Nordkorea provoziert erneut mit neuem Interkontinentalraketentest

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die nordkoreanische Regierung hat am Dienstag den Start einer Interkontinentalrakete bejubelt. Der nordkoreanische Machthaber sieht sich als Atomstaat, der überall auf der Welt angreifen könnte. Es war der erste erfolgreiche Test einer Interkontinentalrakete. Die Rakete vom Typ Hwasong-14 erreichte eine Flughöhe von 2.800 Kilometern und hat das Ziel nach 39 Minuten Flugzeit gezielt getroffen. Das in Südkorea stationierte amerikanische Militär hat die Rakete als Mittelstreckenrakete identifiziert. Die Rakete startete um 9.40 Uhr Ortszeit. Ein Sprecher der japanischen Regierung sagte, dass die wiederholten Provokationen nicht toleriert werden könnten. US-Präsident Trump meldete sich auf Ttwitter zu Wort und warnte dort vor einer schwerwiegenden Reaktion Chinas. Es wird vermutet, dass Nordkorea eine Rakete mit einem Atomsprengkopf anstrebt, die auch die USA erreichen könnte.

Geltende UN-Resolutionen verbieten Nordkorea den Test von ballistischen Raketen. Der Konflikt mit Nordkorea ist einer der weltweit gefährlichsten.

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China: Mindestens 120 Vermisste nach Erdrutsch

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Durch einen schweren Erdrutsch wurde das chinesische Dorf Xinmo unter Stein- und Geröllmassen begraben. Rettungskräfte suchen zur Zeit nach den etwa 120 Vermissten. Nach Angaben der Rettungsmannschaften haben sich etwa acht Millionen Kubikmeter Schlamm und Geröll gelöst. Die Geröllmassen begruben 62 Häuser und ein Hotel unter sich. Außerdem wurde ein Fluss auf einer Länge von zwei Kilometern blockiert. Bisher konnten die Rettungskräfte drei Menschen aus den Geröllmassen lebend befreien. Ein Paar konnte dem Erdrutsch mit ihrem vier Wochen alten Baby knapp entkommen, bevor ihr Haus erfasst wurde. Außerdem orteten die Rettungskräfte eine Frau über ihr Handy in den Trümmern. Es sei gelungen Kontakt zu der Frau aufzunehmen. Der Ort Xinmo ist bei Touristen sehr beliebt. Ob sich auch Touristen unter den Opfern befinden ist noch unklar.

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Militärisches Manöver: Nordkorea übte die Zerstörung der südkoreanischen Hauptstadt Seoul

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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„Wenn ein Krieg ausbricht, wird ein dermaßen tödlicher Schlag gegen die südkoreanischen Kräfte ausgeführt, dass wir deren Willen zur Gegenwehr von Beginn an brechen und sie einfach hinwegfegen. Nichts und niemand würde überleben“, sagte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un am Rande einer militärischen Übung. Nordkorea regierte damit auf die neuen Drohungen und den Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats. Der Machthaber hielt ein Manöver ab, dass die Zerstörung der südkoreanischen Hauptstadt Seoul simulieren sollte.

Kim hatte dazu eine Übung grenznaher Artillerieeinheiten selbst befehligt. Kim bezeichnete die Übung als „Gefechtsübung für das neue Jahr“.

Am Mittwoch hatte der UN-Sicherheitsrat aufgrund des letzten Atombombentests im September neue Sanktionen verhängt. Die neue Strafmaßnahme legt eine Obergrenze für den Kohleexport nach China fest. Damit sollen die Einnahmen in Nordkorea um 62 Prozent sinken. Mit der neuen Resolution wurde der Atomwaffentest im September erneut auf das Schärfte kritisiert.

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Nordkorea zündete in der Nacht eine Atombombe: USA droht mit ernsthaften Konsequenzen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In der Nacht zu Freitag wurde in Nordkorea ein Atomtest durchgeführt. Es handelte sich um einen „erfolgreichen“ Atomwaffentest, erklärte der nordkoreanische, kommunistische Machthaber Kim Jong Un. Er bestätigte in diesem Zusammenhang die Detonation einer Atombombe. Der durchgeführte Atomtest war der stärkste in der Geschichte Nordkoreas und hatte nach Angaben von Experten eine größere Sprengkraft als die Atombombe, die die USA im Zweiten Weltkrieg auf Hiroshima abwarf. In Südkorea wurde am Freitagmorgen ein Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala in Nordkorea gemessen. Das Epizentrum lag auf dem Testgelände Punggye-ri. Dort hatte Nordkorea im Januar seinen vierten Atomwaffentest unternommen. Kurz darauf bestätigte Kim Jong Un am Freitagmorgen die erfolgreiche Zündung einer Atombombe. Die Präsidentin von Südkorea sprach von wahnsinniger Rücksichtslosigkeit. Südkorea kündigte direkt nach dem Bekanntwerden, dass eine Atombombe gezündet wurde, neue Sanktionen gegen das Land an. Auch die japanische Ministerpräsidentin Shinzo Abe meldete sich zu Wort und sagte, dass die Atomwaffenentwicklung in Nordkorea eine ernste Bedrohung für Japan sei. China reagierte ebenfalls empört und teilte mit, dass Messungen auf Radioaktivität an der gemeinsamen Grenze durchgeführt werden.

US-Präsident Barack Obama berät in den nächsten Tagen über weitere Schritte gegen Nordkorea. Er drohte ernsthafte Konsequenzen an. Obama bezeichnete den Atombombentest als provokativen Akt. Auch die Bundesregierung reagierte auf den erneuten Atomwaffentest und rief den nordkoreanischen Botschafter ein.

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Insel-Streit: China lässt Schiffe um japanische Inseln kreuzen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Am Montag waren erneut chinesische Schiffe illegal in japanische Gewässer eingedrungen. Die Regierung in Japan reagierte und rief den chinesischen Botschafter ein. Es kreuzten insgesamt 15 Schiffe der chinesischen Küstenwache vor den japanischen Inseln Senkaku und Diaoyu. Drei der Schiffe sind dabei in chinesische Hoheitsgewässer eingedrungen. Die chinesischen Machtansprüche im Ostchinesischen Meer sind umstritten. China streitet schon seit längerem mit Japan, um die strategisch wichtigen, unbewohnten Felseninseln. In dem betroffenen Gebiet gibt es ein hohes Fisch- und Rohstoffvorkommen. Japan erwarb die Inseln 2012 aus privater Hand. In der letzten Woche hielt die chinesische Marine im Ostchinesischen Meer Manöver ab, bei denen auch Torpedos abgefeuert worden sind.

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Nordkorea testet Atombombe: Schärfere Sanktionen drohen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Nordkorea wurde am Mittwochmorgen eine Wasserstoffbombe getestet. Es ist bereits der vierte Atomwaffentest, der in Nordkorea durchgeführt wurde. Weltweit löste der Atomtest Empörung aus. Das nordkoreanische Staatsfernsehen berichtete, dass das Land ab sofort zu den Ländern mit fortgeschrittener Kernwaffentechnik zählt. Auch Nordkoreas Verbündeter China kritisierte den Atomwaffentest scharf. Berlin bestellte den nordkoreanischen Botschafter ein. Der Sicherheitsrat plant schärfere Sanktionen gegen Nordkorea. Bisher wurden die Sanktionen nach jedem Atomwaffentest (2006, 2009 und 2013) verschärft.

Deutschlands Außenminister, Frank-Walter Steinmeier, kritisierte den Test einer Wasserstoffbombe scharf, weil Nordkorea damit erneut eine Resolution des Weltsicherheitsrats verletzt hat und sich damit gegen die Grundsätze der Völkergemeinschaft stellt. Die Regierung in Pjöngjang gefährdet durch ihre Atomtests immer wieder die internationale Sicherheit. Die Bundesregierung forderte Nordkorea auf, sofort an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Der UN-Sicherheitsrat sprach von einer Bedrohung für den internationalen Weltfrieden. Die USA kündigten weitere Strafmaßnahmen gegen Nordkorea an, ohne zu sagen, um welche Maßnahmen es sich genau handeln wird.

Experten bezweifeln, dass es sich bei der gezündeten Bombe tatsächlich um eine Wasserstoffbombe handelt, da die Herstellung sehr komplex und schwierig sei. Kurz bevor Nordkorea seinen Atombombentest öffentlich machte, wurde in der Nähe des Atomtestgeländes Punggye Ri im Nordosten des Landes ein leichtes Erdbeben der Stärke 5,1 auf der Richterskala registriert.

Auch die Nato äußerte sich besorgt über die Entwicklung in Nordkorea. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sagte, dass Nordkorea sich verpflichtet hatte, keine Atomwaffen zu produzieren oder zu testen. Sie sprach von einem schweren Verstoß, der nicht ohne Konsequenzen bleiben darf.

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Birma: Mindestens 100 Menschen kommen bei einem Erdrutsch ums Leben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Die Suche nach wertvollen Mineralien hat vielen Menschen in Myanmar das Leben gekostet. Bei einem Erdrutsch im Jademinen-Gebiet in Birma sind Behördenangaben zufolge mindestens 100 Menschen ums Leben gekommen. Zur Stunde werden noch über 200 Menschen vermisst – in einigen Fällen ganze Familien. Der Erdrutsch ereignete sich am Samstag in einer entlegenen Bergregion. Dort sind zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz, um nach Vermissten zu suchen. Der Auslöser des Unglücks soll Regenwasser sein. Das Regenwasser hat den 300 Meter hohen Berg ins Rutschen gebracht. Bei den meisten Opfern soll es sich um Dorfbewohner handeln, die am Samstagmorgen einen großen Berg von Schutt und Müll nach wertvollen Mineralien durchsucht haben. Durch den Erdrutsch wurden unzählige Hütten von Wanderarbeitern zerstört. Die Abraumberge sind nur lose aufschüttet. Deshalb kommt es immer wieder zur Erdrutschen. In dem betroffenen Gebiet, an der Grenze zu China, lässt sich der Stein „Jade“ in höchster Qualität finden. Das Geschäft mit den Mineralien hat schon vielen Menschen das Leben gekostet. Unter den Toten befinden sich unregistrierte Bergarbeiter, die aus Verzweiflung und bitterer Armut ihr Leben riskiert haben. Das Land Myanmar ist eines der größten Exporteure von Jade. Mehr als 90 Prozent dieser Ware geht nach China.

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Schwere Explosion in China: Toten-Zahl steigt auf mindestens 44

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Das Ausmaß der Katastrophe von Tianjin (östlich von Peking) ist noch immer nicht abzusehen. Die Behörden bestätigten am Donnerstag, dass die Toten-Zahl auf mindestens 44 angestiegen sei. Mehr als 520 Menschen wurden verletzt, 66 von ihnen schwer. Am Hafen der chinesischen Millionenstadt explodierten am Mittwochabend aus noch unklaren Gründen mehrere Lager mit gefährlichen Chemikalien. Neben den Lagerhallen brannte es unter anderem auch auf einem Parkplatz, auf dem tausende Neuwagen abgestellt waren. Augenzeugen machten Videos, die zeigen wie sich ein Feuerball über der Stadt befand. Nachdem die Feuerwehr am Mittwochabend im Hafen eintraf kam es zu mehreren schweren Explosionen, bei denen mindestens zwölf Feuerwehrleute ums Leben kamen. Die Feuerwehr befindet sich mit rund 1.000 Einsatzkräften im Hafen. Die Druckwellen der Explosionen war so stark, dass sie vom nationalen Erdbebenzentrum erfasst worden sind. Augenzeugen berichteten, dass die Druckwelle im Umkreis des Hafens Fenster zerstörte und Türen aus den Angeln riss.

Seit Donnerstagmorgen ist das Feuer unter Kontrolle. Mehr als 100 Feuerwehrfahrzeuge befinden sich nach wie vor Ort. Die erste Explosion ereignete sich im Lagerhaus für gefährliche Güter der Firma Ruihai Logistics. Der Geschäftsführer und die Manager wurden zunächst festgenommen und werden verhört. Bisher ist die Ursache der Explosionen unklar. Der chinesische Präsident teilte mit, dass das Unglück genau untersucht wird und die Verantwortlichen bestraft werden.

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Schiffsunglück in China: Mehr als 400 Menschen werden vermisst

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Mehr als 40 Stunden liegt das Schiffsunglück im chinesischen Jangtse-Strom nun zurück. Am Montagabend war dort das Kreuzfahrtschiff „Dongfangzhixing“ während eines Wirbelsturms gekentert und gesunken. Das Kreuzfahrtschiff befand sich auf dem Weg zwischen den alten chinesischen Hauptstädten Nanking und Chongqing, in der sogenannten Drei-Schluchten-Region. Mehr als 420 Menschen befanden sich an Bord des Schiffes. Die meisten Passagiere wurden offensichtlich mit in den Tod gegriffen. Bisher konnten 14 Personen gerettet werden. Der staatliche Fernsehsender CCTV teilte am Mittwochabend mit, dass 18 Leichen bis Mittwochabend geborgen wurden. Die Rettungskräfte sind weiterhin im Einsatz. Die Chancen noch Überlebende zu finden, sinken aber mit jeder Stunde die vergeht. Die Angehörigen haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Eingeschlossene in Luftblasen überlebt haben könnten und hoffen auf ein Wunder. An Bord sollen sich überwiegend ältere Menschen befunden haben. Obwohl ein Teil des Schiffes aus dem Wasser ragt gestalten sich die Rettungsarbeiten sehr kompliziert. Die Rettungskräfte versuchen Löcher in die aus dem Wasser ragenden Schiffsteile zu schweißen. Ein Bergungsschiff mit einem Kran ist auf dem Weg zur Unglücksstelle, um dort die Rettungsarbeiten zu erleichtern. Die Versuche, der mehr als 200 Taucher, im Wasser in das Innere des Schiffs zu gelangen und dort nach und nach alle 150 Kabinen zu durchsuchen, erwiesen sich aufgrund der trüben Sicht und dem Schlamm im Jangtse-Strom als sehr kompliziert. Die Taucher können sich nur tastend im Schiffsinneren fortbewegen. Am Mittwoch wurden auch weiter flussabwärts Suchmaßnahmen gestartet.

Das Verhalten des Kapitäns lässt viele Fragen offen. Er und ein Schiffsingenieur befinden sich in Polizeigewahrsam. Das Kreuzfahrtschiff machte zehn Minuten vor dem Unglück plötzlich eine Kehrtwende, um dann die Fahrt fortzusetzen. Ein ebenfalls in dem Gebiet fahrendes Kreuzfahrtschiff unterbrach im Gegensatz zur „Dongfangzhixing“ seine Fahrt. Es bleibt deswegen unklar, warum der Kapitän weitergefahren ist und nicht wartete, bis sich der Wirbelsturm wieder verzogen hatte.

Sollte sich bestätigen, dass mehr als 400 Menschen ums Leben kamen, handelt es sich um das schlimmste Schiffsunglück Chinas seit 1948. Damals lief das Dampfschiff „Kiangya“ auf eine Seemiene aus dem zweiten Weltkrieg. Zu der Zeit tobte in China ein Bürgerkrieg. Damals sollen 3920 Menschen ums Leben gekommen sein.

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