige Schwedin getötet zu haben. Madsen selbst bestreitet die Vorwürfe und sagte aus, dass er die Journalistin bereits am Donnerstagabend auf der Halbinsel Refshaleøen am Kopenhagener Hafen abgesetzt hat. Gegen 22.30 Uhr sei sie an Land gegangen. Nach Angaben des U-Boot-Tüftlers müssten dort installierte Überwachungskameras alles gefilmt haben.

Am frühen Freitagmorgen um 2.30 Uhr schlug der Freund der 30-Jährigen Alarm, weil sie nicht nach Hause gekommen war und über ihr Handy nicht erreichbar war. Das dänische Militär machte sich noch in der Nacht auf die Suche nach der 30-Jährigen. Das U-Boot fand die Marine am Freitagvormittag um 10.30 Uhr in der Bucht bei Køge, rund 50 Kilometer von Kopenhagen entfernt. Zu dem Zeitpunkt war das U-Boot noch funktionsfähig und Madsen sagte, dass er nun Kurs auf Kopenhagen nehmen wird. Wenig später sank die „Nautilus“. Der U-Boot-Tüftler ging von Bord und schwamm zu einem anderen Schiff. Zu dem Zeitpunkt war er allein – von der 30-jährigen Journalistin fehlt jede Spur. Unklar bleibt auch noch, warum Madsen sich nicht gemeldet hat, als in der Nacht die großangelegte Suche nach ihm lief. Er sagte den Journalisten, dass er technische Schwierigkeiten hatte und den Funkkontakt verloren hatte. Die Journalistin war nach Angaben des U-Boot-Tüftlers zum Zeitpunkt des Untergangs nicht mehr an Bord des Schiffes gewesen. Madsen wurde trotzdem verhaftet und bleibt wegen Verdachts des Totschlags in Haft. Die „Nautilus“ wurde inzwischen geborgen, ausgepumpt und durchsucht. Die Polizei teilte mit, dass keine Leiche an Bord gefunden wurde.

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Unbekannte Betonklotzwerfer töten Deutsche auf dänischer Autobahn

Symbolfoto: © burntimes

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Unbekannte haben in Dänemark das Auto einer deutschen Familie mit schweren Betonklötzen beworfen. Der von einer Brücke geworfene Betonklotz traf die Frontscheibe des Autos einer Familie aus dem nordrhein-westfälischen Recklinghausen. Die zwei Betonklötze wogen 9,5 und 30 Kilogramm. Die 33-jährige Mutter kam dabei ums Leben. Ihr 36-jähriger Mann wurde schwer verletzt. Der fünfjährige Sohn erlitt leichte Verletzungen. Der Betonklotz wurde von einer Brücke auf der E20, zwischen den Anschlussstellen Blommenslyst und Vissenbjerg, geworfen. Die E20 ist die Hauptautobahn zwischen Schweden, Dänemark und Deutschland. Die dänische Polizei fahndet nach den Tätern. Einer der Betonklötze war ein spezieller Eckstein, der zum Bau von hohen Mauern verwendet wird. Die Polizei hat Bauunternehmen und Maurer aufgefordert ihre Lagerbestände zu überprüfen. Die Polizei geht aufgrund des Gewichtes der Steine davon aus, dass an der Tat mindestens ein Erwachsener beteiligt sein muss.

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Flensburg: Grenzkontrollen an der deutsch-dänischen Grenze wurden wieder eingeführt

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Dänemark wurden die Grenzkontrollen wieder eingeführt. Auch Deutsche müssen sich an der deutsch-dänischen Landesgrenze wieder ausweisen. Die großen Grenzstationen sind rund um die Uhr besetzt. Die Kontrollen gelten zunächst nur für zehn Tage, teilte Dänemarks Ministerpräsident Lars Lykke Rasmussen am Montag in Kopenhagen mit. Der Minister behält sich vor, die Grenzkontrollen nach den zehn Tagen noch einmal um weitere zwanzig Tage zu verlängern. Dänemark sah sich, nachdem Schweden am Montag für Reisende aus Dänemark Grenzkontrollen einführte, zu der Maßnahme gezwungen. Der Minister stellte klar, dass sich nicht jeder an der Grenze ausweisen muss, sondern stichprobenartig kontrolliert wird. Die Wiedereinführung der Grenzkontrollen stieß in Schleswig-Holstein auf Bedauern. Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein sagte, dass die Grenzkontrollen das gute Zusammenleben in der deutsch-dänischen Grenzregion beeinträchtigen könnte. Am Montag kam es aufgrund der Grenzkontrollen zeitweilig zu Wartezeiten und Rückstaus auf der A7 beziehungsweise E45.

Die Lösung der Flüchtlingskrise wird ganz sicher nicht die Schließung der Außengrenzen sein. Vielmehr muss eine gesamteuropäische Lösung gefunden werden. In Schweden werden zur Zeit verschärfte Kontrollen durchgeführt. Jeder Passagier im Zug, im Bus oder auf der Fähre wird gezwungen sich auszuweisen. Das Land begründet die Maßnahme damit, dass durch die Kontrollen die Zahl der Flüchtlinge eingegrenzt werden soll.

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Flüchtlingskrise: Dänische Bahn stoppt Zugverkehr nach Deutschland

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

Der Zug-, Autobahn- und Fährverkehr zwischen Deutschland und Dänemark wurde gestoppt. Die dänische Regierung teilte mit, dass aufgrund hunderter angekommener Flüchtlinge bis auf Weiteres kein Zug mehr über die deutsch-dänische Grenze fährt. Die Deutsche Bahn bestätigte, dass der Bahnverkehr von Deutschland nach Dänemark unterbrochen worden sei. Davon betroffen sind sowohl die Verbindungen über das Festland als auch die Fährverbindung über Puttgarden auf Fehmarn. Zwischen Hamburg und Kopenhagen verkehren täglich jeweils fünf Fernzüge in beide Richtungen. Auf einer zweiten Verbindung zwischen Flensburg und Padborg fahren täglich neun Züge. Die Polizei bat darum den Zugverkehr einzustellen, nachdem sich hunderte Flüchtlinge in einer dänischen Grenzstadt weigerten den Zug zu verlassen.

Die Polizei hat außerdem die Autobahn E45 gesperrt, auf der sich rund 300 Flüchtlinge auf dem Weg nach Schweden befinden. Die meisten Flüchtlinge sind aus Deutschland eingereist und wollen nicht in Dänemark bleiben, sondern weiter nach Schweden. Schweden hat eine liberale Asylpolitik im Gegensatz zum restriktiveren Kurs von Dänemark.

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Radiomoderator tötet Kaninchen in laufender Live-Sendung mit Luftpumpe

Symbolfoto: © DM-Fotodesign  | pixelio.de

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Beim dänischen Radiosender Radio24syv hat ein Moderator während der laufenden Sendung ein junges Kaninchen erschlagen. Der Moderator Asger Juhl tötete das Tier, in dem er dem Kaninchen mit einer Luftpumpe aus Metall mehrfach auf den Kopf schlug. Er twitterte hinterher: „Wir haben es nicht um der Unterhaltung willen getan – es ging um Aufklärung.“ Mit der beispiellosen Aktion wollte der Radiosender angeblich auf die grausamen Bedingungen in der Lebensmittelindustrie aufmerksam machen – das ging nach hinten los. Im Sendestudio kam es zu einem Tumult, als die Tierrechtsaktivistin Linse Kessler versuchte, das Kaninchen zu retten. Die Tierrechtsaktivistin Linse Kessler war zu Gast in der Sendung und hatte den Radiomoderator durch das Studio gejagt, um das Leben des Kaninchen zu retten – vergebens. Der Moderator Juhl bestritt, dass er das Kaninchen gequält habe. Die Tierrechtsaktivistin sagte, dass Juhl das Kaninchen so fest geschlagen hatte, dass es einen Genickbruch erlitt. Drei Mal soll Asger Juhl mit der Luftpumpe auf das Kaninchen eingeschlagen haben.

Der Radiomoderator hatte das tote Kaninchen abends gehäutet, zubereitet und aufgegessen. Die Radiohörer sind empört und schrieben ihren Frust nieder. Eine Nutzerin schrieb: „Man muss kein Tier töten, um auf dieses Thema hinzuweisen.“ Außerdem wurde eine Petition auf der Internetplattform „change.org“ gestartet, die eine Absetzung des dänischen Radiomoderators Asger Juhl fordert.

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Stark betrunken und in Badehose: LKW-Fahrer fuhr in Flensburg in den Straßengraben

Symbolfoto: © burntimes

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Ein stark betrunkener 44-jähriger LKW-Fahrer war von Düsseldorf nach Dänemark unterwegs und hat in Flensburg die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren. Als die Polizei am Dienstagmorgen den Ochsenweg entlangfuhr, entdeckten die Beamten einen rumänischen Lastzug mit einem dänischen Sattelauflieger im Straßengraben. Der stark alkoholisierte Fahrer hatte den LKW nicht mehr unter Kontrolle und geriet rund zwei Kilometer vor dem Grenzübergang nach rechts von der Straße ab. Bei der Unfallaufnahme ermittelten die Beamten einen Atemalkoholwert von über drei Promille. Außerdem lenkte der 44-Jährige den LKW nur in Badehose und Badelatschen. Die Polizei bestätigte, dass der unverletzte Mann lediglich eine Badehose und Badeschlappen trug. Warum der Mann so leicht bekleidet war ist unklar. Ein Polizeisprecher sagte, dass man nicht wisse, wie warm es im Führerhaus gewesen sei.

Der verunfallte Sattelzug war mit 15 Tonnen Glas beladen. Der Fahrer wurde nach dem Unfall vorläufig festgenommen und in eine Ausnüchterungszelle der Flensburger Polizei gebracht. Eine Polizeisprecherin sagte, dass es ein Wunder sei, dass es auf dem Weg von Düsseldorf nach Dänemark zu keinem schweren Unfall gekommen war.

Zur Bergung des verunfallten Sattelzuges wurde am Dienstagmittag der Ochsenweg im Verlauf der Landstraße 17 zwischen Flensburg und Harrislee gesperrt.

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